Spider: Rite of the Shrouded Moon – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Denis Kuckmann meint: Das Spielkonzept von Spider gefällt mir richtig gut und nur zu gern würde ich stundenlang an Strategien zur Maximierung der Punktzahl arbeiten – doch mir macht die Grundmechanik einfach keinen großen Spaß. Das liegt vor allem an der mangelhaften Übersicht: Der Bildausschnitt ist schlicht zu klein, sodass ich meine Fäden häufig über den Bildschirmrand hinaus ins Ungewisse spinnen oder vor jeder Aktion per Viereck-Taste hinauszoomen muss – und im Anschluss zoomt das Spiel automatisch wieder heran. Außerdem ist das Zielen von Sprüngen und Fäden hakelig und macht deutlich, dass Spider ursprünglich auf Touch-Steuerung ausgelegt war. Könnt Ihr über diese Makel hinwegsehen, erwartet Euch ein interessantes, umfangreiches Abenteuer.

Unverbrauchtes Geschicklichkeits-Szenario mit toller Spielmechanik, torpediert von nerviger Bedienbarkeit.

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Mordheim: City of the Damned – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Mordheim ist wieder ein Spiel, das brutal aus seiner natürlichen PC-Umgebung gerissen und ohne nennenswerte Anpassungen auf Konsole portiert wurde. Das Interface ist PC-typisch voll, voller, am vollsten. Der Spieler arbeitet sich durch endlose Tutorials, wird bei seinen Aktionen von Werten und Informationen erschlagen und kämpft mit der umständlichen Bedienung ebenso wie dem eigentlichen Feind auf dem Bildschirm. Freunde der Vorlage mag das ansprechen, der Rest kriegt schon beim Anblick der Tutorial-Auswahl Schweißausbrüche und nervöse Zuckungen: Man wünscht sich, der Entwickler hätte die Maxime “weniger ist manchmal mehr” beherzt und das gnadenlos überfrachtete Strategiespiel entschlackt. So ist es leider nur ein Fall für eiserne Warhammer-Fans mit langem Geduldsfaden.

Etwas langatmiges Strategiespiel mit guten Ansätzen, überladenen Bildschirmen und komplizierter Bedienung.

Singleplayer68
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Gurumin 3D: A Monstrous Adventure – im Test (3DS)

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Die kleine Parin zieht zu ihrem Großvater und freundet sich mit Monstern an, die nur sie sieht. Weil die Krach mit fiesen Phantomen haben, schnappt sich Parin einen Speer-Bohrer, um es den Bösewichtern zu zeigen. Mit dem Werkzeug vermöbelt sie nicht nur Phantome, auch dicke Steine oder brüchige Wände werden so zerlegt. Doch der Speer will gepflegt werden, sonst lässt die Leistung nach. Man merkt dem Spiel sein Alter (das PSP-Original erschien bereits 2006) bei der Kameraführung gelegentlich an, auch die Technik wirkt nicht immer ganz sauber. Trotzdem ist Gurumin einfach witzig, sympathisch und motiviert immer wieder zu einer neuen Runde Bohrer-Action.

Charmantes und unterhaltsames Action-Abenteuer, bei dem Ihr Fieslinge mit einem Bohrer piesackt.

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Worlds of Magic: Planar Conquest – im Test (PS4)

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Magier kämpfen um die Vorherrschaft über sieben Paralleluniversen, und Untote mischen auch mit. Ihr wählt eine Fantasy-Fraktion samt Zauberer und macht Euch an die Eroberung. Auf Weltkarten gründet und verwaltet Ihr Städte, hebt Armeen aus, erforscht Zauber und schickt Truppen, um Euer Einflussgebiet zu vergrößern. Die Bedienung ist durch den voll belegten Controller kompliziert, ein Tutorial bringt zumindest Grundlagen bei. Im Kampf lasst Ihr Eure Truppen selbstständig agieren oder gebt Anweisungen, dann bewegt Ihr Einheiten von Hand über die Karte. Einen Rüffel gibt es für die schlampige Lokalisation voller falscher Begriffe, Rechtschreib- und Grammatikfehler.

Trotz guter Strategie-Ansätze nerven viele kleine Ungereimtheiten den motivierten Welten-Eroberer.

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Necropolis – im Test (Xbox One)

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Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Die Mischung verspricht viel, leider ist das Endergebnis aber weniger als die Summe seiner Teile. Das liegt vor allem an Kampfsystem und Technik: Dark Souls ist immer ein gutes Vorbild, allerdings fühlt sich Necropolis einfach nie so durchdacht und “richtig” an wie das große Vorbild. Die Ausweichrolle ist etwas steif, die Angriffe haben nicht den richtigen Bums und die Reaktionen der Gegner überzeugen auch nicht immer. Noch dazu kommt die Grafik immer mal wieder ins Stocken, auch hier hätte ein wenig Feinschliff nicht geschadet. An anderer Stelle punktet das Abenteuer wieder: Der Humor überrascht und die Welt weckt durchaus Interesse, leider bleibt auch der Story-Aspekt über weite Strecken kryptisch. Den meisten Spaß habt Ihr letzten Endes dann online mit drei Gleichgesinnten.

Action-RPG mit interessanten Ansätzen – maue Technik und unsauberes Spielgefühl trüben den Spaß.

Singleplayer65
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Exile’s End – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Pixelige Metroidvanias sind nach wie vor ein Liebling vieler Indie-Entwickler. Durch die leichten Flashback-Anleihen versucht Exile’s End, sich ein wenig von den großen Vorbildern und vielen Mitbewerbern abzuheben, leider klappt dieses Vorhaben nur bedingt. Die häufigen Tode gerade zu Spielbeginn sorgen gemeinsam mit dem nett gemeinten, in der Praxis aber öfters hinderlichen Speichersystem für Frust. Erst wenn Ihr etwas aufgerüstet habt, bewegt Ihr Euch sicherer durch die feindliche Umgebung. Allerdings muss sich Exile’s End nicht nur mit den klassischen Metroid-Episoden, sondern auch modernen Konkurrenten wie Axiom Verge vergleichen lassen. Und da zieht das Science-Fiction-Abenteuer trotz kompetenter Machart den Kürzeren: In Sachen Spielwitz hat die Konkurrenz einfach mehr drauf.

Ordentliches Metroidvania mit gefälliger Pixelgrafik, aber auch einigen frustrierenden Momenten.

Singleplayer70
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Seraph – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Fabiola Günzl meint: Seraph ist schnell, unkompliziert und macht süchtig. Ähnlich wie jüngst Rogue Stormers setzt der Sidescroller auf eine intuitive Spielmechanik samt riesigem Waffenarsenal und zahlreichen, aufrüstbaren Fertigkeiten, die nach dem Ableben erhalten bleiben. So entwickelt sich Seraph vom unschuldigen Himmelswesen zum brachialen Racheengel, der selbst dem fiesesten Boss den Hintern versohlt. Sowohl das abwechslungsreiche Design als auch die spannende Mischung aus akrobatischen Sprungeinlagen und direkter Auto-Aim-Action sorgen für einen hohen Wiederspielwert. Seraph weckt den rachsüchtigen Engel in der trägen Spieler-Seele!

Himmlische Sidescroller-Action mit bequemer Auto-Aim-Funktion und vielen Upgrade-Möglichkeiten.

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Watch_Dogs 2 – zweite Phase des nahtlosen Multiplayer gestartet

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Ubisoft hat jetzt die zweite Phase des nahtlosen Multiplayer in Watch_Dogs 2 gestartet. Folglich können Kopfgeldjagden nun ohne Multiplayer-App stattfinden. Hacker-Invasionen, DedSec-Events mit anderen Spielern oder Einladungen zu Koop-Missionen sind ebenfalls möglich.

Einzig das “neutrale” Erscheinen anderer Spieler in Eurer Welt fehlt jetzt noch, aber das sollte bald folgen.

Chase: Cold Case Investigations – Distant Memories – im Test (3DS)

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Hotel Dusk &amp Co. waren dank ihres außergewöhnlichen Looks und brillant geschriebener Charaktere Geheimtipps für den DS. Umso bedauerlicher, dass Chase nur bedingt anknüpft und zwar einen spannenden, aber viel zu kurzen (knapp 90 Minuten Spielzeit) Kriminalfall liefert, der in nur zwei Räumen spielt und Interaktionen fast nur in Dialogen zulässt. Nur vereinzelt blitzt der Charme früherer Cing-Spiele durch: Die Musik erinnert an die spirituellen Vorgänger und die Mimik der Charaktere lässt Gefühlsregungen gut erkennen. Ein Nachfolger beziehungsweise eine eventuelle zweite Episode muss jedoch quantitativ deutlich nachbessern.

Solider, kurzer Adventure-Krimi mit ordentlicher Inszenierung, aber ohne Wiederspielwert.

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HoPiKo – im Test (PS4)

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Ihr dirigiert einen Pixelhüpfer durch farbenfrohe 2D-Hinderniskurse, indem Ihr nur seine Sprünge dirigiert. Per rechtem Stick kann die Richtung genauer angepeilt werden, per Schultertaste stößt er sich alternativ sofort direkt nach vorne ab. Das ist schnell kapiert, aber schwer zu meistern, da schon rasch herumschwirrende Gegner und Zeitdruck (manche Landeplätze brutzeln Euch nach wenigen Momenten) schnelle und instinktive Reaktionen notwendig machen. Außerdem müsst Ihr stets fünf Levels am Stück meistern, sonst geht die Reise bei einem Fehler von vorne los – wer diese Frustquelle in Kauf nimmt, macht beim flott-fordernden Retrogeschicklichkeitstest einen guten Griff.

Knackig-motiviernde Retro­hüpferei, die auf einem minimalistischen Steuerungskonzept fußt.

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