Agatha Christie: The ABC Murders – im Test (PS4)
| Spiel: | Agatha Christie: The ABC Murders |
| Publisher: | Microids |
| Developer: | Artefacts Studio |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 3 / 2016 |
Mit Die Morde des Herrn ABC wird ein weiterer Krimiklassiker von Agatha Christie für Konsole umgesetzt. In der Gestalt von Hercule Poirot untersucht Ihr Tatorte und versucht, dem Treiben des alphabetisch vorgehenden Täters auf die Spur zu kommen. Dazu bewegt Ihr Euch mit dem linken Stick durch die überschaubaren Areale oder wählt mit dem rechtem die zu untersuchenden Objekte aus. Habt Ihr etwas Interessantes entdeckt, ermöglicht Euch das Spiel eine nähere Betrachtung, in der Ihr entweder den Stick auf augenfällige Details lenkt oder kleinere Rätsel löst, indem Ihr beispielsweise versteckte Schalter auf einer Holzschachtel ausfindig macht. Wirkliche Kopfnüsse sind nicht dabei, lediglich die mitunter hakelige Rätselsteuerung erschwert das zügige Vorankommen. Überseht Ihr dennoch einen Hinweis oder geratet anderweitig ins Stocken, könnt Ihr auf die interne Spielhilfe zurückgreifen. Die gesammelten Indizien kombiniert Ihr anschließend mittels Poirots kleiner grauer Zellen auf Knopfdruck und rekonstruiert schließlich den Tathergang. Die gezeichneten Figuren sind dabei ebensowenig zeitgemäß wie die übrige technische Präsentation, immerhin ist die seltene Hintergrundmusik atmosphärisch. Den größten Pluspunkt liefert die Geschichte selbst, deren Ende auch Adventure-Neulinge dank geringer Schwierigkeit und des linearen Spielablaufs erleben dürften. Auf den Verlauf der Handlung könnt Ihr keinen Einfluss nehmen, in den Gesprächen gibt es jedoch mehrere Dialogoptionen.
Philipp G. meint: Da ich die Romanvorlage peinlicherweise noch nicht gelesen hatte, motivierte mich die Geschichte zum Weiterspielen. Ob ich mich ohne meine Bildungslücke an Poirots neuestes Abenteuer gewagt hätte, bezweifle ich, denn die Rätsel wirken mitunter aufgesetzt und nervig, die technische Präsentation ist darüber hinaus nicht auf zeitgemäßem Niveau. Zu schlecht möchte ich den Titel aber nicht reden, denn für ein bis zwei launige Krimiabende liefert er solide kurzweilige Unterhaltung.
- Geschichte basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage
- Hinweisfunktion erleichtert die Rätsel
- kleine Boni freischaltbar
- 3 Spielstände anlegbar
Der Klassiker in technisch einfachem Adventure-Gewand fesselt nur dank seiner Story wer diese bereits kennt, spart sich den Einsatz.
| Singleplayer | ![]() | 67 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Knight Squad – im Test (Xbox One)
Meinung & Wertung
Denis Kuckmann meint: Knight Squad gehört in jede Partyspiel-Sammlung! Selbst wenn ich alleine vor der Konsole sitze und “nur” gegen Online-Gegner spiele, habe ich dank der launigen, abwechslungsreichen Modi einen Mordsspaß. Das volle Potenzial entfacht das Spiel aber freilich mit mehreren Freunden vor dem (möglichst großen) Fernseher. Zu den exotischen Modi: “Soccer” ist Fußball mit Mord und Totschlag – herrlich! In “Gladiator” bekommt Ihr Punkte, wenn Ihr Euch in der Kartenmitte befindet dort geht prompt das Gemetzel ab. Mein Favorit ist “Juggernaut”: Acht Spieler streiten sich um eine mächtige Gatling-Gun – habt Ihr sie geschnappt, seid Ihr übermächtig, habt aber alle anderen gegen Euch.
Unter schnöder Optikhülle steckt Party-Gaudi für bis zu acht Spieler.
| Singleplayer | ![]() | 80 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Galaga – XBLA-Version jetzt auch auf Xbox One spielbar
Larry “Major Nelson” Hryb schreibt bei Twitter, dass die XBLA-Version vom originalen Galaga jetzt auch auf der Xbox One spielbar ist. Diese wurde ursprünglich bereits vor rund zehn Jahren für Xbox 360 veröffentlicht.
Bei Besitzern von besagter Version wird diese einfach der Xbox-One-Bibliothek hinzugefügt. Alternativ kann sie natürlich auch im Xbox Store erworben werden.
Xbox Game Store – neu am 16. Februar 2016
Xbox One:
- Layers of Fear – 12,99 Euro
- Pixel Piracy – 14,99 Euro
- Mitsurugi Kamui Hikae – 11,99 Euro
Dreamals – im Test (PS4)
| Spiel: | Dreamals |
| Publisher: | Xiness |
| Developer: | Xiness |
| Genre: | Denken |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 1 / 2016 |
Niedliches Knobel-Hüpfen verheißen die Dreamals: Ihr steuert drei Tiere, die jeweils nur eine Laufrichtung beherrschen und bei Kontakt fusionieren. Dermaßen limitiert, müsst Ihr erst einen Schlüssel sammeln und danach den Ausgang erreichen. Ein wenig erinnert das Konzept an Soko-Ban und ist eigentlich ganz gewitzt, wirkt aber stellenweise undurchdacht und lässt Feinpolitur vermissen: So fühlen sich insbesondere Sprünge steif an und die Steuerung hakt gerne mal. Das ist unglücklich, denn schon eine Bewegung zu viel kann die Lösung verbauen und einen Level-Neustart erfordern, weil unverständlicherweise keine Rückspul-Funktion vorhanden ist – je komplexer die Aufgaben werden, umso frustrierender wirkt sich das auf Dauer aus.
Sympathische, aber nicht komplett ausgereifte Hüpf-Knobelei.
| Singleplayer | ![]() | 50 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
PlayStation Store – neu am 16. Februar 2016
PlayStation 4:
- Street Fighter V – 69,99 Euro
- Layers of Fear – 19,99 Euro
- The Escapists: The Walking Dead – 17,99 Euro
- Pixel Piracy – 14,99 Euro
- Mitsurugi Kamui Hikae – 11,99 Euro
- Arcade Archives: The Legend of Kage (Arcade) – 6,99 Euro
Dark Souls – für Vorbesteller von Dark Souls III auf Xbox One spiebar
Reddit schreibt mit Berufung auf den australischen Xbox Store, dass Vorbestellern der Xbox-One-Version von Dark Souls III eine ganz besondere Belohnung winkt: So werden diese in der Lage sein, Dark Souls auf ihrer Konsole zu spielen. Den entsprechenden Code erhält der geneigte Spieler sieben bis zehn Tage nach getätigter Vorbestellung.
Namco hat sich zu dem Thema zwar noch nicht offiziell geäußert, aber Interessierte sollten sich sputen, da solche Angebote in der Regel zeitlich bwegrenzt sind. Außerdem kann man nur gewinnen, wenn man Dark Souls III sowieso vorbestellen wollte.
Gemini: Heroes Reborn – im Test (XOne)
| Spiel: | Gemini: Heroes Reborn |
| Publisher: | Imperative Entertainment |
| Developer: | Phosphor Games |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | XOne |
| Erhältlich für: | XOne |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 3 / 2016 |
Schneller laufen und höher springen als jeder andere Mensch, vielleicht sogar durch die Zeit reisen und Objekte mit den Gedanken bewegen, Geschossen ausweichen oder sie einfach in bester Matrix-Manier in der Luft auffangen und anschließend zurückschleudern. Klingt zu schön um wahr zu sein? Vermutlich. Gemini: Heroes Reborn bringt Euch diesem Gefühl von Macht aber so nah wie kaum ein anderes Spiel. Ihr schlüpft in die Rolle der 20-jährigen Cassandra, welche mithilfe ihres Freundes Alex in einen verlassenen Forschungskomplex eindringt laut Alex könntet Ihr dort Hinweise auf den Verbleib von Cassandras Eltern finden.
Gemini versteht sich als Vorgeschichte zur 13 Episoden langen Mini-Serie Heroes Reborn und spielt dementsprechend nach den Geschehnissen der Originalserie Heroes. Vorkenntnisse braucht Ihr zum Verstehen der seichten Story jedoch nicht. Interessant ist Gemini wegen des Spielgeschehens: Im Verlauf der sechsstündigen Kampagne erlernt Ihr alle eingangs beschriebenen Fähigkeiten. So könnt Ihr etwa im Gefecht die Zeit verlangsamen, über Eure Gegner springen und ihnen explosive Gasflaschen in den Rücken schleudern. Oder Ihr greift Euch einen der Schergen, nutzt ihn als menschlichen Schutzschild und werft ihn daraufhin in ein marodes Gerüst. Außerdem springt Ihr zwischen zwei Zeitebenen hin und her, was im Kampf nützlich und bei den Rätseln häufig sogar erforderlich ist: So flutet Ihr etwa in der Vergangenheit einen Raum, damit in der Gegenwart der Boden aufgebrochen ist.
Denis Kuckmann meint: Gerne hätte ich Gemini eine höhere Wertung verpasst das an Singularity (Zeitmanipulation) und Half-Life 2 (Gravity-Gun) erinnernde Spielprinzip macht Laune und zeigt viel Potenzial. Leider ist die Technik arg holprig: Die niedrige Auflösung erinnert an Xbox-360- und PS3-Zeiten, ist aber verschmerzbar. Die ständigen, meist sekundenlangen Phasen nachladender Texturen hingegen haben im Jahre 2016 nichts verloren. Hinzu kommen dämliche Gegner und eine langweilige, klischeebeladene Geschichte. Dennoch: Für Superhelden-Fans ist Gemini sein Geld wert zumal der Preis vergleichsweise niedrig bemessen ist. Zumindest in diesem Aspekt erinnert Heroes Reborn positiv an die alte Konsolengeneration.
Solides Ego-Action-Adventure zur TV-Serie mit Technik-Schwächen.
| Singleplayer | ![]() | 6 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Level 22 – im Test (XOne)
| Spiel: | Level 22 |
| Publisher: | Moving Player |
| Developer: | Moving Player |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | XOne |
| Erhältlich für: | XOne |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 3 / 2016 |
Weil Ihr verpennt habt, müsst Ihr nun unentdeckt zum Arbeitsplatz vordringen, um nicht gefeuert zu werden: Illustriert wird das Büro-Stealth-Abenteuer mit einem eigenwillig kantigen Pixellook, der wichtige Informationen wie Gegnerpositionen ordentlich erkennen lässt allerdings piesackt Euch öfters die begrenzte Sichtweite. Ein paar Hilfsmittel wie Donuts zur Ablenkung und Pappkartons als Tarnung sorgen für Schmunzler, bei der Lösung von Situationen ist aber reichlich Trial&Error angesagt. Wer sich damit arrangiert, bekommt einen sympathischen Schleicheinsatz, dem man die ungeschliffenen Kanten verzeihen kann.
Witzige Büro-Schleicherei mit ein paar groben Kanten.
| Singleplayer | ![]() | 6 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |




















