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  • #1054557
    Anonym
    Inaktiv

    Ich weiß,immer diese Retro Nostalgie!
    Allerdings hat mich der Anblick eines Probotector auf SNES,oder eine Panzer Dragoon Flugeinlage
    echt noch aus den Latschen gehauen!
    Dieses Feeling fehlt mir wirklich….

    #1054558
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Also innerhalb eines Konsolenzykluses ist es selten zu großen Innovationen gekommen.Ich finde nicht,daß es es heute weniger gibt wie damals.Von 2D auf 3D würde ich als Revolution bezeichnen.Aber wenn man mal die 8 und 16 Bit Zeit zusammenfasst?

    Mich hatte es schon immer vor dem Pixelmatsch gegraut.Ganz selten hatte ich mir das angetan(Tenchu,Kings Field).Zum Glück waren viele RPGs damals gerendert.

    #1054559
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Das Problem ist ( sofern überhaupt eines, denn tolle Spiele gabs ja!) “Wir”, die Konsumenten zuhause sind während der ganzen 8-16 bit Generation um viele technische Innovationen beraubt worden.
    Während es in der Arcade, strenggenommen auch “nur” 16bit Spiele immer mehr aufgepimpt wurden ( die komplette Superscaler 1 und 2 Generation von Sega, etliche Jamma Platinen die mit 3d chips für Sprites bestückt waren z.B.), mussten sich die Entwickler bei Spielkonsolen aus Kostengründen abstrampeln um überhaupt das Flair der Automatenvorlagen zu erreichen, selbst After Burner von 1986, konnte erst 10j später! auf dem 32x adequat portiert werden( Fujitsu FM Towns,Marty und Konsorten mal aussen vor gelassen).
    Eine Revolution stellte vielleicht das NeoGeo dar, siehe aber Faktor Preis, und die Tatsache dass die Kiste zwar die heimische ausstach, gegen 16bit Spiele von Sega oder Namco aber nicht wirklich mithalten konnte.

    #1054560
    Anonym
    Inaktiv

    Also aus meiner Sicht (mit angefangen 8-Bit und mit 16-Bit aufgewachsen):

    –> pre-Crash-Zeitalter auf 8-Bit:
    bessere Grafik und besserer Sound, verbesserte Steuerung, dadurch andere Spielmechanismen, “Qualitätskontrolle”

    –> 8- auf 16-Bit:
    bessere Grafik und besserer Sound, mehr Effekte (Mode 7, “Parallax Scrolling”, FX-Chip bzw. Sega Gegenstück, etc.) verbesserte Steuerung

    –> 16- auf 32/64-Bit:
    3D, dadurch andere Spielmechanismen

    –> 32/64- auf 128-Bit/usw.:
    bessere Grafik und besserer Sound, mehr Effekte, Eye-Toy, Online-Spiele

    –> 128-Bit/usw. auf die jetzige Generation:
    bessere Grafik, mehr Effekte, Wii-Mote/Kinect/Eye-Toy, Casualgamer, Download-Content und -Spiele

    –> jetzt auf demnächst:
    bessere Grafik, mehr Effekte, Wohnzimmer-Multimedia-Wollmilchsau, Gamepads mit Touch-Eingabe

    Der große WOW-Effekt hat bei mir eigentlich schon bei 128-Bit/usw. auf die jetzige Generation extrem stark nachgelassen.

    #1054561
    BoushhBoushh
    Teilnehmer
    #1054562
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Sorry, meinte die Games, aber Joker PDF´s sind natürlich auch supi. Die späteren Ausgaben waren leider hingerotzt (da war die Games irgendwann besser), aber in den frühen Jahren ein tolles Mag.

    Btw. an 35% für ein SF Alpha erinnere ich mich wirklich nicht bei der Mega Fun, allerdings an ziemlich niedrige Grafikwertungen. Was das angeht waren die bei 2D manchmal wirklich hart.

    @genpei: Damals war es aber auch noch so, dass teilweise extra für Spielautomaten Customchips entwickelt wurden. Auch die Speichergröße spielte eine Rolle. Erinnert sich noch wer an die PReise für NeoGeo Module mit ihren 100 bis 400MBit? Bei Automaten nicht so wild, bei Modulen aber ein echter Kostenpunkt.

    #1054563
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    @Captain, definitiv, gar keine Frage, hab selber für mein NeoGeo gebraucht mit gerad mal 2 Spiele glaub 1000 harte germanische Münzen bezahlt.
    Da sie ( die Programmierer) es irgendwie immer geschafft haben die Spielautomaten umzusetzen ( AfterBurner ist um beim Beispiel zu bleiben, oder meinetwegen Out Run, sowohl auf der PcEngine als auch auf dem Megadrive ,auf kleinen modulen komplett drauf), war meine Überlegung, nicht so sehr vom Anspruch her die ganze Daten eines hochgezüchteten Automat zu konvertieren, sondern was es bedeutet hätte überhaupt serienmäßig ein 3d Chip in den 16bit Konsolen einzubauen. Die Spiele wären bestimmt abgespeckt gewesen, aber auf jeden Fall flüssiger.
    Gerade Sega ,als Inbegriff der 3d “Freaks”, hätte irgendwie im Megadrive technisch ein wenig mehr investieren können, umsotrauriger wenn dies tatsächlich am Preis gescheitert sein soll.
    Ich mag mir gar nicht ausmalen in welcher Richtung die Spiele sich damals mit 3d chip entwickelt hätten, ich sehe das alles aber ehrlich gesagt mehr aus der Richtung eines Arcade Fanboy ;-)
    Auf jeden Fall hätte mir die eine oder andere 3d Gurke mehr Spass gemacht, und als der SuperFX Einzug in die Modulen! hielt, bewegte sich ohnehin schon alles in Richtung Poligonen.

    #1054564
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Schau dir z.B. mal an, was Steel Talons so alles an Hardware hatte und wie teuer der Automat war. Und der kam, wenn ich das richtig im Kopf habe, auch erst 1990.

    Bei Sega hätte einiges mehr drin sein können, wenn man da nicht massig Stolpersteine für Polygongrafik in die Hardware eingebaut hätte. Der 68000er hatte schon ganz passable 3D Fähigkeiten (Starglider 2 anyone?)

    Bei Nintendo war wohl das größte Problem, dass man sich auf Mode 7 und Spritezoomfähigkeiten eingeschossen hatte, wegen eingeplanter Abwärtskompatiblität zum NES aber auf einen auf 16Bit aufgebohrten Abkömmling des alten 6502 als Prozessor verwendete.

    Gleichzeitg sieht man aber auch einen Vorteil der alten Konsolen, duch die Module waren sie regelrecht aufrüstbar. Ob DSP in MArio Kart, Super FX Chip, Capcoms Vektorchip oder Kompressionschips, gewisse Funktionen konnte man nachrüsten. Zero Tolarance, ein Ego Shooter für´s Mega Drive, hatte glaube ich auch einen DSP im Modul.

    Übrigens, von wegen Retrofieber. Hab unseren alten Grundig Portable zurückerobert. In der nächsten Zeit muss ich meiner Frau wohl mal beibringen, dass ich mir ne neue Freundin in´s Haus hole. Amiga = Love For Life

    #1054565
    BravopunkBravopunk
    Teilnehmer
    captain carot wrote:

    Übrigens, von wegen Retrofieber. Hab unseren alten Grundig Portable zurückerobert. In der nächsten Zeit muss ich meiner Frau wohl mal beibringen, dass ich mir ne neue Freundin in´s Haus hole. Amiga = Love For Life

    Jetzt muss ich doch nachfragen. Meinst du den Game Boy oder doch nur irgend ein Radio oder dergleichen von Grundig?^^’

    #1054566
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Portable= 34cm Fernseher mit Handgriff. Bisweilen für 12V (Campingwagen) geeignet.

    Du erinnerst dich doch sicher auch noch an die Zeit, in der 66cm Fernseher 40KG wiegen konnten und ganz allgemein als Immobilien aufgefasst wurden.

    GB Color hab ich natürlich auch noch. Aber da kann ich keine Freundin dranhängen.

    #1054567
    BravopunkBravopunk
    Teilnehmer

    Ah, ok. Dachte schon das wäre eine Anspielung darauf, dass der Name “Game Boy” in Europa Grundig gehörte^^.
    Aber ja, so einen “Reise-Fernseher” gab’s mal in meinem Elternhaus. War aber dazu auch noch Schwarz-Weiß.

    Für alle die es nicht wissen,
    jetzt wird klug geschissen!:
    Nintendo musste den Namen “Game Boy” von Grundig lizenzieren (ob sie dafür wirklich was bezahlt haben weiß ich nicht), da Grundig sich schon einige Jahre zuvor für ein eigenes Gerät die Rechte an dem Namen für Europa gesichert hatte. Das ging glaub so lange bis die Grundig AG pleite ging. Jedenfalls stand deshalb bei z.B. Game Boy und auch noch GB Color Spielen auf der Unterseite der Packung immer “…blabla…agreement with Grundig AG”.

    #1054568
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Nene, ich brauche nur adäquate Bildgeber derzeit. Vllt. geh ich mir auch noch mal einen Commodore 1084S Color Monitor schießen. Gutes Bild und guter Ton, wenn die in Ordnung sind. Außerdem fressen die RGB und SVHS Signale, müsste nur Kabel umbasteln, wenn ich Konsolen dranhängen will. Momentan würde mir Polygamie aber völlig ausreichen, also wenn ich zustätzlich zu meiner Frau einer neuen Freundin im Schlafzimmer ne kleine Ecke schaffe.

    Ne fette SCSI Platte vllt noch, um das Laufwerk zu schonen, und dann ab die Lucy.

    #1054569
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    @captain
    Mein Gedankengang hab ich warsch. nicht so schlüssig erläutert:
    Hard Drivin ( 1989), Stun Runner, Steel Talon und Affiliates spielten in Ihrer eigenen Liga.
    Die Superscaler Technik von Sega gabs schon mitte der 80.
    Besagte Technik hatte im Kern nen 68000 CpU und ein Z80 als Standard ” Jamma” Platine, plus den famosen superscaler der Achtung! keine Poligone sondern Sprites scalierte.
    Im Grunde genommen hinkte Sega mit dem Megadrive ihrer eigenen 5 Jahre alte Technik hinterher, und zwar mehr was den 3d chip anging, denn der Rest deckte sich bis auf ein paar “Verschlankungen”( geringere Auflösung, weniger Farben und geringfügig langsamer getackteten 68000) grössenteils mit der Konfiguration der Jamma Platine ab.
    Und nun zu meinem Wünschgedanken ( hatt ich damals schon) :
    Es wäre zu schön gewesen wenn Sega eine meinetw. abgespeckte Version ihres berühmten 3d Chip in ihrem Flagschiff eingebaut hätte, anstatt Jahre Später zu versuchen ( und mit einem blauen Auge davon zu kommen) ausgerechnet Virtua Racing ( schon auf 32bit basis) auf betagter Hardware umzusetzen.
    Als Versuch auf dem FX Zug aufzuspringen um mit Star Fox mitzuhalten ( übrigens, auch ne ganz dreiste Kopie von Namcos Starblade), ist diese Epoche “erinnerungswürdig”, was aber aus Sega mit ihrer Veröffentlichungspolitik geworden ist, ist inzwischen bekannt….

    #1054570
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Um mal ganz nebenbei mit einem Mistverständnis aufzuräumen, der richtige, vollwertige 68000er war auch ein 32Bit Prozessor (intern) der extern mit 24Bit arbeitete. So mancher “echte” 32Bit Prozessor hatte kein bisschen mehr Leistung pro Takt.
    Next Point, so mancher Custom Chip war damals verdammt teuer. Für Arcades kein Problem, wohl aber für Konsolen. Alte Hasen werden sich noch an den Preis für´s Neo Geo erinnern, das allerdings auf Vektorprozessoren verzichtete und nur 2D Customchips hatte.

    3D Chips waren oft noch teurer, alleine HArd Drivin, Steel Talons und Co hatten zweidieser Grafikchips für Polygone und noch einen anderen für Sprites.

    Der Kostenpunkt, etwa für Vektorberechnung, war so groß, dass es von Intel damals den 386er und 486er auch noch als SX ohne mathematischen Coprozessor gab, die bei 3D total abkackten. Auch die speziellen 3D Prozessoren für Rotation, Scaling usw. waren Ende der 80er noch mächtig teuer. Da beherrschte der Amiga übrigens pikanterweise mehr als das Mega Drive.

    Nintendo hat damals wohl auch recht viel Energie in die 2D-Fähigkeiten des SNES gesteckt, das kam aber auch erst zwei Jahre später. Trotzdem, Sprites zoomen und rotieren konnte es deutlich besser und dazu kam noch der Mode 7 mit seinen Pseudo 3D Fähigkeiten. An einen integrierten Vektorprozessor hatte aber auch Nintendo aus Kostengründen nicht gedacht. Argonaut hat damals vor allem insofern Pionierarbeit geleistet, dass man die Fähigkeiten der sauteuren Vektorprozessoren in einen nicht gerade starken aber eben sehr günstigen Prozessor für den Mainstreammarkt unterbrachte.

    Wenn man sich mal ansieht, wie Segas SVP Virtua Racing selbst 1994 noch verteuerte oder was der 32X Aufsatz damals noch kostete, dann wird auch sehr schnell klar, wieso man Ende der Achtziger noch darauf verzichtet hatte.

    Gleichzeitig kommt noch dazu, dass der große 3D Boom erstens anfangs eher eine westliche Angelegenheit war (Star Wars Arcade, Star Glider, Total Eclipse, das waren alles West-Spiele) und die Japaner erst deutlich später darauf aufsprangen. Bekam man auf Heimcomputern Titel wie No Second Prize oder Cybercon 3 herrschte bei Nippontiteln die Dominanz der zweiten Dimension vor. Wenn überhaupt welche kamen, dann waren 3D Titel auf dem MD meist Westtitel und fast immer Ports (Strike Eagle, Steel Talons…).

    Gleichzeitig sieht man an den Heimcomputern, dass mit 16Bit Power, besonders mit dem 68000er, zwar eher detailarme aber flüssige 3D Grafik möglich war. Youtube Empfehlungen meinerseits sind u.a. Cybercon 3, Starglider 2, No Second Prize, die Weltraumballerei Epic oder das eigenwillige Robocop 3 auf dem Amiga. Im Zweifelsfall lohnt sich das alleine deshalb, weil die reduzierte Polygonoptik früher 3D Spiele ihren ganz eigenen Stil und künstlerischen Charme hat.

    #1054571
    Anonym
    Inaktiv

    Stimmt, auf dem Amiga gabs ne verdammte Menge tolle 3D Spiele. Da gabs doch auch so ein Open-World-Spiel, auf dessen Name ich nicht mehr komme. Prinzipiell konnte man alles fahren, nur irgendwann ging der Spritt aus, dann konnte man aber noch aufs Fahrad umsteigen.
    Ganz zum Lebensende gabs doch auch noch so einen hochgefeierten Heli-Shooter … Wolf irgendwas …

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