Mega Man X – im Klassik-Test (SNES)

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Oliver Ehrle meint: Mega Man X unterhält mit trendgerechter Techno-Optik, der Held selbst hätte jedoch eine Verjüngungskur verdient: Ihr könnt nur zur Seite schießen – Gegnern, die über Euch fliegen, seid Ihr hoffnungslos ausgeliefert. Dadurch wird das Spiel extrem schwer, stellenweise sogar unfair. Auch die neuen Einfälle, die jedes 8-Bit-Mega Man zu einem Ereignis machten, vermisse ich auf dem Super Nintendo. Rutschige Eiswelten, Sümpfe und windige Luftwelten gibt’s 1994 in so gut wie jedem Jump’n’Run. Sehr gut gefällt mir dagegen die Realisierung von Altbekanntem: Die Levels sind abwechslungsreich gestaltet – im Wald versinkt Ihr z.B. in Schlammlöchern oder seigt über Erdhügel. Mega Man X ist ein durchgestyltes Jump’n’Run, das wegen seinem hohen Schwierigkeitsgrad äußerst provozierend auf Eure Spielerehre wirkt.

Techno-Jump’n’Run mit fetziger Musik, klassischem Spielprinzip und harten Gegnern: Dank Paßwort habt Ihr eine Chance.

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Dragon’s Lair – im Klassik-Test (Mega-CD)

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Ingo Zaborowski meint: Das Spiel erinnert mich an die Zeit, als ich noch als Knirps Defender und Pooyan am Automaten bearbeitete. Schon damals war die tolle Comic-Grafik der einzige Grund, Dragon’s Lair zu spielen. Frustrierend schwer und spielerisch platt war’s damals schon – da sich am Prinzip bis heute nichts geändert hat, sollten nur Animationsfans und Oldie-Sammler zugreifen. Lobenswert ist, daß zumindest ein Lösungsweg der Anleitung beiliegt – sonst wäre das Frusterlebnis perfekt.

Trotz grober Grafik eine perfekte Umsetzung des Laserdisc-Automaten, der schon vor zehn Jahren kein Spielprinzip hatte.

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Populous II: Trial of the Olympian Gods – im Klassik-Test (SNES)

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Winnie Forster meint: Last but not least dürfen auch die Super-Nintendo-Besitzer in den Olymp. Die Umsetzung unterscheidet sich nur geringfügig von der Sega-Variante Two Tribes (MAN!AC 12/93) und präsentiert Euch die gleiche Palette an Wundertaten und göttlichen Plagen. Leider ist der Eintopf aus Elementen griechischer und römischer Mythologie komplizierter und umständlicher als der ungeschlagene erste Teil. Kenner erhalten zwar mehr Grafik, aber kaum den gleichen Spielspaß.

Super-saubere Umsetzung des Oberklasse-Strategiespiels mit viel schwarzem Humor. Nur Joypad-Steuerung & Paßwort nerven.

Singleplayer75
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The Legend of Zelda: Breath of the Wild – schickes Artwork zum Jahresbeginn

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Zum Jahresbeginn spendiert uns Nintendo of America bei Twitter ein schickes Artwork zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild (siehe oben). Dabei wird sich klar an ein entsprechendes Bild zum Erstling von 1986 angelehnt, wie ein Tweet von Wario64 zeigt.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild wird im Jahresverlauf für Switch und Wii U erscheinen.

Pete Sampras Tennis – im Klassik-Test (MD)

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Ingo Zaborowski meint: Wie alle Sportmodule ist Sampras Tennis am besten, wenn möglichst viele Leute mitmischen. Spielerisch konzentriert sich das Modul auf das Wesentliche: Die Aktionen sind dank der einfachen Steuerung unkompliziert und sehr flott und gut zu spielen. Der grafische Aufwand bleibt dabei gering: Die Animationen sind zwar realistisch, aber dafür scrollt der Platz nicht – wollt Ihr einen cross geschlagenen Ball noch erreichen, verschwinden Filzkugel und Spieler am Bildschirmrand. Bodenbeläge und Spieler unterscheiden sich in ihrer Wirkung nur geringfügig, außerdem agieren die Computergegner sehr stereotyp. Wer menschliche Mitspieler zur Hand hat, sollte sich das Modul aber trotzdem zulegen. Ein besseres Mehrspielertennis gibt´s auf dem Mega Drive nicht, zudem Spielgefühl und -tempo besser ausbalanciert sind als bei Tengens Davis Cup.

Fesselnder Tennisspaß für vier Spieler, der nur für Solisten und Simulations-Fanatiker eine Spur zu primitiv geraten ist.

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Art of Fighting – im Klassik-Test (MD)

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Ingo Zaborowski meint: Schade, daß auf dem Mega Drive der fast schon legendäre Zoom-Modus fehlt, der das Spiel vom Gros der Beat’em-Ups abhob. Ohne die bildschirmhohen Sprites macht die gradlinige Prügelorgie nicht mehr soviel Spaß wie auf dem Neo-Geo oder dem Super-Nintendo. Sega hat sich zwar bemüht, das Flair des Originals einzufangen, scheiterte aber schon bei der Umsetzung der Steuerung: Mit einem 3-Button-Controller ist Art of Fighting fast unspielbar und auch mit 6er-Pad macht die Lenkung einen trägen Eindruck. Wer Street Fighter 2 hat, braucht kein Art of Fighting. Die Idee mit der separaten Energieleiste für Specials verdient zwar Erwähnung, dafür könnt Ihr im Zwei-Spieler-Modus nur zwei verschiedene Spielfiguren (Robert oder Ryo) auswählen.

Erfolgloser Versuch, den Grafik-Hammer des Neo-Geo umzusetzen. Kein Tempo, zu schwer und auf Dauer langweilig.

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Kick Off 3: European Challenge – im Klassik-Test (SNES)

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Ingo Zaborowski meint: Die Kick Off-Serie polarisierte videospielende Fußballfans: Die einen liebten Dinis Spiele, die anderen haßten sie. Ich gehöre zur zweiten Kategorie und war deshalb vom dritten Teil angenehm überrascht: Die Seitenansicht ist viel attraktiver als das dumpfe “Von Oben”, außerdem ist von der überladenen Steuerung der Vorgänger nichts mehr geblieben. Besonders gut gefällt mir, daß die Spieler den Ball kurz vorlegen und damit die Verteidiger ins Leere laufen lassen, zudem ist immer klar, wann ein Tackling den Ball oder den Spieler erwischt hat. Negative Aspekte gibt´s dennoch: Der Spielablauf ist etwas zu statisch, die Pässe bzw. Schüsse fliegen immer gleich weit, außerdem ruckt das Scrolling. Trotzdem spielt sich Kick Off 3 sehr gut und flüssig. Eine gute Alternative für Bildschirmkicker, die mehr Anhänger verdient als die umstrittenen Vorgänger.

Völlig überarbeitete Neuauflage der Kick-Off-Serie: Trotz kleiner Macken sehr flott und gut zu spielen.

Singleplayer77
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NBA Action ’94 – im Klassik-Test (MD)

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Ingo Zaborowski meint: Die isometrische Perspektive funktioniert sehr gut, allerdings ist die Grafik trotz vieler Animationen unattraktiv. Die Role-Play-Option ist das Richtige für eingefleischte Fans, der Saisonmodus hilft ebenfalls. Leider ist die Steuerung vor allem in der Abwehr nicht besonders effektiv, die Figuren rucken oft durch die Gegend, außerdem dunken selbst die kleinsten Aufbauspieler. Der Spielansatz ist im Moment ungeschlagen, die Ausführung kommt (noch) nicht ganz mit.

Interessanter Spielansatz mit ungewohnter Spielperspektive. Alles ´drin, aber spielerisch mit Reserven.

Singleplayer71
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Matthias kommentiert: Wie viel Spaß macht es, Russen zu verkloppen?

Wir schreiben den 3. Dezember. Auf der PlayStation Experience 2016 wird verkündet: Mother Russia Bleeds ist ab sofort zum Download erhältlich. Bei mir läuten sofort die Alarmglocken – auf diesen Brawler hatte ich mich sehr lange gefreut! Praktischerweise läuft die PS4 schon – ich spiele gerade The Last Guardian –, doch selbst das muss kurz warten: Sofort wird der PlayStation Store gestartet. Da ist es! Gerne gebe ich die 12,99 Euro an das französische Entwicklerteam Le Cartel Studio. Während das Spiel herunterlädt tolle ich noch ein bisschen mit Trico durchs Ruinenwunderland…

Später am Abend geht es dann los: Ich wähle einen kantigen Typen mit Assi-Klamotten, freue mich diebisch über den dreckigen Pixel-Look und haue zum Aufwärmen einen Trupp Penner kaputt – schon ziemlich heftig das Game!

So heftig übrigens, dass es das Spiel mittlerweile nicht mehr im deutschen PSN gibt. Es ist zwar nicht indiziert (passiert ja quasi nicht mehr und ist bei Download-Spielen eigentlich gar kein Thema), hätte aber eigentlich nie bei uns aufschlagen sollen. Die offizielle Pressemitteilung des Publishers spricht schlicht davon, dass der Titel in Deutschland nicht angeboten wird. Und seit dem 12. Dezember ist es auch nicht mehr erhältlich. Wollt Ihr jetzt also zugreifen, hilft nur der Umweg über einen ausländischen PSN-Store…

Doch zurück zum Spiel: Wie gesagt, das Teil ist mit seinen schmutzigen Hintergründen, den fies wirkenden Charakteren bzw. Gegnern und der pixeligen Gewaltdarstellung nichts für sensible Gemüter. Uns hat es mehrfach an Hotline Miami erinnert. In Mother Russia Bleeds haut Ihr Odachlosen die Zähne aus der Visage und prügelt auf am Boden liegende Feinde ein, bis von deren Kopf nur noch blutiger Matsch übrig ist.

World Cup USA 94 – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Heinrich Lenhardt meint: Die Computerteams langen zu, als gäbe es kein Morgen mehr: Macht aber nix, denn spätestens in der zweiten Halbzeit, wenn Platzverweise des Gegners Abwehrreihen gelichtet haben, profitiert Ihr von dieser Holzhacker-Taktik. Der Spielfluß leidet unter der rabiaten Ruppigkeit. Generell läßt die Ballkunst der Computergegner zu wünschen übrig: Ob Südkorea oder Argentinien – in der Spielanlage gibt’s keine großen Unterschiede. Nach der üblichen Eingewöhnungs-Viertelstunde lernt man Steuerung und Feature-Vielfalt zu schätzen. Das Paß-System lädt zu unkomplizierten Edel-Kombinationen ein der Effet beim Anschneiden der Ballkurve sorgt für schöne Distanzschüsse. Der WM-Modus überzeugt durch akkuraten Spielplan und astreine deutsche Bildschirmtexte, aber wirklich innovative Gags sucht Ihr vergeblich.

Das offizielle Fußballspiel zur WM. Realistischer Turniermodus, Dutzende von Optionen, aber spielerisch fehlt der letzte Kick.

Singleplayer72
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