Das wird dem Aktienkurs auch nicht gut tun: Nintendo hat die Finanzzahlen für der erste Geschäftsquartal des Jahres (also von April bis Juni) veröffentlicht und darin den größten Verlust seit fünf Jahren eingefahren.
24,5 Milliarden Yen (ca. 211 Millionen Euro) Miese wurden gemacht, während im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres sogar noch ein Plus von 8,3 Milliarden Yen (ca. 73 Millionen Euro) verbucht werden konnte. Der Gesamtumsatz betrug im Quartal 61,7 Millarden Yen (ca. 531 Millionen Euro) und fiel um 31%.
Im Mobile-Segment, auf das so große Hoffnungen gesetzt wird, kamen gerade mal 1,6 Milliarden Yen (ca. 13,8 Millionen Euro) Umsatz zusammen.
940.000 3DS-Geräte wurden verkauft (7% weniger), dramatisch ist der Einbruch bei Wii U: Nur noch 220.000 Exemplare fanden einen Abnehmer, das sind 52% weniger als im Vorjahresquartal.
Dafür gingen mehr Spiele über die Ladentische, für 3DS 8,5 Millionen (zuvor 7,9 Millionen) und für Wii U 4,7 Millionen (zuvor 4,6 Millionen).
Eigentlich kann es jetzt nur noch aufwärts gehen, denn zum einen fallen ab dem nächsten Quartal die Einnahmen über Pokémon Go an (auch wenn die bekanntlich nur teilweise bei Nintendo landen) und NX steht ja in absehbarer Zeit auch an…

















