Crystal Rift – im Test (PS4)

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Dieses Rollenspiel wirkt wie aus der Zeit gefallen: Wäre die Auflösung der Texturen nicht so hoch, könnten Grafik und auch Spielprinzip fast aus frühen Heimcomputer-Tagen stammen. Ganz nach Art von Wizardry und Dungeon Master stapft Ihr feldweise in der Ego-Perspektive durch 25 Etagen eines grau gemauerten Dungeons, haut vereinzelt auftauchende Feinde mit dem Schwert um, weicht ein paar Fallen aus und legt Schalter um. Crystal Rift ist so gnadenlos altmodisch, dass moderne Zocker die Flucht ergreifen, ältere Semester dem Charme aber verfallen könnten – zumal das Abenteuer alternativ in VR spielbar ist und sich dort intensiver anfühlt.

Konsequent altbackenes Dungeon-RPG aus der Ego-Ansicht – extrem Old School und irgendwie faszinierend.

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HoloBall – im Test (PS4)

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VR-Squash mit semi-stylisher Neon-Drahtgitter-Optik – HoloBall ist nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger. Und weil echtes Squash und echtes Tennis nun mal eine Menge Laune machen, hat auch eine VR-Interpretation dieser Sportarten großes Spaßpotenzial.

Ähnlich wie in der Disziplin “Danger Ball” des PS-VR-Launchtitels VR Worlds steht Euer körperloser Sportler in einer Art Korridor und trägt Ballwechsel gegen einen vom Computer gesteuerten Schläger aus. Bei HoloBall kommt allerdings der Move-Controller zum Einsatz, der im Spiel einen virtuellen Schläger-Aufsatz erhält.

Der Aufschlag-Vorteil liegt stets bei Euch, zudem könnt Ihr einen schwachen Ball stets per Tracking-Strahl wieder zu Euch heranziehen – um dann vielleicht einen besseren Schlag zu landen.

Der Umfang ist mager: Es gibt keine Online-Matches, keine Offline-Duelle, sondern lediglich einen Endlos-Modus, eine Trainings-Arena sowie eine Arcade-Variante mit immer stärker werdendem CPU-Widersacher.

Ihr könnt mit zwei Move-Controllern und damit zwei Schlägern sporteln, allerdings empfinden wir das Spielgefühl mit einem VR-Racket als realistischer und besser. Von wenigen Erkennungs- oder Schläger-Verdreh-Problemen abgesehen, funktioniert die Abfrage super, mit Übung spielt Ihr den Ball mühelos in die gewünschte Richtung, wechselt zwischen Vor- und Rückhand oder verleiht Euren Bällen Schnitt.

Meinung & Wertung

Matthias Schmid meint: So simpel und doch so spaßig! HoloBall schwächelt bei Präsentation und Umfang, doch der Kern der Balldrescherei ist richtig stark. Selten fühlte sich Tennis-Sport auf einer Konsole so gut an – ich gehe mit PS VR auf dem Kopf vor dem TV in die Hocke, hole für Vorhand-Peitschen oder die beidhändige Rückhand weit aus und freue mich diebisch über gelungene Ballwechsel. Über das Kabel des Headsets bin ich nie gestolpert – allerdings braucht Ihr wirklich viel Freiraum vor der Glotze. Dank des fieser werdenden KI-Gegners seid Ihr eine Weile motiviert – die höheren Schwierigkeitsstufen erfordern rasches Parieren und genaue Schläge an die Ränder, wo die CPU nicht herankommt. Als jemand, der schon zur Zeit von Agassi und Becker echte Filzbälle verprügelt hat, kann ich sagen: Nie fühlte sich ein virtuelles Tennisspiel so sportlich an.

Kaufempfehlung für PS-VR-Besitzer: Trotz kargen Umfangs macht dieses Cyber-Tennis müde VR-Spieler munter!

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How We Soar – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Skeptiker, die VR-Spielen Tiefgang nicht zutrauen, wird auch How We Soar nicht bekehren. Wem dagegen auch ein “nur” sehenswertes und weitgehend entspanntes Erlebnis reicht, der ist bei den ausgesprochen hübschen Erkundungsflügen genau an der richtigen Adresse: Abwechslungsreiche Szenarien, die sich durch Eure Aktionen verändern, gepaart mit einem unaufdringlichen Soundtrack, lassen Euch tief in die Welt eintauchen. Optisch würde ich How We Soar gleich hinter Robinson als VR-Vorzeigetitel einordnen, was vor allem dem fantasievollen Design zu verdanken ist. Nur etwas mehr Agilität beim gefiederten Reittier hätte ich mir noch gewünscht, aber dessen Trägheit ist in sich stimmig.

Freier Phönix-Flug durch Papercraft-Welten – spielerisch leichtgewichtig, als VR-Erfahrung fein.

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M! Games 280 – das Blättervideo!

Ab Freitag, dem 16. Dezember 2016 an jedem gut sortierten Kiosk! Und natürlich auch digital zu haben!

NHL 17 – im Test (PS4 / Xbox One)

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Wertung

  • mehrere neue Spielmodi
  • Torraumduelle wieder mit dabei
  • Optionen flexibler konfigurierbar

Feine Eishockey-Simulation, die sich prima spielt und im Ring dezent sowie in Sachen Spielmodi umfangreich aufgemotzt wurde.

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Yooka-Laylee – Erscheinungstermin steht fest

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Yooka-Laylee erscheint am 11. April 2017. Das berichtete zuerst Eurogamer und ist nun auch von Team17 mit obigem Trailer bestätigt worden.

The Division – Entwickler laden Spieler ein

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Yannick Banchereau von Ubisoft gibt im offiziellen Forum von The Division bekannt, dass Spieler den Entwicklern im Januar unter die Arme greifen können, um den Third-Person-Shooter weiter zu optimieren. Konkret geht es um die Teile, die von Patch 1.4 ausgelassen wurden, also Dark Zone und PvP-Balance, für Update 1.6.

Der Workshop wird zwischen dem 11. und 13. Januar 2017 bei den Red Storm Studios in Morrisville, North Carolina stattfinden. Teilnehmen kann jeder über 18 Jahre. Bewerben könnt Ihr Euch hier.

Grand Theft Auto III – Video zeigt gestrichenen Charakter

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Grand Theft Auto III erschien im Oktober 2001 und definierte quasi im Alleingang das Open-World-Genre. Was viele bisher noch nicht wussten ist, dass ein Charakter namens Darkel der Schere zum Opfer fiel. Diese Bildungslücke könnt Ihr jetzt mit dem Video oben schließen.

Virtua Racing – im Klassik-Test (MD)

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Mit dem SVP (“Sega Virtua Prozessor”), Segas Antwort auf Nintendos Super-FX-Chip, geht die heißeste Automatenumsetzung des Jahres an den Start um die Rennspiel- und 3D-Action-Meisterschaft. Ihr steuert einen Formel-1-Renner, mit dem Ihr drei Spielmodi bestreitet: Spielt Ihr alleine, brettert Ihr entweder als einsamer Rundenfresser über den Asphalt, um einen neuen Streckenrekord aufzustellen. Im Virtua Racing, dem Arcade-Modus, duelliert Ihr Euch mit fünfzehn anderen Autos und dem gnadenlosen Zeitlimit, das wie bei Out Run durch Wegpunkte um einige Sekunden aufgestockt wird. Schafft Ihr den Zieldurchlauf, begutachtet Ihr eine atemberaubende Zeitlupe Eurer Fahrt. Zu zweit dürft Ihr nur gegeneinander antreten, wobei der bessere Fahrer mit einstellbaren Handicaps herabgebremst werden kann.

In allen Spielmodi wird die Rennstrecke und die Umgebung (Berge, Brücken, Riesenrad) durch rasant berechnete Polygongrafik dargestellt. Der SVP erlaubt sogar, zwischen vier Perspektiven umzuschalten – seid Ihr direkt hinter dem Lenkrad, müßt Ihr die Strecke perfekt kennen, aus der Vogelsicht habt Ihr den besten Überblick.

Ingo Zaborowski meint: Ich war nie ein großer Fan von Rennspielen – entweder war’s mir zu einfach oder zu kompliziert, zu unrealistisch oder schlichtweg zu langsam. Seit Virtua Racing hat das ein Ende: Mit dem SVP-Turbolader gibt das Mega Drive Gas, daß Ihr förmlich in den Sessel gedrückt werdet. Technisch ist die rasante Action absolut makellos – so schnelle und gute Polygongrafik gab es in dieser Form bisher nur auf unbezahlbarer PC-Hardware. Grandlose Perspektiven und ein spannendes Spielprinzip lassen Euch auch nach Wochen noch die Ideallinie suchen und im Windschatten Eures Vordermanns auf Rekordjagd gehen. Abgesehen vom unverschämten Preis hat das Spiel nur zwei Schwächen: Der Sound krächzt heiser der massiven Optik hinterher, außerdem gibt’s nur drei Strecken. Trotzdem gehört das fabelhafte Virtua Racing in jede Modulsammlung.

Mit SVP-Power an die Pole Position: Superschnell und mit endloser Motivation, aber wenigen Strecken.

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Batman: The Telltale Series – Launchtrailer zum Staffelfinale

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Telltale Games hat jetzt den Launchtrailer zur fünften und gleichzeitig letzten Episode von Batman: The Telltale Series veröffentlicht. Sie trägt den Titel “City of Light” und ist ab heute erhältlich.

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