Hue – im Test (PS4)

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Games, bei denen der Einsatz von Farben klug mit der Spielmechanik verwoben ist, haben in der Vergangenheit für viel Freude gesorgt: Zum Beispiel im Klecks-Shooter Splatoon, beim 3D-Hüpfer de Blob, bei Ubisofts Outland oder natürlich in Treasures Shoot’em-Up-Klassiker Ikaruga mit seinem legendären Schwarz-Weiß-Wechselfeature. Erst vor kurzem testeten wir das Jump’n’Run Color Symphony 2, wo Ihr Hindernisse durch die Änderung der Hintergrund-Farbe unsichtbar werden lasst. Hue schlägt in dieselbe Kerbe – erweitert aber Farbpalette, Komplexität und Spielspaß!

Der namensgebende Held stromert durch eine anfangs düstere 2D-Welt. Die etwas schlicht gebauten Hüpfpassagen wirken zum Start wenig reizvoll – bis das Farbrad ins Spiel kommt. Tippt den rechten Stick in eine Richtung, dann verlangsamt sich die Bildschirm-Action enorm und ein Farbkreis taucht auf. Dort wählt Ihr eine von acht Farben und schon erstrahlt der Hintergrund der kompletten Spielwelt in eben dieser Kolorierung. Objekte derselben Farbe sind dann unsichtbar und interagieren auch nicht mit Euch. Soll heißen: Rote Laser vor rotem Grund töten Euch nicht mehr, gelbe Kisten vor gelbem Himmel tragen Euch nicht mehr. Auf Basis dieser Logik schnitzt das Spiel eine Vielzahl kluger Mechaniken: Ihr könnt Blöcke an Hindernissen vorbeischieben, indem Ihr den Hintergrund an die Farbe der Hindernisse anpasst – und sie so verschwinden lasst. Oder Ihr deaktiviert die Wirkung von Kisten tragenden Luftballons, indem Ihr die Ballons unsichtbar macht. An anderer Stelle stehen Trampolins, die mit jedem Hopser ihre Farbe ändern – in Kombination mit Eurer Hintergrund-Einfärbe-Fähigkeit ergeben sich zig Rätseloptionen.

Hue ist aus zwei Sorten von Räumen aufgebaut: Regelmäßig flieht Ihr vor polternden Felsbrocken oder sprintet über bröselnde Brücken, während Ihr per Farbrad Laserfallen und Hindernisse entschärft. Das steuert sich tadellos, in puncto Leveldesign wird aber nur Genre-Standard geboten. Spannender und anspruchsvoller sind rätsellastige Räume, in denen Ihr mit Köpfchen und Herumprobieren zum Ausgang gelangen müsst. Sind die Aufgaben im ersten Spieldrittel noch rasch lösbar, werden die Anforderungen zum Ende hin – auch weil dann alle acht Farben Eures Rades zum Einsatz kommen – komplexer und befriedigender.

Nebenbei erzählt Hue eine kleine, spannende Geschichte und lässt Euch 28 Sammel-Objekte suchen. Tolles Feature am Rande: Selbst Farbenblinde können mit Hue ihren Spaß haben – setzt im Menü einen Haken und schon werden hilfreiche Symbole eingeblendet.

Matthias Schmid meint: Gute Idee, dieses allmächtige Farbrad. Mindestens ebenso gut ist die Steuerung dieses Features: Sobald ich den rechten Stick in eine Richtung drücke, friert das Spielgeschehen fast ein und ich kann die nächste Farbe für den Hintergrund selektieren. Ich nehme den Finger vom Stick und wie von Zauberhand ist das Level verändert: Unsichtbare Elemente werden plötzlich sichtbar, andere (vielleicht gefährliche) Objekte dafür ausgeblendet. Am besten ist Hue, wenn mir die Entwickler große Rätselräume vorsetzen, wo ich mich zwar auch mal ärgere, am Schluss aber mit einem Grinsen im Gesicht zum Ausgang gelange. Die Schwierigkeit ist fordernd, aber nie frustrierend, die ruhige Klavier-Untermalung gefällig, der Grafikstil charmant. Etwas länger hätte das Spiel aber ruhig sein dürfen…

Kluges kleines Rätselspiel mit guter Steuerung, simpler, aber schöner Optik und feiner Musik.

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Wasteland 3 – Finanzierung gesichert

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Entwickler inXile Entertainment gibt auf Fig bekannt, dass die Kickstarter-Kampagne von Wasteland 3 die geforderten 2,75 Millionen Dollar einfahren konnte und der Realisierung des Spiels somit nichts mehr im Weg steht. Ab jetzt kann für die Stretch Goals gespendet werden.

Wasteland 3 wird irgendwann einmal simultan für PS4 und Xbox One erscheinen.

Schnäppchen-Alarm: Animal Crossing amiibo Festival (fast) umsonst

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Muss man nicht haben (wollte offenbar bisher auch kaum einer), aber für die paar Euros kann man es schon kaufen: Bei Amazon wird gerade wieder der anscheinend riesige Restbestand von Animal Crossing: amiibo Festival verschleudert – für aktuell schlappe 8,49 Euro bekommt Ihr das Spiel mitsamt zweiter amiibo-Figuren und ein paar Karten.

Wer da nicht Nein sagen kann: Zum Angebot geht es hier.

Run Saber – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Winnie Forster meint: Auch wenn man Run Saber die relativ geringen Mittel eines kleinen Softwarehauses ansieht, ist die Säbelschwingerei über die in alle Richtungen scrollende Landschaft eine saubere Produk-tion. Patzer und technische Störungen vermieden die Programmierer ebenso, wie übertriebenen Grafikaufwand und verschwenderische Begleit-Akustik. Das Actionspiel ist eine der angenehmen Überraschungen des neuen Jahres. Kein Spiel, das man dem Neo-Geo-Fan vorführt, aber durchaus ein Produkt, das man selbst in einer ruhigen Minute in den Modulschacht schiebt. Run Saber ist mit seinen fünf Levels recht kurz (bezieht dafür Extra-Motivation aus dem Zwei-Spieler-gleichzeitig-Modus), durch drei Schwierigkeitsgrade auf jeden Spieletyp einzustellen und ein rundum sympathisches Japano-Spiel mit dezent eingestreuten Überraschungen und Effekten.

Saubere Action-Produktion ohne verschwenderisches Drumherum: Ein angenehm spielbarer Verwandter zu Capcoms “Strider”.

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Prey – neuer Gameplay-Trailer zeigt weiblichen Protagonisten

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Bethesda hat jetzt einen neuen Gameplay-Trailer zu Prey veröffentlicht, der uns diesmal einen weiblichen Protagnisten namens Morgan Yu präsentiert. Das bedeutet, dass der Spieler hier offenbar die Wahl zwischen beiden Geschlechtern hat. Prey wird im kommenden Jahr für PS4 und Xbox One erscheinen.

Xbox Game Store – neu am 11. Oktober 2016

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Xbox One:

  • WWE 2K17 -69,99 Euro
  • Gears of War 4 – 69,99 Euro
  • Solitaire – 9,99 Euro

PlayStation Store – neu am 11. Oktober 2016

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PlayStation 4:

  • WWE 2K17 – 69,99 Euro
  • Rise of the Tomb Raider: 20-jähriges Jubiläum – 59,99 Euro
  • Red Dead Revolver (PS2) – 14,99 Euro
  • Solitaire – 9,99 Euro
  • Manual Samuel – 7,99 Euro

Touhou Genso Wanderer & Touhou Double Focus – Erscheinungstermin für Europa

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NIS America gibt bekannt, dass Touhou Genso Wanderer und Touhou Double Focus am 10. Februar 2017 in Europa für PS4 und Vita erscheinen werden. Auf der portablen Sony-Konsole werden beide Titel nur digital angeboten, während es auf der PS4 zusätzlich auch eine physische Fassung geben wird. Allen physischen PS4-Versionen von Touhou Genso Wanderer wird neben der digitalen Version von Touhou Double Focus auch ein kleines Artbook beiliegen.

FIFA 17 – im Test (PS4 / Xbox One)

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Vollkommen neue Features sucht man bei Fußballspielen in der Regel mit der Lupe. Bessere Verteidiger, klügere Torwart-KI, realistische Ballphysik – all das entpuppt sich meist als substanzarmes Marketing-Gerede. Schön, dass FIFA 17 mit dem Solo-Storymodus “The Journey” etwas wirklich Neues auf den Tisch legt. Der lässt Euch in die Rolle des jungen Engländers Alex Hunter schlüpfen, der Profifußballer in der Premier League werden will. Die Wahl des Schauplatzes mag deutsche Zocker abschrecken. Angesichts von berühmten Teams wie Manchester United und City sowie Liverpool, Chelsea und Arsenal darf man aber ruhig den Blick über den Tellerrand wagen. Ihr erarbeitet Euch durch Training und erfolgreiche Einsätze einen Platz in Eurem Wunschteam, konkurriert mit Eurem besten Kumpel Gareth Walker, hört auf den Rat Eures Großvaters, werdet unweigerlich in die zweite Liga abgeschoben und kämpft Euch zurück an die Spitze.

Vor jedem Match entscheidet Ihr, ob Ihr nur Alex oder gleich das ganze Team steuert. Anfänglich überhäuft Euch das Spiel mit Storysequenzen und Dialogen, in denen Ihr mit einem Auswahlrad Alex’ Gesinnung beeinflusst, später werden die Schnipsel rar und das Spielen steht im Vordergrund. Trotz vorhersehbarer Geschichte und teils hässlicher Umgebungen macht Hunters Reise Spaß, krankt aber an unlogischen Entwicklungen: Auch wenn Ihr in Euren ersten Matches jedes Mal Topleistungen bringt, werdet Ihr verliehen und auch wenn Ihr bei der Vorsaisonstour einen Dreierpack nach dem anderen schießt und das Publikum Euren Namen brüllt, kennt es Euch bei Eurem Premier-League-Debüt auf einmal nicht mehr. Schreitet Ihr in der Geschichte voran, werdet Ihr mit Leihspielern für Euer Ultimate Team belohnt.

“Ultimate Team”, der beliebteste Spielmodus von FIFA, wurde um neue Varianten erweitert. In den “Draft Challenges” baut Ihr mit Sportlern aus Eurem Fundus nach bestimmten Kriterien Mannschaften auf und schickt sie gegen Belohnungen ein. Aber Vorsicht: Versendete Spieler sind verloren und nicht mehr einsetzbar! Hinter dem Menüpunkt “FUT Champions” verbergen sich aufeinander aufbauende Online-Wettbewerbe, in denen Ihr Euch durch erfolgreiche Tagesturniere für eine Wochenend-Liga qualifiziert.

Die zweite große Neuerung in FIFA 17 ist technischer Natur. Erstmals werkelt hinter der Fußballsimulation die Frostbite-Engine, von der vor allem die Spielermodelle profitieren: Körperbau und Gesichter der Topstars wirken natürlicher, bei eher unbekannten Teams mischen sich aber zahlreiche blasse Zombies in die Aufstellung. Dazu sehen Trikots realistischer aus.

Auf dem Platz wirkt sich vor allem die neue Abschirm-Fähigkeit auf das Spielgeschehen aus. Auf Knopfdruck stellt Ihr den Körper Eures Sportlers zwischen Ball und Angreifer und verschafft Euch so bei Sprints und im Strafraumgetümmel Luft zum Atmen. Im Vergleich mit PES 2017 fällt aber auf, dass FIFA sich nicht so präzise und dynamisch spielt wie sein Konkurrent. Mal stehen Spieler lethargisch in der Gegend herum, statt sich einem Gegner oder einem ankommenden Pass zu nähern, mal ergeben sich durch die Körperphysik abstruse und ärgerliche Massenkarambolagen, wenn ein Spieler über den anderen stolpert und der Ball unterdessen ins Tor kullert.

Meinung

Tobias Kujawa meint: Mir hat schon der Storymodus in Fight Night Champion gefallen, deshalb war ich auf The Journey sehr gespannt. Die Geschichte rund um Alex Hunter ist zwar vorhersehbar und teils unlogisch, motivierte mich aber trotzdem für viele Stunden. Allerdings schlagen sich Fehlpässe und gehaltene Schüsse meiner Ansicht nach zu negativ auf seine Spielbewertung nieder. Ausdrücklich loben muss man EAs Sinn für Aktualität: Bei knappen Torszenen wird nun die Torkamera eingeblendet und geklärt, ob der Ball über die Linie ging. Das neue intuitivere Elfmetersystem lässt mich nun endlich Strafstöße im Regelfall verwandeln, statt immer nur die Mitte zu treffen. Und nicht zuletzt wurde die Passquote der KI im Vergleich zum Vorjahr von “gottgleich” wieder auf “menschlich” gestutzt. Blöd finde ich die noch immer geltende Bezahlhürde für die FUT-Draft-Spielmodi.

Wertung

  • unterhaltsamer Storymodus, der Euch in Gestalt von Alex Hunter durch die Premier League führt
  • Frostbite- statt Ignite-Engine
  • neue FUT-Spielmodi

Mit Solo-Kampagne, neuer ­Engine, frischen ­Steuerungsoptionen und mannigfaltigen Spielmodi bietet “FIFA 17” mehr Vielfalt als “PES 2017”.

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Pro Evolution Soccer 2017 – im Test (PS4/XOne)

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Nach großen Veränderungen im letzten Jahr steht bei PES 2017 Feintuning auf dem Programm. Leider betrifft das nicht die Lizenzen des Konami-Kicks – ganz im Gegenteil! Im Vergleich zu 2016 ist die Anzahl der originalgetreuen Teams ligenübergreifend stark gesunken. Besonders leiden Fans des spanischen und englischen Wettbewerbs: Nur bei FC Barcelona, Atlético Madrid, FC Liverpool und FC Arsenal stimmen Mannschaftsname, Logo und Trikots, bei allen anderen Vereinen lediglich die Namen der Akteure. Per verbessertem Editor aktualisiert Ihr alles selbst oder importiert Update-Dateien. Letztgenannte sollen Nutzer untereinander sogar tauschen können.

Auf dem Platz macht PES 2017 dafür eine sicht- und spürbar bessere Figur als die Vorjahres-Episode. Dank einer Vielzahl neuer Animationen fallen Pässe, Schüsse und Zweikämpfe deutlich variantenreicher aus: Begabte Mittelfeldspieler streicheln die Kugel regelrecht übers Grün, Stürmer stolpern nach einem Tackling noch den Ball ins Netz oder scheitern im letzten Moment am Torwart. Die Schlussmänner agieren viel agiler und halten mit tollen Paraden ihren Kasten sauber – Aussetzer leisten sich die Keeper dennoch ab und zu. Das gilt auch für die Verteidigung, die erneut auf wenige Aktionen limitiert ist und nach wie vor den spielerischen Schwachpunkt darstellt. Eingeschränkte Laufrichtungen nach gegnerischen Steilpässen oder ein kurzes Stoppen beim manuellen Spielerwechsel können schnell einen Treffer des Gegners nach sich ziehen. Bei den Spielmodi erwarten Euch wie gehabt Freundschaftsspiel, Liga, Europa- und Weltmeisterschaft, die lizenzierten Wettbewerbe Champions League, Europa League und AFC Champions League, ”Werde zur Legende” und Meister-Liga. Letztere wurde inhaltlich erweitert: Ihr wählt nun einen Lieblingsspieler Eures Teams, dessen Erfahrung schneller steigt. Auch erlernen Eure Mannen diverse Rollen (u.a. Anführer, Starspieler), die sich auf Spielweise und Teamchemie auswirken. Neuerungen gibt es auch im Modus ”myClub”: Hier ersteigert (versteigern ist nicht möglich) Ihr mit GP-Währung Scouts, die auf dem Markt nach unterschiedlichen Kriterien Spieler für Euch suchen. Bis zu drei Scout-Spezialbereiche (z.B. ”England”, ”Stürmer”, ”AS Rom”) lassen sich kombinieren, um im Idealfall einen bestimmten Sportler aus dem Pool von Zufallsspielern zu ergattern.

In jedem Modus legt Ihr nun zwei Offensiv- und zwei Defensiv-Taktiken fest, die sich während der Partie ein- und ausschalten lassen. So weist Ihr Außenverteidiger zum permanenten Flügellauf an oder lasst frühes Gegenpressing spielen. Die Taktiken wirken sich spürbar aus und geben Euch mehr Möglichkeiten bei der Spielgestaltung. Bei Ecken wählt Ihr aus vier Vorgaben und schickt Eure Angreifer zum Beispiel in den Fünfmeterraum oder an den zweiten Pfosten.

Den größten Fortschritt machten die Schiedsrichter: Sie pfeifen häufig und richtig, verteilen angemessen Karten, lassen Vorteil laufen und nutzen sogar das Freistoß-Spray.

Sascha Göddenhoff meint: PES 2017 gefällt in der Offensive mit tollen Bewegungen, schnellem Passspiel und anderen Verfeinerungen, dazu kommen sinnvolle Taktiken und sehr gute Schiedsrichter. Es entstehen klasse Torraumszenen, wenn Stürmer im letzten Moment am Keeper scheitern oder die Kugel akrobatisch über die Linie drücken. Aber gerade weil das Geschehen auf dem Platz deutlich geschmeidiger läuft, nerven Hänger beim Umschalten und teils passive Spieler noch mehr als bei PES 2016. Dazu sehen die Menüs, speziell bei Meister-Liga und ”Werde zur Legende”, noch immer langweilig aus. Auch im Verlauf der Saison vermittelt die Präsentation nie die Lebendigkeit des tatsächlichen Fußball-Geschäfts. Der deutsche Kommentar ist eine Katastrophe – emotionslos, sich ständig wiederholend, oft unpassend oder falsch. PES landet einige Treffer, vergibt aber erneut viele Chancen.

Tobias Kujawa meint: Nur zwei originale spanische Klubs und kein FC Bayern? Die Lizenzlage bei PES 2017 ist eine noch größere Katastrophe als in der Vergangenheit. Hoffentlich reichen Fanseiten im Internet zügig Editier-Pakete nach! In puncto Präsentation sollte mal jemand die Japaner wachrütteln: Meister-Liga und ”Werde zur Legende” sind optisch so trocken wie meine Steuererklärung. Den deutschen Kommentar drehe ich schnell ab: Wer bei einem 11:0 von einem knappen Sieg redet oder bei einem Tor in der 105. Minute von einem frühen Treffer erzählt, sollte nicht gehört werden. Aber: Auf dem Rasen macht mir PES 2017 durch sein variableres Tempo und vor allem die grandiosen Animationen mehr Spaß als sein Vorgänger, wenn ich auch wie Sascha die limitierten Abwehrmöglichkeiten anprangere. Da bietet FIFA inzwischen einfach mehr Kontrolle.

  • deutsche Teams: Dortmund, Schalke, Leverkusen
  • viele neue Animationen, gute Schiris
  • Defensiv-Aktionen noch immer limitiert
  • deutscher Kommentar aus der Hölle

”PES 2017” macht das Spiel vor allem in der Offensive ansehnlicher und taktischer. Verteidigung und Präsen­tation haben weiter Luft nach oben.

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