captain carot
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captain carotTeilnehmerZu Daggerfall: bei dem Spiel merkt man effektiv, dass eine Spielwelt zu groß sein kann. Zu seiner Zeit zwar schon bemerkenswert, aber heute würde ich es nicht mehr anfassen.
Thema Leistung: es gibt schon noch einiges, was mit der Mehrleistung besser läuft. Und dann ist da natürlich die Frage, was die nächsten paar Jahre in Punkto (anspruchsvoller) Systeme noch bringen. Aber bis einschließlich PS2/Gamecube Ära ist mittlerweile definitiv genug Power vorhanden.
Kommt mir gar nicht so lange vor, dass ich seinerzeit meinen Raspberry Pi 3 eingerichtet hatte. Damals waren die Android Handhelds, die es überhaupt gab komplette Gurken und mit Linux sah es nicht besser aus. Seitdem hat sich exht irre viel getan.
captain carotTeilnehmerDas mit dem Preis ist so eine Sache. Direkt bei AYN gibt es Odin 2 aktuell ab 299,-€, bei Ebay und Co bekommt man ihn samt Importkosten teils ab 390€ neu. Das sind dann zwar noch mal etwa 90€ mehr als beim Pocket 5, aber dafür gibt es dann eben doch deutlich bessere Technik.
Das Drumherum kostet bei einer gewissen Qualität halt immer, aber für den Aufpreis bekommt man beim Odin doppelte CPU und bis zu dreifache GPU Power.
captain carotTeilnehmerJe nach Umfang der Verbesserungen ist halt auch kein Problem, einen Next Gen Patch reinzuklatschen. Höhere Auflösung, höheres LoD und höhere Bildrate für Switch 2 sind zum Beispiel gar kein Hexenwerk. Mehr braucht man da wahrscheinlich nicht erwarten aber wahrscheinlich reicht das Serienfans auch schon.
captain carotTeilnehmerDas heißt eigentlich nur, dass Pokemon eben noch Cross Gen wird. Was sogar relativ sinnvoll ist. Switch 2 ist sowieso voll kompatibel und ein Next Gen Patch wird da auch kein Hexenwerk sein. Warum auf 150 Millionen potenzielle Kunden verzichten, wenn es so leicht vermeidbar ist?
captain carotTeilnehmerKeine Konkurrenz zum Odin 2, die Technik ist die gleiche wie beim Pocket 5, aber alleine wegen des Formfaktors könnte ich mir vorstellen, dass der für manche doch interessant ist. Bei der Power braucht die Android Konkurrenz aber immer noch, um aufzuholen.
captain carotTeilnehmerNaja, MP4 Cross Gen macht mittlerweile Sinn. Und nix mehr? Sicher nix großes. Aber kleinere First Party Titel sind da schon realistisch. Nach acht Jahren ist dann auch irgendwie Zeit, spontan fallen mir nur Xbox 360 mit gleich langer Lebensdauer und Gameboy mit neun (zum GBC) bzw 12 Jahren (zum GBA) ein, die damit gleichziehen bzw das noch toppen.
captain carotTeilnehmerDu findest auf den Homecomputern, gerade in Europa, viel mehr kleine Publisher und eben auch Studios, die selbst Publisher waren. Plus Spiele im Selbstverlag. Damit sind die Voraussetzungen an sich erstmal besser, dass auch die richtigen Leute an Re-Releases verdienen.
Das ist aber wegen vertrackter Rechtssituationen auch oft nicht so einfach. Beispiel Thalion: man kann sich fast alles legal im Thalion Web Shrine laden. Der hat dazu die Genehmigung der ehemaligen Studiomitglieder. Weil Thalion aber in den Neunzigern insolvent ging und als selbst publishte gibt es erstmal keinen direkten Rechteinhaber, zumal damals niemand Spielerechte kaufte.
Thalion hat es AFAIK auch nie zu US Releases geschafft, nur in einige europäische Länder. Das gleiche gilt unter anderem auch für viele UK oder französische Studios. Entsprechend viele Titel gibt es bei uns mit Kultstatus, die man in den USA oder Asien nicht kennt.
Geht man in die 80er zurück wird es noch heftiger, weil so manche Computer nur in bestimmten Märkten (nennenswert) vertreten waren. Ich weiß zum Beispiel noch, wie ich zum Schüleraustausch in Frankreich war und mein Austauschschüler hatte einen Homecomputer, den ich nie gesehen hatte. Dragon 32 und 64 kannte ich zum Beispiel auch ganz lange überhaupt nicht. Die meisten Eurocomputrr haben in den USA natürlich gar keine Rolle gespielt.
Aber selbst wenn man auf generell beliebten Plattformen wie eben C64 unterwegs ist, von Ein Mann Entwicklungen über Titel für eher lokal agierende Publisher bis zu Titeln, die in verschiedenen Ländern komplett unterschiedliche Rechteinhaber haben wird das Chaos da schnell perfekt. Leider. Denn es gibt doch ziemlich vieles, dass es verdient hätte noch mal hervorgekramt zu werden.
captain carotTeilnehmerKeiner der Urheber wird heute je ne Mark von ihren alten Werken sehen
Naja, gerade das ist bei den Homecomputern weniger der Fall als auf Konsole. Denn gerade bei den deutschen und britischen Entwicklern findest du doch einige, die selbst die Rechte an ihrer Software haben. Manchmal auch einfach, weil Devs und Publisher genau die gleichen waren.
Thema ‚zweckentfremdet‘, ich verstehe zwar, wie du das meinst, aber wenn man sich die Technik vieler Homecomputer anguckt, dann waren die anders als ser PC in seinen ersten Jahren vom Start weg auch für Spiele gedacht.
Viele Geräte hatten auch anfangs Modulschächte, entweder fest integriert oder als Zubehör. Datasette und Diskette waren dann aber halt auf Dauer bei großem Speicher billiger. Und natürlich auch beschreibbar.
Klar, die Dinger sind keine reinen Spielemaschinen, aber bei den meisten steckt das Zocken schon in den Genen.
captain carotTeilnehmerBei Homecomputern lauern ein Haufen Probleme. Viele damals populäre Marken hängen deutlich hinter Mega Man, Contra etc. und manche sind sogar eher nut in bestimmten Ländern populär gewesen. Das macht gerade aus der 8-Bit Ära viele Titel für Publisher unattraktiv.
Die Rechtesituation ist manchmal ziemlich verfahren. Aus einer Reihe von Gründen.
Und dann gibt es eben auch einen Haufen Titel aus dem nicht so actionreichen Bereich, der ohne Tastatur nicht wirklich nutzbar ist.
Als letzes kommt dann vielleicht gerade in der Spätphase dazu, dass andere Versionen von 16-Big Systemen beliebter sind
captain carotTeilnehmerAus gegebenem Anlass, mein Lieblings Aliens vs Predator:
Technisch natürlich mehr als angegraut. Aber atmosphärisch fand ich das Spiel immer wesentlich dichter als die Rebellion Spiele, für damalige Verhältnisse war die Story gut erzählt und alle Figuren fühlen sich generell sehr unterschiedlich an. Die Marine Kampagne hatte dabei ein paar relativ gelungene Horror Elemente. Ein bisschen zeichnen sich da schon Condemned und FEAR ab.
captain carotTeilnehmerDas Problem mit dem Brotkasten bei mir, ich hab den live erst nach dem Amiga (von meinem Onkel) kennengelernt. Da wirkte die Kiste natürlich völlig antiquiert damals. Aus heutiger Sicht hat er natürlich einiges zu bieten. Nur ist halt keine persönliche Connection da.
Aber zum Thema, starke Leistung. Gerade auch die früheren Projekte. Da stecken schon echt Fähigkeiten drin.
captain carotTeilnehmerRichtig schade. Von der alten Besetzung war zwar wohl nicht mehr viel da, aber gerade NOLF und FEAR sind zwei ziemliche Genre Meilensteine. Bei mir persönlich hat Alma auch für mehr Schreckmomente gesorgt als die meisten ‚richtigen‘ Horrorspiele.
War im Endeffekt wohl absehbar, nachdem Warner sich ja unbedingt auf GaaS konzentrieren will und auf gute Single Player scheißt.
captain carotTeilnehmerDas Wukong Team hatte null Konsolenerfahrung gerade im Bereich Optimierung. Wukong läuft relativ sauber (in low) auf fem Steam Deck. Einen Port auf Series S mit deutlich mehr Leistung aber wesentlich weniger RAM. Das ist hier das Hauptproblem. Und ich denke dass es das zukünftig noch häufiger werden wird.
An sich sind Ports von PC auf Xbox dank OS und API relativ straight forward. In der Theorie macht das Ports eigentlich leicht. Aber gerade die Series S setzt zumindest beim RAM enge Grenzen.
captain carotTeilnehmerDas dürfte aber eben an den innerchinesischen Verkäufen liegen. Denn die dürften grob zu 90-95% auf PC sein. Im Rest der Welt wohl deutlich ausgeglichener.
captain carotTeilnehmerAuf so einige Fanübersetzungen bin ich vor einer Ewigkeit gestoßen. FF IV, Bahamuth Lagoon oder Seiken Desnsetu 3. Wobei letzteres damals ziemlich buggy war. Damals lief auch längst nicht alles gut.
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