Der Film und Fernseh Thread

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  • #1679851
    Anonym
    Inaktiv

    5 Zimmer, Küche, Sarg finde ich auch super, gerade auch den gewählten Mockumentary – Stil finde ich genial.

    #1679853
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Wenn ihr Bock auf Action habt, schaut euch Extraction auf Netflix an. Langsam werden die Netflix Produktionen richtig gut.

    #1679867
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Warcraft

    Warum ich den jetzt erst schaue? Gute Frage. Wurde irgendwann mal ins Fantasy-Regal einsortiert und verharrte dort. Bei einer neuerlichen Diskussion in einem Slack, war er Thema und schwuppsdiwupps wars der nächste Film.

    Ich sollte noch vorausschicken, dass ich keinerlei Erfahrung mit Warcraft habe. Ich verstehe die Faszination davon durchaus, aber ist halt nicht meine Welt. Dafür sind es Filme umso mehr. Und da ziehe ich ja jetzt sowieso keine Vergleiche mit der Vorlage in Betracht. Das Ergebnis würde ich im Rahmen des Erwartbaren als sehr gelungen bezeichnen. Es erinnert an div. Cultureclash-Dramen wie der mit dem Wolf tanzt oder Avatar und teilt ein wenig deren Botschaft. Geschichte und Optik haben mich aber stark an Black Panther erinnert. Nur dass ich Warcraft irgendwie besser fand. Duncan Jones kann jetzt auch nicht auf eine absolute A-Riege an Darstellern zugreifen. Das schmälert das Ergebnis keineswegs, so wird man vom Wesentlichen auch nicht abgelenkt. Einzig der Zauberlehrling wirkt auf mich wie ein verkleideter Nerd. Der Look ist da ein Griff ins Klo und passt überhaupt nicht in den Film. Ansonsten hat man auch so recht viel überbordenden Kitsch in der Ausstattung. Mein Fall ist der Look nicht. Aber dass hier Akkuratesse an erster Stelle stand, scheint klar.
    Soweit so gut. Nun gibts einen grossen Wermutstropfen. Der Film ist der gelungene Auftakt einer Reihe. Es liegt nun bei Legendary Pictures, ob es weiter geht. Allenfalls könnte der asiatische Markt, in dem der Film nicht allzu schlecht lief, etwas bewirken. Die Chancen sind gering. Aber hey, hoffen darf man immer noch. Denn ich kann sagen, dass ich gerne nach Azaroth zurückkehren werde, sollte es soweit sein. Ich vermute mal der Name Warcraft war für viele Kinogänger eine Hypothek. Absolut schade. Aber lieber jeden mittelmässigen MCU Streifen mit Fabelzahlen krönen…

    #1680078
    Rudi RatlosRudi Ratlos
    Teilnehmer

    [postquote quote=1679853][/postquote]

    Über den wollte ich gerade meckern XD Die Action ist natürlich nett (erinnert mit ihrer Direktheit an “The Raid” & Co.), aber der Rest oO* War froh, als der Streifen rum war, bei den Beteiligten hatte ich mir mehr erhofft…

    @One Cut…: Der Knaller auf dem FFF, der Saal hat getobt 😀

    @What we do…: Die Serie ist richtig gut geworden (inzwischen gibt es ja Staffel 2) und die Figuren aus dem Film sind sogar Teil davon <3

    #1680388
    Anonym
    Inaktiv

    Brightburn
    Ich hatte den Film schon lange auf dem Radar, da ich die Grundlage der Story eigentlich ziemlich interessant und spannend finde.
    Leider hat der Film mich aber in fast allen Belangen bitter enttäuscht.

    -Unglaubwürdige Darsteller, die sich
    total unlogisch verhalten:Check,
    -ein 08/15 Drehbuch, ohne eigene
    Ideen:Check
    -null Atmosphäre und Spannung:Check

    Einzig die ca. letzten 20 Minuten haben mich vorm vorzeitigen Einschlafen abgehalten, gut waren die aber auch nicht.

    Fazit: 9,99 Euronen für den Anus…

    #1680429
    Anonym
    Inaktiv

    Hab mir gerade “Die Farbe aus dem All” angeschaut und fand den Film echt nicht übel.
    Nicolas Cage war wieder eine Schau, aber auch der Rest vom Cast war mehr als überzeugend.
    Der Film selber ist ein optisch sehr gelungener Science-Fiction /Body-Horror Bastard, mit sehenswerten Effekten und einer durchgehend unterhaltsamen Handlung.
    Ich würde den Film definitiv weiterempfehlen.

    PS:Und Alpaka’s sind echt coole Tiere.

    #1680518
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Krasser Trailer:

    #1680563
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Blakkklansman
    Schon vor zwei oder drei Wochen geguckt. Ich werd hier gar nicht so sehr ins Detail gehen, aus meiner Sicht aber definitiv ein gelungener und starker Film, in dem natürlich auch der Alltagsrassismus immer wieder eine wichtige Rolle spielt.
    Verglichen mit älteren Filmen gibt es hier definitiv mehr Humor, auch wenn einem gerade am Filmende jegliches Lachen im Halse stecken bleiben dürfte.
    Ich hatte witziger Weise so gar nicht auf dem Schirm, dass der Hauptdarsteller der Sohn von Denzel Washington ist und definitiv auch keinen neueren Film mit ihm gesehen. Trotzdem kam mir das Gesicht die ganze Zeit ziemlich vertraut vor.

    The Founder
    Ein Film über McDonalds oder die verschiedenen Seiten des amerikanischen Gründergeistes? Im Endeffekt wohl beides. Dabei kann gerade Michael KEaton in seiner Rolle wirklich glänzen, aber tatsächlich funktioniert der komplette Cast einfach gut.
    Natürlich dreht sich die GEschichte dabei einerseits um die eigentlichen, ausgesprochen innovativen, McDonalds Brüder, deren Geschäftssinn aber wohl nie ganz so kapitalistisch war, dass sie um Teufel komm raus Erfolg haben wollten, und um den späteren ‘Founder’ von McDonalds Ray Kroc, der auch in der Realität sehr bemüht war, seinen McDonalds Mythos zu etablieren. Der Superkapitalist hier, die tatsächlichen Gründer und Erfinder da. Das hätte sicher zynischer, böser und offensiv kritischer sein können. Funktioniert aus meiner Sicht aber auch so, wie es ist.

    #1680570
    SpacemoonkeySpacemoonkey
    Teilnehmer

    konnte nicht pennen und hab mir zum ersten mal breakfast club reingezogen. voll 80ies 🙂

    #1680582
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Blakkklansman hab ich auch letztens gesichtet.
    Ich fand den auch gelungen. Denzels Sohnemann hatte ich da auch gar nicht auf der Pfanne. Ich bin nicht unbedingt Denzels größter Fan, aber sein Sohn hat hier ordentlich gespielt.
    Adam Driver gelingt es auch wieder seine Figur gut darzustellen.
    Topher Grace ist auch gelungen (als Karikatur).
    Insgesamt ist mir der Film aber nach hinten raus in gewisser Art noch zu zahm und dafür im Ganzen zu wenig differenziert. Was kein Problem ist. Der Film will nicht differenzieren.
    Die Humorspitzen gehen ok. Bierernst ist der Film jedenfalls nicht.

    #1680587
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Der Film soll vor allem veranschaulichen, auf welchem Weg sich Amerika befindet. Die Amis haben ein gewaltiges Rassismusproblem und ganze Industrien zehren davon. Wer die Doku the 13th gesehen hat, weiss, was gemeint ist. Dabei hat auch Ex-Präsident Clinton seinen Teil dazu beigetragen mit einem speziellen Gesetz für Wiederholungstäter.

    Ich kann Carot beipflichten und beide Filme uneingeschränkt empfehlen. The Founder ist am Ende aber der bösere von beiden Filmen. ^^

    #1680752
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Das hat sich jemand beim Editing in diesem Fan-made Video sehr viel Mühe gegeben:

    #1680788
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    [postquote quote=1680587][/postquote]

    The Founder ist IMO auf eine ziemlich hintergründige Weise böse. Vordergründig gibt es da ziemlich wenig Zynismus, aber irgendwie war es gerade das, was den ‘Superkapitalismus’ den man dort sehen kann so pervers macht.

    #1680868
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Passend dazu könnte ich Fast Food Nation empfehlen, der weitere Einblicke in filmischer Form in die Hintergründe der Fast Food Industrie gibt. Das ist echt nicht mehr feierlich.
    Witzigerweise boomen aber derzeit viele Fastfood-Betriebe, die Back to the Roots gehen, wie bei den Mc Donalds Brüdern, wo die Firmeneigentümer nicht gesichtslose Protagonisten sind und das Essen wieder eher dem Bedürfnis entspricht, wie es sein sollte. Von diesen ganzen grossen Ketten sollte man wirklich Abstand nehmen. Alternativen gibt es mittlerweile mehr als genug. Auch in den Ländern wie den USA findet man genug Alternativen.

    #1680983
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Und weiter gings mit den Filmen der Bondbox

    James Bond Feuerball

    Diesmal geht es unter Wasser weiter mit der Action. Vergleichbares hab ich seither in ähnlichen Filmen aber auch kaum noch gesehen. Damals war das sicher sogar noch origineller mit den ganzen Unterwasser-Kämpfen. Leider hat der Film auch einen der schwächsten Schurken. Largo Darsteller Adolfo Celi hat zwar Charisma, aber er wirkt mMn zu alt, um Bond auf allen Ebenen ein Konkurrent zu sein. Und gerade zu Bond würde ja ein sexueller Wettstreit passen. So aber wirkt das Buhlen um Domino wie ein Nobrainer. Wieder hat es Bond mit einer Auftragskillerin zu tun. Das funktionier auch alles wieder sehr solide. Aber nach Goldfinger ist der Film natürlich eine Enttäuschung, aber das ist und bleibt auch der Goldstandard (Wortspielalarm) der Reihe.

    James Bond Man lebt nur zweimal

    Einer der prägendsten Bond-Filme. Und auch einer mit dem gigantischsten Set. Für die damalige Zeit eine absolute Meisterleistung. Wer versteckt sich denn schon in einem Vulkan? Ansonsten gibts aber natürlich viele Klischees passend zum Asia-Setting. Dazu natürlich die passenden flapsigen Sprüche von Bond.
    Insgesamt einer der abwechslungsreichsten Streifen der Connery-Ära. Und wohl auch einer von Mike Myers Favoriten. Immerhin wird in Austin Powers auch ein Raketensilo in einem Vulkan betrieben, Dr. Evil sieht wie diese Blofeld-Version aus und ein Piranha-Becken gibts auch – bei Austin Powers sollten es aber Haie mit Laserwaffen sein.
    Japan schneidet freilich nicht so gut ab, darf sich aber in Form eines effektiven Geheimdienstes rehabilitieren. Damals wie heute einer meiner Favoriten der Reihe.

    James Bond Diamantenfieber

    Häh? Fehlt da nicht was? Genau, Lazenbys Auftritt als Bond kam noch vor Diamantenfieber. Allerdings hatte ich da irgendwie wenig Lust auf Im Geheimdienst ihrer Majestät, was aber wirklich nix mit Lazenby zu tun hatte. Aber von all den Bondfilmen fand ich den schon immer irgendwie am langweiligsten. Ich finde jetzt auch nicht, dass Diane Rigg ein aussergewöhnliches Bondgirl war und vielleicht hat sich der Film auch irgendwie einfach zu ernst genommen. Aber der wird sicher auch noch angeschaut.
    Diamantenfieber war früher sogar einer meiner Favoriten. Heuer muss ich sagen, ist er von allen Connery-Bonds der schwächste. Er hat zwar recht viel Humor drin, allein schon die Nachstellung der Mondlandung in einem Filmstudio und das so kurz nach der realen Mondlandung, zeugt von exzellentem Humor.
    Dem gegenüber steht ein Darsteller-Recycling, Charles Gray hat in Man lebt nur zweimal schon mitgespielt, hier ist er nun der Oberschurke Blofeld. Der darf dieses Mal ein schwules Pärchen alles Auftragskiller beschäftigen, was für einige lustige Szenen sorgt, aber das auf einem recht tiefen Niveau. Die meiste Zeit ist das eher peinlich. Jill St. John spielt ein Dummchen par excellence, auch das eher ein Rückschritt. Denn eins muss man den Connery Bonds zu Gute halten, es gab immer wieder starke Frauen drin. Die Damsel in Distress gab mMn nur Tatjana Romanova, die zu jeder Zeit wie ein Opfer wirkte. Alle anderen waren durchaus wehrhaft, naja, bis der Charme von 007 griff. Wobei das eher sexuelle Belästigung ist und nix anderes.
    Was auch verwundert und das ist ein Mysterium der gesamten Reihe, warum wird Felix Leiter in jeder Episode von einem anderen Darsteller verkörpert. Insbesondere sieht keiner wie der andere aus.
    Unterm Strich bleibt auch Diamantenfieber ein unterhaltsamer Film, der der Bondreihe aber kein Highlight beschert auch sonst auffällig unauffällig bleibt. Alles hat man in den Streifen davor schon gesehen aber besser.

    Fazit: Auch die 3 Streifen wurden vorbildlich restauriert und sogar aus dem Ton holt man noch vergleichsweise viel heraus. In Feuerball gibts sogar noch ein paar untertitelte Szenen, die wohl nie synchronisiert wurden. Nicht, dass es die braucht, sind nur Dialoge zwischen Leiter und dem Helikopterpiloten. Hätte man weglassen können.

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