captain carot
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captain carotTeilnehmerWas lustigerweise nur bedingt viel aussagt. DIe GPU Auslastung bei Forza deuter schon an dass die Differenz zwischen One und Scorpio größer ist als die Zahlenwerte vermitteln. Wobei das bei PS4 und Pro ähnlich ist.
Was 360 Spiele angeht, die werden wohl noch runder als auf her normalen Xbox One laufen. Stellen wie Blighttown könnten sehr interessant werden.
captain carotTeilnehmerDa rutscht einem das Herz in die Magengrube…
captain carotTeilnehmerQuote:Die CPU hat 8 x86 Kerne (2.3GHz) und ist 30 Prozent schneller als in der Xbox One.Damit bezieht man sich genau auf den Takt ohne ‘sonstige Verbesserungen’. Bleibt also noch Raum für Spekulatius.
Interessant für mich wären jetzt mal ‘3D Sound per Kopfhörer’ weil die wirklich guten Lösungen an sich schon teuer sind, bessere Bildquali bei FullHD, Verbesserungen bei der Abwärtskompatiblität und natürlich Preis.
Rein für MS Exclusives an sich reicht schließlich auch die meine Fette Alte. ^^
captain carotTeilnehmerChrisKong wrote:Die Rechnung ist aber kompliziert. Zwar haben rein digitale Medien weniger Abfallgenerierung in Nebenprodukten, aber Serverfarmen, online sein, das verbraucht z.B. ebenfalls Ressourcen, u.a. Strom. Gehört alles mit in die Mischrechnung.
Zum Glück hab ich schon ein Handy, ansonsten hätt ich jetzt wohl keinen Bock mehr.

Serverfarm vs. Druckerpresse.
Mal ernsthaft, da gehört tatsächlich sehr viel rein. Aber tatsächlich ist das Einsparpotenzial hier schon echt groß. Alleine schon Transport von Zeitschriften und dergleichen…
Entsprechend komplex sind solche Rechnungen im Großen. Als Nutzer sind wir deswegen nunmal auch auf entsprechende Belege und Siegel angewiesen.
Sieht man ja nicht nur hier, auch z.B. in der E-Auto Diskussion. Da treffen halt auch Lobbygruppen aufeinander. Und generell wollen Unternehmen Geld verdienen (was ich an sich kein Stück negativ finde).
captain carotTeilnehmerLustig, Scorpio liest sich ganz gut, aber mit das interessanteste aktuell für mich ist, dass die Kiste wohl von Haus aus 3D Kopfhörer Audio samt Höheninformation kann.
Zur CPU schweigt man sich etwas aus, nur dass es eben keine Ryzen Kerne sind. Das schließt aber Zen an sich auch nicht aus. Oder zumindest gewisse Punkte der Zen Architektur.
Der Abschnitt zur Kühltechnik ist zumindest interessant.Mal gucken wie viel das Ding mit ggf. besseren Assets und vor allem mit Downsampling auf nem FullHD bringt. Denn mein Fernseher bleibt noch ne Zeit.
captain carotTeilnehmerNormalerweise kommt halt sowas wie Grillfleisch, Braten oder Gulasch raus. Aber klar kannst du FLeisch kochen bzw. mit Fleisch. Fisch natürlich auch. Nur ‘Insekten’ sind Medizin, wozu irritierenderweise aber auch Echsen und Frösche zählen.
captain carotTeilnehmerDie erste Anlaufstelle sollte halt klar sein, nicht im Minutentakt auszutauschen. Aber eben dann, wenn es sinnvoll ist.
Im Fall des Smartphones gehören aber auch die Geräte auf den Schirm, die es ersetzt. I.d.R. also u.a. schon mal Navi, Kamera und MP3-Player. Früher wären das halt Walkman und Discman gewesen.
Also gehören auch direkt Batterien oder Akkus mit auf die Rechnung. In den Achtzigern wären Akkus auch noch randvoll mit giftigem Cadmium gewesen.
Wobei damals auch nicht alles sauber gefördert wurde.Jetzt ist es z.B. so dass Afrikaner dreisterweise Elektroschrott den wir dort hin karren reparieren und selber nutzen. Das heißt natürlich weder, dass die ausgelagerten europäischen Müllkippen besonders toll wären noch dass kein Schrott mehr anfällt.
Natürlich kaufen auch viele heutzutage kaum bis keine Zeitschriften mehr (Papier ist nicht gerade sauber in der Herstellung, vom Ort der Herstellung mal ganz zu schweigen), Musik wird nicht mehr auf Basis von metallbedampftem Polycarbonat oder Polyvinylchlorid gekauft…
D.h. bei der Frage nach der tatsächlichen Umweltbilanz sollte erstmal eine ganz gravierende Rolle spielen, wie sich die entsprechenden Güter gegeneinander aufwiegen. Natürlich spielt hier auch ganz klar das Kaufverhalten bei der Hardware rein. Allerdings, das muss auch für ersetzte Güter gelten, etwa für Digitalkameras, die im vergangenen Jahrzehnt gerne alle paar Jahre ausgetauscht wurden.
Letzten Endes führt dann natürlich auch nix daran vorbei, den Konsum zu minimieren. Dazu wurden wir halt nicht gerade erzogen. Vllt. mit ein Grund, warum manch einer moderne ‘Askese’ (nennen wir es mit viel gutem Willen so) gerne so zelebriert und vor allem stilisiert.
Dummerweise fällt es leichter, 20 Jahre das gleiche BEsteckset zu halten als auch nur zwei Jahre mit dem veralteten Fernseher zu leben. Kurzum, wir brauchen drindendst eh einen anderen Umgang mit unserer Technik und genau das macht modulare Konzepte eigentlich so reizvoll.Natürlich sind da noch Rohstoffe und Fertigung. Und entsprechende Siegel. Da wäre halt das Fairtrade Siegel. Man kann sich gerne mal zu dem Thema einlesen, gibt auch ne Doku, Fairtrade hat mit fairem Handel leider nur noch wenig zu tun. Denn mit der Zertifizierung lässt sich leider Geld machen. Es gibt praktischer Weise noch andere Siegel. Nur zeigt das leider, bloß weil fair draufsteht geht es längst nicht fair zu. Letzten Endes sollten wir wohl auch dringend unsere Möglichkeiten zur Information nutzen.
Bei den Konfliktrohstoffen wiederum sieht es so aus, dass sich sehr viele Unternehmen schon teils sehr lange bemühen, entsprechend konfliktfreie Rohstoffe zu verwenden. Natürlich auch wegen schlechter Presse. Hier ist Fairphone leider gar nicht besonders fair sondern in vielen Punkten zumindest mangelhafter Selbstkontrolle schuldig.
Bleiben Dinge wie Mitspracherecht, Sozialfonds, Arbeitsbedingungen, Gehälter etc.
Nun mal ganz fies gesagt, die muss man zwangsläufig auch jeweils im entsprechenden Kontext sehen. Das heißt aber natürlich nicht, dass man alles gutheißen muss. Da brauchen wir ja bloß mal zur Textilverarbeitung nach Bangladesch zu schielen. Die Bedingungen am Arbeitsplatz dürften nicht sein. Fakt ist aber gleichzeitig auch, dass die Menschen dort Arbeit brauchen. Und die bekommen sie eben in dem Bereich, solange ihre Produkte vergleichsweise billig sind. Ergo geht es eben auch darum, einen tragbaren Mittelweg zu finden. Auf längere Sicht mag dann auch ein sozialer Aufstieg machbar sein.Was heißt das z.B. bei Elektronik aus China? 35 Stunden Woche und mindestens 30 Urlabstage sind aktuell halt sehr absurd. War beides in der Bundesrepublik vor 60 Jahren übrigens auch.
Ein Sozialfonds und Mitbestimmungsrecht sind dagegen ne feine Sache. Wenn die Kohle (für chinesische Verhältnisse) stimmt aber auch. Beides wäre ideal. Die interessante Frage ist hier auch, ob da jemand nicht eher die billigere Lösung nimmt.
captain carotTeilnehmerIceWilliams wrote:captain carot schrieb:Eigentlich ist MS bei Geschäftspraktiken im Vergleich mit u.a. Nintendo fast schon nett. Die Datensammelei, ich sag jetzt einfach mal Samsung Fernseher mit Gestensteuerung.
Besonders große Unternehmen müssen nicht unbedingt besonders schlimm sein.
Das halte ich jetzt aber auch für ein Gerücht. Sicherlich wird Nintendo auch kein Konzern sein, der komplett vorbildlich arbeitet. Aber wenn man mal bedenkt wieviele Strafen Microsoft schon zahlen musste, da kann ich mir nicht vorstellen dass sie besser sind als Nintendo.
Hauptsächlich Strafe zahlen musste MS für die Geschichte mit dem Internet Explorer. Wobei man das auch erst in Zusammenhang mit der Marktbedeutung für geerechtfertig halten kann.
Allgemein drehte sich bei MS immer relativ viel um das Beinahemonopol. Und das insofern zurecht als dass so eine Marktdurchsetzung in anderen Bereichen kaum je vorkam.
Heikel wäre z.B. die Javageschichte.Beim Umgang mit Geschäftspartnern, Handel, Fertigern etc. sieht das z.B. anders aus. Oder auch in Bereichen wie GreenIT. Offene Standards. Und andere Kleinigkeiten. Siehe u.a. das leidige Thema Nintendo und Konfliktrohstoffe.
P.S.: VErklagt wurde Nintendo auch schon oft. Nur kommt das selten in den Medien vor. Die nutzen aber auch gerne die IBM Taktik.
captain carotTeilnehmer@Genpei: im Westen nahe der großen Brücke auf nem Berg, ganz im Südwesten der Gerudo Wüste bei dem Skelett auf der Karte (viel Spaß auf dem Weg) und in der Akkala Region im Nordosten ist direkt südlich von dem runden See mit der runden Insel ein Hain mit Teich auf der Karte.
captain carotTeilnehmerIch sag mal so, hätten die in Afrika ne groß angelegte Refurbish Aktion am Start wo die besser verkaufbaren Geräte in Industrieländer gehen und die etwas veralteteren in Afrika an Händler abgegeben werden oder so, es wäre evtl. Anachhaltiger und fairer. Sowas ähnliches gibt’s übrigens für Gutmenschennotebooks.
captain carotTeilnehmerEigentlich ist MS bei Geschäftspraktiken im Vergleich mit u.a. Nintendo fast schon nett. Die Datensammelei, ich sag jetzt einfach mal Samsung Fernseher mit Gestensteuerung.
Besonders große Unternehmen müssen nicht unbedingt besonders schlimm sein.
captain carotTeilnehmerghostdog83 wrote:Viele glückliche Menschen… in dem Video:
https://vimeo.com/21207365Könnte glatt ein Werbevideo sein, ist aber bestimmt eine unabhängige und seriöse Doku.
Btw. sag ich gar nicht dass sowas generell schlecht ist. Im Gegenteil. Nur sollte man gerade auch wenn es angeblich fair ist einfach ganz genau hinschauen.
captain carotTeilnehmerGibt’s den Rest vom Auto dazu? Falls ja tausch den Golf noch schnell gegen was vernünftiges. :-p
captain carotTeilnehmer@Monty: Kannst du auch mal vernünftig darlegen warum du MS aus politischen Gründen kacke findest?
captain carotTeilnehmerUm mal kurz die Kurve weg vom Fairphone zu bekommen, wir haben ja nunmal gerade eben nen Yaris Hybrid gekauft. Ganz lange Zeit eine Technik an die, außer Toyota, keiner glauben wollte. Mittlerweile ist klar, Hybrid funktioniert, kann zu weniger Verbrauch auch an Verschleißteilen führen, sehr geringen Schadstoffausstoß etc. haben, hat aber eben auch den Nachteil der Akkus. Wobei die modular aufgebaut sind und im Prinzip weiterverwend- sowie reparierbar.
Vergleiche ich das mit anderen Fahrzeugen gehört sowas offensichtlich mit in die Umweltbilanz.
Verglichen mit einem (sauberen) Diesel sollte aber auch in die Umweltbilanz, dass Biodiesel einen katastrophalen ökologischen Fußabdruck hat, erst recht seitdem er immer mehr von Palmölplantagen kommt.
Natürlich kann ich auch auf Löhne und Sozialstandards achten, die es bei Toyotas Werk in Frankreich gibt und bei Dacias Werken z.B. in Tunesien oder beim mexikanischen Audi Q5 vermutlich eher nicht.
Es hängt aber auch bei allen ne ellenlange Zulieferkette mit dran.Und jetzt mal zurück zum Fairphone:
Das Problem ist nicht die grundsätzliche Idee dahinter. Analog zu Toyotas Hybridautos kann man auch bei Smartphones klein anfangen. Nur wird hier sehr, sehr viel Marketing betrieben und vom Versprochenen bleibt am Ende nicht viel übrig. Genauso ist man aktuell auf Ersatz- oder Austauschteile und deren Verfügbarkeit angewiesen. Anders als z.B. bei Autoherstellern meist üblich ist werden da gar keine Ersatzteile längerfristig gelagert oder gar produziert. Ergo, garantiert Fairphone nicht, dass man auch in zwei Jahren noch ein passendes Austauschdisplay bekommt ist die Austauschbarkeit als solche eher ein Treppenwitz.
Auch bei der SoC Platine ist z.B. gar nicht klar, ob irgendwann Upgrades kommen, wie es um die Verfügbarkeit der alten steht…
Von Softwareupdates mal gar nicht erst zu reden, denn will ich ein Smartphone wirklich lange nutzen, dann sind die unumgänglich.Kurzum, die spannende Frage ist praktisch immer, wie fair und grün sind Produkte am Ende wirklich? Und auch wenn ein Fairphone da in einigen Punkten in die richtige Richtung geht (allerdings überhaupt nicht als einziges Produkt) fehlt gleichzeitig an anderen Ecken wieder sehr viel. Da muss man als ‘Fan’ auch mal Sachen wegstecken oder im Zweifelsfall gegenargumentieren können.
Die BEhauptung ‘ist Nische, bringt also nix’ ist dabei natürlich ziemlicher Schwachsinn. Sehr viele Sachen waren mal Nische.
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