captain carot
Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
captain carotTeilnehmerNe, der Captain bin ich, ihm fehlte vermutlich nur ein passenderes GIF.
Was die Groß- und Kleinschreibung angeht; andere Sprachen haben einfachere oder auch viel komplexere Grammatik. Oder man schreibt noch weit weniger lauttreu.
man könnte auch komplett auf interpunktion verzichten em keinen satzteil herabzuwürdigen denn die sind alle gleich viel wert neue sätze sollten sich auch nicht besonders bemerkbar machen sonst glaubt man noch sie wären wichtiger als andereodermanlässtdirektdielückenwegimmerhinistspracheeineeinheit
Faule Ausrede für Smartphonetipper.
Und ganz nebenbei, trotzdem hallo, Metrobewohner.
captain carotTeilnehmerAlso eine Huldigung des Amiga müsste erstmal mit einer Guru Meditation anfangen.

Der stylischste schwere Ausnahmefehler in der Geschichte, den man manchmal öfter sieht, als die Retrobrille Glauben machen will.Die Geschichte der Freundin ist schon recht spannend. Ursprünglich von ein paar Cracks als ultimative Videospielkonsole gedacht war spätestens nach dem großen Videospielcrash klar, dass aus der potenten Hardware ein richtiger, erweiterbarer Computer werden sollte. Dummer Weise ging den Entwicklern mittendrin das Geld aus, man brauchte zwingend Kapital. Sowohl der geschasste Commodorechef und jetzige Atari Inhaber Jack Tramiel, knüppelharter Geschäftsmann, als auch Commodore selbst waren interessiert und nachdem Tramiel erstmal ein wirklich mieses Angebot geliefert hatte entwickelte sich in Windeseile ein knallhartes Wettbieten, aus dem Commodore als Sieger hervorging.
Eine moderne egende besagt außerdem, dass Chefentwickler Jay Miner jeden Amigaschaltkreis von seiner Hündin Mitchy absegnen lies. Letztere durfte auch zusammen mit allen anderen Entwicklern auf der Innenseite der ersten Amiga 1000 unterschreiben, mit Pfotenabdruck.Im Juli 1885 wurde der ziemlich stylische Amiga 1000 dann vorgestellt, als Computer für Kreative:

Multitasking war faktisch ganz neu, die grafische Benutzeroberfläche auf der Höhe der zeit, Grafik- und Soundfähigkeit der Freundin auf höchstem Niveau, das OS bereits in 32Bit (ja, man glaubt es kaum, der 68.000 ist auch ein 32Bit Prozessor), nur der Arbeitsspeicher mit 256KB etwas knapp bemessen. Außerdem, der A1000 war wirklich teuer.
Ein Highlight war sicher das Chipset, bestehend aus Agnus, Paula und Denise. Mit der Freundin war Videobearbeitung (nicht ganz so, wie man das heute macht) drin, aber auch sonst waren die Grafikfähigkeiten beeindruckend.
Der Sound war auch etwas ganz eigenes. Vllt. entspricht es nicht ganz heutigen Vorstellungen von Auflösungsvermögen und Co., aber für die damalige Zeit enorm beeindruckend, auch weil die Amiga Instrumente gut nachbilden konnte.
Und, weil sich der IBM-kompatible PC zum Standard entwickelte, wurde vom Braunschweiger Commodore Team noch das Sidecar entwickelt.Der A1000 hatte allerdings einen Haken, er war für Normalbürger als Heimcomputer unerschwinglich. Deswegen kamen 1987 der A500 und der wieder aus Braunschweig stammende A2000 auf den Markt, ersterer als klassicher All in One Heimcomputer, letzterer als erweiterbarer, klassischer Desktop.
Gerade der A500 wurde als bezahlbarer, leistungsfähiger Heimcomputer ein echter Erfolg, standardmäßig mit 512KB RAM, von den meisten wohl irgendwann auf mehr Speicher erweitert.

Für viele ist dieser Rechner genau DIE Freundin, zwar nicht immer mackenfrei, manchmal divenhaft, letzten Endes aber doch immer treu bis zum Tod.Beeindruckende Amigaspiele gibt es zu Hauf, viele davon aus England oder Deutschland. Mit der Freundin wurden etwa Team 17 oder die Bitmap Brothers groß, Psygnosis zauberten Grafikorgien auf den Schirm, Factor 5 ließ Bildschirme glühen und die Pixelkünstler von Thalion zauberten neben guten Rollenspielen auch die Grafikorgie Lionheart auf den Schirm.
Auf der Freundin fand man so ziemlich alles, berühmt berüchtigt ist wohl Rick Dangerous. Aber ob Prügelspiele, Rollenspiele, Rennspiele, Plattformer oder teils hervorragende Shoot em Ups, wenn auch manchmal wie bei Katakis dreis geklaut, Point & Click Adventure oder Denkspiel, Amiga hatte wirklich alles in einer Qualität, die Ende der Achtziger im Westen keine Konsole bot und von der der typische EGA-Grafik PC ohne Soundkarte meist sehr weit entfernt war.
Wie es manchmal halt einfach so ist, mitten in der Hochphase bahnt sich heimlich, still und leise das Ende an. Raubkopien sind auf der Freundin extrem einfach, Crackergruppen basteln nicht nur tolle Intros, sie knacken auch jeden noch so guten Kopierschutz und gerade junge Schüler sparen, irgendwie durchaus verständlich, allzu gerne am Preis für ein Spiel, wenn es nur eine Leerdiskette kosten kann, ganz ohne an die Folgen zu denken. Zwar werden noch Spiele verkauft und produziert, aber immer weniger Entwickler proggen exklusiv für die Freundin.
Das Amiga CDTV als Multimediamaschine ist ein teurer Spaß und floppt.
Gleichzeitig ist Commodore selbst unwillig, den Amiga ernsthaft weiterzuentwickeln. Statt des leistungsfähigen Walker Prototypen kommen A1200 und A4000, gerade letzterer zwar mit schnellen Prozessoren, aber einfach zu spät, beide mit nicht komplett erneuertem Chipset, das mit SVGA Grafikkarten und modernen PC-Soundkarten nicht mehr mithalten kann. Dass alte und neue Kickstarts nicht so recht kompatibel untereinander sind macht es kaum besser, mit der Spargurke Amiga 600 kann auch keiner was anfangen.
Schließlich und endlich schreibt die PC-Sparte trotz ordentlicher Verkäufe, Missmanagement sei Dank, Verluste.Auch der als Konsole getarnte A1200 mit CD Laufwerk, den viele als Amiga CD³² kennen kann Commodore nicht mehr retten. Geräte werden zwar durchaus verkauft, aber Commodore kann seine Produzenten nicht mehr bezahlen und geht in die Insolvenz.
Die Freundin taucht zwar noch mal kurz bei Escom auf, der deutsche PC-Discounter verzockt sich aber auch abseits des Amiga, dass die neue Amigalinie nicht allzu erfolgreich wird verlängert die Zeit bis zu dieser Pleite also auch nicht.Umso erstaunlicher ist, dass die Freundin bis heute auf eine treue Fangemeinde zurücblicken kann. Das AmigaOS wird bis heute weiterentwickelt, der klassische Amiga hatte eine so treue Fangemeinde, dass Amigahefte bis in die späten Neunziger, Jahre nach Commodores Pleite, verkauft wurden und es gab sogar einen, wenig bekannten, Nachfolger, die AmigaOne Familie auf PowerPC Basis.
Tot kriegt man die Freundin also nicht wirklich.
Amiga für Sammler:
Software gibt es reichlich. Vieles kann man sogar völlig legal aus dem Netz laden. Originalspiele wiederrum können teilweise echten Sammlerwert haben, wobei man bedenken sollte das Disketten stärker altern als Module.
Bei der Hardware gibt es krasse Unterschiede. Designamigas, originale 1000er oder ein CDTV in gutem Zustand können mal mehr, mal weniger teuer werden.
Gibt man sich mit einem vergilbten Standard 500er zufrieden kommt man teils unter 40,-€ weg, braucht aber eine Ersatzteilkiste. Laufwerke etwa gehen gerne mal kaputt und das Netzteil reagiert auch öfter empfindlich.Ein anderes Problem sind gut erhaltene Monitore oder der TV-Modulator.
Alternativ bleibt der Emulator. In jedem Fall sollten Amigafans ihre Disketten archivieren, nur für den Fall der Fälle.
captain carotTeilnehmerBei lokalen Händlern ist das immer so eine Sache. Der EP direkt vor Ort ist wirklich ziemlich gut, ein paar andere, kleine Händler in der Nähe, naja.
Was die Sache mit dem Digital Out angeht, out, dein neuer TV sollte einen Audio Return Channel haben. D.h. der TV kann an einen AV-Receiver Dolby Digital (oder Stereo) zurückschicken von allen Geräten, die per HDMI reingehen.
captain carotTeilnehmerDie e ist sparsamer und wenn der TV Audio Return hat BRAUCHT man keinen optischen Ausgang.

Bleibt die Optik. Die matte S finde ich etwas stylischer.
Bei der U liegt das Problem eher darin, dass die entweder Stereo oder unkomprimierten Mehrkanalton via HDMI ausgibt, aber keinen Dolby Digital Stream.
captain carotTeilnehmerMit Naughty Dog? Erfolgslieferant für Technikbomben? Sony wird Uncharted 4 und Last of Us 2 wohl kaum für Jak&Daxter hergeben. Ne, die brauchen dafür wirklich frische Studios.
Was Rare angeht, Kameo und Viva Pinata waren noch gut, danach kam von denen nix bewegendes mehr. Auch MS bräuchte erstmal einen ernsthaften Fahrplan für sowas.
Das hat Sony übrigen neulich mal selbst so ähnlich geäußert, im Gegensatz zu Nintendo fehle es ihnen an Marken, die wirklich junge Kunden an Sony führen würden.
captain carotTeilnehmerWas oddworld angeht, Lorne Lanning ist auf MS nicht gut zu sprechen. Ob zurecht, darüber könnte man letzten Endes streiten.
Was Plattformer und Co. im allgemeinen angeht, IMO haben da Sony UND MS ein Defizit. Gerade MS hat zwar auf Casualtitel gesetzt, aber auf solche Coretitel und “kinderspiele” nie übermäßig. Sony hat die Sparte wie ich finde mit der PS3 stark vernachlässigt.
captain carotTeilnehmerDas hängt wohl davon ab, was man spielt. Ich fand es spätestens bei GC nicht mehr zeitgemäß. Daher bin ich echt froh, dass es bei der U geht.
captain carotTeilnehmer@DGS: Die ganzen Tracker sind nicht perfekt genau, auch wenn die Zahlen das suggerieren. Insofern sollte man sich einfach im Klaren sein, dass es bei ALLEN gewisse Schwankungen und eine kleine Fehlerquote gibt.
In Japan gibt es mit dem Tracking von Famitsu und Media Create praktischer Weise gleich zwei große Charts. Jetzt kommt der eigentliche Knackpunkt im diesem Fall:
1. Es wurden wohl so oder so nicht alle Konsolen abverkauft. Konnte man sogar bei Onlinehändlern überprüfen, bei amazon.jp war das Bundle mit Kamera z.B. gestern noch lieferbar.
2. Der Start ist in etwa auf Wii U Niveau. Die Wii U hatte effektiv auch einen sehr guten Start in Japan. Damit war bei der PS4 auch in jedem Fall zu rechnen. Die Frage ist da eher, wie es mittel- und langfristig aussieht. Und da geh ich eher davon aus, dass die PS4 in Japan die Erwartungen vieler nicht erfüllen wird und sich nicht so herausragend verkauft.
Momentan gibt Japan gegenüber der One einen ordentlichen Vorsprung und MS wird dort wahrscheinlich nie punkten können.
captain carotTeilnehmerMuss mal gucken, ob ich den Link noch finde. War ‘irgendwo’ bei VGChartz samt Link zu den Media Create Zahlen.
Media Create geht auch von weniger Konsolen als Famitsu aus. Die kommen auf 309.000, womit die PS4 ziemlich genau auf dem Level der U läge.
Interessant sind jetzt die ersten paar Wochen insgesamt, da bleibe ich dabei, dass Sony 600.000 schafft in den ersten Wochen, und wie sich die Verkäufe danach entwickeln. Die U hatte dort auch einen prima Start und brach dann massiv ein.
captain carotTeilnehmerKinect kostet ähnlich viel. ^^
Mit einem Verzicht könnte MS also den Preis in etwa auf PS4 Niveau senken. Einigen wir uns bei beiden Herstellern mal darauf, dass sie mit Verzicht auf ihre Sonder-HW Einsparpotenzial hätten bleibt das Problem, dass MS bei Kinect schon in nahezu allen Punkten zurückgerudert ist, das Ding muss ja nicht mal angeklemmt sein, während das Gamepad bei Nintendo immer noch tief im OS verankert ist.Resolutiongate wird in den meisten Fällen mehr Marketingnachteil als alles andere sein. Wer nicht gerade 2m vom 50″ entfernt sitzt wird wohl keinen Unterschied zwischen 720p skaliert und 1080p sehen. Falls Fernseher noch munter weiter wachsen mag sich das im Lauf der Generation ändern. Aktuell spielt es in den meisten Wohnzimmern und in der Praxis aber keine große Rolle.
Das Problem ist hier wirklich eher darin zu sehen, dass Sony more power for the lesser price bietet.
Eine ausgeprägt höhere Fehlerquote kann man der PS4 nicht nachweisen, insofern auch keine besonderen Schwächen bei der HW.Software ist zu einem guten Teil Geschmacksache. Mich haut bisher bei keinem das Line Up erschienener Spiele um, ich würde aber fast sagen, dass es neutral betrachtet eher unentschieden ist. Punkten kann Sony hier vor allem mit PS+, während Games with Gold auf der One noch nicht angelaufen ist.
Was OS und Online angeht, hier hat Microsoft nunmal (leider) auch viel schlechte Publicity selbst verschuldet. Sony hat das OS im Vergleich zur PS3 in vielen Punkten verbessert, bei MS muss derzeit einiges nachgepatcht werden.
Ist deswegen bei Sony alles besser? Nein, sicher nicht. Aber bis auf Kleinigkeiten hat sich bei Sony zum Start mehr getan. Und es sind Kleinigkeiten, die für positive Publicity sorgen. Etwa, dass MMO´s und F2P kein PS+ brauchen.
Ist zwar letzten Endes für 90% der Spieler witzlos, weil sie für CoD und Co. trotzdem blechen müssen, aber es zieht.
captain carotTeilnehmerEs war. FIFA 14 läuft auf beiden an sich identisch, die One Fassung hat einzig eine andere Gammakurve (MS-typisch mal wieder die falsche^^).
captain carotTeilnehmerMedia Create Charts Ending Jan. 23:
DKC TF: 14.330 Einheiten, auf Rang 12 und damit das einzige Wii U Spiel in den Charts diese WocheWii U: 8.407 Einheiten, im Vergleich zur Vorwoche damit nahezu unverändert. Der PS4 Launch hatte damit anscheinend nahezu keinen Einfluss auf auf die Wii U Verkäufe.
Detail am Rande, Media Create kommt “nur” auf 309.154 PS4, das wäre also ziemlich genau die gleiche Menge wie bei der Wii U. Umso interessanter wird es wohl, wie sich Sony im Lauf des Jahres in Japan schlagen wird und welchen Einfluss Nintendos Exklusivtitel dort haben werden.
captain carotTeilnehmerLiefermenge der PS4 in Japan, Media Create geht von 350.000 Konsolen für den Start aus. Auch wenn das weit weniger ist als die Schätzungen einzelner Analysten war es anscheinend die richtige Anzahl.
captain carotTeilnehmerJa, darüber braucht man wohl kaum zu diskutieren. :-p
Die erste 360 hatte er Anfang 2006 geholt, die PS3 “erst” 2008. Er hat wohl einfach erwartet, dass so ziemlich alles, was für die aktuellen Konsolen kommt auch für Next Gen erscheint.
IMO kauft man ne Konsole halt entweder zum Start, weil man sie “unbedingt” haben muss oder man wartet, bis Preis und Spieleangebot passen. Die U hätte ich mir Ende 2012 auch nicht gekauft, aktuell haben halt weder PS4 noch One viel, was mich interessiert. Und gerade bei MS dürfte es sich lohnen, ein bisschen zu warten.
captain carotTeilnehmerGestern Abend war übrigens noch ein Kumpel da, den ich seit der 5. Klasse kenne. Für PS360 hat er zusammen mittlerweile 180 Spiele. Der hatte sich die One geholt und findet Knäckt sogar ganz nett. Trotzdem überlegt er im Augenblick, die Kiste wieder zu verkaufen, weil für ihn nix wirklich relevantes draußen ist und vor Witcher 3 auch kein Next Gen only Spiel kommt, das er unbedingt haben will. Titanfall juckt ihn nicht. Forza 5 ist ihm als Forza Fan zu beschnitten…
Mit Nintendo kann er so viel übrigens nicht anfangen, den Funktionsumfang vom Gamepad fand er aber auch nicht schlecht.
Aktuelle Überlegung seinerseits ist, die One zu verkaufen und dann erstmal nur die PS4, sobald endlich frei verfügbar, zu holen. Die One dann erst wieder, wenn mal Gears und Co. draußen sind.
Ich verstehe zwar echt nicht, warum man sich ne Konsole zum Start kauft, wenn für einen nix relevantes an Spielen rauskommt, aber gut.
-
AutorBeiträge



