Die Spiele des Jahres 2016 – Platz 3 – Forza Horizon 3

80

Ulrich Steppberger meint: Das Simulations-Forza kann trotz all seiner ­Feinpolitur und spielerischen Qualitäten bis heute keine großen Emotionen in mir wecken. Horizon 3 dagegen begeistert mich auf ganzer Linie: Das großartige Gefühl der fahrerischen Erkundungsfreiheit aus dem Erstling ist wieder da, kombiniert mit noch schönerer Optik als beim Xbox-One-Vorgänger und vor allem einer Spielwelt, die in Sachen visueller Abwechslung Rennspiel-Maßstäbe setzt.

Thomas Stuchlik meint: Rasen ohne Reue: Der dritte Teil perfektioniert die Serien­formel und offeriert mit Australien das bisher schönste Autoparadies. In der offenen Spielwelt organisiert Ihr Euer persönliches Horizon-Event und erstellt eigene Wettbewerbe. Wie gewohnt kämpft Ihr um Platz 1 in Rennen quer durch Steppen, Dschungel, Wüsten und Küsten. Das vereinfachte Fahrverhalten ist auf Spaß für Solisten und Koop-Partner getrimmt, auf Realismus wird bewusst gepfiffen.

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Index-Update Dezember 2016

4

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat im Dezember nachfolgende Titel indiziert:

  • nix

Gestrichen wurden dafür aus Altersgründen Flying Shark sowie vorzeitig (also auf Antrag) Gears of War 2.

Die Spiele des Jahres 2016 – Platz 4 – Fire Emblem Fates

21

Thomas Nickel meint: Das epische Strategiespektakel erstreckt sich über gleich drei separate Spiele: Ihr kämpft an der Seite Eurer Familie, bleibt Euren imperialen Adoptivgeschwistern treu oder schlagt einen eigenen Weg ein. Die eine Episode lockt Taktik-Debütanten, während die andere auch erfahrene Freizeitgeneräle bis aufs Letzte fordert. Die rundenbasierten Kämpfe spielen sich schnell, die animierten Schwerthiebe und Angriffszauber haben richtig Bumms und jede Aktion macht Eure Truppe stärker. Richtig rund wird Fire Emblem aber vor allem durch die sozialen Aspekte: Eure Figuren lernen sich immer besser kennen, schließen Freundschaft und treten sogar vor den Traualtar – manch ein Spieler grübelt länger über die perfekten Paare als über die Taktik in der nächsten Feldschlacht! Gut, dass Ihr zwischen den Kämpfen in Eurer eigenen Festung dafür sorgen dürft, dass sich all Eure Mitstreiter wohl bei Euch fühlen.

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Die Spiele des Jahres 2016 – Platz 5 – Final Fantasy XV

64

Philipp G. meint: Ich habe schon seit der Ankündigung vor zehn Jahren auf Noctis’ Abenteuer gewartet, deshalb fühlte sich schon das Starten des Spiels historisch an. Erfreulicherweise hat man die lange Entwicklungszeit genutzt, um sich mit der Kritik am dreizehnten Teil auseinanderzusetzen und ein überzeugendes Gesamtpaket abzuliefern. In den ersten zwei Dritteln des Spiels verbringe ich unzählige Stunden mit der Erforschung der Welt, nehme Nebenaufgaben an, jage Monster und erlebe eine Open-World-Erfahrung, die sich gleichzeitig erfrischend neu und dennoch wieder wie Final Fantasy anfühlt. Das beeinflusst auch das letzte Drittel, in dem die Story anzieht und keine perfekte, aber merklich emotionalere Geschichte als noch Final Fantasy XIII erzählt. Vor allem das Motto ”Roadtrip mit Freunden” ist vorbildlich umgesetzt und lässt mich über den einen oder anderen Technik-Patzer hinwegsehen.

Den Test findet Ihr in der aktuellen M! 01/17.

Die Spiele des Jahres 2016 – Platz 6 – Dragon Quest Builders

74

Thomas Nickel meint: Der Drachenlord hat das ganze Land zerstört und Ihr baut es wieder auf. Dragon Quest Builders nimmt die großartige Spielidee von ­Minecraft und verpasst der motivierenden Klötzchenstapelei eine durchdachte Struktur und ein stetiges Gefühl von Progression. Die vier Szenarien spielen sich allesamt enorm unterschiedlich und jedes verlangt von Euch neue Strategien. Ihr errichtet Mauern, Türme und Häuser, kombiniert Rohstoffe zu neuen Gegenständen, erfüllt die Wünsche Eurer Mitmenschen, erforscht wilde Inseln nach wertvollen Erzen oder macht Euch auf die Jagd nach den zahlreichen Geheimnissen des zerstörten Alefgard. Zwar müssen erfahrene Minecraft-Spieler auf die vertraute Ego-Perspektive verzichten, aber auch sie erkennen schnell, dass Japans traditionsreichstes Rollenspiel und das größte Indie-Phänomen der Gegenwart extrem gut miteinander harmonieren.

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PlayStation Plus – die Spiele im Januar 2017

26

Ab 3. Januar neu bei PlayStation Plus:

  • Day of the Tentacle Remastered (PS4 / PSV)
  • This War of Mine: The Little Ones (PS4)
  • BlazeRush (PS3)
  • The Swindle (PS4 / PSV / PS3)
  • Akzend 2 (PSV)
  • Titan Souls (PS4 / PSV)

Die Spiele des Jahres 2016 – Platz 7 – Titanfall 2

32

Tobias Kujawa meint: Endlich mit Solo-Kampagne und endlich auch auf PS4! Titanfall 2 ist für mich der Multiplayer-Hit des Jahres! Das Zusammenspiel aus schnellen und wendigen Piloten mit den mächtigen Titanen funktioniert für Profis und Neulinge und motiviert mich zu immer neuen Runden. Die Kirsche auf der Sahne sind die versprochenen Gratis-Maps und -Modi.

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Die Spiele des Jahres 2016 – Platz 8 – Dishonored 2

19

Tobias Kujawa meint: Vielleicht liegt es an den beiden Charakteren, vielleicht am unverwechselbaren Grafikstil, vielleicht auch am besseren Ende. Letztendlich hat mir das zweite Dishonored besser gefallen als das ähnlich gelagerte Mankind Divided, obwohl Deus Ex meine absolute Lieblingsserie ist. Von den Arkane Studios kann sich Eidos Montreal aber noch etwas abschauen.

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Die Spiele des Jahres 2016 – Platz 9 – Pokémon Sonne & Mond

8

Philipp G. meint: Auch der neueste Pokémon-Streich ist keine Revolution des altbewährten Serienkonzepts, sondern setzt weitgehend auf die Verfeinerung bekannter Spielelemente. Vielleicht sind das und die friedfertige Insel-Stimmung genau der Grund, warum ich auf Alola viele Stunden verbracht habe: Hier wartet eben mal keine düstere oder vor Blut triefende Spielwelt.

Den Test findet Ihr in der aktuellen M! 01/17.

Die Spiele des Jahres 2016 – Platz 10 – Bravely Second: End Layer

12

Thomas Nickel meint: Matrix Software zeigt, wie eine gute Fortsetzung aussieht. Grafisch hübscher als der erste Teil, vertraute Helden und dazu ein paar frische Figuren, neue Charakterklassen und weniger Dungeon-Recycling. Konsequent eliminiert Bravely Second all die kleinen und großen Irritationen, die sich auch 2016 noch gerne in rundenbasierte Rollenspiele schleichen..

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