Der Film und Fernseh Thread

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  • #1671355
    ChrisKongChrisKong
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    Epic MAN!AC

    @Zack

    Dann Rambo, alles andere ist da nicht wirklich entspannte Unterhaltung. Aber wenn du eine andere Empfehlung willst, the Good Guys. Hab den erst kürzlich gesehen, das war entspannte Unterhaltung und ich glaube der wird dir gefallen. Der Humor kommt dort oft von dem Unwissen der Kinder und der falschen Verwendung der Wörter. Ich hab mich amüsiert. Und für eine Amikomödie nicht so primitiv, wie man es sonst gewohnt ist.

    #1671358
    Zack1978Zack1978
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    Maniac

    @Kong
    Danke erst mal für den Tipp, aber Google spuckt bei mir immer “The Nice Guys” aus. Da spielen aber glaube ich keine Kinder mit.
    Meinst du den Film?

    "Ja wie einfach doch das Leben ist - Wenn es sich reimt - Zieh den Kopf aus dem Arsch - Und die Sonne scheint"

    #1671361
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Mein Fehler, Good Boys, nicht Guys
    Sry. Der Trailer startet auch lustig.

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #1671363
    Zack1978Zack1978
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    Maniac

    Geil, finde den Trailer schon mega lustig!
    Der Film wird es dann wohl. 😀
    Thanks! 🙂

    "Ja wie einfach doch das Leben ist - Wenn es sich reimt - Zieh den Kopf aus dem Arsch - Und die Sonne scheint"

    #1671364
    ChrisKongChrisKong
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    Epic MAN!AC

    Schreib dann, wie du ihn fandest.

    #1671365
    Zack1978Zack1978
    Teilnehmer
    Maniac

    Mache ich. 😉

    "Ja wie einfach doch das Leben ist - Wenn es sich reimt - Zieh den Kopf aus dem Arsch - Und die Sonne scheint"

    #1671367
    captain carotcaptain carot
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    Epic MAN!AC

    Summer of 84
    Mitte der 80er, ein Haufen Jungs in den Ferien und ein Serienkiller in der Gegend. Was tut man da vor Langeweile? Genau, selbst ermitteln.
    Schauspielerische Leistung, Kamera, Synthie Soundtrack, Achtziger Ausstattung samt Walkie Talkies und BMX Bikes natürlich, das kann sich alles sehen lassen. Sogar eine Diskussion darüber, ob Teddybären imperiale Sturmtruppen ernsthaft aufhalten können gibt es.
    Allerdings baut sich die Handlung ziemlich gemächlich auf, das wird man entweder mögen oder hassen. Persönlich fand ich, dass dasauf seine Weise in die Zeit passt und das 80er Feeling verstärkt. Andere wird es vielleicht auch langweilen. Auf Thrillerebene bietet Summer of 84 auch tatsächlich kein Überaschungsmoment. Alles läuft in seinen gewohnten Bahnen. Aber genau das scheinen Autor und Regisseure letztlich auch zu wollen.

    An Essner a day keeps quality away.

    #1671368
    Zack1978Zack1978
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    Maniac

    @captain carot
    Falls du “Turbo Kid” noch nicht kennst, könnte der vielleicht interessant für dich sein.

    Der ist von den selben Leuten wie “Summer of…”,aber viel verspielter und trashiger.

    "Ja wie einfach doch das Leben ist - Wenn es sich reimt - Zieh den Kopf aus dem Arsch - Und die Sonne scheint"

    #1671369
    Zack1978Zack1978
    Teilnehmer
    Maniac

    Da ich schon mal dabei bin, lege ich dir gleich mal noch “I Am Not a Serial Killer” ans Herz.

    "Ja wie einfach doch das Leben ist - Wenn es sich reimt - Zieh den Kopf aus dem Arsch - Und die Sonne scheint"

    #1671370
    Zack1978Zack1978
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    Maniac

    Und “Super Dark Times”

    Die letzten beiden Filme schlagen so ein bisschen in die selbe Kerbe wie “Summer of 84”, sind aber doch ganz verschieden, aber auch sehr, sehr gut.

    "Ja wie einfach doch das Leben ist - Wenn es sich reimt - Zieh den Kopf aus dem Arsch - Und die Sonne scheint"

    #1671378
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    The Dead dont die

    Jim Jarmuschs Zomedy. Und diese geht recht gemächlich vonstatten. Bietet aber abseits des Genres auch nicht wirklich viel Neues. Wer mehr Experimental-Zombie-Film erwartet hat, dürfte enttäuscht sein. Mit dem Humor verhält es sich Jarmusch-typisch, sodenn man es so nennen möchte, hier wird viel geschmunzelt. Der Humor speist sich auch vornehmlich aus den Verhaltensweisen der Bewohner, die ziemlich überfordert mit der Situation wirken und einen sehr begrenzten Horizont zu besitzen scheinen.
    Tilda Swinton fällt einmal mehr die Rolle des Extravaganten zu. Da der Film die vierte Mauer immer wieder durchbricht, kokettiert man ganz offensichtlich damit. Schon recht früh werden Anspielungen gemacht und kommen immer wieder mal vor. Allerdings nie über Gebühr. Entweder man stört sich dran oder akzeptiert es halt einfach. Dann spielt die Menge aber auch kaum eine Rolle.
    Im Hintergrund schwingt immer leise die Gesellschaftskritik mit. Kann man auch als eine Persiflage auf das Genre selbst verstehen. So ist die Erklärung der Zombie-Epidemie auch mit Absicht haarsträubend blöd. Da merkt man gut, was man bei Filmen, die sich ernst nehmen, immer bereit ist zu akzeptieren.
    Was ich an dem Film ein bisschen schade finde, dass er nicht aus dem gewohnten Ablauf eines Zombiefilms ein wenig ausbricht und etwas wagemutiger ist. Fand das ehrlich ein bisschen zu konventionell.
    Fazit, wer Jarmusch mag, kriegt sicher die richtige Dosis. Wer einen Arthouse-Zombiefilm erwartet, der neue Wege geht, der könnte eher ernüchtert sein. Ich bin auch froh, ist es kein Schenkelklopfer-Humor sondern eine entschleunigte Variante eines Kleinstadt-Porträts vor dem Hintergrund der Apokalypse. Die Figuren bleiben recht reserviert, viele Beziehungen werden nicht ausgelotet. Das habe ich etwas vermisst. Er wirkt da schon wie ein Dogma-Film, der für das Publikum einfach nur die Tatsachen abfilmt und keine Infilm-Erklärung abliefern möchte. Das ist soweit auch ok. Wer sich mal ein schräges Zombie-Werk geben will, dem empfehle ich Pontypool mit Stephen McHattie. Es würde mich nicht überraschen, wenn Jarmusch diesen gesehen hätte. Unterm Strich hat er mir gefallen, hätte aber trotzdem ein wenig mehr erwartet. Und damit sind nicht die Untoten gemeint.

    #1671379
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Rambo Last Blood

    Haha, was fürn widerlicher Gewaltporno. Fehlt noch eine Doku im Bonusmaterial “the long way down”. So könnte man den Niedergang der Reihe am besten beschreiben. Was im letzten Teil geboten wird, ist einfach nur noch eine üble Racheplatte, bei der keine menschenmögliche Gewalttätigkeit ausgespart wird. Bestes Promo-Material für einen Mortal Kombat Ableger. Der Film nimmt sich des Menschenhandels an, aber auf so einem tiefen Niveau, dass man da nicht von einem ernsthaften Beitrag sprechen kann.
    Funktioniert er als Actionthrille? Ja, bis zur ersten Hälfte. Da ist er auch ein wenig spannend. Leider baut sich diese spätestens zur Endabrechnung ab. Während man beim Punisher und anderen Rächern wenigstens noch etwas nebenher unterhalten wird, reduziert sich das hier auf ein absolutes Minimum. Der Film ist denn auch recht schnell zu Ende. Ein Segen.
    Was das Studio geritten hat und auch Stallone, das so zu releasen, bleibt mir ein Rätsel. Am Ende gibts dann noch ein Bilder-Medley aus allen Rambo-Teilen. Da wird einem wieder schlagartig bewusst, wie viel besser jeder Teil davor war. Teil 1 ist von allen der einzige Meilenstein, Teil 2 übt in Teilen wenigstens noch so etwas wie Systemkritik, während Teil 3 ein patriotisches Pamphlet ist. Tja, Teil 4 funktioniert da eigentlich noch erstaunlich gut, auch wenn er sich in seinem Schwarzweiss-Schema suhlt. Das Ende fand ich da einen gelungenen Schlussstrich. Für den 5. Teil hätte man Rambo nicht reaktivieren müssen. Hat einfach null mit dem Rest zu tun. Da hätte man auch einfach andere Charaktere kreieren können.

    Wer also einen Tex-Mex-Actionthriller möchte, der ist mit Sicario besser bedient, da dieser wenigstens Substanz hat. Wer einen Film braucht, der sich mit dem Frauenhandel auseinandersetzt und wirklich an die Nieren geht, dem empfehle ich Paradies der Mörder, ein veritabler Feelbad-Film und nix für einen heiteren Abend. Und wem es nur nach leichter aber spannender Action juckt in dem Szenario, der greift halt zur Taken Reihe mit Liam Neeson. Sogar der schwächste Teil (3) ist noch besser als dieser Metzger-Werbefilm.

    #1671385
    Zack1978Zack1978
    Teilnehmer
    Maniac

    @Rambo
    Schade, war aber leider zu erwarten.
    Hoffentlich sieht Stallone jetzt ein, das die 80er vorbei sind und lässt die Figur endlich ruhen.

    "Ja wie einfach doch das Leben ist - Wenn es sich reimt - Zieh den Kopf aus dem Arsch - Und die Sonne scheint"

    #1671386
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Trump dürfte der Film gefallen haben. ^^

    #1671394
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Ich finde Last Blood okay. Es ist kein guter Film, aber er hat einige schöne Szenen. Die Story ist zwar relativ dünn, doch passt sie zur Figur des John Rambo. Mit den finalen Szenenschnippseln aus den anderen Teilen wird eine befriedigende Klammer um die Saga gezogen.

    Nur Rambo 1 hat eine packende Story. Teil 5 versucht daran anzuknüpfen. Das gelingt leider nur zum geringen Teil. Aber hey, eine Rambo Film braucht keine gute Story, um zu gefallen! Was also ist mit dem Mann in Aktion? Die finde ich zweischneidig. Zum einen habe ich über markige Gewaltszenen und ansatzweise markige Sprüche jubeln können; Waffen, auch improvisierte, werden schnörkellos eingesetzt. Rambo baut wieder geile Fallen. Es macht auch hier definitv Spaß, ihm bei der Arbeit zuzusehen. Aber zum anderen sind die Kämpfe nie spannend. Es gibt innerhalb der Sequenzen kaum auf und ab. Alles wird schnell zum erwartbaren Ausgang abgespult. Den Actionanteil im Film hätte ich gerne doppelt so lang mit mehr Dynamik gesehen. Dafür etwas weniger tragisches Tenniedrama.

    Unterm Strich bin ich leicht enttäuscht. Da wäre mehr drin gewesen. Trotzdem ist es Rambo, und ich werde den Film bestimmt noch ein paar Male gucken.

    Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine sind okay.

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