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  • #1162309
    ChrisKongChrisKong
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    The Walking Dead Staffel 6

    Mittlerweile ist der Cast auf eine stattliche Grösse angewachsen. Und so sind die Episoden zusehends komplett gesplittet. Meist folgt man nur einer Gruppe während der ganzen Episode.
    Die erste Hälfte der Staffel dreht sich um den Überfall auf die Siedlung, die von verschiedenen Seiten aufgerollt wird. Dabei offenbahrt sich eine der Main-Schwächen der Serie, zulange verweilt man in der jeweiligen Prämisse.
    Ich hatte bei der ersten Hälfte echt wieder häufiger das Gefühl, dass man nicht zum Punkt kommt.
    Sehr gut war der Einschub mit Morgan. Lennie James ist definitiv ein Gewinn für die Show und bildet einen würdigen Dale-Ersatz, der ganz generell die Gewaltanwendung hinterfragt. Wies dazu kommt, veranschaulicht die Episode sehr gut. Leider kommt auch die nicht ohne einen Makel aus. Warum muss der Mentor von Morgan wieder auf so eine unglaublich dämliche Art sterben? Die Szene wirkt so lächerlich und konstruiert.
    Hier hat man auch die Chance verpasst, einen Charakter später wieder auftauchen zu lassen, der interessant hätte sein können.

    Karl hat man gleich noch mit einem noch nervigeren Teenager ergänzt. So als wollte man die Wertschätzung für Karl (sprich Quoarl) steigern, indem man eine Blage an seine Seite stellt, die dann sinnigerweise gleich mit der ganzen Familie entsorgt wird.
    Das war auch wieder total cheap gemacht. Irgendwie hatte man da wohl keine Ideen und hat den Cast wieder ausgemistet. Wie das geschieht, ist halt wieder so meh gestaltet, dass man sich fragt, warum man überhaupt erst in der Richtung aufgebaut hat.

    Dazwischen darf man dann noch erleben, wie Glenn von den Toten wiederaufersteht. Nachdem er sich vermeintlich in eine Sackgasse manövriert hat und sein Compagnon Selbstmord begeht, da sieht man Glenn nur daliegen und die Zombies fressen seine Eingeweide.

    In der Episode danach scheint Maggie das ja alles irgendwie gespürt zu haben und macht für den Zuschauer gleich einen klaren Cut, damit man gar nicht erst gross darüber nachdenken muss, dass Glenns Tod von ihr schon verarbeitet wurde. So kams mir jedenfalls vor.
    Hat sich dann ja als Fake entpuppt und Glenn ist wohlauf.
    Also doch so was wie heilige Kühe im Cast? Scheint so.

    Auf jeden Fall gehen nach dem Überfall weitere Personen drauf. Und bis zum Staffelfinale hat man auch sonst so ziemlich alles entsorgt, was bei zwei nicht auf den Bäumen ist.
    Beispiel Denise, da labert die Tante noch so einen nervigen Monolog, der mich so gar nicht interessiert hat und der Wunsch nach einem schnellen Ende wurde erhört. Trotzdem fühlte es sich wie das Resultat einer Umfrage an. ^^
    Hier hat man es definitiv verpasst, den Main-Cast ein wenig aufzufrischen. Lichtblick bleibt Morgan, der ne feine Storyline mit Carol kriegt.
    Beide Darsteller dürfen in dieser Season auch aus dem Vollen schöpfen und rufen sehr gute Leistungen ab.

    Natürlich gibt es auch wieder ein paar neue prägnante Charaktere, aber der Reihe nach.
    Da wäre z.B. Jesus, bei dem man erst nicht so recht schlau wird, was Sache ist. Def. ein grosses Plus und clever geschrieben. Leider lässt man im Finale diese Figur praktisch komplett aussen vor. Hoffe, dass wir mehr von dem sehen werden.

    Sein Boss, gespielt von Xander Berkeley (24, Heat), ist dann wieder so ne blasierte Flasche, die kaum einen Tag in der Apocalypse überleben würde. Darum wirkt er irgendwie wie ein Fremdkörper.
    Aber das Problem teilt er sich mit vielen Figuren, bei denen man sich fragt, wie die überhaupt solange überleben konnten. Besonders Opferfiguren, die dann meist gleich draufgehen oder in einer Notlage sind.

    Dass die Zombies sowieso keine wirkliche Bedrohung mehr sind, die wirklich funktioniert, hat man mittlerweile geschnallt, auch wenn man sie auch wieder zahlreich antrifft.

    Hier ergibt sich dann eben auch meist dieses Hin und Her. Manchmal flieht man vor einer kleinen Gruppe, bekämpft dann aber eine ganze Herde. Also so wirklich konsequent wird da nie gehandelt.
    Schön, dass man auf die Idee zurückgreift, sich mit Gedärmen und Innereien einzukleiden, um inkognito unter den Toten zu wandeln. Nur warum macht man das nicht häufiger?

    Diese Dauer-Looterei muss natürlich sein, aber muss ich das jedes mal sehen? Hier könnte man auch def. entschlacken.

    Neu mit dabei ist die Bedrohung der Saviours. Wobei mMn anfangs nicht klar ist, ob die Typen mit dem W auf der Stirn dazugehören, oder eine andere Fraktion sind.
    Irgendwie auch komisch, dass auf diesem kleinen Flecken, kaum eine Tagesfahrt weg soviele Gruppierungen nicht schon längst aneinandergeraten sind. Kenn die Comics nicht, vielleicht gibts ja ne Querverbindung von den Wölfen zu den Saviours?

    Da ist es natürlich absurd, dass im Hoheitsgebiet der Saviours, und danach siehts ja im Staffelfinale aus, soviele Gruppen scheinbar unbemerkt geblieben waren bislang.

    Das Gefühl ist eher, dass die Wölfe die üblichen Lückenbüsser sind.

    Halbzeit

    In der Staffel starten auch einige interracial relationships. So darf sich zwischen Abraham und Sasha was entwickeln und Michonne und Rick werden ein Liebespaar. Haha, kaum vorstellbar, dass das vor nicht allzu langer Zeit ein handfester Skandal gewesen wäre. Aber das Thema des Rassenkonflikts wurde in der Serie generell nie zum Thema gemacht. Find ich einerseits gut, andererseits mutet es komisch an, dass die hier oft im Süden der USA unterwegs sind und bislang auch kaum auf irgendwelche Rassisten getroffen sind, was eigentlich sogar anzunehmen wäre.

    Nun zum Finale. Es hat wie die gesamte Serie Höhepunkte, aber auch Stellen, die naja, ein Auge zudrücken hilft.

    Nachdem Negan schon angeteasert wurde ganz am Anfang der Staffel, tritt er hier endlich auf den Plan. Reichlich inszeniert, aber das war zu erwarten.

    Der Fehler ist irgendwie, dass man die Saviours einerseits schwach und unfähig zeigt, aber im Finale sind sie die cleveren Strategen und kontrollieren alles.
    Aber darüber seh ich hinweg. Denn eines macht man in der Folge nahezu perfekt, den Spannungsaufbau.
    Ein Grossteil des Lobs darf dafür sogar an Andrew Lincoln verteilt werden. Seine mit wirklich grossem Abstand beste Leistung in der Serie und auch sonst wirklich outstanding.
    Es mögen alle von Negan sprechen, und auch zu recht. Der Downey Jr. für Arme (teilen sich sogar die Synchronstimme in dem Fall) zeigt einmal mehr, dass er einfach einer der charismatischsten Schurken ist, die man aktuell bewundern darf.
    Schon sein Auftritt im Western Salvation war ein kleines Highlight, als Comedian hat er auch absolut überzeugt in Watchmen. Also def. ein Besetzungscoup. Wie nah er am Vorbild ist, weiss ich nicht, aber das interessiert mich auch ehrlich nicht.
    Zurück zu Rick. So langsam sieht er während der Episode die Felle davonschwimmen. Noch redet er sich und der Truppe ein, die Situation zu meistern, aber wie sich langsam Verzweiflung breitmacht um sich dann am Ende ultimativ zu entladen, das ist wirklich grandios gespielt. Am Ende sehen wir einen vollends gebrochenen Rick. Das wirkt absolut glaubhaft und sein Anblick verursacht schon beinah körperliche Schmerzen, wie er so dasitzt wie ein Häufchen Elend.

    Aber es ist wie gesagt der Weg dahin, der so eindrücklich ausfällt. Das Pfeifen im Wald, der Schrecken, der Rick ins Gesicht geschrieben steht, die Ratlosigkeit der Truppe. Dazwischen kriegt man immer wieder Einschübe mit, die zeigen, dass die anderen als Gefangene warten. Aber man sieht sie nicht direkt, sondern nur ihren Blick gen Freiheit. Dabei ist ja unklar, ob Darryl die vorletzte Episode überlebt hat. Wobei ich nach der Glenn-Episode eigentlich schon wusste, dass das abermals nix wird mit Publikumsliebling stirbt. :-)

    Und so taucht er auch in der Schlussszenerie auf. Praktisch die ganze Truppe tut das.

    Morgan und Carol erleben derweil ihren eigenen Handlungsstrang, der sehr emotional endet und für Kenner das Kingdom anteasert. Das hab ich aber auch erst erfahren, als ichs nachgelesen habe. Finde es gut, dass man sowas einbaut für die Fans, ohne es einem penetrant unter die Nase zu reiben.
    Wird sicher ausgiebig Thema der nächsten Staffeln sein.

    Tja, was mich ein wenig genervt hat an Negan, er quatscht zuviel, mildert dann seine Haltung sogar ab, indem er die Truppe mehr oder weniger am Leben lässt. Das passt mMn irgendwie überhaupt nicht zum dargestellten Charakter. Ich mein wozu braucht der noch mehr Leute, die eh nur einen potentielle Bedrohung darstellen und gegebenenfalls sein System unterwandern? Stichwort Resistance im Nazi-Regime. So stell ich mir nämlich schon jetzt die 7. Staffel vor. Erinnert an das Dominion und DS9, wo das auch schon thematisiert wurde. :-)

    War natürlich klar, dass die Macher das auskosten wollten. Und Jeffrey Dean Morgan gibt auch allen Grund, das zu tun. Mir wars too much. Den Moment macht es nicht besser und seine Figur einen Zacken weniger bedrohlich.

    Dann folgt natürlich, was zu erwarten war, denn so ganz ungeschoren würde die Truppe nicht davon kommen. Negan wählt ein Opfer aus, dass er richtig durchprügeln will. Hier weiss ich nicht, ob das ein Übersetzungsfehler ist. Auf deutsch klingt es so, als wollte er jemanden nur verprügeln, aber leben lassen.
    Aber davon kann keine Rede sein.
    Nun bedienen sich die Macher natürlich des Tricks, nicht zu zeigen, wen er erwählt. Die Kamera verharrt mehrheitlich auf Negan, wechselt vereinzelt auf die Truppe und zeigt deren Reaktion. Einige werden ja direkt angesprochen. Glenn erhält quasi noch einen Freipass, weil er verständlicherweise reagiert, als Negan Maggie verbal attackiert.

    Bei der ersten Ansicht, da hatte ich es so verstanden, dass er sich Karl ausgesucht hat. Zumindest hätte man es so verstehen können. Aber die Interpretation, dass er ihn vor einer Reaktion warnt, wenn er sein Opfer bearbeitet, macht mehr Sinn. Hier ging ich erst wie gesagt nur von einer Prügelstrafe aus und da wäre natürlich das Zusammenschlagen von Karl schon recht heftig gewesen und eine ultimative Machtdemonstration gegenüber Rick. Aber zu dem Zeitpunkt war das auch gar nicht mehr nötig.

    Da er auch Rick anspricht, fällt dieser wohl genauso flach als Opfer. Glenns Szene kurz davor würde dramaturgisch dann auch weniger sinnvoll sein. Ich weiss, in den Comics fiel die Wahl auf ihn. Darryl und Michonne scheiden mMn auch aus, die gehören zum Marketing. XD

    Die Szenen mit Eugene, bevor alle geschnappt werden, implizieren, dass die Wahl auf ihn fallen könnte. Er übergibt Rick die Pläne für die Munitionsherstellung, verabschiedet sich von Abraham und hat sein Stelldichein als Held, als er versucht, mit dem Wohnmobil für Ablenkung zu sorgen.

    Kann natürlich gut sein, dass man die Fährte absichtlich so gelegt hat. Und ich für meinen Teil wäre froh, wenn es wider erwarten einen anderen trifft.

    Hier wird sich dann zeigen, wie mutig die Macher sein werden. Ich tippe aufgrund der Glenn und Darryl Episoden eher auf eine weniger mutige Entscheidung.

    Im Netz gibts dazu natürlich alle möglichen Theorien und Meinungen. Auch fanden viele den Cliffhanger scheisse.

    Ich kann gut damit leben, hätte wohl eine Auflösung aber auch bevorzugt, besonders eine, die mich richtig runterzieht. Aber es gibt für beide Varianten pro und kontra.
    Insgesamt war das trotzdem eins der besten Finale, die die Serie hatte. Einer meinte, endlich wieder ein guter Gegner wie der Gouvernor. Lol. Was ging mir der aufn Sack. Der spielte nicht ansatzweise in der Liga wie Morgan.
    Ich würd fast sagen, seit Shane der charismatischste Antagonist. Ich ertapp mich manchmal dabei, wie ich ich mir vorstelle, wie Shane wohl reagieren würde, wäre er noch dabei.

    Auf Moviepilot gehts wegen des Finales allgemein sehr ruppig zu. Mit vielen Beleidigungen und so. Echt kein wunder, schreib ich dort eigentlich nix mehr.

    Fazit: Eine eigentlich recht gute Staffel, die etwas konfus beginnt und die Handlung um Rick und Morgan nicht befriedigend auflöst. Stattdessen schickt man ne Notlösung als Bedrohung ins Feld und verschwendet mMn zuviel Zeit darauf.
    Das Finale, besonders die letzte Episode lässt dann aber die meisten Schwächen vergessen und ist in Sachen Spannungsaufbau ne kleine Meisterleistung in der Serie. Ich würd sie sicher zu den besten zählen und seit der Pilot-Episode und dem Ende von Staffel 2 zu den intensivsten.
    Und dabei meinte ich noch, wie man das Ende von Staffel 5 würde toppen können, welches natürlich auch in so einer Aufzählung mit dabei sein müsste. Da aber vor allem wegen der Schlusseinstellung.

    Staffel 7 hat ein schweres Erbe anzutreten, will es die Intensität des Finales rüberretten. Aber da mich die Macher mittlerweile auch so häufig überraschen, wie enttäuschen, halte ich es durchaus für möglich, wenn auch nicht für wahrscheinlich, dass man das nochmals so gut hinkriegt.

    #1162310
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    #1162311
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Seh mir jetzt Justified die letzte Staffel an, die Steels sind bestellt und werden wohl demnächst irgendwann eintrudeln. Bislang haut mich Staffel 6 nicht vom Hocker. Alles leicht behäbig. Das war zwar auch schon davor immer mal wieder der Fall, aber das die letzte Staffel ist, hätte ich mir ein höheres Tempo gewünscht.

    Sam Eliott ist dafür ein Pluspunkt. Nur hätte man seine Figur schon sehr viel länger einführen können, so ist das ein wenig zu abrupt.

    #1162312
    retroretro
    Teilnehmer

    @ghostdog
    Ich kann es kaum erwarten, die neue Staffel zu sehen…bin schon ganz hyperig :-)


    @Kong

    Und dann startest du mit GoT?

    #1162313
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Jede Folge soll mindestens 10 Mio. Dollar kosten.

    Bei Folge 9 könnte das Budget z.b. deutlich höher sein. :)

    AjTMECA.gif

    #1162314
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    #1162315
    retroretro
    Teilnehmer

    Oh mein Gott, das nimmt epische Ausmaße an ^^

    Die Editionen, die später mal kommen werden, werden biblisch. Jahre später werden dann noch neu aufgelegte Boxen erhältlich sein, mit Gimmicks wie den Urzeitkrebsen in Essig eingelegte Drachen-Eier, Geist´s (der Schattenwolf) Gebissabdruck in Gips, ein Gesicht aus der gleichnamigen Halle, “Nadel” in Originalgröße und ein Stück Drachenglas :-)

    #1162316
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    HBO | Game of Thrones ►Season 6: Inside GoT – Visual Effects

    HBO | Game of Thrones ►Season 6: Journey To Spain

    edit:

    Nach Staffel 6 könnte es nur noch 13 Episoden Thrones auf zwei Staffeln verteilt geben:

    Variety wrote:
    “I think we’re down to our final 13 episodes after this season. We’re heading into the final lap,” said Benioff. “That’s the guess, though nothing is yet set in stone, but that’s what we’re looking at.”

    Als Grund wird der Produktionsaufwand genannt:

    Variety wrote:
    To live up to the standard they’ve set for themselves — and fans — Weiss and Benioff said they can’t continue to produce 10 episodes of the show in the show’s usual 12- or 14-month time frame. “It’s crossing out of a television schedule into more of a mid-range movie schedule,” Weiss said.

    Gute Enscheidung, sollte sie tatsächlich eintreffen.

    Qualität > Quantität :)

    Variety | Game of Thrones ►‘Game of Thrones’ Creators Mull Shorter Final Seasons (EXCLUSIVE)

    Btw, Präsident Obama kommt mal wieder als Erster in den Genuss, die Serie zu schauen:

    CNN wrote:
    The creators of “Game of Thrones” have revealed President Barack Obama received advanced access to the hotly anticipated sixth season because, well, you don’t turn down a request from POTUS.
    CNN wrote:
    The creators told interviewer Veronica Belmont that, yes, they sent Obama episodes early because “he’s the leader of the free world.”
    CNN wrote:
    Benioff added: “When the commander in chief says, ‘I want to see advanced episodes’ — what are ya gonna do?”

    CNN | Game of Thrones ►Obama gets new ‘Game of Thrones’ before you as ‘leader of the free world

    giphy.gif

    #1162317
    retroretro
    Teilnehmer

    Ich finde das keine gute Entscheidung. Man sieht doch, welchen Erfolg die Serie hat und könnte sicher etwas mehr investieren, um die 10 Episoden pro Staffel zu behalten.
    Dieses “Splitten” auf zwei Staffeln hat einen faden Nachgeschmack. Grade jetzt im Endspurt sollte alles daran gesetzt werden, der ohnehin schon guten Serie ein Bombast-Finale zu gönnen.
    Ich stehe auch für Quali- vor Quantität, aber mehr wie 8 Staffeln werden es imo wahrscheinlich nicht werden. Aber die haben es bis jetzt in sich, deswegen wäre ich geneigt, auch länger darauf zu warten.

    Und Obama, der Sack, bekommt von mir eine auf die Mütze ^^

    #1162318
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Jaja Finalsplitting bei Serien oder auch Staffelsplitting……..

    #1162319
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    retrofreak wrote:
    Man sieht doch, welchen Erfolg die Serie hat und könnte sicher etwas mehr investieren, um die 10 Episoden pro Staffel zu behalten.

    Im Zitat steht doch, dass die Zeit für 10 Folgen bei dem beständig zunehmenden Produktionsaufwand nicht mehr ausreicht. Da würde ein höheres Budget nichts daran ändern.

    Ich verfolge die Produktionsberichte genau. Was ich lese und was sich die Serie in der Vergangenheit an Schnitzern geleistet hat, spricht dafür, dass sie bei dem 10 Folgen Pensum am Limit dessen sind, was im vernünftigen Rahmen angebracht ist.

    Die Angabe von 12-14 Monate Produktion derzeit wird sich auf die Pre- bis Postproduktion beziehen.

    Die Dreharbeiten werden diesmal später beginnen (damit das Wetter an den Drehorten passt). Mangels Buchmaterial müssen sie nun deutlich mehr selbst ausarbeiten, wobei das Endgame bekannt ist – was seit Beginn der Serie kommuniziert wurde.

    Würde man bei 10 Folgen verbleiben, wäre die nächste Staffel wohl erst in 1,5 Jahren fertig.

    D & D werden einen Fahrplan haben, ungefähr wissen, was an Folgen noch nötig ist.

    Die Reduzierung macht für mich Sinn.

    #1162320
    retroretro
    Teilnehmer

    Du bist echt gut informiert, wow.
    Aber ist das nicht eine einfache Rechnung? Mehr Budget + mehr Leute + mehr Technik = schnellere Produktion? Naja, egal, die werden es schon wissen.

    Von welchen Schnitzern sprichst du? Dass mal was in die Hose geht, ist klar. Aber speziell bei GoT würde es mich interessieren.

    #1162321
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Kommt drauf an. Willst du etwa mehr Autoren einsetzen, kann darunter die Qualität leiden.

    Naja, nach 6 Staffeln würde man ja meinen, dass man die Kosten und Produktion besser im Griff hätte. Ich wette mal, dass die verkürzten Staffeln dann aber trotzdem nicht günstiger angeboten werden, wolln wir wetten?

    #1162322
    Anonym
    Inaktiv

    GoT muss ich irgendwann offenbar nochmal sichten. Hab damals drei zusammenhängende Folgen Probehalber geschaut und mir wurde zwar ersichtlich warum die Amis drauf abfahren, konnte aber Null nachvollziehen warum sich das auch nur ein Mitteleuropäer reinzieht. Fand das unheimlich öde, einige Dialoge waren unglaublich schlecht und Inhalt schien mir nicht vorhanden. Wurde dafür mit Titten, Wichse, Inzest & schönen Kulissen kaschiert, für meinen Geschmack war das eindeutig zu wenig… Aber irgendwas muss ja an der Serie dran sein, das die so gefeiert wird.

    #1162323
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Nicht alles, was einer breiten Masse gefällt, muss einem automatisch auch gefallen. Und auch nicht in der gleichen Weise. Ich denk mir bei vielen Sachen auch, wie sehr muss man seine eigenen Ansprüche senken, um dies oder jenes gut oder überragend zu finden. Gut noch eher, aber damit etwas mMn überragend ist, sollte es schon eine Qualität haben, die man sowohl herausspürt als auch gezielt an Details festmachen kann.

    So, noch 3 Folgen Justified und dann wäre wieder eine Serie für mich beendet. :-/ und :-)

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