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  • #1208741
    John SpartanJohn Spartan
    Teilnehmer

    @Relax:

    Den zweiten hab ich gesehen und für einen der besten Marvel Filme befunden. Es lag also nicht an einer Aversion Captain America gegenüber. Amerika an sich sehe ich ziemlich neutral. Dass der erste Teil vor Patriotismus nur so trieft, wirst du nicht abstreiten können, hinzu kommen eine generische Geschichte, ein langweiliger Antagonist und ein schlechtes Pacing des Films.

    #1208742
    DerPandaDerPanda
    Teilnehmer

    also ich war mit meiner nichte in dem Minions film. fand ihn unterhaltsam also bin ich anscheinend nicht intelligent genug um über diesen “infantielen” humor die nase zu rümpfen… ehrlich was manch einer hier von sicht gibt :P

    #1208743
    RelaxRelax
    Teilnehmer

    @ChrisKong
    Ich weiß nicht, als Cap erschien (2011), war er der vorletzte Film vor dem Abschluss der Phase 1 (The Avengers), welcher nochmals ordentlich für das “Klassentreffen” anheizte (z. B. mit der Pseudo-Endcredit-Scene, die nur ein kleiner Vorspann zu eben jenem Film war). Dann war 3 Jahre zuvor Batman nochmals im nolan’schen Sequel richtig durchgestartet und harrte auf den Abschluss der Trilogie ein Jahr später. Von Übersättigung war da noch überhaupt keine Rede, im Gegenteil! Natürlich kannst du zum jetzigen Zeitpunkt meinen, dass es eine gäbe, aber dann dürften dir die Ohren wackeln, wenn du die kommenden 40 (?) Comic-Verfilmungen der nächsten 5 Jahre dir vor Augen führst … 


    @John
    Spartan
    Wie ich bereits schrieb, der Patriotismus wird von der Hauptfigur selber durch den Kakao gezogen. Und dass die Antagonisten im MCU durch die Bank eher mäßig wegkommen, das wissen wir auch. Die Heroes werden da halt in den Fokus gerückt und evtl. wird Phase 3 das etwas verschieben. Daredevil hats auf dem kleinen Schirm jedenfalls schon einmal sehr schön vorgemacht.

    @ derPanda
    Wunderbar, wenn du dich unterhalten fühlst und ich möchte dir natürlich dieses Erlebnis auch nicht nehmen oder gar dich beschimpfen. Schon gar nicht das Erlebnis mit deiner Nichte, das wohl auch ein wenig dazu beigetragen haben dürfte. Doch nichtsdestotrotz sind die Minions mit ihrem Slapstick-Humor halt tatsächlich auf unsere Kleinsten ausgelegt und glänzen mit (physischem) Klamauk. Klar, das kann jedes Alter witzig finden, aber nach dem x-ten Gag auf dieser Ebene wirds etwas öde; eben infantil. Ich kann dir sagen, ich war vor Jahren mit meinen beiden Neffen in Robots. Der Streifen sinkt gewaltig und ist dümmlich-schwach. Aber die beiden hatten irrsinnig Freude und der Streifen war ein voller Erfolg für sie. Tja, ist nunmal so. Die Minions können bedingt einen Film alleine tragen und sind nette Auflockerung an gewisser Stelle (eben bei Despicable Me 1 und 2). Was aber all die Eltern und erwachsenen Familienmitglieder nicht abhalten wird, mit den Kleinen einen Ausflug zu wagen und “Spaß zu haben” … ;-)
    Habe gerade nachgeschaut und z. B. findet auch Herr Jahns die Minions … “okay” … https://youtu.be/A3zvZ9pViTc

    #1208744
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Das ist nunmal eine zweiteilige Geschichte.

    Einerseits ist es eben eine Origins Geschichte, die sich im gewissen Rahmen am patriotischen um nicht zu sagen propagandistischen Ursprung orientiert. Bei Agent Carter (Serie) wird das übrigens sehr schön auf die Schippe genommen.

    Auf der anderen Seite steht eben der Charakter. Und der steht eben, wenn auch auf etwas naive Weise, für Ideale, weniger für den Staat an sich.

    Btw., was irgendwer von den Minions hält ist mir ehrlich gesagt Wurst. Die stehen in der sehr universellen Tradition des Slapstick, den jeder auch ohne Worte versteht. Wie anspruchvoll Slapstick gleichzeitig wiederrum sein kann, Moderne Zeiten etc. xD

    #1208745
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich weiß nicht, als Cap erschien (2011), war er der vorletzte Film vor dem Abschluss der Phase 1 (The Avengers), welcher nochmals ordentlich für das “Klassentreffen” anheizte (z. B. mit der Pseudo-Endcredit-Scene, die nur ein kleiner Vorspann zu eben jenem Film war). Dann war 3 Jahre zuvor Batman nochmals im nolan’schen Sequel richtig durchgestartet und harrte auf den Abschluss der Trilogie ein Jahr später. Von Übersättigung war da noch überhaupt keine Rede, im Gegenteil! Natürlich kannst du zum jetzigen Zeitpunkt meinen, dass es eine gäbe, aber dann dürften dir die Ohren wackeln, wenn du die kommenden 40 (?) Comic-Verfilmungen der nächsten 5 Jahre dir vor Augen führst …

    Hmm, jetzt machst du aber einen gewaltigen Denkfehler. Wer redet denn only von Marvel-Superhelden-Movies. Wenn ich mir vergegenwärtige, was es da noch alles gibt und gab, dann kann man da durchaus von Übersättigung sprechen. Dabei ist es mir sogar wumpe, obs vor oder nach dem Cap war, da ich ja eh so gut wie keinen davon im Kino gesehen habe.

    X-Men, Spiderman, Fantastic Four, Superman, Batman, Green Lantern, Daredevil, Elektra, Catwoman, die Liste ist endlos. Vieles davon hat schon einige Reboots erfahren, die Geschichten bleiben sich im wesentlichen gleich. Zudem grassieren viele Comicverfilmungen, die nicht mal als solche wahrgenommen werden, z.B. the Losers (A-Team in gut), Blade (Vampirfilm), Punisher (Rachethriller) usw.

    Nö, also da kann man nun echt nicht sagen, dass das erst mit Marvel losging. Und so sehr Marvel auch versucht ein komplexes Universum aufzubauen, die Geschichten darin sind alles andere als komplex.

    #1208746
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Einfach bedeutet ja nicht gleich schlecht. Allerdings dürfte Marvel mal gerne die Film Klischee Dichte runterfahren. Stichwort: Helicarrier ex Machina.

    #1208747
    John SpartanJohn Spartan
    Teilnehmer

    @Relax:
    Mag sein, dass ich die feinsinnige Satire nicht verstanden habe ;) Nur weil die Helden im Mittelpunkt stehen, müssen die Antagonisten doch keine austauschbaren Pappfiguren sein. Daredevil ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, obwohl ich sagen muss, dass D’Onofrio Charlie Cox schon ordentlich an die Wand spielt. Das ist mir aber viel lieber, als die Gewichtung beim ersten Captain America.

    #1208748
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Die Antagonisten sind aber wirklich ein Problem des MCUs. Die meisten sind hohle, austauschbare Kasperlefiguren ohne Nennwert. Da hat DC mit Luthor und dem Joker def. mehr auf der Habenseite. Die Gegner aus Guardians of the Galaxy könnten dann gleich diesen billigen italienischen Barbarenstreifen entlehnt sein. ^^

    #1208749
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Das Problem liegt bisher in der Umsetzung. Und da muss DC es bei einer fortzusetzenden Reihe tatsächlich erstmal besser machen.

    Marvel an sich hat durchaus interessante und oft sogar komplexe Antagonisten.

    #1208750
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    So, welche denn? In den Filmen hab ich da keine gesehen, ausser Loki vielleicht, der Rest waren blosse Abziehbildchen. Ich hatte eigentlich bei Ultron auf mehr gehofft, aber Freunde, die im Film waren, waren regelrecht enttäuscht.
    Bei den X-Men siehts da freilich besser aus, mMn.

    #1208751
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Mal davon abgesehen dass die Marvel Background haben, da ist es letzten Endes primär Magneto.

    Bei Marvel liegt das Hauptproblem darin dass man außer Loki keinen Antagonisten bisher richtig etabliert hat. Das Marvel Universum an sich bietet genug.

    #1208752
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Hmm, Background in den Comics, aber in den Filmen eben nicht wirklich. Und Background alleine ist mir da auch zu wenig. Figuren wie Thanos und Co. fehlt es an Ausstrahlung.

    #1208753
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    [youtube]ywZE-NEJ2Ik[/youtube]

    #1208754
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    #1208755
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Inzwischen gehen mir Exclusivtitel bei Streaminganbietern genau so auf den Sack wie bei den Spielkonsolen.

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