captain carot
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captain carotTeilnehmerNachhaltige Landwirtschaft funktioniert auf verschiedene Weisen, man braucht sich aber definitiv auch nix vorzumachen, dass der größte Teil derzeit alles andere als nachhaltig ist. Das betrifft Veganer nunmal mindestens genauso.
captain carotTeilnehmerSteht wohl außer Frage, dass Qualität wichtiger ist als Quantität. Andernfalls würden wir mittlerweile alle nur noch mit Smartphones rumspielen. :-p
Dennoch fehlt es einerseits an Quantität, eben für all diejenigen, die nur auf einer Plattform spielen, andererseits schlicht an Auswahl. Im vergangenen Jahr hat Nintendo ausschließlich auf Niedlich-Marken gesetzt. Das senkt zwar nicht die Spieltiefe, viele Kunden werden so aber gar nicht erst angesprochen, gerade diejenigen, die “erwachsene” Spiele wollen. Das Problem dabei ist vor allem, dass man nicht nur die Kiddies und Teenager abschreckt, die nur die vermeintlich coolen Sachen spielen wollen, sondern direkt auch die Kunden, die eben auch ein Tomb Raider oder Bioshock Infinite spielen möchten, zusammen mit anderen Sachen.
Das andere Problem mit der Quantität ist nunmal ganz einfach DKC TF, großes Loch, Mario Kart 8, großes Loch…Momentan ist die Wii U damit vor allem für Hardcore Nintendofans interessant, denn als reines Kinderspielzeug ist sie IMO insgesamt noch zu teuer und für die breite Masse ist das Angebot doch arg eingeschränkt. Dummerweise ist das Business von heute aber kein kleines Geschäft mehr, Spiele kosten einige Millionen in der Entwicklung, ohne genug Sexappeal für den Massenmarkt seh ich da keine Chance auf Dauer.
captain carotTeilnehmerMGS finde ich reichlich albern, Die Arcstroy von AC sowieso.
1. Handlung erspielt sich bei Spielen teilweise oder gar größtenteils, siehe etwa so ziemlich jedes Zelda oder gar Spiele mit nonlinearer Handlung.
2. Eine gute Handlung schadet nicht, es schadet aber, wenn man das Spiel aus dem Fokus verliert.
3. Im Vergleich zu Film oder Buch als rein erzählenden Medien muss eine Spielstory nicht unbedingt schlechter oder weniger komplex sein. Storytelling in Spielen steckt aber immer noch in den Kinderschuhen. Momentan neigt man primär dazu, andere Medien zu kopieren statt eigene Wege zu gehen.
captain carotTeilnehmerDu spielst am PC.
Wie sieht das wohl bei Menschen aus, die nicht am PC spielen?
Die sollen nicht mit derzeit bestehenden Ressourcen mehr raushauen, sondern Inhause Studios ausbauen, externe beauftragen (F-Zero GX als Stichwort) und sicherstellen, dass es konstanten Softwarenachfluss gibt, zu Not auch von THird Parties.
Das ist keine reine Qualitätsfrage sondern eine Frage, wie attraktiv die Plattform für Konsumenten und letztendlich auch für Nintendo selbst ist.
captain carotTeilnehmerHmm, so ab 18:00Uhr? Oder noch was früher?
captain carotTeilnehmerMetroid Prime 36 +
Vanquish 10
The Last of Us 26
Shadow of the colosus 26
God of War 10 –
Donkey Kong Country Returns 34
Super Metroid 18
Journey 20
captain carotTeilnehmerBisschen spät.
captain carotTeilnehmerDas hängt vom Gerät ab. Bei Notebooks ist es generell so, dass die auch ohne Akku laufen, bei Handy und Tablet geräteabhängig. Wobei wohl anteilig mehr Tablets ohne Akku funktionieren als Handys.
2. Februar 2014 um 15:16 als Antwort auf: Der entweder-oder-Thread (nur ein Post am Tag bitte) #1170947
captain carotTeilnehmerKreisverkehr, auch wenn Städter da zum Verkehrshindernis werden. xD
ÖR oder Privat?
captain carotTeilnehmer@rvn: Nur ein Post pro Tag. Wurde ich ja selbst dran erinnert.
captain carotTeilnehmerDas hängt 1. vom handy ab und 2. gibt das Ladegerät (vs. Netzteil) da meist nur Strom an den Akku weiter, der wiederrum den Strom an das Handy liefert.
captain carotTeilnehmerHerbst 1995. Eigentlich habe ich von 2D Spielen wirklich genug. Mit dem Kumpels wird Playstation gespielt, Ridge Racer, Wipeout, Toshinden und Tekken. Sogar einen neuen Fernseher, gigantische 51cm mit SCART und Stereoton hab ich mir für die PSX geholt. Jene Abkürzung verwendet Sony Mitte der Neunziger nämlich für die Playstation, auch wenn sie zehn Jahre später für die DVR-fähige PS2 variante recycled wird.
Kurzum, wirklich scharf bin ich auf mein Super Nintendo nicht mehr. Wiederrum kurzum, das ändert sich schlagartig. Mitten im 32Bit Rausch wandert ein mickrige 16MBit großes Modul in den Schacht meines ollen SNES, mit folgendem Startbildschirm:

Ein simples, aber unglaublich stimmiges, witziges Intro später ist es um mich geschehen. Statt mich um Destruction Derby oder Warhawk zu scheren bin ich mit Baby Mario und Yoshi auf der Insel des letztgenannten unterwegs, um Marios Babybruder aus den Fängen von Kamek zu befreien.
Kaum zu glauben, aber während die Zockerwelt, ich ja eigentlich auch, nach 32Bit und 3D schreit, ich sogar schon Doom und Descent auf dem 486DX50 Familienrechner gespielt habe, bin ich im 2D Plattformerrausch. Kein Wunder, dieses Spiel ist schlicht perfekt. Klar, die Steuerung ist 1a, das Leveldesign typisch Nintendo, also im Prinzip nix neues. Und doch, Yoshi’s Island ist einfach besser. Die Lernkurve dieses Spiels ist bis heute nicht nur unübertroffen sondern unerreicht. Einige andere Spiele bieten mittlerweile fast das Niveau, kommen aber nicht ganz da ran, andere, sogar Nintendotitel, sind Lichtjahre von dieser Lernkurve entfernt. Yoshi ist aber auch wirklich IMMER fair. Sicher, spätere Level sind überraschend knallhart. Anders als etwa bei Donkey Kong hat man aber zu wirklich keiner Zeit das Gefühl, unfair behandelt zu sein, man weiß so ziemlich immer sofort, wo der Fehler lag. Jeder Gegner, jede Sprungpassage, alles ist perfekt platziert.
Klar, hier wird das Rad auch nicht neu erfunden, trotzdem bringt Yposhi einige neue Ideen ein, während alte Ideen, etwa Verwandlungen neu aufbereitet und somit trotzdem frisch präsentiert werden. Mit dem Yoshihelikopter unterwegs zu sein, das macht auch dann Spaß, wenn man ähnliches schon 100 Mal bei Mario und Co. gesehen hat. Auch in Punkto Gegenwehrmaßnahmen ist der kleine Dino (oder besser die Dinos?) überaus flexibel und frisch. Gegner fressen und Eier sammeln, die man prima verballern kann, Kürbiskerne spucken, Yoshi kann schon was.
Ebenfalls praktisch ist, dass man nicht sofort ein Leben verliert, sondern nur Babymario. Erst, wenn man ihn nicht rechtzeitig einfängt ist es um Yoshi geschehen. Wer nun glaubt, dass Yoshis Island so zum Kinderspiel wird, der irrt dennoch.

Die andere Seite sind natürlich Grafik, Sound und Design. Gerade letzterer Aspekt verdient besondere Beachtung. Super Mario World 2 setzt auf Handmaloptik. Im Prinzip typisch für die Zeit, auch wenn nicht zuletzt Donkey Kong Country die seinerzeit so moderne Renderoptik salonfähig macht. Und trotzdem, es ist einfach anders. Denn Yoshi’s Island setzt auf einen Wachsmalerlook. Die Rettungsmission des kleinen Dinos wirkt so ausgesprochen niedlich, fast schon kindlich, erstaunlicher Weise aber nie kitschig, sondern schlicht stimmig und schön.
Für nette, aber eher dezente Effekte sorgt der Super FX Chip 2, primär für riesige Gegner, aber auch für sauber implementierte Polygongrafiken.

Was die Standbilder nicht vermitteln können sind die großartigen Animationen, egal ob Shy Guy auf Stelzen, wackelnde Blumen, Yoshis winkern oder kleine Details in der Hintergrundgrafik.
Kurzum, Yoshi’s Island ist ein richtig schönes Spiel. Andere Titel mögen beeindruckender gewesen sein, rückwirkend betrachtet ist es aber eines der schönsten 16Bit Spiele und ein optisches Meisterwerk.Weniger beeindruckend, zumindest auf den ersten Blick, ist die musikalische Untermalung. Das liegt zum Teil daran, dass auch klassische Mariothemes verarbeitet werden, zum anderen wohl aber auch daran, dass die Musik sich immer ins Gesamtbild einfügt.
Dadurch entsteht eine Harmonie, die man erst bemerkt, wenn man den Ton mal ausstellt.
[img]http://www.mobygames.com/game/snes/super-mario-world-2-yoshis-island/screenshots/gameShotId,27062/[/img]Super Mario World 2: Yoshi’s Island ist ganz sicher eines der besten, wenn nicht das beste 2D Jump & Run. Für mich ist es schlicht der beste Plattformer überhaupt. Leider hat bisher keiner von Yoshis weiteren Ausflügen auch nur ansatzweise die Qualität des Erstlings erreichen können.
Wertung?
Perfect: 10/10
captain carotTeilnehmerNintendo HAT Geld, sogar reichlich. Ein beträchtlicher Teil des Kapitals ist zwar fest, sie haben aber auch liquide Mittel in rauen Mengen.
Nintendo hätte (mehr) Entwickler einkaufen oder sie mit Titeln beauftragen sollen. Das wurde versäumt. Man hätte Teams früher aufstocken können, die an Titeln in Entwicklung arbeiten, auch das hat man versäumt. Schließlich und endlich hat man es versäumt, Deals mit Drittanbietern auszuhandeln, für eine Konsole, die wieder mehr auf Coregamer setzen sollte ein unverzeihliches Versäumnis.
Beispielsweise hat Ubisofts ZombiU eine gar nicht so kleine Fangemeinde, hier hätte Nintendo Ubisoft mit einer Fortsetzung beauftragen können und die Entwicklung finanzieren. Das hätte einen Imagetitel abgegeben, davon hat die U aber eh kaum welche bisher.
captain carotTeilnehmerWas den Akku angeht, das Problem ist, dass der, wenn das Ding chronisch am Netz hängt, nie entladen wird. Und nö, brauchen tut das NB den nicht.
captain carotTeilnehmerUm Verwirrung zu vermeiden mal ein Plus und ein Minus vernichtet.
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