Damsel in Distress
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16. März 2013 um 21:58 #1121145
Bastian 1984TeilnehmerOliver Grüner wrote:Tja, interpretieren ist nicht so deine Stärke …
Aber das ist ein grundsätzliches Problem mit Leuten wie dir, du legst andere Meinungen so aus, dass sie sehr schön in dein Feindbild passen.
Goil. “Leute wie du” in so einem Satz. Soviel ochmal zur Projektion. Ich geh jetzt weder zum Bahnhof saufen.
16. März 2013 um 22:11 #1121146
VreenTeilnehmerOliver Grüner wrote:Tja, interpretieren ist nicht so deine Stärke …
Aber das ist ein grundsätzliches Problem mit Leuten wie dir, du legst andere Meinungen so aus, dass sie sehr schön in dein Feindbild passen.
ja, “leute wie ich” quetschen immer alles was sie nicht verstehen oder ihnen unsympathisch ist in ein feindbild
)).sorry aber deine aussagen sind in einem wort lächerlich. nach deinen ganzen unmotivierten tiraden in diesem thread, der nix damit zu tun hatte anfangs, deren enziger sinn in der selbstdarstellung deines weltbildes und deiner ideologien liegt, mir noch vorurteile und einen mangel an objektivität vorzuwerfen, ist so weit an der eigentlichen materie vorbei, dass du dich damit nur vom deppen zum oberdeppen auflevelst.
ich wünsch dir auf jeden fall eine gute nacht. schlaf dich schön aus, war ja ein aufregender tag für dich. und lass dich nicht vom am bahnhof lebenden ausländer beissen
16. März 2013 um 22:12 #1121147
Oliver GruenerTeilnehmerIch finde es herrlich. Wollen mich in eine (rechte) Schublade stecken, was ich mir nicht bieten lasse, werden aber zickig und spielen beleidigte Leberwurst, wenn man Retourkutsche fährt.
Aber noch mal ein Denkansatz. Es gibt sehr viele Möglichkeiten für Nachhilfe, Fort- und Weiterbildung. Wenn man die nun weiter ausbaut, das Schulsystem umstellt etc. pp. also alles macht, damit jeder wirklich gleiche Chancen hat. Was dann? Wie wollt ihr dann die Leute dazu kriegen, diese Angebote auch zu nutzen? Es wird immer einen Bodensatz geben, der durch jedes Raster fällt, schlicht eben, weil er nicht will. Deswegen sage ich ja, wer heute wirklich will, der kann auch jetzt schon. Ist natürlich anstrengend und man kann es sicherlich in Zukunft besser und leichter und fairer machen, aber eine gewisse Eigeninitiative und -Verantwortung wird immer bleiben. Denn auch in einem Utopia wird es immer faule Typen geben, die lieber ihr “eigenes Ding” machen und sich dann sicher auch gerne als arme, ausgebeutete hilflose Opfer verkaufen.
16. März 2013 um 22:40 #1121148
VreenTeilnehmerBei einer Sache hast Du recht, Vollbeschäftigung ist ein Mythos. Deswegen brauch man sich auch garnicht an arbeitslosen zu stören, wie du es tust. Eigentlich scheinst du eh nur Gründe zu suchen, berechtigt auf Gruppen schimpfen zu können, die dir einfach so nicht passen. So machst Du den bock zum Gärtner und diffamierst alle, die dir nicht passen. Ist ja auch dein gutes Recht, aber tue doch wenigstens nicht so, als würde es dir hier um mehr gehen, als nur deinen persönlichen Dunst abzusondern. Wer schon hohl mit begriffen wie Ausländer und linken um sich giftet brauch sich nun wirklich nicht zu wundern, wenn man ihn für einen rechten Sympathisanten hält…
16. März 2013 um 23:06 #1121149
Oliver GruenerTeilnehmerGenau das was du mir unterstellst ist das, was du in meine Texte hineininterpretieren WILLST aber nicht, was meine Aussage oder Intention ist, weswegen ich dich eben andersrum in die Linke Ecke stelle, weil aus diesen Kreisen nämlich immer solche Unterstellungen kommen, wenn jemand unliebsame Wahrheiten ausspricht.
16. März 2013 um 23:20 #1121150
Bastian 1984TeilnehmerDie Frage ist doch, ob überhaupt viele Leute auf der faulen Haut liegen wollen. Würde man einen Mindestlohn einführen, könnte das auch motivierender wirken als die Aussicht auf einen Job, bei dessen Entgeld man sich weiterhin aufstockend beim Amt erniedrigen lassen muss. Und de facto sind die neu entstanden Jobs der letzten Zeit zu großen Teil Niedriglohnjobs.
17. März 2013 um 1:37 #1121151
VreenTeilnehmerOliver Grüner wrote:Genau das was du mir unterstellst ist das, was du in meine Texte hineininterpretieren WILLST aber nicht, was meine Aussage oder Intention ist, weswegen ich dich eben andersrum in die Linke Ecke stelle, weil aus diesen Kreisen nämlich immer solche Unterstellungen kommen, wenn jemand unliebsame Wahrheiten ausspricht.
Welche Wahrheiten sprichst du denn hier aus? ich meine, weder deine hexenjagd auf linke, noch deine tiraden gegen “ausländer” und die “die am bahnhof saufen” sind erstens wahrheiten, noch gehen an diesen punkten deine aussagen über den selbstzweck hinaus. was einen lösungsansatz angeht, da hast du ja schon gesagt, dass siehst du genauso wie andere es ausführlich beschrieben haben. nicht zu vergessen, das es den skandinavischen ländern besser geht, weil sie keine unterschicht haben, was eine aussage ist, die auf so vielen ebenen so großer blödsinn ist, das ich hoffe, du hast gelogen und bist nicht wirklich journalist. jedenfalls sehe ich da weder wahrheiten noch unliebsames in deinen aussagen. ich seh nur stammtischgefasel.
ich kann mich nur wiederholen: hoffentlich folgt nun etwas mehr substanz uund weniger ideologie, dann hört hoffentlich auch dieses alberne links/rechts gesülze auf.
17. März 2013 um 9:40 #1121152
captain carotTeilnehmerBei einer gut geführten Schule, egal ob Gesamt- oder mehrgleisige Schule, fällt keiner durch das Raster. Das kann ich tatsächlich aus eigener Erfahrung sagen. Das größte Problem ist, dass das kostet. Wir hatten damals für Klassen von 30 Schülern zwei Klassenlehrer, ein Männlein und ein Weiblein. Wir hatten ausreichend E- und G-Kurse, die waren aber erhebblich durchlässiger, als das etwa von Hauptschule zu Gymnasium der Fall ist und das hat eben ganz nebenbei dazu geführt, dass jemand, der bei Englisch mies war trotzdem ein sehr hohes Level bei Mathe und Deutsch haben konnte. Dass eher auf Teamarbeit als auf an Gymnasien weit verbreitetes Konkurrenzdenken und Gegeneinander gesetzt wurde hat im Berufsleben auch meist Vorteile.
Der Knackpunkt ist, der Schulbetrieb in so einer Form ist personalintensiv und damit teuer. Zahlt sich das aus, wenn z.B. ehemals für die Hauptschule eingestufte Schüler letztendlich doch ihr Abitur machen? Meiner Meinung nach schon.17. März 2013 um 10:46 #1121153
Bastian 1984Teilnehmercaptain carot wrote:Bei einer gut geführten Schule, egal ob Gesamt- oder mehrgleisige Schule, fällt keiner durch das Raster. Das kann ich tatsächlich aus eigener Erfahrung sagen. Das größte Problem ist, dass das kostet. Wir hatten damals für Klassen von 30 Schülern zwei Klassenlehrer, ein Männlein und ein Weiblein. Wir hatten ausreichend E- und G-Kurse, die waren aber erhebblich durchlässiger, als das etwa von Hauptschule zu Gymnasium der Fall ist und das hat eben ganz nebenbei dazu geführt, dass jemand, der bei Englisch mies war trotzdem ein sehr hohes Level bei Mathe und Deutsch haben konnte. Dass eher auf Teamarbeit als auf an Gymnasien weit verbreitetes Konkurrenzdenken und Gegeneinander gesetzt wurde hat im Berufsleben auch meist Vorteile.
Der Knackpunkt ist, der Schulbetrieb in so einer Form ist personalintensiv und damit teuer. Zahlt sich das aus, wenn z.B. ehemals für die Hauptschule eingestufte Schüler letztendlich doch ihr Abitur machen? Meiner Meinung nach schon.
Das das sich am Ende durch mehr Steuereinnahmen für den Staat auszahlen könnte, macht die Sache besonders bekannt.
Ob eine Gesellschaft nicht moralisch in der Pflicht stünde, auch wenn es teurer wäre, ist noch mal eine andere Frage.In den meisten Bundesländern gibt der Staat derzeit pro Zeit und Jahr pro Gymnasiast mehr aus als für einen Realschüler,für den man aber gern mehr ausgibt, als für einen Hauptschüler. Letztere Schulart wird sowieso immer mehr zur Verwahranstalt: um die Schüler ein paar Jahre vom Bahnhof fern zu halten?
[youtube]jXW_AwOgbKY[/youtube]
17. März 2013 um 10:58 #1121154
Bastian 1984TeilnehmerWeil gerade die Wiederholung läuft. Einiges passt zum derzeitigen Thea des Threads
[youtube]lVihX6L06EA[/youtube]
Leider sind beide Meister der Verallgeminerung17. März 2013 um 11:19 #1121155
Bastian 1984TeilnehmerUnd weil der Link so schön nahe war, zum “eigentlichen Thema” (wobei ja, den klügsten Worten Edmund Stiobers nach, alles mit allem irgendwie zusammenhängt)
[youtube]vppfHKLfyFQ[/youtube]Ganztags-, Gesamtschule und Co. würden nämlich nicht nur “den Armen” halfen, im Bildungssystem bessere Chancen zu haben, man würde auch “der Frau” am Arbeitsmarkt helfen. Denn es ist nicht nur eine Frage der individuellen Entscheidung, ob sich eine Frau oder ein Mann um die Kinder kümmert. Dies übernimmt normalerweise der schlechter bezahlte Elternteil.
Und hier, das habe ich oben aber schon geschrieben, ist das Problem, dass Arbeitgeber davon ausgehen, eine Frau würde eher aus dem Beruf ausscheiden, als ein Mann. Irgendjemand hatte das weiter oben auch genauso, mit Verständnis für die Arbeitgeber, so geschrieben. Und ich plädiere sogar dafür, soviel Verständnis für Arbeitgeber, die rationelle (entsprechend einer “verstimmten Vernunft”, die angepasst an die individuell vorgefundenen Bedingungen ist, die sie vorfindet, obgleich diese Bedienungen an sich “falsch” und nicht rational sind, sich jedoch der individuellen Entscheidungen entziehen) Entscheidungen treffen müssen.
Es gilt also, Bedingungen zu schaffen, in der ein Arbeiteber nicht davon ausgeht, dass eine Frau eher oder länger wegen des “Problems Nachwuchs” fehlt. Dafür braucht es politische Entscheidungen.Ein Akademikerkind erreicht übringens sechs mal so häufig einen Hochschulabschluss wie ein Nichtakademikerkind. Und das besonders Fiese daran: Bei gleichen “Leistungen”/Noten im Hochschulabschluss hat das Akademikerkind, erwiesenermaßen(!), selbst dann noch die besseren Chancen, da es, um mal mit Bordieu zu sprechen, auf Grund seines Habitus in den entsprechenen Milieus besser ankommt als das Nichtakademikerkind, das heißt es bekommt im direkten Vergleich einen Job eher, es wird eher befördert usw.
Es hat also ähnliche”Last Hired, first fired” Probleme wie Frauen, “Ausländer” usw.Zur Forschung(smethode) Bordieus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Bourdieu#Forschung17. März 2013 um 11:30 #1121156
greenwadeTeilnehmerbitt0r wrote:ich fand die 2 live crew damals ganz toll.
ja die haben viel für die frauenbewegung getan! shake dat azz!!! xD
17. März 2013 um 11:32 #1121157
RonynTeilnehmerAnner Ampel mach ich auch imma Stress.
Danke an alle Beteiligten.
Jetzt habe ich noch mehr Namen für meine Ignoramaliste.17. März 2013 um 11:43 #1121158
Bastian 1984TeilnehmerUnd noch was zum Thema “Lösungsvorschläge”:
Eine Linke, die lange genug über Stalin nachgedacht hat, weiß: Man kann nicht im stillen Kämmerchen den Masterplan aushecken und den am Ende durchführen. Man muß im Gegenteil erstmal für eine allgemeinen Kosnens werben, dass die Zustände nicht gut sind und es “anders” werden muss. Wenn ich schlafend in einem brennenden Haus liege, so soll man mich irgendwie wecken, und zwar bevor man einen Plan gemacht hat, wie man feuerfeste Häuser baut.
Deswegen orientiere ich mich erstmal am Vergleich zu anderen Ländern. Und daran, auch malzu schauen, wie die ihre Probleme lösen. Das wäre nämlich paraxisnah doch wurde hier auch schon diffarmiert.
Das “es” meiner Meinung nach langristig “ganze anders” sein soll, hab ich hier schon öfters gesagt. Aber das ist (noch?) Zukunftsmusik/social Fiction.
[youtube]TOcKGREiY30[/youtube]
17. März 2013 um 11:49 #1121159
Bastian 1984TeilnehmerNochmal zu “Lösungsvorschlägen”, Video mit “Ausländern” und arabischen Untertiteln
[youtube]2W4VwO6uPFo[/youtube]
„Ce qu’il y a de certain c’est que moi, je ne suis pas Marxiste.“
(deutsch:„Eines ist sicher (was mich betrifft), ich bin kein Marxist.”), Karl Marx -
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