bupple

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  • als Antwort auf: Man!ac Forum: Game of the year award #1235617
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Moin,

    1. The Witcher 3
    2. Xenoblade Chronicles 3D
    3. Bravely Default

    Warum? Siehe meine Games Challenge :-)

    Gruß,
    bupple

    als Antwort auf: Wii U Talk #1093346
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Oh ja das kann ich nachvollziehen. Ich weiß auch nicht warum ich noch soviel spiele und alles auf 100% haben will -.-

    als Antwort auf: Wii U Talk #1093343
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Hey Fuffelpups,

    du warst bei XCX auch schon lange nicht mehr online, oder? Dein Level steht immer noch bei 47 :P

    Hast du dich satt gesehen an Mira?

    Gruß,
    bupple

    als Antwort auf: Xenoblade Chronicles X #1197997
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Moin,

    danke für die Rückmeldung sraL.

    Ich habe zwischenzeitlich auch mal online gespielt. Wenn man im Blade Hauptquartier rechts an dem Terminal für die Skell Garage vorbei geht, kommt man zum online Terminal. Da holt man zum Beispiel auch seinen täglichen Sold ab. Dort gibt es Trupp Missionen, die man spielen kann. Ob und welche man spielen kann, hängt davon ab, wieviele andere Missionen bereits erledigt worden sind. Und wieviele Blade Medaillen man hat. Und ob die Squad Aufgaben bereits gelöst wurden.

    So hab ich beispielsweise die Telethia Nemesis ein paar Mal erledigt. Sowohl mit Mitspielern als auch mit meiner offline Truppe. Ist wie Monster Hunter.

    Gruß,
    bupple

    als Antwort auf: Die 26 Games Challenge 2015 #1212769
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Moin,

    bald ist schon 2016. Gibt es dann wohl wieder eine Challenge? ;-)

    Wobei die bei mir schlechter ausfallen wird. Ich erwarte Nachwuchs, der genießt etwas höhere Priorität als die PS4 :D

    Euch allen ein gesegnetes Rest Weihnachten!

    Gruß,
    bupple

    als Antwort auf: Xenoblade Chronicles X #1197993
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Moin,

    hat von euch jemand das Spiel bereits durch und farmt einen Ares 90 Skell? Bei dem Trick, den Joker im Noctilum mit drei Level 60 Blades zu schlagen versagen ich. Mein Charakter verfehlt immer und trifft nicht. Hat einer Tips?

    Gruß,
    bupple

    bupplebupple
    Teilnehmer

    Review für Xenoblade Chronicles X (Wii U)

    Nach Beenden der Hauptstory und etwa 104 Spielstunden in Mira erlaube ich mir, meine Meinung über Xenoblade Chronicles X (XCX) zu teilen. Vorweg sei gesagt, dass ich mit dem Vorgänger, Xenoblade Chronicles (XC), wahrscheinlich bisher die meiste Spielzeit für ein Videospiel verbracht habe. Wenn die Produzenten nun aus marketingtechnischen Gründen den Nachfolger unter fast demselben Namen verkaufen, ist es nur gerecht, wenn ich diesen an seinem Vorgänger messe.

    Den Online-Modus habe ich noch außen vor gelassen, weil ich noch nicht mit anderen Spielern zusammen gespielt habe. Ich werte ihn auch eher als ein Gimmick, ohne den das Spiel sehr gut auskommen würde. Wie so oft bei Nintendo ist die Kommunikation mit anderen Spielern umständlich.

    Der Einstieg ins Spiel
    Zu Beginn darf man seinen eigenen Avatar erstellen, das gefällt mir gut. Denn so darf ich entscheiden, ob der Hauptcharakter weiblich oder männlich, stark oder schmächtig, blond oder braun ist. Nachdem ich mich für meinen Avatar entscheide, wird man ins Spiel geschmissen. Der Start ist etwa so wie in XC, langsam besiegt man die ersten kleinen Gegner mit einer Erklärung der starken Begleitperson. Doch wo XC detaillierte Tutorials bietet, lässt XCX den Spieler weitestgehend alleine mit dem dicken, digitalen Benutzerhandbuch.

    Das Gameplay
    Das Kampfsystem
    So wird man zunächst keine Übersicht über das Kampfsystem haben. Irgendwann blinken irgendwelche Techniken auf; man drückt sie und wenn man aufmerksam ist, bemerkt man die Stärkung, die man erhält. Wer im Menü genau hinschaut, bemerkt Hinweise zu den Techniken. So gibt es Äther-, Elektro-, Laserangriffe sowie Nah- und Fernkampfattacken. Wann man was am besten einsetzt, muss man selbst herausfinden. Ebenso, was Nahkampfketten sind. Auch das undurchsichtige Soul-Voice-System wird nur spärlich erklärt. Ein Kampf wirkt wie eine Aneinanderreihung von Quick-Time-Events. Zum richtigen Zeitpunkt die richtige Technik auslösen und „B“ drücken. Das im Gegensatz zu XC komplexere Kampfsystem kommt so leider nicht zur Geltung. Hier sei noch bemerkt, dass selbst normale Kämpfe ungewöhnlich lang dauern. Mit Gesundheitspunkten haben die Produzenten scheinbar um sich geworfen, als gäbe es kein Morgen.
    Hier ein Video, wo man sieht, was ich mit “Aneinanderreihung von Quick-Time-Events” meine.
    [youtube]hkntHhc7NyI[/youtube]
    Die Skells
    Nach etwa 30 Stunden bekommt man Zugriff auf die Skells, nach weiteren 10 Stunden das Flugmodul. Erst ab diesem Zeitpunkt macht das Erkunden richtig Spaß, denn erst mit den Skells können normale Gegner in üblicher Schnelle bekämpft werden. Das Kampfsystem an sich ändert sich nicht.

    Die Missionen
    Die Nebenmissionen, aber teilweise auch die Hauptmissionen, bestehen aus zwei Mustern: gehe an Punkt X und Töte Monster A oder gehe in Region Y und Sammle Objekt B. Spielerische Abwechslung habe ich bisher nicht gefunden, auch wenn zum Erlangen einiger Missionen zunächst mit ein paar Charakteren gesprochen werden muss.

    Die Präsentation
    Die Grafik
    Die Welt ist sehr schön und detailliert dargestellt. Wie beim Vorgänger kann man jeden Punkt, den man sieht, erreichen. Das gibt ein Gefühl von Authentizität. Hier liegt auch merklich der Schwerpunkt des Spiels, alles dreht sich um Mira. Hier wurde die meiste Arbeit reingesteckt. Die Gesichter sind jedoch sehr detailarm und schlecht dargestellt. Emotionen sind kaum abzulesen, die Synchronisation stimmt überhaupt nicht. Dadurch fällt es schwer, sich einzufühlen. Die Schrift ist zu klein geraten. Man muss schon sehr nah am TV sitzen, um etwas lesen zu können.
    Hier ein Video, indem man die Welt ganz gut sehen kann.
    [youtube]dRpLzhGUUTw[/youtube]
    Und hier ein Bild vom Gesicht von Elma, was ohne Charakterzüge emotionslos wirkt.
    Screen-shot-2015-01-15-at-7.00.02-AM.png

    Der Sound
    Die Musik ist in den ersten Stunden fetzig und mitreißend, nervt aber bei langem Spielen. Das könnte noch verschmerzt werden, wenn sie nicht dermaßen schlecht abgemischt wäre. So kann man die Charaktere kaum verstehen, weil die Musik zu laut ist.

    Die Charaktere
    Während ich mich anfangs gefreut habe, meinen Avatar zu erschaffen, habe ich bei der ersten Videosequenz den fatalen Nachteil bemerkt: Der Avatar ist stumm. Niemals bringt er so irgendwelche Emotionen zum Ausdruck, glotzt nur doof in den Raum. Der Identifikationsfaktor ist sofort bei null. Die anderen Charaktere haben kaum interessante Hintergrundgeschichten, sie sind relativ flach. Davon abgesehen, dass es zu viele Nebencharaktere gibt, die man in sein Team von insgesamt vier Leuten holen kann, ist der Avatar nicht der eigentliche Hauptcharakter. Dies ergibt sich wohl auch aus der Stummheit des Avatars. Der eigentliche Hauptcharakter ist Elma. Sie ist Anführerin des Teams, gibt die Marschrichtung vor, führt Verhandlungen und übernimmt die sprechende Rolle in Videosequenzen. Davon ab ist sie Pflichtmitglied in allen Hauptmissionen. Trotzdem bleibt auch ihre Geschichte flach und uninteressant.

    Die Geschichte
    Die Menschheit musste von der Erde fliehen, landete auf Mira not und kämpft dort nun ums Überleben. In der fremden und teilweise feindlichen Umwelt befinden sich auch die alienartigen „Ganglion“, welche die Menschen ausrotten wollen. Es gibt noch andere Alien, von denen einige den Menschen gegenüber freundlich gesinnt sind. Aus diesem Stoff lässt sich viel interessante Geschichte weben. Leider bleibt es bei XCX größtenteils langweilig. Die zu statischen Videosequenzen habe ich oft übersprungen, die zu langen Texte zu den Missionen durchgeklickt. Es zählte nur die Zielanzeige auf der Minimap. Bis zum Ende hat mich die Story nicht bewegt und erst recht nicht gefesselt.

    Fazit
    Ich hatte mich so auf XCX gefreut, weil ich XC richtig gelebt habe. XCX ist zwar ein schönes Spiel, es hat mich aber enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Aber es macht so vieles falsch, wie ich im Thread bereits schrieb. Warum ist die Schrift so klein? Warum ist die Musik so laut? WARUM GIBT ES NUR EINEN SPEICHERPLATZ?! Warum ist die Geschichte so lieblos präsentiert? Schöne Spielwelt hin und her, wenn sie nicht mit Inhalt gefüllt ist, zieht mich nichts zu ihr hin. Warum steuert man nicht einfach Lin, verzichtet auf den stummen Avatar? Streicht die Hälfte der Team-Charaktere und verpasst den anderen eine tiefgründige Story, mit Entwicklung und Meinungswechseln. Vielleicht ein paar Handlungsstränge, die ineinander greifen, Wendungen und Überraschungen. In diesem Punkt sieht XCX gegenüber dem Vorgänger nicht einen kleinen Lichtschimmer. Aber auch im Gameplay, das eigentlich besser sein sollte, driftet es in stumpfe Qick-Time-Events ab. Taktik wie bei XC, aufeinander abgestimmte Charaktere und Techniken, braucht man leider in XCX nicht.

    Auch dass ich The Witcher 3 vorher gespielt habe, tat meinem Eindruck von XCX wahrscheinlich nicht gut. Die viel authentischeren Charaktere und interessantere Story lassen XCX kalt und blass wirken.

    6 von 10 Punkten.

    Gruß,
    bupple

    als Antwort auf: Xenoblade Chronicles X #1197991
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Moin,

    MontyRunner wrote:
    Die Story ist bislang recht mau, aber das macht für mich das geile Szenario locker wett. Ich finde die Details des Spiels soweit sehr liebevoll.

    Die Welt ist wirklich schön dargestellt. Man merkt, dass dort der Fokus gelegt wurde. Gegner, die sich der Umgebung anpassen, schöne Wälder, Wüsten, Schneegebiete und alles mit ausdrucksvollen Farben. Nachdem ich die Story durchgespielt habe, werde ich mich die nächsten Tage nur dem Erkunden widmen. Da ich schon alle Datensonden installiert habe, wird sich das aufs Schatzsuchen beschränken. Mal schauen, wie lange mich das motiviert.

    genpei tomate wrote:

    Hättest du Lust, deinen Text im gepinnten “Review Thread” zu posten? Er täte sich dort, mit ein paar Bilder, richtig gut! :-)

    Ich werde ihn gerne dort nochmal reinstellen, aber den ohnehin schon sehr langen Artikel mit Bildern zu vergrößern ist nicht so mein Ding. Aber ich hänge ein Video dran ;)

    Gruß,
    bupple

    als Antwort auf: Xenoblade Chronicles X #1197986
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Moin,

    OneStepToDeath wrote:
    Vielleicht biste falsch ausgerüstet / benutzt falsche Angriffe?

    Als ich etwa Level 30 hatte, musste ich für manche Level 20 Gegner schon etwa zwei bis drei Minuten einplanen. Das ist besonders nervig, wenn die den Kampf suchen anstatt zu flüchten. Mit Skells ist das anders, da sind die Gegner nach ein paar Sekunden weg.

    OneStepToDeath wrote:

    Biste Hauptsächlich durch die Story geflutscht? Also kaum Nebenmissionen gemacht?

    Ich habe mich nicht beeilt. Bis zur Fluglizenz habe ich vorrangig die Hauptmissionen gespielt, danach viele Charaktere rekrutiert und Harmonie-Missionen gespielt. Mir liegt das Spiel am Herzen, deswegen habe ich mich damit befasst. Ich drücke nicht von vornherein alles weg, die kleinen Geschichten hatten aber für mich keinen Reiz mehr und wurden zu lieblos präsentiert. Mit wenig Mühe wurde ein stumpfer Ablauf der Mission schlecht kaschiert – das habe ich mir öfters gedacht. Ob der Witcher höhere Produktionskosten und ein größeres Team hatte ist mir als Zocker egal. Ich sehe das Ergebnis und bewerte es; beim Hexer habe ich die Dialoge nicht weg geklickt.

    6/10 ist hart, meine Enttäuschung ist auch recht groß. Liegt vielleicht daran, was ich sonst dieses Jahr gespielt habe.

    Gruß,
    bupple

    als Antwort auf: Die 26 Games Challenge 2015 #1212767
    bupplebupple
    Teilnehmer

    6/7

    Ich habe mir vorgenommen, 7 Spiele zu beenden. Das ist für mich ziemlich viel, da ich mir Perlen raus suche und die exzessiv zocke. Welche das sind, entscheide ich teilweise impulsiv. Dieses Jahr sind die beiden Final Fantasys sowie The Witcher definitiv auf der Liste, und sollten sie rechtzeitig erscheinen Xenoblade für WiiU und Bravely Second für 3DS.

    Bravely Default (3DS) 9/10 – Spielzeit: knapp über 80 Stunden – Die letzten Abschnitte ziehen sich etwas und die Geschichte ist relativ simpel, aber das Kampfsystem unschlagbar geil und motivierend. Benutzerfreundliche Spielmechanik mit optional automatischen Kämpfen, wenn man gegen schwache Gegner kämpft. Sehr sympathische Charaktere. Habe alle Jobs gemeistert :)

    Shin Megami Tensei 4 (3DS) 5/10 – Spielzeit: Etwa 53 Stunden – habe zwei von vier möglichen Enden gesehen, bitte unbedingt das ausführliche Review lesen, da meine 10-Punkte-Bewertung für dieses Spiel nicht richtig einzuordnen ist: hier

    Fire Emblem Awakening (3DS) 6/10 – Spielzeit: etwa 41 Stunden – Sehr spezielles Spiel, das gameplayseitig alles auf den Punkt “Strategie” setzt. Hier ist mein ausführliches Review dazu.

    Xenoblade Chronicles (3DS) 9/10 – Spielzeit: >100 Stunden – mein dritter Durchgang, diesmal auf dem n3DS XL. RPG mit sehr gutem Kampfsystem und guter Geschichte, lediglich etwas schwach bei den Nebenaufgaben. Bestes RPG der Wii-Ära! Mit allen Durchläufen dürfte es das Spiel sein, in welches ich am meisten Zeit investiert habe, noch vor Final Fantasy 7. Und das heißt was ;)

    The Witcher 3 (PS4) 10/10 – Spielzeit: >100 Stunden – Hit des Jahres! Die Atmosphäre ist super, die Geschichte macht Spaß, die Nebenquests sind so gut wie nie. Nicht so düster, ein bisschen versaut, ein bisschen Gewalt verherrlichend mit ausgewogenem Kampfsystem; hier kann man wirklich durch die Gegend laufen und die Landschaft genießen. Das Spiel trifft meinen Nerv wie bisher kein Zweites.

    Xenoblade Chronicles X (WiiU) 6/10 – Spielzeit: >100 Stunden – Nach Beenden der Hauptstory bin ich recht enttäuscht von dem Spiel. Sehr schöne Welt, aber die Geschichte wird nicht annähernd so mitreißend präsentiert wie beim Vorgänger.Hier ist mein ausführliches Review.

    2015 gespielte und (noch) nicht beendete Spiele:
    Captain Toads Treasure Tracker (Wii U)
    Ni No Kuni (PS3)
    Pier Solar (Wii U)
    Darksiders 2 (Wii U)
    Madden NFL 16 (PS4)
    Trine (Wii U)
    Monster Hunter 4 (N3DS)

    kleiner Rückblick: September ’15
    Es ist erstaunlich, wie schnell doch die Zeit vergeht ;) Von Final Fantasy Type 0 habe ich Abstand genommen, die Gameplay-Videos haben mich nicht überzeugt, die triste Atmosphäre und lieblose Umgebung hat mich abgeschreckt. Was hat mich damals denn glauben lassen, Final Fantasy 15 würde noch dieses Jahr erscheinen? Naja. Jedenfalls hatte ich mir extra für The Witcher 3 eine Playstation 4 gekauft und es keinesfalls bereut.

    Stets versuche ich, mehr auf dem 3DS zu spielen, weil ich meine, der würde nur in der Ecke liegen. Seltsam, wenn man bedenkt, dass ich vier Spiele darauf beendet habe. Den n3DS habe ich mir extra für Xenoblade gekauft, auch das habe ich nicht bereut. Ich hätte gerne mehr Spiele, welche in diese Kerbe schlagen. Zuviel im Nintendo-Angebot ist nicht mein Fall: zu sehr Minispiel, zu sehr Crafting, zu sehr kalter Kaffee.

    Xenoblade Chronicles X, wenn es wirklich im Dezember kommt, werde ich dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr schaffen. Aber es wird ein guter Einstieg für die Challenge 2016!

    als Antwort auf: Xenoblade Chronicles X #1197979
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Review

    Nach Beenden der Hauptstory und etwa 104 Spielstunden in Mira erlaube ich mir, meine Meinung über Xenoblade Chronicles X (XCX) zu teilen. Vorweg sei gesagt, dass ich mit dem Vorgänger, Xenoblade Chronicles (XC), wahrscheinlich bisher die meiste Spielzeit für ein Videospiel verbracht habe. Wenn die Produzenten nun aus marketingtechnischen Gründen den Nachfolger unter fast demselben Namen verkaufen, ist es nur gerecht, wenn ich diesen an seinem Vorgänger messe.

    Den Online-Modus habe ich noch außen vor gelassen, weil ich noch nicht mit anderen Spielern zusammen gespielt habe. Ich werte ihn auch eher als ein Gimmick, ohne den das Spiel sehr gut auskommen würde. Wie so oft bei Nintendo ist die Kommunikation mit anderen Spielern umständlich.

    Der Einstieg ins Spiel
    Zu Beginn darf man seinen eigenen Avatar erstellen, das gefällt mir gut. Denn so darf ich entscheiden, ob der Hauptcharakter weiblich oder männlich, stark oder schmächtig, blond oder braun ist. Nachdem ich mich für meinen Avatar entscheide, wird man ins Spiel geschmissen. Der Start ist etwa so wie in XC, langsam besiegt man die ersten kleinen Gegner mit einer Erklärung der starken Begleitperson. Doch wo XC detaillierte Tutorials bietet, lässt XCX den Spieler weitestgehend alleine mit dem dicken, digitalen Benutzerhandbuch.

    Das Gameplay
    Das Kampfsystem
    So wird man zunächst keine Übersicht über das Kampfsystem haben. Irgendwann blinken irgendwelche Techniken auf; man drückt sie und wenn man aufmerksam ist, bemerkt man die Stärkung, die man erhält. Wer im Menü genau hinschaut, bemerkt Hinweise zu den Techniken. So gibt es Äther-, Elektro-, Laserangriffe sowie Nah- und Fernkampfattacken. Wann man was am besten einsetzt, muss man selbst herausfinden. Ebenso, was Nahkampfketten sind. Auch das undurchsichtige Soul-Voice-System wird nur spärlich erklärt. Ein Kampf wirkt wie eine Aneinanderreihung von Quick-Time-Events. Zum richtigen Zeitpunkt die richtige Technik auslösen und „B“ drücken. Das im Gegensatz zu XC komplexere Kampfsystem kommt so leider nicht zur Geltung. Hier sei noch bemerkt, dass selbst normale Kämpfe ungewöhnlich lang dauern. Mit Gesundheitspunkten haben die Produzenten scheinbar um sich geworfen, als gäbe es kein Morgen.

    Die Skells
    Nach etwa 30 Stunden bekommt man Zugriff auf die Skells, nach weiteren 10 Stunden das Flugmodul. Erst ab diesem Zeitpunkt macht das Erkunden richtig Spaß, denn erst mit den Skells können normale Gegner in üblicher Schnelle bekämpft werden. Das Kampfsystem an sich ändert sich nicht.

    Die Missionen
    Die Nebenmissionen, aber teilweise auch die Hauptmissionen, bestehen aus zwei Mustern: gehe an Punkt X und Töte Monster A oder gehe in Region Y und Sammle Objekt B. Spielerische Abwechslung habe ich bisher nicht gefunden, auch wenn zum Erlangen einiger Missionen zunächst mit ein paar Charakteren gesprochen werden muss.

    Die Präsentation
    Die Grafik
    Die Welt ist sehr schön und detailliert dargestellt. Wie beim Vorgänger kann man jeden Punkt, den man sieht, erreichen. Das gibt ein Gefühl von Authentizität. Hier liegt auch merklich der Schwerpunkt des Spiels, alles dreht sich um Mira. Hier wurde die meiste Arbeit reingesteckt. Die Gesichter sind jedoch sehr detailarm und schlecht dargestellt. Emotionen sind kaum abzulesen, die Synchronisation stimmt überhaupt nicht. Dadurch fällt es schwer, sich einzufühlen. Die Schrift ist zu klein geraten. Man muss schon sehr nah am TV sitzen, um etwas lesen zu können.

    Der Sound
    Die Musik ist in den ersten Stunden fetzig und mitreißend, nervt aber bei langem Spielen. Das könnte noch verschmerzt werden, wenn sie nicht dermaßen schlecht abgemischt wäre. So kann man die Charaktere kaum verstehen, weil die Musik zu laut ist.

    Die Charaktere
    Während ich mich anfangs gefreut habe, meinen Avatar zu erschaffen, habe ich bei der ersten Videosequenz den fatalen Nachteil bemerkt: Der Avatar ist stumm. Niemals bringt er so irgendwelche Emotionen zum Ausdruck, glotzt nur doof in den Raum. Der Identifikationsfaktor ist sofort bei null. Die anderen Charaktere haben kaum interessante Hintergrundgeschichten, sie sind relativ flach. Davon abgesehen, dass es zu viele Nebencharaktere gibt, die man in sein Team von insgesamt vier Leuten holen kann, ist der Avatar nicht der eigentliche Hauptcharakter. Dies ergibt sich wohl auch aus der Stummheit des Avatars. Der eigentliche Hauptcharakter ist Elma. Sie ist Anführerin des Teams, gibt die Marschrichtung vor, führt Verhandlungen und übernimmt die sprechende Rolle in Videosequenzen. Davon ab ist sie Pflichtmitglied in allen Hauptmissionen. Trotzdem bleibt auch ihre Geschichte flach und uninteressant.

    Die Geschichte
    Die Menschheit musste von der Erde fliehen, landete auf Mira not und kämpft dort nun ums Überleben. In der fremden und teilweise feindlichen Umwelt befinden sich auch die alienartigen „Ganglion“, welche die Menschen ausrotten wollen. Es gibt noch andere Alien, von denen einige den Menschen gegenüber freundlich gesinnt sind. Aus diesem Stoff lässt sich viel interessante Geschichte weben. Leider bleibt es bei XCX größtenteils langweilig. Die zu statischen Videosequenzen habe ich oft übersprungen, die zu langen Texte zu den Missionen durchgeklickt. Es zählte nur die Zielanzeige auf der Minimap. Bis zum Ende hat mich die Story nicht bewegt und erst recht nicht gefesselt.

    Fazit
    Ich hatte mich so auf XCX gefreut, weil ich XC richtig gelebt habe. XCX ist zwar ein schönes Spiel, es hat mich aber enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Aber es macht so vieles falsch, wie ich im Thread bereits schrieb. Warum ist die Schrift so klein? Warum ist die Musik so laut? WARUM GIBT ES NUR EINEN SPEICHERPLATZ?! Warum ist die Geschichte so lieblos präsentiert? Schöne Spielwelt hin und her, wenn sie nicht mit Inhalt gefüllt ist, zieht mich nichts zu ihr hin. Warum steuert man nicht einfach Lin, verzichtet auf den stummen Avatar? Streicht die Hälfte der Team-Charaktere und verpasst den anderen eine tiefgründige Story, mit Entwicklung und Meinungswechseln. Vielleicht ein paar Handlungsstränge, die ineinander greifen, Wendungen und Überraschungen. In diesem Punkt sieht XCX gegenüber dem Vorgänger nicht einen kleinen Lichtschimmer. Aber auch im Gameplay, das eigentlich besser sein sollte, driftet es in stumpfe Qick-Time-Events ab. Taktik wie bei XC, aufeinander abgestimmte Charaktere und Techniken, braucht man leider in XCX nicht.

    Auch dass ich The Witcher 3 vorher gespielt habe, tat meinem Eindruck von XCX wahrscheinlich nicht gut. Die viel authentischeren Charaktere und interessantere Story lassen XCX kalt und blass wirken.

    6 von 10 Punkten.

    Gruß,
    bupple

    als Antwort auf: Xenoblade Chronicles X #1197975
    bupplebupple
    Teilnehmer

    So, habe es durch. Sorry für die emotionale Entgleisung. Mit etwas Abstand werde ich das Review die Tage schreiben, je nachdem wann ich die Zeit finde. 104 Stunden Spielzeit…

    Gruß,
    bupple

    als Antwort auf: Xenoblade Chronicles X #1197973
    bupplebupple
    Teilnehmer

    ICH RASTE AUS! Spoiler, bin (vielleicht)beim Endkampf

    color=white]Bin beim Endgegner und könnte kotzen. Nicht nur, dass das letzte Kapitel durch langweilige Sequenzen gezogen wird wie Kaugummi; da wird einfach ein Endgegner nach dem anderen geschaltet, was für eine Scheiße! Jetzt bin ich bei einem Endgegner – man weiß ja nicht, ob es der letzte ist – [/color…und meine Skells haben keinen Treibstoff mehr. Das komplette Kampfsystem ist aber auf Skells ausgelegt und ich kann sie nicht aufladen. Nach dem Game-Over muss ich also warten, bis sie von selbst wieder aufgeladen sind. Wie kann man nur so einen Mist produzieren?! Es ist einfach nur noch nervig, die schlechten Perspektiven, das umständliche Anvisieren der Gliedmaßen, die uninteressanten Charaktere, der stumme Hauptcharakter – es wird immer unerträglicher. Ich möchte das Spiel einfach nur noch beenden, damit ich hier das angekündigte Review schreiben kann.

    Man, was bin ich gefrustet!

    als Antwort auf: Xenoblade Chronicles X #1197968
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Moin,

    bin nun bei dem letzten Kapitel und werde danach ein kleines Review schreiben. Nur so viel: mein Spiel des Jahres ist es nicht.

    Gruß,
    bupple

    als Antwort auf: Weihnachtszeit ist Spielezeit #1236776
    bupplebupple
    Teilnehmer

    Moin,

    derzeit wird natürlich Xenoblade Chronicles X gespielt, zufällig ist gerade auch Weihnachten.

    In den letzten Jahren habe ich öfters Konsolen unter dem Baum gehabt: PS3 und WiiU zum Beispiel. Anstatt Spiele gibt es eher Gutscheine.

    Ansonsten spiele ich eher wenig über die Festtage, da ich mit Freunden und Familie feier. Der Zeitplan ist recht straff. In Zukunft wird es wahrscheinlich noch weniger, wenn ab Mai der Fokus auf dem erwarteten Nachwuchs liegt :-)

    Gruß,
    bupple

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