captain carot
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captain carotTeilnehmerDie Paleodiät als Universalrezept halte ich für Schwachsinn.
Die ist auch aus wissenschaftlichem Standpunkt nicht steinzeitlich. Hülsenfrüchte wurden z.B. schon immer gegessen, falls verfügbar. Steinzeitlich, besser altsteinzeitlich, ist bestenfalls der Verzicht auf Getreide. Der sollte Menschen mit Zöliakie entgegen kommen, weil die kein Gluten vertragen. Allerdings gibt es auch glutenfreie Getreide.
Davon ab haben Veganismus/Vegetarismus und ‘Steinzeitdiät’ beide einen wichtigen gemeinsamen Nenner, macht man es richtig. Nämlich viel Obst und Gemüse.Alleine wenn ich aber schon lese: kein Zucker…
Obst enthält i.d.R. einiges an Zucker. Kohlehydrate sind sowieso genug in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Knackpunkt ist die Art der Kohlehydrate. Und die Tatsache, dass wir aktuell sehr schnell viel zu viel Kohlehydrate reinschaufeln.
Die Pauschalaussage mit Beerenfrüchten…Die Paläodiät wird beim ein oder anderen funktionieren. Als Buchhändler der den ganzen Schrott mal in Papierform verkauft hat, wenn etwas gerade im Trend ist wird mit dem ganzen Kram schon alleine in Printform massig Kohle gemacht. Wenn ein Trend ausgebrannt ist kommt der nächste um die Ecke. Paleo jetzt hat so einige Parallelen zu low carb vor einigen Jahren. Davor waren es u.a. low fat und ‘Tierprodukte sind böse’.
In zwei, drei Jahren wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Das ist Fakt.
Meine Oma hätte gesagt, alles in Maßen, aber vergiss dein Gemüse nicht.
captain carotTeilnehmerGrand Reopening!
Buy trhee get two!
50% debate!
captain carotTeilnehmerLagann, deinerseits lief alles im Rahmen.

Du bist da völlig unschuldig.
captain carotTeilnehmerQuote:Woher wissen wir, dass Pflnzen nicht leiden, wenn wir sie töten?Pflanzen ‘kommunizieren’ und reagieren. Der Punkt ist mittlerweile nachgewiesen. Die berechtigte Frage ist, ob man das mit menschlichem Verhalten gleichsetzen kann oder auch ‘nur’ allgemein tierischem.
Fruganer essen deshalb nur Pflanzenbabies. ^^
Auto fahren viele trotzdem. Oder sie nehmen an der Mordmaschine ÖPNV teil. Zwar ein minderschwerer Fall aber… (Nein, jetzt bitte nicht zu ernst nehmen)Wenn es darum geht, den Fußabdruck klein zu halten, dann kann man das auf vielfältige Weise tun. Das mit den Getränkedosen war z.B. kein Scherz. Wenn man auf moralischen macht sollte man aber auch vor vielen anderen Dingen nicht halt machen. Ob es jetzt das Traumauto namens Mustang ist oder wie viel Plastikmüll man unterm Strich produziert und wo der landet.
Dann wird es eben schwieriger.
Auch das Thema Tierhaltung und Tiernutzung als ganzes kann man nicht so einfach sehen. Ob es nun darum geht, wie man mit Nutztieren umgeht oder aber auch mit Haustieren.
Wenn man es mal wirklich nüchtern und ehrlich zu Ende denkt, die ganzen überschüssigen Tiere aus dem Tierheim, insbesondere hier eben auch vermehrungsfreudige Katzen zu nennen, könnte man mal ganz nüchtern betrachtet angemessen und mit hoher ‘Recyclingquote’ verwerten. Gerade mit Blick darauf, welchen Schaden insbesondere aber nicht nur Katzen in der wildlebenden Fauna anrichten.
Gut. So nüchtern möchte man dann vielleicht doch lieber nicht denken. Aber wir neigen nunmal immer dazu, sowas auf einen möglichst simplen Standpunkt runterzukochen. Da schlägt dann der Steinzeitmensch durch, der mit den komplexen Zusammenhängen in der modernen Welt letztlich doch überfordert ist.
captain carotTeilnehmerDa hat Lord Raptor recht.
Ich würde zwar Erko dringend empfehlen, erstmal in bestimmten Punkten seriöse Fakten zu checken, Stichwort Fleischanteil gestern und heute in der Ernährung, aber andere müssten auch erstmal Fakten liefern. Keine Allgemeinplätze. Denn besser argumentieren die wirklich nicht.
captain carotTeilnehmerQuote:Das der Mensch aber genetische Missbildungen in viel zu kleinen Ställen über Jahre quält, dann tötet und dabei dann ca. 40 % dieser “Ware” (Was ein Lebewesen ist) wegwirft ist einfach nur unfassbar ignorant.Stimmt. Ist aber eben nicht die einzige Möglichkeit oder gar Wahrheit. Was der Tierliebhaber (Mit Katzen…) furchtbar gern ignoriert. Ne sorry Doom. Das ist auch wieder einfach viel zu einseitig. Gerade von einem ethischen Standpunkt. Denn da wird immer und ausschließlich mit Massentierhaltung argumentiert.
Genau da steht aber außer Frage, dass das ethisch und ökologisch mehr als zweifelhaft ist.
Gilt übrigens in anderen Punkten auch für viele nichttierische Lebensmittel. Auch wenn das indirektere Punkte betrifft.Da wird immer nur bis zu einem bestimmten Punkt gedacht und der Rest ausgeblendet.
captain carotTeilnehmerIch reg mich nicht auf.
Ich denke bestenfalls, dass du dich zu unreflektiert und unterm Strich einseitig darauf stürzt. Was nicht heißt, dass es keine positiven Punkte auf vegetarischer/veganer Seite der Ernährung gibt.
Dazu kommen aber auch Halb- und Unwahrheiten. Die 100KG und mehr Fleisch im Jahr sind für das Mittelalter wissenschaftlich erwiesen. Das 19. Jahrhundert und frühe 20. Jahrhundert stellen, in Europa, den Tiefpunkt dar. Allerdings auch mit miserabler Lebenserwartung. Nämlich kürzer als im Mittelalter.Natürlich kann man aus dem reinen Fleischkonsum in Verbindung mit der Lebenserwartung keine ernsthaften Schlüsse auf gesundheitliche Vorteile extremen Fleischkonsums ziehen.
Ähnlich sinnvoll wäre es, die Anzahl karibischer Piraten in Korrelation zur globalen Erwärmung zu setzen. :-pLeider neigen wir immer dazu, komplexe Sachverhalte aufs absolute Minimum zu reduzieren. Dazu wird der eigene Standpunkt (hier Tier/kein Tier) gern noch möglichst vehement und einseitig vertreten.
Und nein, leider argumentieren Vegetarier/Veganer in den allermeisten Punkten kein Stück besser.
captain carotTeilnehmer‘Wer wird schon 90?’
Churchill, Schmidt…Kurzum, vieles Veranlagung. Andernfalls lässt sich kaum erklären, wie Leute mit so hohem Arbeitsstress und ungesundem Lebenswandel auch nur 60 werden, von über 90 mal ganz zu schweigen.
Das heißt aber nicht, dass ein gesünderer Lebenswandel sinnfrei wäre.
Wer übrigens auf die dumme Idee gekommen ist, ‘früher’ wäre der Fleischkonsum niedriger gewesen, das stimmt pikanter Weise erst ab der frühen Neuzeit mit sinkender Lebenserwartung bis ins zwanzigste Jahrhundert.
Im Mittelalter ist der durchschnittliche, europäische Fleischkonsum bei über 100KG/Jahr und die Lebenserwartung, sofern man die Kindheit überlebt (und bei Frauen das Kindbett) gar nicht mal so schlecht. In der Antike sieht es auch nicht so vegetarisch aus.
Richtig übel wird’s, wenn man bspw. mal Richtung Inuit schaut. Die rohes Fleisch als hauptsächlichen Vitaminlieferanten nutzen. Immer noch.Menschen sind Allesfresser. Darauf ist der gesamte Verdauungsapparat ausgelegt. Wir können auch kein Ascorbinsäure selbst produzieren. In Ermangelung anderer Quellen aber auch aus tierischen, ungekochten Produkten ziehen. Natürlich bitte vorzugsweise frischen.
Nun, dass man aus ethischen oder ökologischen Gründen drauf verzichten kann, kein Ding. Auch kein Thema, dass alle möglichen gekochten Produkte und nicht nur Fleisch viele Stoffe nicht enthalten, die wir aber dringend brauchen, auch kein Thema.
Aber bitte kommt doch nicht srtändig mit einseitigen Ernährungslügen und Halbwahrheiten um die Ecke.Ach ja, was die Drogen angeht. Das mit dem Kiffen vertrag ich irgendwie nicht mehr.
captain carotTeilnehmerDas Gerücht zu ner Xbox TV Settop Box hält sich seit einigen Jahren. Denkbar wär’s zwar, weil MS hier einfach Software aus dem Windows Phone/10 Xbox Store portieren könnte. Cleverer wäre aber wahrscheinlich, Deals mit TV-Herstellern für ein Windows TV OS einzugehen worauf die einzelnen MS Stores dann eben auch erreichbar sind.
Ne One Slim? 2016 dürfte ein passender Zeitpunkt sein. Die Shrink ist machbar, mit komplettem Mainboard Redesign könnte man so auch Herstellungskosten sparen.
captain carotTeilnehmerSpoonkey hat recht.
Und Monty, sorry, aber die Gyro Steuerung bei Splatoon fand ich recht krampfhaft. Man kann sich daran gewöhnen, mehr positives fällt mir da aber nicht ein. Leider war die Standardsteuerung weit von einem Halo oder Destiny entfernt.
captain carotTeilnehmer@Geisterhund:
Wer nicht großartig basteln will bekommt bei Android teils extrem früh keine Updates mehr. Falls man denn doch an der Software rumschrauben will steht man auch da teils vor den gleichen Problemen.
MS gewährt halt auch nicht ewig Updates. Allerdings zumindest lange genug. Das ist ein guter Kompromiss zwischen noch sinnvollen Updates betreffend Geräteleistung und möglicher Nutzungsdauer. Praktischerweise gilt das bei MS sogar für die Holzklasse.
captain carotTeilnehmerNaja. Lebensmittelchemiker. Im Prinzip kann man auch normale Lebensmittel in Grundkomponenten aufteilen. Aber Kaffee bspw. hat ein ganz anderes Zusammenspiel seiner Einzelkomponenten.
Aber Tatsache, man sollte hier einfach mal über die Probleme der gewählten Verpackung nachdenken. Ist jetzt nicht so, dass ich nie aus Dosen trinke. Manchmal eine schlichte Frage, was gerade wo verfügbar ist. Trotzdem arbeite ich immer daran, meinen Dosenkonsum möglichst minimal zu halten.
captain carotTeilnehmerMal um ein aufkommendes Missverständnis von vornherein zu unterbinden:
Du ernährst dich anscheinend ausgewogener und gesünder. Das ist erstmal gut.Vom ethischen Standpunkt sollte man aber auch nicht zu kurz greifen. Man kann wohl effektiv sagen, dass die aktuelle, industrielle Tierhaltung in vielen Punkten ein NoGo ist. Auch in Punkten, die die Tiere nicht unmittelbar betreffen. Antibiotikaverbrauch und Zusammenhang mit MRSA, über die Hälfte des ‘Endprodukts’ wird Abfall…
Auf der anderen Seite stehen aber auch Dinge, die wenig beachtet werden. Entsprechend ‘produzierte’ Leder und Wollen sind z.B. weit ökologischer als viele Ersatzprodukte. Schafe und Kühe, die als Weidetiere gehalten werden sind ‘Landschaftsgärtner’, teils schon biologische Unkrautvernichter und wesentlich CO² neutraler als Alternativen. In der Kurzfassung stößt die Weidekuh zwar genauso Abgase aus wie die Sojakuh, sorgt aber gleichzeitig für Graswachstum, das viel CO² speichert…, die Sojakuh bekommt ihr Futter erstmal über alle sieben Weltmeere angeschippert und so weiter…
Das ganze ist nicht mal ein viertel der halben Miete. Wenn man hier wirklich vom ethischen und ökologischen Standpunkt herangeht, dann muss man das Thema vom Möbelkauf bis Unterhaltungselektronik durchziehen. Dazu gehört dann ggf. auch, Möbel für die nächsten dreißig Jahre plus zu kaufen statt Küche nach Mode.Mit der ‘ich ess ein Kilo Fleisch am Tag’ Fraktion hab ich es selbst nicht so. Nur sollte man da nicht halt machen. Wenn der Schmidt auf veganer Gutmensch macht und dann unreflektiert seine Aludosen Armada präsentiert krieg ich persönlich das Kotzen. Gerade die beliebte Aludose. Dank Innenbeschichtung ist die übrigens kein Stück gesünder für den Konsumenten als PET Flachen. Eher im Gegenteil.
Kurzum, du machst dir langsam mal Gedanken? Mach damit ruhig weiter. Aber vom ökoethischen Standpunkt, hör nicht am Tellerrand auf.
captain carotTeilnehmerIch fand Cloverfoeld inszenatorisch nicht mal so unoriginell. Allerdings nervt die Wackelkamera auf Dauer da besonders.
Dazu kam die Hipsterbande. Schwankte die meiste Zeit zwischen schlicht mitleidlos und endlich ist er/sie weg. Da wirkt der obige Trailer interessanter.
captain carotTeilnehmererko wrote:Im Gegenteil, ich Esse weit vielseitiger als vorher.
Ich habe mittlerweile so eine Lebensqualität das würde ich für nichts her geben.
Das plus Psychologie. Mal von den Puddingveganern abgesehen, ich kenne den ein oder anderen Kandidaten, der erst als Vegetarier/Veganer angefangen hat, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Sorry, mit vegan hat das nur bedingt zu tun. Eher damit, dass so manch einer endlich nicht nur ein halbes Kilo Fleisch jeden Tag oder immer schön Currywurst mit Pommes reinschaufelt.
Der ethische und ökologische Standpunkt wird i.d.R. auch nur einseitig vertreten. Vorzugsweise wird ausschließlich über industrielle Massentierhaltung argumentiert. Die ich auch nicht gerade befürworte.
Auf der anderen Seite wird, auch von den Fleischfressern, abartiges Theater gemacht. Ich hab auch schon Eltern erlebt, die ihren Kindern erzählt haben, Chicken Nuggets würden an Sträuchern wachsen, kein Scherz. Hallo? Ist doch Schwachsinn.
Auf der anderen Seite war ich schon bei Hausschlachtung von Kaninchen oder Hühnern anwesend, hab beim Zerlegen eines halben Schweins samt halbem Kopf geholfen…
Übrigens auch schon als Kind, weil mein Vater früher mal deutsche Riesen gezüchtet hat. Ich hab da mit dem erst streicheln, dann essen auch nicht so die Probleme. Aber ich denke jeder der Fleisch essen will sollte zumindest ein TIer das er isst vorher gekannt haben. -
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