captain carot
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captain carotTeilnehmerHeute nen 32Gig Stick beim Aldi geholt für 12,99. Die Schreibgeschwindigkeit ist für HD-Aufnahmen vom ÖR-Programm auch völlig ausreichend.
captain carotTeilnehmerNein, kann man i.d.R. nicht. Bei Spielen erspielt man eben einen guten Teil der Handlung, das alleine macht sinnvolle Versoftungen oft schon schwierig. Mit besonders vielen Genres funktioniert das einfach nicht vernünftig.
Metro nutzt z.B. auch nur die Rahmenhandlung und weicht manchmal deutlich von der Vorlage ab oder lässt Dinge wirklich völlig aus. In vielen anderen Fällen wäre es noch weit schwieriger.
Die Art, Geschichten zu erzählen ist unter´m Strich einfach zu unterschiedlich. Das ist eben gerade bei Film und Buch oft schon ein Problem, obwohl die beiden strukturell enger beieinander liegen, für´s Spiel, das eine eigentlich völlig andere Struktur hat ist es ein noch deutlich größeres.
Andererseits können auch Spiele richtig stark erzählen, dafür muss die Handlung abr eben eine spielkonforme Struktur haben. Oder anders ausgedrückt, vergleicht man die drei Medien ist jedes einzelne dann am Besten, wenn es sich auf seine eigenen Stärken stützt. Und die sind bei Spielen nunmal ganz andere als bei Büchern.
captain carotTeilnehmerIch hab generell ein Problem mit Namen. Sonst eigentlich ein ganz gutes Gedächtnis, auch für Zahlen aber Namen?
captain carotTeilnehmerDie Boxen haben wir auch. Die Doofen Figuren allerdings damals alle bei ebay vertickt. Haben alle sehr günstig bekommen damals und meine Frau wollte die, weil die richtige Pappschuber haben im Gegensatz zu den normalen Extended.
captain carotTeilnehmerFür Porno gibt´s doch Internet, also wirklich.
30. August 2012 um 19:56 als Antwort auf: Multiple Enden – Wer hat’s erfunden? Die September-Frage #1095810
captain carotTeilnehmerNein, die beiden haben nachweislich. Mich würde halt nur interessieren, ob´s noch was älteres gibt. Um 1981-1983 gab es halt einen massiven Preisverfall bei Festspeichern und RAM. Der hat dafür gesorgt, dass so mancher Heimcomputer in neuer Version mit mehr RAM erschien und neue mit mehr Speicher als angedacht erschienen. Er hat aber auch technisch und grafisch komplexere Spiele möglich gemacht bzw. bei Textadventures mehr Verzweigungen.
captain carotTeilnehmerT2. Morgen ihr Luschen.
30. August 2012 um 12:51 als Antwort auf: Multiple Enden – Wer hat’s erfunden? Die September-Frage #1095808
captain carotTeilnehmerHab ich doch, siehe oben. Gleich zwei Beispiele von 1983, davon eines von mir. Wobei man bei Nobunagas Ambition halt bedenken sollte, dass es da nur einen Abspann je Kampagne gibt, also nicht direkt das typische multiple Ende nach Spielerentscheidung.
Das andere wäre Deadline von Infocom, das mein Namensvetter genannt hat und ebenfalls multiple Enden bietet.
Das größte Problem noch älterer Spiele ist schlicht und ergereifend extrem knapper Speicherplatz.
captain carotTeilnehmerJoa, so um die 2.000,-€ dürfte bei uns in den ersten fünfeinhalb Wochen ein Tag gekostet haben. Btw. von wegen Krankenkasse, da wir damals noch nicht verheiratet waren war meine Frau noch über ihren Vater vesichert. Als Bahnmitarbeiter mit Beamtenstatus war der bei der KVB. Ein paar Tage nach Geburt erfuhren wir dann mal eben, dass die private KVB sich weigerte, unsere Tochter aufzunehmen, die seien dafür nicht zuständig. Bei der Techniker Krankenkasse war´s Gott sei Dank kein Problem. Ein Anruf und die kleine wurde aufgenommen, danach musste ich nur noch einen kleinen Bogen mit Daten ausfüllen und Thema erledigt.
Wären wir auf DEN Kosten sitzen geblieben, dann hätten wir eigentlich gar nicht mehr arbeiten gehen brauchen.
captain carotTeilnehmerIst doch immerhin auch schonmal was.
Btw. bin ich, was sowas angeht, echt froh über unser Gesundheitssstem. Sicher, da ist auch nicht immer alles megatoll. Aber wenn ich an die Zeit denke, als meine kleine damals auf der Kinderintensiv lag und was das in manchen anderen Industrieländern bedeutet hätte…
captain carotTeilnehmerNext one: Ich bin noch nicht durch, lese aber derzeit, gleichzeitig als E-Book Selbsttest, Halo Glasslands.
Erstmal zum Format E-Book: Vernünftig lesen lässt sich eigentlich nur mit einem Reader. Normalgroße Smartphones sind schlicht zu klein, am PC oder Notebook liesst es sich eh eher beschissen und Tablets kranken im Vergleich zu Buch und E-Reader einfach an der Darstellung. Das Hauptproblem ist dabei nicht mal die Auflösung sondern die schlichte Tatsache, dass die Hintergrundbeleuchtung die Augen beim Lesen auf Dauer anstrengt, man die Hintergrundbeleuchtung aber meist nur reduzieren kann, was die Lesbarkeit normaler Panels allerdings auch schon verschlechtert.
Der einzige echte Konkurrent zum Buch ist damit der Reader. Größter Pluspunkt, das Ding ist einfach praktisch. Es passt eine komplette Bibliothek auf die meisten Geräte, die man wirklich überall hin mitnehmen kann und der Akku hält anders als bei den anderen Geräten ewig. Der geliehene Reader ist irgendwann letztens mal aufgeladen wollen, zeigt systembeding aber absolut keine Ermüdungserscheinungen. Zu guter Letzt sind zumindest ausländische Bücher ohne Buchpreisbindung als E-Book auch deutlich günstiger.
Größter Minuspunkt, das Erlebnis Buch fehlt völlig. Ein Buch ist nunmal nicht nur der Inhalt, es ist auch haptisch, selbst vom Geruch her, ein ganz eigenes Erlebnis. Damit stellt es gleichzeitig einen anachronistischen Kontrapunkt auf, eine Art Auszeit von der Technik und unserer Hightechwelt. Mit dem guten, alten Buch kann man besser abschalten. All das fehlt beim Reader einfach. Er hat keine Geschichte zu erzählen, erist nur ein weiteres, dafür aber tatsächlich nützliches Stück Elektronik.
Für mich persönlich heisst das, der geliehene Reader geht zurück, Glasslands wird irgendwann als englisches Paperback geholt. Würde ich allerdings studieren oder bräuchte aus anderen Gründen größere Mengen an Fachbüchern, der Reader wäre mir aus praktischen Gründen einfach lieber als ein Kubikmeter Fachliteratur auf ehemaligen Bäumen.
Nach der kleinen Exkursion in die vermeintliche Zukunft des Lesns nun der Lesestoff aus der Zukunft:
Um es auf den Punkt zu bringen, Glasslands ist einfach wirklich gut. Nein, es gibt keine Nonstopaction. Es gibt dessen oft sogar sehr wenig. Dafür gibt es treffend bis hervorragend geschriebene, altbekannte Charaktere aus Büchern und Spielen und auch ausreichend Frischfleisch, das aber ebenfalls sehr gut charakterisiert ist. Menschen verhalten sich menschlich, sie haben (fast) alle menschliche Stärken und Schwächen, verhalten sich mal emotional, mal wissenschaftlich, mal militärisch aber immer glaubwürdig. Das gleiche gilt für die Shangheili, die sich praktisch zu jeder Zeit entsprechend ihrer Kultur, aber geleitet von Ängsten, Hoffnungen, Glauben oder Überzeugungen verhalten. Die Handlung ist ausgesprochen vielschichtig und komplexer, als manch einer von einem Halo Roman erwarten mag. Ein Handlungsstrang setzt die Geschichte von Onyx fort. Suboptimal zwar, wenn man wie ich genau das noch nicht gelesen hat, aber auch nicht so tragisch. Denn obwohl es keine allzu ausufernden, und m.M. unglaublich nervigen, Retrospektiven gibt wird genug erläutert, um zu wissen, wieso, weshalb warum das da alles so ist und wie es so weit kam. Mehr will ich da auch gar nicht spoilern.
Ein weiterer Strang bewegt sich um´s ONI und eine kleine, geheime Mission, die dafür sorgen soll, dass die Shangheili auf Jahre hinaus mit sich selbst beschäftig sind. Dabei sei nur am Rande erwähnt, dass das ONI regelrecht gegen das UNSC und die Pläne eines gewissen Admiral Hood arbeitet. Gleichzeitg darf dieser Teil der Handlung Platz bieten für die immer noch gährenden Streitigkeiten zwischen Erde und Kolonien, Militär und Geheimdienst, Politikern und manchmal auch Völkern. Gleichzeitig zeigt sich immer wieder deutlich, wie militaristisch die Gesellschaft des Halouniversums ist.Ach ja, die Shangheili und ihr Heimatplanet Shanghelios. Während der Arbiter (Gebieter) eher den Schulterschluss mit der Menschheit sucht, um wieder eine richtige, funktionierende Gesellschaft aus den zum reinen Militäranhägsel der San Shyum degenerierten Eliten zu machen wollen andere lieber gegen die Menschheit losschlagen, bevor die Menschen wieder zu alter Stärke kommen und die Shangheili vernichten, eine zwar offenischtliche, aber sauber geschriebene Angstmotivation, während andere, fundamentalistische Elemente durch Handlungen und Äußerungen des Arbiter das religiöse Weltbild gefährdet sehen und im Kampf gegen ihn sogar ein Bündnis mit den Menschen bzw. mit ONI eingehen wollen.
Nun, ich bin zwar noch nicht ganz durch, die Handlung bzw. deren ja sogar mehrere, sind bis jetzt immer glaubwürdig und nachvollziehbar. Rein zufällige Wendungen, die prima zum Handlungsverlauf passen und den armen Helden freundlich unter die Arme greifen sucht man auch vergebens. Dazu kommen Charaktere, die längst nicht immer das richtige tun, bei weitem nicht immer liebenswürdig sind, aber menschlich bzw. ausreichend alien aber glaubwürdig wirken und auch entsrechend handeln.
Zur Autorin: Karen Traviss hat neben originären Geschichten auch einiges für die Universen anderer geschrieben, darunter nicht nur einiges für Star Wars sondern auch all die Gears of War Romane, die als wirklich gut gelten und wie Nightrain behauptet (ich hab keinen davon gelesen), den Charakteren Tiefe geben. Ehrlich gesagt kann man nur hoffen, dass sie auch noch für weitere Videospielverschriftungen sorgen wird.
captain carotTeilnehmerSo alt wie ich. Hört sich vllt. gemein an, aber ich bin immer froh, dass ich sowas nicht hab sondern nur die üblichen Kleinigkeiten.
Immerhin sollen mittlerweile auch viele Menschen mit CML verhältnismäßig lange leben.
captain carotTeilnehmerGibt´s ja im Prinzip, wenn auch selten. Mal mit direkter Vorlage wie bei Metro, mal mit massig Literaturanleihen wie etwa Alan Wake, wo wir bei Stephen King sind.
Ganz klassich sind da wohl die Discworld Adventures. Abgesehen davon sind viele SF-Romane und ein guter Teil Horrorgeschichten a la King Romane der Einfalsslosigkeit.
P.S: Warum nicht Texteingabehilfetodeskrähe? Also von wegen t9.
captain carotTeilnehmer@Lagann: Da musst du aber echt gepennt haben. Das kam vor mittlerweiler bestimmt einem Monat. Das Silmarillion Wird auf absehbare Zeit garantiert nicht verfilmt. Die Rechte dafür liegen bei Christopher Tolkien bzw Tolkien Estate und der wird die auf gar keinen Fall abgeben. Dem ist es schon ein Dorn im Auge, dass sein Vater damals “leichtfertig” die Filmrechte für Hobbit und Herr der Ringe veräußert hat. Die Rechte an seinen Mittelerdeveröffentlichungen, auch wenn die auf dem Werk seines Vaters beruhen, sollen auf keinen Fall verkauft werden.
captain carotTeilnehmerEigentlich ist das hier, egal wo man ist immer Inland und die M! Games dann eine ausländische Zeitschrift. xD
Ach ja, hallo, Deutschstämmiger Ausländer. :-p
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