LBX: Little Battlers eXperience – im Test (3DS)

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Vom Westen fast unbemerkt hat sich Level-5 in Japan zu einem Titanen der Crossover-Vermarktung entwickelt: Serien wie Inazuma Eleven und Yo-kai Watch verkaufen sich blendend und halten gemeinsam mit entsprechenden Anime-Serien eine massive Vermarktungs-Maschinerie am Laufen. So verhält es sich auch mit dem bei uns ziemlich unbekannten Danboru Senki: Sechs Spiele auf PSP, Vita und 3DS, drei Anime-Serien und zahllose kleine Plastikroboter gibt es in Japan. Da der Titel direkt übersetzt in etwa ”Karton-Kriegsmaschinen” bedeutet und nur bedingt spektakulär klingt, kommt der erste 3DS-Ableger jetzt als LBX: Little Battlers eXperience zu uns. In naher Zukunft sind kleine Kampfroboter der Spielzeughit schlechthin, und Held Van ist ein echtes Naturtalent – doch seine Mutter erlaubt ihm keinen eigenen LBX. Aber wie es das Schicksal so will, kommt er in den Besitz eines Prototypen, hinter dem auch einige mehr als zwielichtige Gestalten her sind.

LBX ist eine Mischung aus klassischen Rollenspiel mit dynamischen Actionkämpfen in Arenen und vielen Modifikationsmöglichkeiten für Euren LBX: Auf das ”Skelett” der kleinen Kampfmaschine setzt Ihr Arme, Kopfteile, Torsos und viele weitere Elemente, um Kampfstil und Werte Eurem Geschmack anzupassen. Die sauber modellierten Cel-Shading-Figuren laufen durch liebevoll gestaltete 3D-Szenarien, die gelegentlich wie eine futuristischere Version der Inazuma Eleven-Kleinstadt wirken. Das Setting ist dieses Mal auch japanischer als vorher: Wo Spiele wie das Kick-RPG auf dem Weg in den Westen ihre nationale Identität verlieren, da behalten die meisten Charaktere von LBX sogar ihre japanischen Nachnamen.

Thomas Nickel meint: Das Action-Rollenspiel um die kleinen Kampfmaschinen ist sauber produziert, charmant erzählt und erfüllt wie das Fußball-Rollenspiel Inazuma Eleven die Träume zwölfjähriger Jungen. Wo andere Entwickler bestenfalls mit wenig Elan austauschbare Stangenware liefern, legt sich Level-5 ins Zeug und bietet spielerisch komplexe Kost. Figuren und Umgebungen sehen toll aus, die Actionkämpfe spielen sich richtig gut und die Anpassungsmöglichkeiten sind enorm, alleine mit der Gestaltung des idealen LBX könnt Ihr Stunden verbringen – daran haben dann auch ältere Semester ihren Spaß.

  • sympathische Präsentation
  • flotte Actionkämpfe
  • komplexe Mech-Anpassung

Die kleinen Kampfroboter sind zwar für eine jüngere Zielgruppe produziert, treffen aber genau deren Nerv und bieten viel spielerische Tiefe.

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound

Q.U.B.E.: Director’s Cut – im Test (Xbox One)

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Wertung

+ abwechslungsreiche Rätsel
+ Schwierigkeit hervorragend balanciert
+ lohnenswerte Geheimräume
+ ordentlicher Umfang
+ Geschichte macht neugierig

– könnte grafisch eigenständiger sein, sich klarer von “Portal” abgrenzen
– Zeige-Steuerung etwas ungenau

Reizvolle Sci-Fi-Knobelei, die nicht zufällig an “Portal” erinnert.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
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Nintendo – Zahlen zu den ersten sechs Monaten des aktuellen Fiskaljahres

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Laut VG247 hat Nintendo jetzt Zahlen zum ersten Halbjahr des aktuellen Fiskaljahres bekanntgegeben. Dieses erstreckte sich vom 1. April bis zum 30. September.

In diesem Zeitraum wurden von der Wii U 720.000 Einheiten verkauft, wodurch man weltweit auf insgesamt 10,7 Millionen kommt. Von der 3DS-Familie wanderten 2,28 Millionen Systeme über die Ladentheken (1,27 Millionen alleine im zweiten Quartal), wodurch man weltweit mittlerweile stolze 54,34 Millionen portable 3DS-Konsolen an den Mann bzw. die Frau gebracht hat.

Bis zum 30. September wurden 69 Millionen Wii-U- und 244,9 3DS-Spiele verkauft. Super Mario Maker kommt auf 1,9 Millionen abgesetzte Einheiten, Splatoon sogar auf 2,4 Millionen, ist aber natürlich auch länger erhältlich als der Hüpfspiel-Baukasten.

Außerdem wurden weltweit bisher 21 Millionen amiibo-Figuren abgesetzt, wovon 71 Prozent der Käufe außerhalb Japans getätigt wurden. In Zahlen ausgedrückt sind dies insgesamt 1,7 Milliarden Dollar, wovon 1,2 Milliarden nicht in Japan eingenommen wurden.

Insgesamt nahm Nintendo im ersten Halbjahr 1,69 Milliarden Dollar durch Verkäufe ein (im zweiten Quartal waren es 953 Millionen), was im Jahresvergleich ein Plus von 19,1 Prozent bedeutet. Die Nettoeinnahmen lagen bei 74,5 Millionen Dollar.

WiLD – Mehrspieler-Modus orientiert sich an Bloodborne

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Bei WiLD handelt es sich um das erste Indie-Projekt von Rayman-Schöpfer Michal Ancel. Ergänzend zu dem vorgestern gezeigten Material auf der Paris Games Week hat der amerikanische PS Blog heute noch einige weitere Informationen dazu für uns parat.

Demnach wird der Titel über einen Mehrspieler-Modus verfügen, der sich an Bloodborne und seinen indirekten Vorgängern (also den drei Teilen von Dark Souls) orientieren wird. Dies betrifft vor allem die Funktion, andere Spieler einzuladen, um von diesen geholfen zu bekommen und offenbar weniger den generellen Schwierigkeitsgrad.

Außerdem wird es möglich sein, eine weibliche Hauptfigur zu steuern und Tiere für seine Zwecke abzurichten. Darunter sollen übrigens auch Frösche (!) fallen.

Nintendo – neues Accountsystem und Ersatz für Club Nintendo vorgestellt

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Im Rahmen eines Investorenbriefings hat Nintendo jetzt sein neues Accountsystem vorgestellt. Dieses hört auf den schlichten Namen Nintendo Account und soll außerdem der Nachfolger für den altehrwürdigen Club Nintendo sein.

Mit dem Nintendo Account wird es möglich sein, sich über Facebook, Twitter und Google anzumelden und so etwa Digitalkäufe zu tätigen. Unterstützt wird dabei auch sämtliche Nintendo-Hardware sowie Smartphone und PCs. Cloud-Support ist für die Zuunft angedacht, wodurch wir sogar von Cross-Save-Funktionalität träumen dürfen.

Über My Nintendo, was der eigentliche Nachfolger des Club Nintendo ist, werdet Ihr desweiteren ab März 2016 die bereits bekannten Punkte verdienen und diese dann gegen diverse Goodies eintauschen können.

99 Meilensteine, die die Videospiel-Welt für immer veränderten

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Über 40 Jahre Videospiel-Geschichte mit all ihren wegweisenden Erfindungen und brillanten Ideen sowie mitunter ­dramatischen Entscheidungen auf 99 ­Einträge (+1, um genau zu sein) zu reduzieren, ist eine mutige und knifflige Aufgabe. Wir haben dafür Bücher und Magazine aus mehreren Jahrzehnten gewälzt, Branchen-Veteranen befragt, die Weiten des ­Internets durchforstet und uns redaktionsintern stundenlange Diskussionen geliefert – das Ergebnis findet Ihr in dieser Artikelserie, gegliedert in fünf thematisch kodierte Kategorien – weiter geht es mit Teil 3: WTF-Momente.

Wir sind uns bewusst, dass dies eine subjektive und für viele Leser vielleicht sogar unvollständige Auswahl darstellt. Seht es als Grundlage, um mit anderen Telespiel-Enthusiasten zu diskutieren und uns mit (am besten begründeten) Vorschlägen unter leserpost@maniac.de zu bombardieren – einer Fortsetzung wären wir nicht abgeneigt! Nichts­destoweniger vermitteln unsere ”99 Meilensteine” einen umfassenden Überblick über die spannendsten Ereignisse der letzten vier Jahrzehnte mit all ihrem Facettenreichtum in Sachen Hard- und Software.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Schmökern und noch mehr Spaß beim Schwelgen in Erinnerungen.

PlayStation 4 wird wohl niemals abwärtskompatibel sein

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Shuhei Yoshida, Boss der Sony Worldwide Studios, hat jetzt auf dem Twitter-Account von PlayStation France erneut bekräftigt, dass nicht geplant ist, die PS4 abwärtskompatibel zu machen. Microsoft stellte auf der diesjährigen E3 überraschend eine entsprechende Funktionalität für seine Xbox One vor.

Bereits im Juni hatte sich Jim Ryan, Kopf von Sony Europa, ähnlich wie Yoshida geäußert. Ein entsprechendes Feature sei demnach sehr aufwändig in der Umsetzung und werde letztlich nur von wenigen Leuten genutzt.

Nintendo – erster Smartphone-Titel erscheint im März 2016

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Nach entsprechenden Gerüchten hat Nintendo laut dem Wall Street Journal jetzt tatsächlich seinen ersten Smartphone-Titel vorgestellt. Dieser heißt Miitomo und wird im März 2016 erscheinen.

Wie der Name bereits vermuten lässt, werden Mii-Charaktere darin die Hauptrolle spielen und die Kommunikation unter diesen soll durch die App gefördert werden. Außerdem sollen Leute im Idealfall natürlich auf Nintendo-Hardware aufmerksam gemacht werden.

Insgesamt befinden sich bei Nintendo momentan fünf Smartphone-Titel in Entwicklung. Diese sollen bis zum März 2017 veröffentlicht werden.

Sony: Gran Turismo Sport ist nicht Gran Turismo 7

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Jim Ryan, Präsident und CEO von Sony Europa, hat jetzt gegenüber Eurogamer betont, dass das vorgestern auf der Paris Games Week vorgestellte Gran Turismo Sport nicht das lange erwartete Gran Turismo 7 ist, aber auch nicht nur ein lediglich anders betitelter Prologue.

Ryan erklärt dazu, dass man zu Zeiten, in denen die Vernetzung noch nicht so ausgeprägt war, eine klare Linie zwischen Prologue und Vollversion ziehen konnte, da letztlich nur entscheidend war, was sich auf der Disc befand – auf jeden Fall würde Sport aber viel mehr als nur eine Prologue-Erfahrung. Er sei zudem insgesamt zuversichtlich, dass PS4-Besitzer im Laufe des nächsten Jahres tatsächlich ein Gran Turismo spielen könnten.

Sony – positive Geschäfts- und PS4-Zahlen im letzten Quartal

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Sony hat die Geschäftszahlen des abgelaufenen Quartals von Juli bis September 2015 veröffentlicht und mal wieder viele positive Nachrichten im Gepäck.

So wurden vier Millionen PS4-Konsolen ausgeliefert, was die Gesamtzahl auf nun schon 29 Millionen bringt. Die Abteilung für Videospiele & Netzwerk hat einen Verkaufszuwachs von 19,4% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen – darunter 4,8% Zuwachs bei der Hardware und statte 56,8% in “Netzwerk-Verkäufen”, was den PlayStation Store und das komplette Sony Entertainment Network umfasst. Generell ist der Absatz an PS4-Software gestiegen, während er bei der PS3 sinkt – wohl keine Überraschung. In Echtgeldwährung beläuft sich der Quartalsumsatz auf 360,7 Milliarden Yen (ca. 2,73 Milliarden Euro).

Sony insgesamt hat einen Umsatz von 1.892,7 Milliarden Yen (ca. 14,32 Millariden Euro) zu verzeichnen – das ist zwar weniger als im Vorrjahreszeitraum, aber unterm Strich blieben 88 Milliarden Yen (ca. 666 Millionen Euro) Gewinn, während vor zwölf Monaten noch 85,6 Milliarden Yen (ca. 648 Millionen Euro) Verlust gemacht wurden

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