Der Film und Fernseh Thread

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  • #963155
    captain carotcaptain carot
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    Mal abgesehen davon, dass die BBC schon wiederholt nachweislich Meinungsjournalismus betrieben hat und ebenfalls sehr wohl wiederholt schlechte Recherchearbeit betrieben wurde, nach diversen Einsparmaßnahmen sind die beiden Systeme noch weniger miteinander vergleichbar als vor gut 15 Jahren noch. Was die Einnahmenseite angeht wird die BBC zwar auch am stärksten von der öffentlichen Hand finanziert, macht aber gleichzeitig mehr Geld mit Auslandslizenzen und durch die größere Marktstellung in GB.
    Ein Problem beim ARD Budget ist wiederrum die starke Zergliederung der Regionalanstalten.

    Fakt: Journalismus kann versuchen, so wenig subjektiv wie möglich zu sein, er kann aber einfach nicht völlig objektiv sein.

    P.S.: Das Problem ist nicht nur die Zeit. Aber wenn immer alles superaktuell sein muss wird bei Recherchearbeit schnell mal geschlampt. Das findest du überall.

    #963156
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Ob es nur ausschließlich am Faktor Zeit liegt, sei mal dahingestellt.
    Ich werde jetzt aber nicht nachschauen, wie alt das Zitat von Trump ist.

    Wir brauchen uns darüber auch nicht weiter großartig zu unterhalten.

    Ich bin mit der Qualität nicht zufrieden.

    P.S. Ich habe nicht geschrieben, die BBC sei frei von Mängel.
    P.S. Was nicht heißen soll, dass ich es grundsätzlich schlecht finde, wie hier berichtet wird.
    Die belegbaren Fälle sind leider nicht wegzudiskutieren, schlechte Arbeit wird überall kritisert.
    Und schließlich müssen wir mit den Informationen leben, da nicht jeder die Zeit hat oder nimmt, sich parallel zu informieren.

    #963157
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich erlebe das wie gesagt auch im Filmjournalismus zusehends. Und dort hat das nichts mit der Zeit zu tun, eher mit schlechtem Allgemeinwissen der Materie und/oder Unlust.
    Wenn man nicht mal über die Klassiker Bescheid weiss, dann werden wohl auch div. Meinungen und Reviews vermutlich nur auf Klappentexten basieren.

    Dass der Journalismus in einer zusehends medialeren Gesellschaft auch immer mehr selbst im Fokus steht, versteht sich von selbst. In Serien ist das etwa bei House of Cards, Newsroom und the Wire (4. Staffel) der Fall. Filme gibts auch eine ganze Reihe dazu, wie etwa the Insider, Nightcrawler, usw.

    Das Problem an Berichterstattung ist die Häufigkeit suggeriert Wichtigkeit und Relevanz. Das geschieht aber aus monetären Interessen, weswegen Berichterstattung dadurch eine Verfälschung erhält, wenn man sie in den zeitlichen Kontext bezüglich ihrer Relevanz einordnet.

    So wird in der Schweiz gut und gerne über das Thema Migration berichtet, in einem abartig hohen Verhältnis, obwohl defacto die Migration garantiert nicht das Hauptproblem unseres Landes ist.
    Bei Umfragen und sogenannten Sorgenbarometern rangiert dann die Ausländerthematik auf Rang 1. Das sind diffuse Ängste, die durch mediale Berichterstattung eben weiter geschürt werden, zumal sich Demagogen eben allzu gerne darauf dann berufen. Eine Form der Wechselwirkung entsteht.

    Um aber als Berichterstatter relevant zu bleiben, spart man das Thema eben nicht aus, sondern macht fleissig mit.

    Die Mechanismen dahinter sollte man grundsätzlich hinterfragen.

    #963158
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    The Wire Staffel 5.
    Staffel 4 = Schulsystem

    #963159
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Sry, hatte die wohl durcheinandergebracht. ^^

    #963160
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer
    ghostdog83 wrote:

    Ob es nur ausschließlich am Faktor Zeit liegt, sei mal dahingestellt.

    Ich werde jetzt aber nicht nachschauen, wie alt das Zitat von Trump ist.

    Wir brauchen uns darüber auch nicht weiter großartig zu unterhalten.

    Ich bin mit der Qualität nicht zufrieden.

    P.S. Ich habe nicht geschrieben, die BBC sei frei von Mängel.

    P.S. Was nicht heißen soll, dass ich es grundsätzlich schlecht finde, wie hier berichtet wird.

    Die belegbaren Fälle sind leider nicht wegzudiskutieren, schlechte Arbeit wird überall kritisert.

    Und schließlich müssen wir mit den Informationen leben, da nicht jeder die Zeit hat oder nimmt, sich parallel zu informieren.

    Zum P.S.: Richtig.
    Und mit der Gesamtqualität gerade der beiden Hauptsender bin ich auch längst nicht immer zufrieden. Sonst hätte ich wohl auch nicht die, ebenfalls gebührenfinanzierten, Spartensender genannt.


    @Kong
    :
    Bei einem GamePro Artikel zu FF VII war auch mal von der Stadt Shinra zu lesen…
    Leider sind entsprechende Autoren definitiv nicht immer informiert. Zeitdruck, im Zweifelsfall weil es halt fix erledigt sein soll und, bei freien Mitarbeitern zumindest, oft auch mau bezahlt wird, ergo Zeit ist Geld, spielt hier leider dennoch oft mit rein.

    #963161
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das will ich ja gar nicht abstreiten. Aber ne gewisse Affinität zu eben jenem themenspezifischem Bereich, darf ein Sparten-Journalist durchaus mitbringen. Wenn in Pendler-Zeitungen und dergl. ungenaue oder falsche Infos zu einem Game drin sind, stört mich das nicht wirklich, weil ich nicht viel anderes erwarte. Bei einer Fachzeitschrift aber schon. Besonders wenns dann Infos zu Spielen sind, die man eigentlich kennen, nicht gespielt, haben sollte.

    Wie an anderer Stelle erwähnt, erst kürzlich das Beispiel der Rubrik Spätvorstellung in der Cinema. Da sieht sich einer diesen Film an und daneben ist ne Infobox mit der Kurzfassung davon, die falsche Infos enthält, als hätte der Redakteur sich den Streifen gar nicht angesehen und/oder die Infobox nicht gegengelesen.

    Wenn das mal vorkommt, ok, aber die Häufigkeit ist erschreckend. Und da ja nicht jeder Artikel gelesen wird, geschweige denn alles auf seine Richtigkeit geprüft wird, vermute ich die Anzahl an Fehlinfos recht hoch ein.

    #963162
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Sicher sollte es anders sein. Die Praxis sieht aber leider so aus.

    #963163
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    So. Deadpool gesehen. Ich hätte ja nicht gedacht das ich mal einen Superheldenfilm mit abgeschlagenen Köpfen, nackten Brüsten, Ryan Reynolds Hintern und Stan Lee sehen würde. Und dann kam Deadpool. Wer einen Comic kennt der kann sich den gut auf den Film einstellen. Es ist Deadpool, fertig. Inklusive Rumgehacke auf Green Längeren oder der Frage warum denn nur zwei X-Men im Xavier Institut rumlaufen (Budget).

    Trotzdem funktioniert der Film auch abseits vom Humor. Die Action ist gut gemacht, der Gegner ist schön arschig, die Nebencharaktere funktionieren und stellenweise werden sogar ernste Töne angestoßen. Es gibt auch genug Verweise auf das Marvel Universum die man in anderen Filmen vergeblich sucht. Stichwort: Schrottplatz.

    Negativ sind ein, zwei typische Logikfehler und wer den Deadpool Humor nicht mag ist hier ganz falsch. Stellenweise kann der nämlich verdammt kindisch werden.

    Fazit: Ich wurde sehr gut unterhalten und von meinen Freunden hatte auch keiner was dran auszusetzen. Geht rein, dann gehen die Studios mal ein paar Risiken mehr ein.

    #963164
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Der nächste Wolverine hat auch ein R-Rating.
    Das allein wird kaum zum guten Film reichen.
    Die ersten beiden Filme waren durchwachsen.

    Why Deadpool won’t be hosting SNL

    #963165
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Sieht interessant aus.

    Der Trailer hält sich an Informationen zurück. Es gibt noch einen längeren Trailer, der mehr zeigt.

    The Witch | Official Trailer HD | A24

    8d6e0d-1456052271.jpg
    The Witch Poster

    Zwei Schauspieler aus GoT sind in den Hauptrollen (im Trailer der Vater und die Mutter) dabei:

    Kate Dickie (Lysa Arryn)
    Ralph Ineson (Dagmer ‘Cleftjaw’)

    66dc57-1456053047.png

    #963166
    retroretro
    Teilnehmer

    Wow, sieht genial aus. Das könnte echt was werden.

    #963167
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Heute mal was anderes. Ich hab grad keine Lust auf Spielfilme.

    http://www.deepseachallenge.com

    #963168
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    @Lofwyr: Gute Unterhaltung!

    Morgen steht WWE Fastlane an:
    SaM44Qa.png

    Alberto Del Rio v. Kalisto (c) for the United States Championship (2 out of 3 falls)
    Edge and Christian Interview The New Day
    Ryback, Big Show and Kane vs. The Wyatt Family (Luke Harper, Erick Rowan and Braun Strowman) (with Bray Wyatt)
    Charlotte (c) (with Ric Flair) vs. Brie Bella
    Becky Lynch and Sasha Banks vs. Team B.A.D. (Naomi and Tamina)
    AJ Styles v. Chris Jericho
    Kevin Owens (c) v. Dolph Ziggler for the Intercontinental Championship
    Main Event: No. 1 Contender’s Match – Brock Lesnar v. Dean Ambrose v. Roman Reigns

    #963169
    RonynRonyn
    Teilnehmer

    Gone Girl.
    Ehe ist.
    Meine Schreie und Lachen als alternative Tonspur.
    Beziehungsweise: Anfang, Erwartung, Enttäuschung.
    Medien als Inquisition und öffentliche Meinung als Hexentribunal.
    Wenn Prominenzanwalt und Raubüberfall positive Punkte sind.
    Gummibären.
    Am Ende bleibt man color=white]nur wegen den Kindern[/color zusammen.

    “Partners in crime.”

    Fincher könnte einen Film über die Entstehung der Papierserviette drehen.
    Ich würde es sehen wollen.

    *
    Tequila Sunrise.
    Bah.
    Szene. Szene. Szene. Szene. Szene.
    Kein Fluss, null Energie.
    Schwache Regie, Film der nur auf Papier wirken könnte.
    Gibson, Pfeiffer, Russel – und kein Erlebnis.
    Raúl Juliá ist Kapitän auf versunkenen Schiff.
    Der darf singen, Drogen konsumieren und Ping-Pong spielen.
    Rest sind Wasserleichen.

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