captain carot

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  • als Antwort auf: Nintendo Switch Talk #1788362
    captain carotcaptain carot
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    @belborn
    Den Mobile Markt sehe ich sozusagen als Konkurrenz für alles. Wobei es da halt auch nicht nur anspruchsloses Zeug gibt. Aber den reinen Casual wird man nie mehr so abholen wie mit Singstar, Eyetoy, dem DS Casualkram oder eben der Wii. Insofern ist der Part für mich da eh raus.

    Thema Preis:
    Ich denke, der AYN Odin 2 ist da ein zumindest interessanter Vergleich. Die Stückzahlen sind sehr viel kleiner als bei Nintendo, aber mit 12GB RAM, 256GB schnellem Speicher und sehr viel Leistung bleibt AYN unter der 400 US$ Marke.

    Scheint also nicht völlig abwegig, dass eine Switch 2 mit dem kolportierten Prozessor auch unter der kritischen 400€ Marke bleiben könnte.

    Davon ab sind die Hardwarepreise heute auch anders. Egal in welchem Bereich. Als die Switch rauskam konnte man eine PS4 Pro für 399€ kaufen. Eine Geforce GTX 1070 lag vielleicht bei 350€. 2024 kostet die PS5 550€ und eine Geforce RTX 4070 550-600€.

    Zu teuer sollte Nintendo sicher nicht werden denn ein Gutteil der Kunden sind bis heute Kinder. Jedenfalls deutlich mehr als bei Sony, MS und Steam.
    Allerdings könnte die normale Switch oder die Lite auch noch eine Zeit lang als Baseline Model verkauft werden. Und mit modernen Entwicklungsumgebungen könnten Titel von der Größenordnung eines Princess Peach sogar noch bis auf weiteres Cross Gen sein während ambitionierte Titel dann Next Gen Only werden.

    als Antwort auf: Nintendo Switch Talk #1788350
    captain carotcaptain carot
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    Third Party hat definitiv geholfen. Einer der Gründe, warum die Switch so erfolgreich war, es gibt eben auch Titel wie Fortnite dafür. Die tauchen vielleicht nicht in den Retail Charts auf, sind aber extrem wichtig. Minecraft war auch ein Bombenerfolg auf der Switch und hat der Kiste sicher geholfen. Klar, Nintendos Hausmarken sind da der Maßstab, aber Third Party unterschätzen sollte man auch nicht. Und das Heer an erfolgreichen F2P Spielen taucht wie gesagt weil Download Only gar nicht erst in den Charts auf, geht also bei der Betrachtung meist unter.

    In Japan haben Erfolg und Third Party Support sich definitiv gegenseitig befeuert. Da profitiert Nintendo sehr klar davon, dass gerade typische Japano Titel fast immer auf ihre Plattform kommen.

    Der zweite Punkt für den Erfolg war sicher, dass man Kundengruppen zusammenlegen konnte. Deswegen glaube ich auch, dass Nintendo vom Hybridkonzept gar nicht mehr wegkommt. Warum auch?

    Ganz allgemein, mit Steam Deck, Windows Handhelds und unzähligen Android Devices und EmulTor Handhelds scheint die Konkurrenzsituation auf den ersten Blick ganz anders. Allerdings kommen da ein Haufen Punkte zusammen. Die Mehrheit an ARM-basierten Geräten ist technisch eher geht so, vieles ist Gebastel und viele Android Games auch nur mäßig bis teils gar nicht für normale Steuerung geeignet. Von der Art an Spielen ganz abgesehen. Windows ist nach wie vor gar nicht erst wirklich auf Handhelds ausgelegt und die leistungsfähigen Geräte sind alles andere als günstig. Bleibt im Endeffekt primär das Steam Deck als gute Mischung aus Zugänglichkeit und Leistung. Das kann sich sicher ändern, wenn Steam OS zukünftig wirklich auf mehr Geräte kommt, aber Stand jetzt sehe ich nur sehr eingeschränkte Konkurrenz.

    Was die Geräte aber alle zeigen, es gibt a) großes Interesse an Handhelds und b) sind offwnsichtlich viele bereit, für die Mobilität reine Leistung zu opfern. Ein Handheld muss technisch nur gut genug sein. Aber kein Harware Wunder.

    Noch mal zu den Spielen, Nintendo hat einen gewissen Track Record an Cross Gen, nicht zuletzt durch Twilight Princess und Breath of the Wild. Deswegen würde es mich überhaupt nicht wundern, wenn Metroid Prime 4 Cross Gen ist. Vielmehr rechne ich fest damit. Dagegen dürften das nächste 3D Mario und Pokemon wohl Next Gen Only Titel werden. Zumal die IPs wesentlich zugstärker sind.

    als Antwort auf: Retrostunde #1788348
    captain carotcaptain carot
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    Die RAM-Erweiterung soll gerade mit Mega CD und 32X funktionieren. Letzteres ging bei einer existierenden Erweiterung halt nicht. Das Mega CD hat zum Beispiel 6Mbit (768KByte) RAM und 1Mbit RAM-Cache fürs CD Laufwerk. Weil eine CD Konsole von vornherein mehr Daten im Speicher halten muss, das Laufwerk ist langsam und hat ewig lange Zugriffszeiten.

    Das 32X hat tatsächlich je 256KB Main- und VRAM. Was für manche Spiele einfach zu wenig ist, die auf der Hardware an sich problemlos laufen würden.

    Ähnliches gilt ja auch für die ROMs auf den Modulen. Diverse Point & Click Adventures waren ebenso wie originalgetreue Arcade Umsetzungen schon rein aus Kostengründen nicht machbar. Wo das Neo Geo auf (schweineteure) 400Mbit Module und teils noch mehr setzen durfte sind die absoluten Ausnahmegrößen für SNES und MD 48Mbit bzw. 64Mbit. Die Regel sind aber magere 8-16Mbit. Einige Neo-Retro Games wären aufgrund ihrer Dateigröße damals zum Beispiel nicht bezahlbar oder gar nicht umsetzbar gewesen.

    Der RAM geht aus meiner Sicht in eine ähnliche Kategorie. Damals war das ein absoluter Kostentreiber. Wurde also aufs Minimum reduziert. Heute können wir sehen, was die Kisten von damals mit großen ROMs so alles können. Vielleicht finden wir auch noch raus, was mit mehr RAM so machbar ist.

    als Antwort auf: Nintendo Switch Talk #1788320
    captain carotcaptain carot
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    Nintendo hat wirkli h große Experimente primär bei mangelndem Erfolg gewagt (GC>Wii), die Switch war in vielen Punkten sogar ‚nur‘ eine weiter gedachte Wii U. Zwar kein Second Screen mehr, aber unter anderem eben ‚Off TV‘ spielen, Touchscreen, Gyro etc.

    Der Erfolg der Switch spricht für einen eher konventionellen Nachfolger. Vielleicht maximal ein Gimmick a la 3D beim 3DS.

    Wie erfolgreich die Kiste wird? Gute Frage. Das Ding hat nicht nur einen Nerv getroffen, moderne Handhelds haben auch abseits Konjunktur. Und Nintendo hat seine Zielgruppwn nachhaltig zusammengelegt. Allerdings wächst der Konsolenmarkt als Ganzes quasi nicht mehr.

    als Antwort auf: The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom #1788299
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    Ich hab nur bestimmte Rüstungen wirklich nennenswert aufgerüstet. Das ist aber auch einer der Pluspunkte hier für mich gegenüber etwa Far Cry. Ich hab wesentlich weniger Musts, was das Farming angeht.

    Fand das auch bei Forbidden West nervig, weil bestimmte Sachen aufzurüsten irre viel Zeit frisst und man zum Teil zwingen Arenakämpfe o.ä. machen muss. Bei TotK fühlte ich mich nie so genötigt, bestimmte Sachen zu machen

    als Antwort auf: Retrostunde #1788298
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    Hängt ein bisschen davon ab ob der RAM auch für Grafik genutzt werden kann. Wenn auch für Grafik kann man zum Beispiel sehr viel mehr Animationsphasen in den Speicher laden. Gerade die großen Vs. Fighter Sprites feessen VRAM zum Frühstück. Spielwelten oder Gegnerroutinen können komplexer ausfallen. Wenn wir vom 32X reden könnte die Levelstruktur bei Titeln wie Doom deutlich komplexer ausfallen. AFAIR war die bei der 32X Fassung abgespeckt.

    Module konnten zwar Daten sehr schnell weiterreichen, weswegen manche Dinge auch mit kleinem RAM möglich waren statt mit sagen wir mal 1MB (gängige Amiga/ST Größe), aber Daten zu laden frisst gleichzeitig reichlich Systemleistung, weswegen die alten Systeme schnell damit überfordert sind, ständig Daten vom ROM zu streamen.

    als Antwort auf: Retrostunde #1788239
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    https://www.timeextension.com/news/2024/08/this-sega-genesis-ram-cart-could-take-homebrew-development-to-a-new-level

    Das ist mehr als interessant. Erst recht wenn man 32X Support hinbekommen sollte.

    Das MD hat AFAIR 64KB Main- und ebenso viel VRAM. Beim MegaCD müsste ich nachgucken und ich meine das 32X hat spärliche 512KB. Ganze vier Megabyte wären verglichen damit verdammt luxuriös uns würden in verschiedenen Bereichen ganz andere Dinge ermöglichen.

    als Antwort auf: Nintendo Switch Talk #1788134
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    Einiges lief auf Switch ziemlich gut. Auch wenn der eShop mittlerweile ziemlich mit Müll geflutet wird was mangels Bewertungen und mieser Kuratierung auch allzu einfach ist.

    Das ist wirklich ein Punkt bei dem ich hoffe, dass Nintendo beim Nachfolger deutlich nachbessert.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1788132
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    Mittlerweile gibt es ja ein paar Stimmen, die Serie nahe an den realen Vorlagen fortzuführen. Erzählerisch wäre definitiv Raum dafür. Aber das nur am Rande.

    Was die Streaminganbieter angeht, eines der Probleme ist mittlerweile die schiere Anbieterzahl. Es sind zu viele, ergo konzentriert sich so ziemlich jeder auf bestimmte Abos.

    Aber natürlich sind auch die Budgets ein Problem, die obendrein oft nicht gut genutzt werden.

    Disney+ lohnt sich aktuell für mich, weil auch der ganze 20th Century Fox Katalog enthalten ist. Davon abgesehen noch Prime und ich bin zeitlich schon ziemlich ausgebucht. Klar würde man die eine oder andere weitere Sache noch gerne sehen. Aber das ist eben nicht zuletzt eine Zeitfrage. Und damit auch schon von vornherein eine Frage, welche Abos sich rechnen.

    Das Problem dabei, die alten Vertriebswege zerstört man sich gerade ziemlich. Das macht die klassischen Mehrfachauswertungen immer schwieriger.

    Kinofilme sind teils nur Wochen nach dem Start digital kaufbar. Teils auch sehr schnell bei irgendeinem Streaminganbieter Teil der Flatrate. Meine Motivation ins Kino zu gehen ist mittlerweile entsprechend minimal.

    Gleichzeitig hängt einiges hinter Paywalls oder (aktuell Godzilla Minus One) wird zurück gehalten.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1788086
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    Ich fand The Acolyte alles andere als perfekt, aber auch nicht die teils herbeizitierte Vollkatsstrophe. Potenzial wäre da gewesen. Ein Problem ist aber sicher Cinematic Universe Übersättigung. Ein anderes nun mal, dass SW bessere Formate hat.

    Ambivalente (angehende) Jedi gibt es bei Ahsoka. Und IMO auch die besser geschriebenen Charaktere. Andor ist sowieso in einer ganz anderen Liga. Keine Ahnung, wie teuer die beiden waren aber gerade Andor hat eine ganz eigene Qualität.

    Ganz allgemein, ich bin momentan oft hin- und hergerissen. Unabhängig von SW, momentan haben eine ganze Reihe Serien extrem hohe Produktionswerte. Ob das jetzt Ringe der Macht ist, bei allen inhaltlichen Kritiken zum Inhalt ist es optisch eigentlich Kinoniveau, oder Shogun. Oder mindestens zwei Dutzend andere Serien. Das kann nicht ewig so weitergehen. Und wird ganz sicher zu weniger Risikofreude führen. Eher mehr Franchise-ierung.

    Shogun soll wohl zumindest deutlich günstiger gewesen sein als einige andere große Serien aktuell, trotz großem Cast, massig Kostümen etc.pp., und nutzt die Stärken von Serienformaten gut.

    Nun denn, zu Star Wars. Tot ist es sicher nicht. Aber es braucht bessere Qualitätskontrolle bei gleichzeitig gewissen kreativen Freiheiten. Und Konzepte, die wissen, wo sie hin wollen. Ein Grund für das Sequel Debakel war ganz klar, dass man nicht wirklich ein Konzept für eine Trilogie hatte. Auch bei den Serien scheint man teilweise nicht so recht zu wissen, wo man damit hin will. Dagegen haben andere ein nennenswertes Konzept. Dabei bin ich durchaus dafür, Sachen nicht ewig laufen zu lassen, drei bis fünf Staffeln sind IMO oft eine gute Länge.

    als Antwort auf: Game-News-Plattformübergreifend #1788056
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    Ist die Zahl mit oder ohne den Gratis Benchmark? Denn der ist gerade extrem populär. Und scheint kein eigenes Listing zu haben.

    als Antwort auf: Retrostunde #1787983
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    Was Custom Cips angeht (es gab ja auch ein paar fürs MD), die originalen werden halt nicht mehr sondern weniger. Um ein Dirt Racer oder Dirt Trsx mag es da nicht schade sein, um andere mittlerweile schon. Und die ‚Bootleg‘ Titel brauchen trotz allem die passenden Custom Chips. Natürlich gilt das auch für Repros a la Star Fox 2…

    Ansonsten bleiben nun mal Emulator und ROMs.

    als Antwort auf: Retrostunde #1787974
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    So kontrovers ist das eigentlich nicht. In manchen Punkten ist die CPU bei gleichem Takt deutlich schneller als ein 68000, was den Taktnachteil wenn das SNES mit voller Leistung liefe ein gutes Stück relativieren würde. Zeigen ja auch diverse FastROM Mods in letzter Zeit. In anderen Bereichen sieht der Ricoh Prozessor aber tatsächlich kein Land. Bei den Grafikfähigkeiten ist das SNES stärker (halt auch anderthalb Jahre neuer).

    Natürlich gäbe es bei beiden theoretisch auch die Möglichkeit, neue Custom Chips für Module zu entwickeln. Aber das ist nicht gerade trivial und würde sich au h mit modernen Mitteln erst bei gewissen Stückzahlen lohnen.

    Was die Frage angeht, ob das SNES ähnlich von einer vergleichbaren Entwicklungsumgebung profitieren würde, definitiv. Beide Geräte haben schon alleine auf ihrer Besonderheiten ihre Fans sowie Entwickler, die beide Geräte ausreizen wollen würden. Bei allen alten Systemen hat die Szene sich auch viel Wissen und Tricks aus Jahrzehnten angeeignet.

    Solange das MD aber so viel zugänglicher ist wird man sich (zurecht) darauf konzwntrieren.

    als Antwort auf: Retrostunde #1787961
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    Das ist ein cooler Trick, dürfte hier aber deutlich mehr Prozessorleistung fressen und müsste deswegen sehr viel zielgerichteter eingesetzt werden als beim dedizierten Alphakanal des SNES. Auch der hatte deutliche Limitierungen, weil es nur ein Alpakanal war. Aber so konnten hier auch ein ganzer Haufen individueller Sprites oder wie beim Nebel in Zelda ein ‚Hintergrund‘ (eben der Nebel) transparent sein. Hier wird ein Sprite gespiegelt und ist dafür mit geänderten Farbwerten darstellbar. Was definitiv ein cooler Effekt ist aber eigene Limitierungen hat.

    Wäre btw sehr cool zu wissen, was mit ähnlich offener Entwicklungsumgebung auf dem SNES ginge.

    als Antwort auf: Nintendo Switch Talk #1787892
    captain carotcaptain carot
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    Die letzten offiziellen Zahlen gab es zum Ende des Fiskaljahres. Da fehlten noch gute 12 Millionen zum 3DS und 16 zur PS2.

    Stand jetzt dürfte die Switch zum Ende des nächsten Fiskaljahres zwar zumindest an der 150 Millionen Marke kratzen, aber die kleine Kiste verliert deutlich an Momentum und deutliche Preissenkungen sind nicht wirklich in Sicht. I.d.R. war der Generationswechsel bei Nintendo auch eher schnell.

    Unterm Strich ist das natürlich eh Makulatur.

    Tatsache ist dass es Zeit für den Nachfolger wird. Die Switch war ein extremer Erfolg, lässt mittlerweile aber deutlich nach. Und nach allem was die Gerüchteküche so hergibt will Nintendo primär sicherstellen genug gute Software zum Start zu haben.

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