Der Film und Fernseh Thread
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captain carot vor vor 3 weeks, 1 Tag aktualisiert.
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5. Dezember 2014 um 16:08 #960769
SpacemoonkeyTeilnehmerich weiß nicht obs stimmt aber ein kumpel hat mir mal erzählt dass als gl das drehbuch des ersten star wars films seinen freunden spielberg, coppola und scorsese gezeigt hatte diese ihm von dem film abgeraten haben da sie es schlecht fanden
5. Dezember 2014 um 16:13 #960770
LofwyrTeilnehmercaptain carot wrote:Das ist also was ganz anderes als bei Cruise. Der ist einfach ein miserabler Schauspieler. Nur bei Tropic Thunder mal positiv aufgefallen.Und bei Top Gun.
Neuigkeiten.
Benedict Cumberbatch wird wohl echt Dr. Strange und Ryan Reynolds darf es noch mal als Deadpool versuchen. Hoffentlich besser als im ersten Wolverine.
5. Dezember 2014 um 16:21 #960771
ChrisKongTeilnehmerDie Hälfte Zeit redest du von Drehbüchern, ich spreche von der Regie. Und dass es Spannungen gab hab ich mal im Zuge einer Diskussion auf Star Wars Union über die Entstehung der Filme erfahren, da gabs auch mehrere Links zu. Auf englisch wirst du noch viel mehr finden. Kannst du selber raussuchen. Dass er auch Probleme mit Kershner hatte, war mir auch bekannt.
Nun ja, da ist allgemein bekannt wohl viel zu hoch gegriffen, aber ist jetzt echt nicht so, als wär das was wirklich neues.Ja, als Ideengeber funktioniert er recht gut. Als Schreiber solala, eher weniger, aber als Regisseur, ist er sicher gutes Mittelmass, für einen überragenden Regisseur halte ich ihn jetzt sicher nicht.
Aber die alten Filme wirken durchaus kohärent und ich fand jeden der Filme sehr gut inszeniert. Die Dramatik verliert sich nicht in Belanglosigkeiten, wie das bei anderen Reihen eben zum Teil der Fall war. Schau dir mal die letzten vier Streifen der Harry Potter Filme an, alle vom selben Regisseur. Der Typ, Yates sein Name, hat null Gespür für Dramatik, so wirken zig Tode geliebter Figuren völlig unangemessen und schwach und entfalten nicht im Ansatz, was sie müssten.
Gut, das liegt sicher auch am Soundtrack, ein Williams ist kaum zu ersetzen. Aber genau das ist eine der Stärken von Lucas, er umgibt sich gerne mit Leuten, die was draufhaben.
Aber noch ist es so, dass ich jeden Film für sich beurteile. Und an die Mängel z.B. bei Episode 3 sind wirklich gänzlich dem Drehbuch von Lucas anzulasten, aber die Regie ist mMn wirklich gelungen. Nur hätte ich mir mehr Othello gewünscht, dies aber über sämtliche Filme hinweg. Z.B. macht die Eifersucht von Anakin so kaum Sinn. Aber hätte es über die ganze Zeit immer wieder Andeutungen über eine Zuneigung von Obi Wan gegenüber Amidala gegeben, dann wäre das schlüssiger gewesen.
Aber Episode 3 hatte reichlich gut inszenierte Momente, wie das parallel laufende Duell Anakin/Obi und Yoda/Palpatine, die Begräbnisszene, die jedem Fantasystreifen gut zu Gesicht gestanden hätte, etc.
Was ich nicht mochte, die Schlacht zu Beginn war zu lang(weilig), der Droiden Slapstick Humor fehl am Platz.
Wo ich allerdings zum erbosten Kritiker werde, das ist bei der Verunstaltung der OT im Nachhinein. Einiges macht Sinn, anderes nimmt man hin und einiges nervt brutalst. Das war einfach zuviel des Guten.
Aber wirklich viel halte ich sowieso von so gut wie keiner Extend oder wie auch immer gearteten Version. Einer der wenigen, die das wirklich gut gemacht haben, waren Scott beim ersten Alienfilm und auch bei Bladerunner, obwohl man da die Eindeutigkeit sicher ankreiden könnte. Und Peter Jackson mit der HdR Trilogie, die zusätzlichen Szenen dort gehören einfach dazu. Im Gegensatz zum Hobbit, den man deutlich entschlacken müsste.
Und wegen Tom Cruise, lassen wir das………
5. Dezember 2014 um 16:30 #960772
ghostdog83Teilnehmer@carot:
Welche bekannten Schauspieler würdest du als vergleichbar schlecht bezeichnen?5. Dezember 2014 um 18:36 #960773
captain carotTeilnehmer@Kong: Bei der OT profitiert lustigerweise auch Empire, weil nahezu nur optische Erweiterungen. Bespin wirkt so einfach glaubwürdiger als mit lauter geschlossenen Gängen.
Als Regisseur ist Lucas genau das, eher durchschnittlich, problematisch wird es dennoch, wenn er für Drehbuch und Regie alleine verantwortlich ist.
Das Dauergebastel an der OT allgemein ist ein Thema für sich. Ich finde, dass New Hope von einigen Erweiterungen durchaus profitiert, während andere zu viel sind. Empire ist ziemlich dezent aufpoliert. Schlimm wird es ausgerechnet bei Jedi. Jedi Rocks nervt schon irgendwie ziemlich, wirkt auch sehr deplatziert. Das neue Ende ist allerspätestens mit der DVD-Ausgabe ruiniert und das No? No No!
5. Dezember 2014 um 18:45 #960774
ChrisKongTeilnehmerMich hat Hayden Christensen nicht gestört, das fand ich irgendwo sogar passend, besser als da einfach einen alten Kerl zu sehen, den man gar nicht kennt.
Aber das Nooo, der Blurayfassung ist echt unmöglich, keine Ahung, was ihn da geritten hat.
Ja, in Personalunion funktioniert Lucas nicht wirklich.
Wie du sagst, als Visionär eigentlich am besten. Was ich eigentlich erstaunlich finde, dass in diesem Genre kein einziger anderer Film, mit Originaldrehbuch einen solchen Erfolg hatte. Bei praktisch allen Fantasy, Sci-Fi-Fantasy Sachen gibts eine Buch oder Comicvorlage. Man stelle sich mal vor, der damalige Produzent von Fox wäre nicht so Risikobereit gewesen.
Nochmals zu den Erweiterungen, ja, ein Teil ist gut ein Teil eher schlecht bis mies. Ich weiss leider nicht, was GL verfügt hat und ob Disney an den alten Filmen schnippeln darf, könnte mir auch vorstellen, dass einige Sachen nochmals revidiert werden, je nach Deal.
Aber soweit ich das im Kopf habe, hat Lucas nichts mehr dazu zu sagen, er hat ja schliesslich 4 Milliarden Gründe, die Klappe zu halten:-)
5. Dezember 2014 um 18:52 #960775
ghostdog83Teilnehmer@carot
Um eine Vergleichsbasis zu haben – welche Schauspieler sind deiner Meinung nach auf einem ähnlichen Niveau wie Cruise?
5. Dezember 2014 um 18:57 #960776
ChrisKongTeilnehmerEr mag Cruise einfach nicht, hat er zigmal wiederholt. Ich weiss, du willst ihm jetzt einen Nietendarsteller entlocken, auf dessen Basis du dann Vergleiche anstellen willst, so in der Art, du willst allen Ernstes Magnolia mit Waterboy vergleichen?
Stimmts oder hab ich Recht?^^
5. Dezember 2014 um 19:32 #960777
ghostdog83Teilnehmer@Chris:
Keine Antwort ist auch eine Antwort, wollte nur sichergehen
Es gibt bei mir auch einige Schauspieler, die ich (mittlerweile) ungern sehe, aber mal davon abgesehen, ist das Schauspiel was diese bieten nicht als schlecht zu bezeichnen. Was mir auffällt, bei einigen liegt das zum Teil an der Synchro, die ich nicht mehr hören kann – ich wechsel dann in der Regel zum O-Ton.
5. Dezember 2014 um 19:53 #960778
ChrisKongTeilnehmerJa, ich weiss was du meinst. Egal ob das Genöle von Adam Sandler oder das weinerliche Timbre in bei Colin Farell, diese deutschen Stimmen nerven total.
5. Dezember 2014 um 19:54 #960779
captain carotTeilnehmerHmm, wie hieß der von Starship Trooper noch? Casper van Dien? xD
Nein, Cruise macht immer haargenau das gleiche. Dabei meine ich nicht mal einfach personenbezogenes. Eine Frage der Ehre ist z.B. ein hervorragender Film, Tiefpunkt im schauspielerischen aber klar Cruise.
Bei Collateral darf man wohl froh sein, dass er wenigstens nicht ständig lächelt. Der Mann stellt einfach nix dar, außer vllt. sich selbst. Das mag bei Strahlemann Gun passen, ist ja eh eher ein XXL Navy Werbeclip. Faktisch ist aber selbst Sly dagegen ein variantenreicher Darsteller und der hat ne angeborene Gesichtslähmung.P.S.: Nicht immer so ungeduldig, ist ein Forum, kein Chat.
5. Dezember 2014 um 20:35 #960780
captain carotTeilnehmerIn schriftlich:
Paul Bettany, übrigens ein guter Schauspieler, die Stimme von JARVIS, wird in Age of Ultron niemand geringeres als Vision spielen. Wer es nicht weiß, Vision ist der ‘Sohnemann’ von Ultron, im Gegensatz zu diesem allerdings nicht menschenverachtend. Entsprechend läuft er zu den Avengers über
Spoiler Ende.5. Dezember 2014 um 21:16 #960781
ghostdog83TeilnehmerNach den zwei Std. und deiner zwischenzeitigen Antwort an Chris wollte ich einfach mal nachhacken

Eine geringe Bandbreite lässt sich bei vielen Schauspielern ausmachen – da kommt es darauf an, dass sie überhaupt in ihrer Rolle glaubhaft rüberkommen, diesen Mindeststandard erfüllen, und das tut Cruise meiner Meinung nach. Ein Schauspieler überträgt immer einen gewissen Teil seiner eigenen Persönlichkeit in die Rolle, manche schaffen das weitgehend abzulegen, um so in völlig gegensätzliche Rollen zu schlüpfen, andere können das überhaupt nicht, können aber durch das Basisvermögen exakt einen bestimmten Typ Rolle spielen und so eine erfolgreiche Schauspielkarriere bestreiten, die sich auf Dauer der Gefahr einer Abnutzungserscheinung aussetzt. Für mich wäre das z.b. Johnny Depp, der aufgrund seiner einseitigen Rollenauswahl sich für mich immer mehr zu einem ungern gesehenen Schauspieler wandelt.
Schauspieler wie Matthew McConaughey oder Bryan Cranston, die das Drama und Komödienfach beherrschen, sind nicht die Regel.
Ich würde das Schauspiel auf drei Ebenen herunterbrechen – Schauspieler, die grundsätzlich kein Talent besitzen, Schauspieler, die nicht wandlungsfähig sind, aber in ihrer Rolle überzeugen können und die, welche in ihren Job voll aufgehen und ein großes Talent besitzen, völlig verschiedene Rollen spielen zu können.
Problematisch wird es, wenn der Schauspieler einem unsympathisch ist, gleichzeitig aber nur diesen einen Typ von Rolle spielen kann.
5. Dezember 2014 um 23:05 #960782
captain carotTeilnehmerQuote:Ein Schauspieler überträgt immer einen gewissen Teil seiner eigenen Persönlichkeit in die RolleDas ist richtig. Und das trifft auch auf Patrick Stewart, Ian McKellan, Robert Downey Jr., Alan Rickman und andere Ausnahmeschauspieler zu. Trotzdem schaffen sie es immer wieder, verschiedenste Dinge und vor allem Emotionen glaubhaft zu vermitteln.
Tom Cruise dagegen wird, wenn man ehrlich ist eben bspw. bei eine Frage der Ehre von so ziemlich jedem an die Wand gespielt. Bei Magnolia funktioniert der Part als arroganter Motivationstrainer für Frauenhasser, aber der Schluss seiner Handlung überzeugt gerade wegen Cruise nicht wirklich.5. Dezember 2014 um 23:36 #960783
ChrisKongTeilnehmerHmm, seh ich absolut nicht so. Cruise ist wirklich selten eine Fehlbesetzung, liegt aber auch sicher daran, dass er sehr gute Entscheidungen bezüglich Rollenwahl gefällt hat und hatte.
Da hat er einfach ein Gespür dafür. wirklich schlechte Cruise Filme kommen mir da echt nicht in Sinn, aber dafür tonnenweise, welche ich nicht mehr missen möchte. Wär er ein schlechter Schauspieler, dann würden die Filme kaum funktionieren, bekleidet er doch meist die Hauptrolle darin.
Beispiel Collateral, der Film funktioniert sicher nicht zuletzt so gut, wegen Tom Cruises Widerpart.
@Ghostdog Lustig, dass du Depp erwähnst, aber genauso gehts mir da auch, irgendwie wird sein Schauspiel nicht wirklich besser, sondern monotoner, anders gesagt, bis auf Fluch der Karibik, hätte man ihn in jedem Film problemlos ersetzen können.
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