Dragon Ball Z: Extreme Butoden – im Test (3DS)

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An wüsten Keilereien in der Welt von Akira Toriyamas Kult-Manga Dragon Ball Z fehlt es auf Konsolen nicht. Während die meisten davon heute bei Teams wie Dimps entstehen, sind die Prügel-Profis von Arc System Works (BlazBlue) für die jüngste 3DS-Keilerei verantwortlich. Das sieht man schnell, kloppen sich hier doch fein animierte 2D-Sprites vor leider nur moderat detailreichen Polygon-Hintergründen. Ihr spielt stark verkürzte Varianten der klassischen Dragon Ball Z-Story, stellt Euch diversen Herausforderungen oder tretet einfach gegen KI-Gegner bzw. menschliche Mitspieler an. Mit zwei Grundattacken, Distanzmanövern, einer Dash-Aktion und ein paar Schultertasten-Kombinationen lasst Ihr lange, durchschlagende Combos auf Eure Gegner niederregnen. Per Touchscreen wechselt Ihr die aktive Figur oder holt einen Helfer herbei, der Euch mit einer Spezialattacke unterstützt – die flotten Kämpfe sind weitaus schneller vorbei als in den 3D-Titeln für die großen Konsolen. Die Combos gehen gut von der Hand, interessanterweise wird auf Special Moves im klassischen Street Fighter-Stil verzichtet: Kamehameha &amp Co. löst Ihr stattdessen über Combo-Ketten aus. Über 100 Figuren befinden sich im Spiel, darunter natürlich auch viele Saiyajin-Varianten von Son Goku, Son Gohan &amp Co., manches andere bekannte Gesicht taucht auch nur als Helfer auf. Ist der erste Teil der ”Z”-Story geschafft, schaltet Ihr den ”Abenteuer”-Modus mit einem jungen Son Goku frei. Nach diesem wird der ”Extrem-Weltkampf” zugänglich, auch einen ”Quest”-Modus spielt Ihr frei.

Thomas Nickel meint: Als Freund klassischer Sprite-Animation geht mir hier das Herz auf: Son Goku, Vegeta &amp Co. wetzen nicht nur in ordentlicher Größe über den 3DS-Bildschirm, sie sind auch flüssig animiert und die Schläge haben eine angenehme Wucht. Allerdings führt das manchmal zu Problemen: Bei schnellen Aktionen von großen Kämpfern wie Nappa kommt es schon mal vor, dass Figuren für einen kurzen Moment das Sichtfeld verlassen. Im Vergleich zu BlazBlue oder Guilty Gear ist die Komplexität überschaubar – Arc System Works hat eben einen unterhaltsamen Spaß-Prügler geliefert und das ist auch okay.

  • viele spielbare Figuren
  • spaßiges Tag-System
  • zahlreiche Spielmodi freischaltbar

Der 2D-Prügler ist nicht ­übermäßig komplex, spielt sich aber ebenso flott wie dynamisch und sieht auch noch gut aus.

Singleplayer79
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The Game Awards 2015 – 20% Zuschauerzuwachs im Vergleich zum Vorjahr

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Host Geoff Keighley hat jetzt gegenüber Polygon enthüllt, dass die diesjährigen Game Awards von 2,3 Millionen Zuschauern angesehen wurden. Dies sei ein Zuschauerzuwachs um 20 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr.

Keighley erklärt außerdem, dass man vorhabe, das Projekt weiter auszubauen. So könnte im nächsten Jahr etwa am Tag der Ausstrahlung ein eSports-Turnier stattfinden.

Wer sich die zweistündige Show (plus Vorprogramm) nochmal anschauen will, kann das via YouTube – kurioserweise aber nur in der IGN-Aufzeichnung, denn das offizielle Video wurde hierzulande GEMA-geblockt, wohl wegen der Performance von Chvrches…

The Book of Unwritten Tales 2 – im Test (XOne)

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Ursprünglich (also auf PC) ist The Book of Unwritten Tales 2 ein klassisches Point’n’Click-Adventure: Ihr klickt mit der Maus Objekte an und Euer Charakter interagiert damit bzw. bewegt sich dorthin. Auf den Konsolen kommt jedoch eine direkte Steuerung zum Einsatz: Mit dem linken Stick bewegt Ihr Euch in der Umgebung seid Ihr in Reichweite eines Gegenstandes, drückt Ihr B (steht stets für ”Anschauen”) und A – Letzteres ist kontextsensitiv und kann etwa ”Nehmen” oder ”Sprechen” bedeuten. Sind mehrere Objekte in der Nähe, schaltet Ihr mit dem rechten Stick zwischen ihnen hin und her. Wahlweise werden zudem vorübergehend alle Interaktionspunkte auf dem Bildschirm angezeigt. Leider bewegen sich die Charaktere gemächlichen Schrittes über den Bildschirm und korrigieren teils nervtötend lang ihre Position, wenn Ihr nicht exakt in richtiger Entfernung zum Objekt steht. Zusammen mit der hakeligen, kontraintuitiven Inventarsteuerung werden das genretypische Absuchen von Räumen und das Ausprobieren verschiedener potenzieller Lösungswege zur Geduldsprobe. Kommt Ihr mit den Kontrollen klar, erwartet Euch ein gut geschriebenes, witziges Adventure voller Popkultur-Referenzen. Die farbenfrohe, charmante Grafik ist knackscharf und bietet einige einprägsame Motive, während die deutsche Sprachausgabe klar in der obersten Liga mitspielt wer möchte, kann jederzeit zum ebenfalls sehr gelungenen englischen Pendant wechseln. Die Rätsel sind meist logisch, teils müsst Ihr aber sehr um die Ecke denken. Eine Hinweisfunktion gibt es nicht, in der Not muss also eine Komplettlösung her.

Denis Kuckmann meint: Sogar für PC-Shooter ziehe ich das Pad der präziseren Maus-Tastatur-Kombination vor – bei Unwritten Tales 2 möchte ich das Pad jedoch in die Ecke pfeffern, denn damit wird das Rätseln häufig zur Qual. Den meisten Spaß habe ich während der hervorragenden, meist sehr langen Dialoge: Die Sprecher sind top, Witze kommen gut rüber und ich habe nie das Gefühl, etwas mangels Kenntnis der Vorgänger nicht zu verstehen. Die Charaktere sind sympathisch, die selbstironische Geschichte um typische Tolkien-Fantasy wirkt herrlich frisch. Wäre nicht die Steuerung, stünde hier ein ”Gut”-Gesicht.

  • viele abwechslungsreiche Schauplätze
  • mit den Synchronstimmen von u.a. Ben Stiller, Angelina Jolie, Daniel Craig…

Humorvolles, liebevoll gemachtes Adventure mit toller Geschichte, das aber deutlich unter seiner nervtötenden Steuerung leidet.

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Far Cry Primal – gegen die Dachse ist kein Kraut gewachse(n)

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Ein längeres Posting im Ubiblog beschäftigt sich jetzt mit der Erschaffung der Welt von Far Cry Primal. Dabei wird betont, dass es für jedes Tier eine Art der Zähmung gibt – außer dem Dachs.

So erklärt Creative Director Jean-Cristophe Guyot etwa, dass anfangs jedes Raubtier eine Gefahr sei, man aber später einen Wolf abrichten könne und dieser einen dann verteidige. Die Dachse könnten jedoch auch ihnen weit überlegene Raubtiere erledigen und seien eine echte Plage.

Far Cry Primal erscheint weltweit am 23. Februar 2016.

Nintendo – Termin für letzte Direct-Präsentation des Jahres

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Nintendo gibt bekannt, dass die letzte Direct-Präsentation für dieses Jahr am 15. Dezember um 23 Uhr deutscher Zeit ausgestrahlt wird.

Diese widmet sich zugleich ein letztes Mal der Prügelspielreihe Super Smash Bros. – was uns da wohl erwartet? Bekannt ist bereits, dass Cloud aus Final Fantasy VII bald Teil der Kämpferriege sein wird.

Mario Tennis: Ultra Smash – im Test (Wii U)

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Wer Mario Tennis Ultra Smash als Download erwirbt, reibt sich die Augen: Der Titel parkt nicht einmal 1 GB Daten auf Eurer Wii-U-Festplatte – in Zeiten, wo Day-One-Patches und DLCs schon mal gut 5 GB groß sind, wirkt das schon sehr wenig. Trotzdem bleibt das Spiel blitzsauber, wie man es von Nintendo-Spielen gewohnt ist: Da flimmert nichts, da ruckelt nichts, auch Online-Matches laufen tadellos. Allerdings fährt das Fun-Tennis nicht den gewohnten HD-Detailgrad eines Super Mario 3D World, Captain Toad oder Mario Kart 8 auf. Die Animationen wirken oft abrupt, die Plätze sind nicht sonderlich detailliert. Zwar sorgen Toad-Massenansammlungen im Publikum oder der nach auskullernden Bälle angelnde Lakitu für Schmunzler, ein wenig aufwendiger und liebevoller hätte Marios HD-Sportspiel-Debüt aber schon ausfallen dürfen.

Diesen Eindruck bekräftigt ein Blick auf die Modi: Ihr spielt ein Match mit Superpilz-Unterstützung, kämpft in Arcade-Manier mit stärker werdenden Gegnern, haltet einen Ballwechsel möglichst lang aufrecht oder bestreitet Einzel- und Doppelpartien nach Eurem Gusto. Wenigstens ein kleiner Karriere-Modus mit Weltkarte oder einzelne Cups oder spezielle Prüfungen hätten wir uns gewünscht! Stattdessen ist vor allem der ”Megaball”-Modus überflüssig: Spielen zwei Menschen, wird die Aufgabe, den Ball lang im Spiel zu halten, lachhaft simpel (weil Ihr nur in der Mitte stehen bleibt und Slices aneinanderreiht). Bestreitet Ihr die Aufgabe mit einer CPU-Figur, wird gutes Spielen (Ihr beendet Ballwechsel) und schlechtes Spielen (Gegner beendet Ballwechsel) gleichermaßen bestraft – der Sinn des Minispiels erschloss sich uns nicht. Auch die freischaltbaren Plätze und Figuren sind bestenfalls Genrestandard – man wird das Gefühl nicht los, dass Camelots Budget recht klein war und die Japaner schlicht Dienst nach Vorschrift taten.

Das Spielgeschehen auf dem Platz ist rasch erlernt und bietet nicht viel Tiefgang. Dafür stimmt das Schlaggefühl, wir hätten uns aber mehr Optionen bei der Platzierung der Bälle gewünscht die Superschläge haben Dampf, sind aber nicht zu stark. Naturgemäß kommt in Einzelmatches mehr Tennissport-Feeling auf, dafür sind im Doppel die Ballwechsel wilder und smashlastiger. Das einzige Item im Spiel – der Superpilz – ist leider oft ein Ärgernis: Denn der riesenhaft gewordene Charakter spielt dann groß auf, zu groß. Die Schläge werden viel härter, Smashes und Volleys sind meist tödlich. Dass die Wirkung lange vorhält (anders als z.B. beim einmal nutzbaren Megaschlag im letzten Virtua Tennis), macht die Sache nicht besser. Zwar taucht oft recht zeitgleich ein Pilz auf beiden Feldern auf, trotzdem ist das Schwammerl ein steter Quell unfairer Situationen.

Matthias Schmid meint: Spiel, Satz und Niederlage für Marios Filzball-Drescherei! Sieht man von der grundsätzlich ordentlichen Spielbarkeit und der schnörkellosen, aber sauberen Technik ab, gibt es selbst für Tennis-Freunde mit Multiplayer-Affinität wenig Grund, lange am Ball zu bleiben. Die Modi sind einfallslos bis überflüssig, der Umfang ist mager und der Superpilz unfair. Und dass nie ein Ball ins Aus geht (nur manchmal schafft er es nicht übers Netz) hätte wirklich nicht sein müssen – Virtua Tennis in seinen Hochzeiten hat doch gezeigt, dass sich Zugänglichkeit und Spieltiefe nicht ausschließen. Mir fehlen Witz und Kreativität sowie ein großer Spielmodus für meine Langzeitmotivation – vor dem Hintergrund der Wii-U-Software-Ebbe ist so ein biederes 08/15-Spiel auch noch doppelt ärgerlich.

  • Bälle gehen nicht ins hintere oder seitliche Aus
  • 9 Courts, 16 Spielfiguren
  • Steuerung von Lobs und Stoppbällen umständlich (zwei Tasten nacheinander)

Biederes Funsport-Tennis nach Schema F: Ordentliche Spielbarkeit trifft auf unspannende Spielmodi und überschaubaren Umfang.

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Schnäppchen-Alarm: “2 für 1” im PlayStation Store

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Sony hat bis zum ersten Weihnachtsfeiertag im PlayStation-Store für ausgewählte PS4-Titel eine “2 for 1”-Aktion am Start, die per Gutschein-Eingabe durchgeführt wird.

Eine Übersicht der verfügbaren Spiele findet Ihr hier, neben den meisten hauseigenen Veröffentlichungen sind auch eine Reihe guter bis sehr guter Titel von Third-Party-Herstellern dabei.

Allerdings ist “Schnäppchen” relativ zu sehen, denn für alle gilt ein Basispreis von 49,99 Euro, also knapp 25 Euro pro Spiel – bei den älteren Kandidaten kriegt man die Disc-Varianten in der Regel für ähnliche oder niedrigere Summen und just Until Dawn, The Order: 1886 und The Last of Us: Remastered sind aktuell für knapp 20 Euro fast überall im Angebot…

Super Mario Maker – Promo-Level zu Mercedes Benz erhältlich

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Unter dem Namen “Mercedes-Benz Jump’n’Drive” ist jetzt ein Event Course mit Mercedes-Benz-Thematik für Super Mario Maker erhältlich ist. Einen Screenshot davon seht Ihr oben. Wer diesen erfolgreich meistert, erhält ein Mercedes-Benz-GLA-Kostüm, welches Mario auf dem Fahrersitz zeigt.

Dies ist nach einem entsprechenden kostenlosen DLC für Mario Kart 8 bereits die zweite Zusammenarbeit von Nintendo und dem Automobilhersteller.

BIU Sales Awards: Die erfolgreichsten Spiele im November 2015

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Der BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) vergibt monatlich Auszeichnungen an die verkaufsstärksten Computer- und Videospiele (digital und physisch kombiniert, wo entsprechend angegeben) und im September haben diese Titel die unterschiedlichen Auszeichnungshürden übersprungen:

BIU Multiplattform Award für mehr als 500.000 verkaufte Spiele auf mehreren Plattformen:

  • Call of Duty: Black Ops III (Activision) inkl. Digitalverkäufe

BIU Sales Award in Platin für mehr als 200.000 verkaufte Spiele auf einer Plattform:

  • Call of Duty: Black Ops III (Activision) für PS4
  • Fallout 4 (Bethesda) für PS4

BIU Sales Award in Gold für mehr als 100.000 verkaufte Spiele auf einer Plattform:

  • Fallout 4 (Bethesda) für PC inkl. Digitalverkäufe
  • Mario Party 10 (Nintendo) für Wii U inkl. Digitalverkäufe
  • Need for Speed (Electronic Arts) für PS4
  • Star Wars Battlefront (Electronic Arts) für PS4
  • Until Dawn (Sony) für PS4 inkl. Digitalverkäufe

Final Fantasy VII Remake – Sorge um abgemagerten Cloud

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Und jetzt etwas aus der Rubrik “Probleme, die die Welt bewegen”: Einem längeren Posting bei Tumblr ist zu entnehmen, dass sich einige User Sorgen um den abgemagerten Cloud in Final Fantasy VII Remake machen. Wer die Story des Originals kennt, kann sich aber schnell denken, dass dies eine ganz bewusste Designentscheidung von Director Tetsuya Nomura war.

Final Fantasy VII Remake bekommt noch einen neuen Namen spendiert und wird irgendwann scheibchenweise für PS4 (und sicher auch andere Plattformen) veröffentlicht.

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