Damsel in Distress

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  • Dieses Thema hat 419 Antworten, 27 Teilnehmer, und wurde zuletzt von Anonym vor vor 13 years, 1 month aktualisiert.
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  • #1121100
    Anonym
    Inaktiv

    @An euch
    Haltet ein!Lasst die verbalen Massenvernichtungswaffen stecken!
    Diese ganze Diskussion ist doch komplett aus dem Ruder gelaufen!
    Ihr seid vom Videospielsexismus zum hundertesten ins Tausende gekommen!
    Ihr werdet keinen Konsens finden!Allerdings wird euer Umgangston immer aggressiver!
    Ihr haut euch irgendwelche Wahrheiten/Mutmaßungen linker,wie liberaler Coleur um die Ohren und wollt ganz
    “Machostyle”durch die virtuelle Wand!
    @Oli Grüner
    Gerade als Journalist,solltest du wissen,daß sich solche grundsätzlich geführten Diskussionen,wo sich die Standpunkte diametral entgegenstehen,kaum in einem
    Forum führen lassen.
    Ihr habt ,schlicht und ergreifend,nicht die Möglichkeit euch ein reales Bild eures Kontrahenten zu machen!Mit seinen Fehlern,aber auch mit seinen guten Seiten.
    Ihr könnt weder seinen Charme noch sein Auftreten beurteilen.
    Ihr fertigt euch ein Bild,wo Ihr euch auf Annahmen verlasst,wie solche und solche auszusehen und zu ticken haben.
    Das führt doch alles zu nichts!Im Kern habt ihr beide Recht! Bleibt mal menschlich und lasst auch andere Vorstellungen und Werte gelten!Sowas formt den Charakter!

    #1121101
    Anonym
    Inaktiv

    @Oli Grüner
    Bei allem Verständnis…nur weil du durch eine extrem harte Schule gegangen bist,kannst du die Menschen nicht in solche einteilen,welche es “schaffen” und in solche
    die faul und zu blöd und selber schuld sind!
    Diesen “SteinzeitSozialdarwinismus” nehme ich dir nicht ab!
    Zu gegebener Zeit erzähle ich dir von meine Lebensweg!Da wirst du Augen machen!Da war von disozialen bis kriminellen Verhalten alles dabei!
    Allerdings komme ich aus einem gutsituirten Elternhaus(Facharbeiter bei der Zeitung in den 50,60,70,80 Jahren…die “Goldenen Zeiten”)
    Geld,Liebe alles da…nur die Zeit und Zuwendung hat gefehlt!Weil Arbeit,Arbeit,Arbeit!Dazu Kriegstraumata der Eltern,etc,etc!man muss solche
    Entwicklungen im Kontext sehen!

    #1121102
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:

    Mir ist klar, dass Kinder aus bestimmten Familien die Arschkarte haben. Aber was soll man denn letztlich machen? Mehr als sie fördern und ihnen die Möglichkeiten geben da raus zu kommen und sich ein besseres Leben zu schaffen kann man nicht. Sie müssen es auch SELBST wollen. Dass sie es dann schwieriger haben ist auch klar. Und ich denke, es gibt heute mehr Möglichkeiten als je zuvor und mehr Chancen für sie als je zuvor! Gerade wenn man so 16 bis Anfang 20 ist, stehen einem da alle Möglichkeiten noch offen. Aber wie gesagt, man muss auch wollen. Dass neu anfangen, die Peer-Group verlassen, das kann sicher nicht jeder und es ist teilweise sicherlich Quälerei. Nur die Chancen sind da! Man muss sie nur ergreifen. Wer lieber am Bahnhof abhängt und mit seinen Kumpels säuft, der hat es letztlich nicht anders gewollt und damit auch nicht anders verdient.

    Die Chancen sind nicht immer da, bzw. mitunter verschwindend gering. Es bringt nichts nach einem Strohalm zu greifen, wenn man über dem Abgrund hängt, denn jeder Strohalm wird brechen, um mal bei de Metaphern zu bleiben.

    In Deutschland wird offensichtlich sehr wenig gefördert und es werden offensichtlich sehr wenig Möglichkeiten gegeben. Denn sonst wäre die Ergebnisse nicht so schlecht. In naezu jdem anderen europäischen Land ist die soziale Mobilität hher als inder BRD, in nahezu jedem anderen europäischen Land sind Migranten besser integriert und habenbesser Chancen auf “höhere” Positionen. Und ich glaube nicht, dass das daran leigen kann, dass die Armen und die “Ausländer” hier in Deuschland besonders faul wären und i den anderen Lädern eben nicht so faul seien. So sehr kann es also nicht an den Armen und Migranten selbst liegen.

    Die Annahme. es gäbe “heute mehr Möglichkeiten als je zuvor und mehr Chancen für sie als je zuvor” ist meiner Ansicht nach völlig falsch, was sich daran zeigt, dass die soziale Mobilität einst viel höher war. Gerade in den 70er und 80er Jahren waren z.B. im Verhältnis zur Gesamtzahl der Studierenden viel mehr “Arbeiterkinder” an den Universitäten als es heute der Fall ist. Die sozialen Schranken sind eindeutig höher geworden seit diesen Zeiten.

    Oliver Grüner wrote:

    Was die Statistiken und Kriminalität angeht, sorry, aber ich scheiß’ drauf! Die Sesselfurzer da oben haben keine Ahnung was auf der Straße los ist, “political correctness” um ihren Job sicher zu halten geht ihnen eindeutig vor.
    Der kleine Beamte auf der Straße, der den Auftrag hat Leute zu filzen um Drogen und Waffen zu finden, der tut dies nun einmal da, wo seiner und der jahrzehntelangen Erfahrung aller seiner Kollegen diese am ehesten zu finden sind. Und das sind dann nun einmal z. B. “langhaarige Bombenleger” oder gewisse Ausländer und ähnliches. Dass das gewissen Linken nicht passt – gebissene (betroffene!?) Hunde bellen – ist ja sonnenklar. Da kommen wir jedenfalls auf keinen gemeinsamen Nenner.

    Also zu deiner Information: Ich habe einen Kurzhaarschnitt und man sieht mir meine politische Einstllung nicht an. Normalerweise trage ich darüber hinaus ein unaufälliges Herrenhemd.

    Früher bin ich mit bunten Haaren rumgelaufen, lange Haare hatte ich aber nie (und Bomben habe ich auch keine gelegt). Natürlich hatten mich da gewisse Leute eher auf den Kieker. Aber das war meine persönliche Entscheidung, die Hautfarbe hingegen sucht sich (außer Michael Jackson vielleicht) keiner aus. “Racial Profiling” ist eine rassitische Praxis, die Menschen für etwas bestraft, dass sich ihrer eigenen Entscheidnugsgewalt entzieht. Und wenn es Gerichtsurteile gibt, die es der Polizei verbieten, und die Polizei es dennoch weiterbetreibt, dann stellt sie sich damit über den Rechtsstaat. Genau den soll sie aber eigentlich vertreten und nicht abschaffen.

    Dass “political correctness” im “Elfenbeinturm” ein Einstellungskritierum wäre, stimmt schlicht nicht. Tatsächlich werden die meisten sozialwssenschaftlichen Fakultäten heute eher von eher “rechten” CDU-nahen Professoren geprägt, selbst in eher SPD-dominierten Ländern wie in Berlin. Frankfurt (Main) und Wien gehören im deutschsprachigen Raum zu absoluten Ausnahmeinstituten und werden wahrscheinlichvon Politik und den übergeordneten Gaesamtuniversitären Gremien geschont da man Renomee und den Anschein von Pluralismus gewahrt sehen will. Was du hier sagtst, ist schlicht mal wieder ein Vorurteil, dass du durch nichts belegen kannst.

    Diejenigen die die PKS erstellen, sind übrigens genauso viel oder wenig “Sesselfurzer”, wie jene die an einer Universität sozial- oder rechts- oder kriminalwissenschaftlich arbeiten und dabei, ganz nebenbei nochmal erwähnt, im Gegensatz zu den Beamten des höheren Dienstes und den Professoren miserabel bezahlt werden.
    Die Behauptung, dass man “sie nicht mehr alle habe”, wenn man die PKS wissenschaftlich hinterfragt, ist durch nichts zu rechtfertigen, außer dass man Angst hat, das eigenen Vorurteien der Boden entzogen wird.
    Die PKS ist nunmal eine Statistik wie jede andere auch und dass Aufstellen von Statistiken ist eben nicht so leicht und eindeutig, wie manche sich das vorstellen. Und dass Leute, mit völlig fehlerhaften Statistiken viel Erfolg haben können, wenn diese denn nur auf weitverbreitete Vorurteile untermauern, hat schon ein anderer bewiesen.
    http://www.luegen-mit-zahlen.de/blog/sarrazins-unserioeser-umgang-mit-zahlen
    Mal ganz nebenbei: Das ein Bundesbankvorstand nicht mal Kauslität und Korrelation auseinderhalten kann, zeigt eher dass in diesem Land bei der Elitenbildung etwas komplett schief gelaufen ist, und die Leute wohl nicht nach ihrem “Können” sortiert wurde. Der Sohn eines Arztes und einer westpreußischen Gutsbesitzertochter war völlig fehl am Platz und so viel Glück musste der sich wohl nicht mehr SELBST schmieden, und wenn er mal schmieden musste, wie bei seinen äußerst erfolgreichen Büchern, dann mit einer Menge Schummellei und unsauberer Arbeit, während man kaum Exemplare eines wissenschafftlichen Werkes verkaufen kann, wenn man versucht solche Sachen auch nur annährend so differnziert darzustellen, wie sie nun mal sind. Auch das zeigt, dass man mit viel guter und eherlicher Arbeit eben nicht auf der Sonnenseite landen muss, während es sich einige der Herren “Leitungstreiger” doch sehr einfach machen.
    http://www.rohmert-medien.de/immobilienbrief/analyse-die-seltsamen-methoden-des-thilo-sarrazin,108286.html

    Man sollte sich entscheiden: Entweder man gibt etwas auf Statistiken, oder nicht. Aber mal zu behaupten, die wären “absoluter Blödsinn” und mal so zu tun, als wäre eine bestimmte Statistik die Wiedergabe “reiner Wahrheit” und man hätte sie “nicht mehr alle” wenn man ihr wiederspricht, je nachdem ob einem der Befund gerade mal passt oder eben nicht, ist einfach irrational. Aber genau so scheintst du mir mit PKS einerseits und bestimmten Ergebnissen sozialwissenschafter Forschung umzugehen.

    #1121103
    VreenVreen
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:
    Wer lieber am Bahnhof abhängt und mit seinen Kumpels säuft, der hat es letztlich nicht anders gewollt und damit auch nicht anders verdient.

    das hätte auch mein opa sagen können. aussagen aus einer zeit, in der gut noch gut und böse noch böse war und alkoholismus noch keine krankheit. tatsächlich ist es verdammt schwer auf ideen zu kommen, die im eigenen lebensumfeld überhaupt nicht vorkommen, im gegensatz zu vielen alternativen.

    #1121104
    Anonym
    Inaktiv

    ” tatsächlich ist es verdammt schwer auf ideen zu kommen, die im eigenen lebensumfeld überhaupt nicht vorkommen, im gegensatz zu vielen alternativen.”

    Hut ab, Vreen, gut gesagt.

    #1121105
    HarrikulesHarrikules
    Teilnehmer

    @ Fenris
    danke alter…
    das richtige Wort zur richtigen Zeit
    und

    @Vreen

    wie recht du hast

    #1121106
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Vreen wrote:

    Oliver Grüner schrieb:

    Wer lieber am Bahnhof abhängt und mit seinen Kumpels säuft, der hat es letztlich nicht anders gewollt und damit auch nicht anders verdient.

    das hätte auch mein opa sagen können. aussagen aus einer zeit, in der gut noch gut und böse noch böse war und alkoholismus noch keine krankheit. tatsächlich ist es verdammt schwer auf ideen zu kommen, die im eigenen lebensumfeld überhaupt nicht vorkommen, im gegensatz zu vielen alternativen.

    jupp. Ist Ziterifähig

    #1121107
    Oliver GruenerOliver Gruener
    Teilnehmer

    Na dann her mit den Lösungsvorschlägen, wie kriegen wir die weg vom beispielhaften Bahnhof und dazu, lieber wieder die Schulbank zu drücken? Mit artig “bitte, bitte” sagen sicher nicht.

    #1121108
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:

    Na dann her mit den Lösungsvorschlägen, wie kriegen wir die weg vom beispielhaften Bahnhof und dazu, lieber wieder die Schulbank zu drücken? Mit artig “bitte, bitte” sagen sicher nicht.

    Wenn es fast jedes Land in Europa besser hinkriegt, wird es schon Wege geben.

    #1121109
    Oliver GruenerOliver Gruener
    Teilnehmer

    Also das ist ja mal ein “toller” Lösungsvorschlag …”es wird schon Wege geben” … tja, da sieht man es wieder – immer meckern und mit Klassenkampfrhetorik um sich werfen, aber wenn es zur Sache geht, dann keinen Schimmer haben!

    #1121110
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer

    mitm zug?

    #1121111
    VreenVreen
    Teilnehmer

    Wie es die skandinavischen Länder vormachen, die ein hervorragendes Bildungssystem haben. Der Staat nimmt mehr Einfluss und hat mehr Einblick in die Familien, kann auf Missstände unmittelbarer und direkter reagieren, hat mehr Möglichkeiten mittels sozialen Hilfen konstruktiv einzugreifen und tritt als einheitlicher staatskörper, dessen arme Schulen, Ämter und Praxen sind. Probleme werden nicht ignoriert, totgeschwiegen oder aus kostengründen n kauf genommen, da sie wissen, das die investition in die Kinder ihres Landes die Zukunft ihres Landes sichert. Das kostet natürlich mehr Steuern, weshalb in Deutschland eher die vogel Strauß Methode angewandt wird.

    #1121112
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Oliver Grüner wrote:

    Also das ist ja mal ein “toller” Lösungsvorschlag …”es wird schon Wege geben” … tja, da sieht man es wieder – immer meckern und mit Klassenkampfrhetorik um sich werfen, aber wenn es zur Sache geht, dann keinen Schimmer haben!

    Meine Güte, als würde über sowas nicht ständig diskutiert…

    Mir isses einfach zu langsam blöde, mir deine “Argumente” a la “Klassenkampfrethorik”, “Elfenbeinturm”, “Rosroten Brillen”, “Alten Liedern” und irgendwelchen “Glückschmieden” anzuhören.

    Erzählst einem was von “Neid” und kommst ständig damit um die Ecke, wie schlecht es doch den männlchem weißen Deutschem gehe, a la die Journeyentwickler hätten in Deutschland keine 6000 Tacken verdient, Feminsitinnen und Frauenquote gebe es nur wegen der Faulheit der Frauen, damit die mehr bekommen als ihnen zusteht usw.
    http://lexikon.stangl.eu/4219/projektion/
    http://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_(Psychoanalyse)

    #1121113
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer
    Vreen wrote:

    Wie es die skandinavischen Länder vormachen, die ein hervorragendes Bildungssystem haben. Der Staat nimmt mehr Einfluss und hat mehr Einblick in die Familien, kann auf Missstände unmittelbarer und direkter reagieren, hat mehr Möglichkeiten mittels sozialen Hilfen konstruktiv einzugreifen und tritt als einheitlicher staatskörper, dessen arme Schulen, Ämter und Praxen sind. Probleme werden nicht ignoriert, totgeschwiegen oder aus kostengründen n kauf genommen, da sie wissen, das die investition in die Kinder ihres Landes die Zukunft ihres Landes sichert. Das kostet natürlich mehr Steuern, weshalb in Deutschland eher die vogel Strauß Methode angewandt wird.

    Danke. Wollte gerade das Bildungsystem nennen. hab aber dann kein Bock mehr gehabt. Kann ja echt nicht sein…

    #1121114
    Oliver GruenerOliver Gruener
    Teilnehmer

    Ah ja, ist euch schon mal aufgefallen, dass diese Skandinavischen Vorzeigeländer jeweils weniger Einwohner haben als alleine Hamburg und letztlich auch nur einen kleinen Bruchteil Ausländer etwa?
    Und gerade das Vorzeigeland Norwegen hat z.B. Schulklassen mit teilweise 40 Schülern, vom Unterricht, der auf jeden Schüler individuell eingeht, sind die weit entfernt. Was die haben – oder besser nicht – das ist die fehlende Unterschicht bzw. ist die sehr, sehr klein.

    Und Bastian, sorry dich enttäuschen zu müssen aber ich weiß nicht, in welcher Realität du lebst, ein angestellter Programmierer oder Grafiker verdient in Deutschland sicher keine 6000 Brutto. Rechne mal eher die Hälfte. In den USA wird es noch einiges weniger sein.

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