DerSebomat

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  • als Antwort auf: Der Arbeit Thread #1124367
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    Im Moment bin ich in keiner Hotelkette. Wie gesagt, es ist ein privates Hotel. Aber ich habe schon in vielen Ketten gearbeitet, im In- und Ausland. Maritim, Le Meridien, Sofitel und anderen (teils) privaten 5 Sterne Superior Häuser. Und es war überall die selbe Kacke. Die Kollegen warenallerdings immer alle cool, es herrscht überall “wir-sitzen-alle-im-selben-sinkend-Schiff”-Stimmung. Und je besser die Läden werden, desto verzweifelter ist das Personal. Ich habe echt das Gefühl in die Abgründe der Berufswelt geblickt zu haben. Alkohol und Drogen sind Alltag, viele haben Burnout. Ne Kollegin von mir hat während der Schicht Weinkrämpfe bekommen. Egal. Den Gästen muss es gut gehen.
    Und irgenwie fühlt man sich vom Arbeitgeber immer beschissen. Die stellen einen gerne für nen Hungerlohn ein und lassen dich dann die Arbeit von der Position über dir machen. So gings mir in einem neueröffneten Haus hier in München. Beworben hab ich mich als “Chef de bar”, aber ich habe die Arbeit vom “Barchef” gemacht. Ich war also nicht nur oberster Barmixer, sondern auch Abteilungsleiter. Das heisst Dienstpläne schreiben, die Getränkekarte schreiben, Drinks erfinden, etc. Aber logo bekam ich das nicht bezahlt. Dann haben die mich da 6 Tage die Woche 12 Stunden reingestellt. Es war die Hölle. War ein Tagungshotel. Stundenlang nix, dann kam ne 100er-Gruppe auf einmal die alle essen und trinken wollen. Und ich allein. Fuck it!! Mein Vorgesetzter war ein kompletter Irrer, ich hatte wirklich körperliche Angst vor ihm. Hannibal Lecter sag ich nur. Nach 3 Monaten hab ich gekündigt und die haben das echt nicht verstanden warum mir das dort nicht gefiel. Da weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll. Ich hab mich mittlerweile für ersteres entschieden.

    Ja, ich studiere jetzt Pädagogik und Soziologie. Warum? Weil ich ganz gut mit Menschen kann, denke ich mal, und weil man dort auch als Älterer anscheinend ganz gute Jobchancen hat. Goldene Wasserhähne werd ich dort nicht verdienen, aber mal ganz ehrlich, alles ist besser als Gastro. Wenn du mit Mitte 40 deinen Job in der Gastro verlierst, stehtst halt erstmal da. Wer nimmt dich denn da noch? Die wollen doch alle junge, knackige Leute die zu allem ja und Amen sagen und die sie verheizen können. Und dein Alogeld wird vom Nettogehalt berechnet. Dann hast auf einmal statt 2500 im Monat nur noch 800. Viel Spaß.


    @Ravingrabbid
    : Deine Story ist ja auch hart. Aber hab ich sowas auch schon mitbekommen. Als Koch ist es halt ultrahart, weil man halt auch kein Tip bekommt. Im Service kann man wenigstens noch sagen, dass die Kohlen stimmt solange man am Gast ist. Wirst wohl auf der BOS sein, oder? Da war ich die letzten 2 Jahre auch. War natürlich der Älteste. Mein Spitzname war Gandalf. :-) Aber zum Lernen ist es nie zu spät. Viel Erfolg dir!

    als Antwort auf: Wii U Talk #1082153
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    Das ist ja auch mal mega kindisch vom dem Sony-Chef. Das kann ich irgendwie gar nicht glauben, dass der das auch tatsächlich so gemacht hat. Ziemlich unprofessionell.

    als Antwort auf: Der Arbeit Thread #1124355
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    Jo. Arbeite an der Bar. Aber auch mit im Service. Ist ein relativ kleiner Laden und wenn nicht viel los ist, macht halt jeder alles. Außer es kracht, dann wird nach Stationen gearbeitet. Ist ein kleines privates Hotel mit Restaurant und Bar.
    Ich komme mit unserem neuen Betriebsleiter super klar, auch wenn ich finde dass er eine Vollpfeife ist. Hat halt noch nie so richtig in der Gastro gearbeitet. Kannst dir ja dann vorstellen wie das so ist, so einen über dir zu haben. Aber wir sind auf einer Wellenlänge, weil er – Überraschung – tatsächlich auch ein Zocker ist. :-)
    Komme gestern in die Arbeit, und schwupps, wieder ein Kollege weg. Auch noch mein Lieblingskollege. Schade. Aber der kam mit dem neuen Betriebsleiter halt gar nicht klar, hat sich mit ihm gestritten, ihn als Arschloch bezeichnet, alles hingeworfen und ist dann entrüstet nach Hause gelaufen. Zurück blieb eine studentische Aushilfe, die völlig überfordert war. Und so wollen die halt ein Restaurant wieder zum laufen bringen, das in München mal einer DER Adressen der Stadt war und jeden Abend voller Promis war. So wirds wohl nicht klappen. Jetzt hab ich nen neuen Kollegen, völlig versoffener Typ, sieht aus wie 60, ist aber erst Mitte 30, kam den ersten Tag komplett nassgeschwitzt, mit riesigen Pupillen, erhöhten Rededrang und Schniefnase. Eine Allergie meinte er. Ja ne, ist klar. Ein typisches Gastro-Opfer halt. Sieht man ja häufig in unserer Branche.

    Also wenn du überlegst dich wo anders zu bewerben, kann ich dir das nur absolut empfehlen. Sag nein zur Gastro und ja zum Leben. Tagungszentren sind allerdings auch blöd, finde ich. Bankett aufbauen, umbauen und wieder abbauen. Alles natürlich schnell, schnell, schnell. Da bist halt ein Möbelpacker und das Tip ist auch scheiße.

    Und sorry wenn ich so depri und desillusioniert daher komme, aber ich kann an unserem Job einfach nix mehr gutes sehen. Ist fürn Arsch würd ich sagen und die Zeit arbeitet gegen uns. Darf ich mal fragen wie alt du bist?

    als Antwort auf: Wii U Talk #1082134
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    Ist das denn schon amtlich, dass niemand mehr die WiiU unterstützt?

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959399
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    Weil wir grad bei Sci-Fi sind: Habe mir grad Elysium reingefpfiffen. Ist ein optischer Knaller und hat ne ziemlich epische und auch aktuelle Story, aber irgendwie mag ich Matt Damon nicht so und Jodie Foster find ich für die Rolle irgendwie fehlbesetzt. Ich finde der Bösewicht steht ihr nicht. Trotzdem guter Film der aber im Schatten von Oblivion steht, meiner Meinung nach.

    als Antwort auf: Ich will hüpfen und rennen! (Der Jump`n`run-Thread) #1168733
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    Geil! New Zealand Story kenne ich noch vom Amiga 500! Hat Spaß gemacht, auch wenn es neben Toki ein bisschen blass daherkam.

    als Antwort auf: Der Arbeit Thread #1124351
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    Jupp. Und genau das ist der Grund warum ich mit Mitte 30 noch die Uni besuche. Nicht falsch verstehen, aber das ist einfach ne Kack-Branche. Ich arbeite da auch schon 10 Jahre. Und es ist immer Chaos. Nie Personal, ständig Leute krank, hohe Fluktuation. Bei uns gibts seit 4 Wochen auch nen neuen Betriebsleiter, der erst mal 2 Leute rausgeworfen hat, 2 wurden dann gleich krank und ich durfte dann die Schichten abdecken, auch krank, sogar ansteckend, also ne Gefahr für Gäste und Kollegen, aber scheiß doch drauf, the show must go on. Ich liebe die Gastro, mir macht das auch nen riesen Spaß, aber das einzige was ich dort gelernt habe ist Schmerzen zu ignorieren und mein Maul zu halten.

    als Antwort auf: Filmzirkel Filmbesprechung #1178501
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    Dass im Film soviel geraucht wird, ist mir nicht aufgefallen. Aber früher galt ja rauchen noch eher als schick und cool, weswegen mich das auch nicht verwundert.

    Was haltet ihr denn vom geänderten Ende? Ursprünglich wurde der Mörder ja zum Tode verurteilt, die Hinrichtung selber sah man aber auch nicht. Nun sieht man ja nur die trauernde Mutter, die sagt, dass das die toten Kinder auch nicht mehr zurück bringt. Finde ich schon interessant. Während man früher ganz klar solche Menschen als Monster abgestempelt hat, geht man heute sensibler mit dem Thema um.

    als Antwort auf: Die Freude an der Angst (in 3D) #1166378
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    Jo. Den gibts auch auf Disc. Oh mein Gott. Ich hab ChrisKong nen Film empfohlen. Jetzt bin ich ja richtig aufgeregt. :D

    Donnie Darko finde ich zurecht gehyped. Aber unterm Strich ist sowas halt immer Geschmackssache. Und der Song am Ende ist fantastisch! ;-)

    als Antwort auf: Die Freude an der Angst (in 3D) #1166376
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    Unter brain- oder mind fuck verstehe ich halt story twists, die einen mit Tatsachen konfrontieren, die man nicht mal ansatzweise sehen hat kommen. Wie so ein unerwarteter Schlag ins Gesicht eben. Das beste Beispiel ist wohl das Ende von “The Sixth Sense”.

    Und bei Triangle versteht man die Pointe am Schluß erstmal nicht, denke ich mal. Habe gestern auf IMDB dann noch wüste Theorien darüber gelesen, die alle ziemlich schlüssig klangen. Aber ist schon ein ziemlich komplexer Streifen, auch wenn er auf den ersten Eindruck so gar nicht den Eindruck macht.

    Donnie Darko find ich übrigens klasse, verstehe aber jeden der ihn nicht gut findet. Das ist schon alles extrem an den Haaren herbeigezogen und ziemlich verschachtelt, habe aber wohl selten einen atmosphärischeren Film gesehen. Dieser Hase hat mir tatsächlich auch Angst eingejagt.

    als Antwort auf: Die Freude an der Angst (in 3D) #1166370
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    Eigentlich sollte für diesen Film der Thread “Die Freude am Ungewissen” heissen, so richtig Angst hat der nachfolgende Film nämlich nicht gemacht. Dennoch hat er mich fasziniert und ich möchte ihn euch kurz vorstellen:

    triangle_film_397288t.jpg

    Nein! Kein üblicher “wir-sind-attraktive-Jugendliche-und-werden-nach-dem-10-kleine-Negerlein-Prinzip-abgeschlachtet”-Film. Ganz und gar nicht. Der hier ist anders. Gewaltig anders! Trotzdem will man uns anfangs genau wieder das glauben machen.

    Triangle_ship_image.jpg

    Da haben wirs wieder. Das Horrorfilm-Klischee. Jung, attraktiv, unternehmungslustig. Ein Segeltrip solls diesmal sein. Und nein, nichts kommt aus dem Wasser raus und sieht unsere Darsteller als leckere Zwischenmahlzeit. Etwas anderes passiert. Was ganz anderes um genau zu sein. Nämlich das hier:

    Aeolus.jpg

    Ein großes Schiff taucht auf einmal auf. Sehr praktisch für unsere Segler, ihr Boot wurde nämlich Minuten zuvor von einer dunklen Gewitterfront zerstört. Sehr komisch auf ruhiger See und bei strahlendem Sonnenschein. Aber trotzdem ist es passiert.

    Und so gehen sie an Bord, die Jungs und Mädels. Ist ja dort auch wesentlich trockener und sicherer als im offenen Meer rumzutreiben. Oder? Trockener vielleicht, aber sicherer?
    Ha! Erwischt!! “Ghost Ship” denkt ihr jetzt! Ui. Auf dem Schiff spukt es und die 5 gruseln sich gewaltig. Ein paar jump scares, ein paar Tote, eine halb-epische Hintergrundgeschichte. Nein! Eben nicht! Von der Atmosphäre her erinnert das ganze mehr and “Shining”, als an den zuerst genannten. Keine Besatzung, dunkle düstere Gänge, undefnierbare Geräusche und gruselige Hotelzimmer. So machen sich die 5 also auf, das Schiff zu erkunden.

    In_the_dinning_are.jpg

    Und ab da an sollte man mit der Beschreibung des Films aufhören. Zu überraschend, unkonventionell und besonders kommt dieser Film daher. Jede kleine Andeutung wär schon ein massiver Spoiler. Nur so viel sei verraten: nichts ist so wie es zu sein scheint. Ihr denkt ihr kennt die Geschichte? Mit Sicherheit nicht! Und so sitzt man mit einem riesigen Fragezeichen über dem Kopf vor dem Fernseher und kommt von “hä?” über “wtf??” zu “was zum Teufel?”. Und am Ende denkt man sich sofort: “das muss ich mir jetzt wohl nochmal anschauen”.

    Triangle hab ich durch Zufall beim surfen im Internet entdeckt – ich hab nen Bericht über das Bermuda-Dreieck gelesen – und hat mich von der ersten Minute an gepackt. Wer auf böse Storytwist und absolute brainfucks ala “Lost” oder den “Shayalaman-Filmen” steht, sei dieser Film wärmstens ans Herz gelegt. So nebenbei anschauen ist hier nicht. Aufpassen ist angesagt. Das könnte man dem Film aber fast schon wieder ankreiden……

    als Antwort auf: Filmzirkel Filmbesprechung #1178498
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    Was ich bei den Originaltonspuren immer sehr nervig finde, ist, dass die Stimmen oft sehr leise und die Geräusche immer sehr laut sind. Und das bei fast jedem Film. Oder hab ich da etwa bei meiner Playse was falsch eingestellt? Wenn man Abends/Nachts nen Film schaut ist das dann oft schon blöd, wenn man richtig laut machen muss um das Genuschel zu verstehen und dann kommt ne fette Explosion oder ähnliches und man denkt den Fernseher zerreissts gleich. Das dürfte die Nachbarn wohl auch etwas nerven manchmal. ^^

    als Antwort auf: Filmzirkel Filmbesprechung #1178496
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    @Synchro: Ich schaue Filme und Serien auch gerne im englischen Original. In erster Linie aber tatsächlich damit mein Englisch nicht einrostet. Finde aber auch, dass die deutschen Synchronisationen top, wenn nicht sogar manchmal besser als das Original sind. So empfinde ich Homer Simpsons Stimme im Deutschen noch dümmlicher als im Original und somit besser. Auch bei Lost, das ich Deutsch anfing und dann auf Englisch wechselte, fand ich manche deutsche Stimmen wesentlich emotionaler und ergreifender als im Original. Jeder soll schauen wie er will, aber mich nerven Leute, die es nicht schaffen, sich mal einen Film in ihrer Muttersprache, also Deutsch, anzuschauen. Dann wird da mords abgelästert, ala “oh gott, der sagt auf deutsch echt hallo, im Original sagt er hey” find ich echt überlfüssig. Das ist für mich manchmal einfach nur Angeberei. Ganz nach dem Motto, schaut her, ich kann super Englisch und ihr?

    @Tonfilm: Finde schon auch dass man merkt, dass hier sehr auf den Ton geachtet wird. Alleine schon am Schluß, wie der Mörder verurteilt wird und er zusammenbricht und dann in die Kamera brüllt. Wie deutlich er auch die einzelnen Wörter betont. Das wirkt meiner Meinung nach schon sehr übertrieben und fast schon etwas lächerlich. Auch hat er noch dieses krasse Mimenspiel aus der Stummfilmära. Fast so als würde er noch nicht daran gewöhnt sein, dass man nun auch versteht, was er sagt.


    @ChrisKong
    : Der Vergleich mit Gollum ist geil! :D

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959392
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    Kennt einer von euch Triangle – Die Angst kommt in Wellen? Ist ja mal voll der abgedrehte “ich-hab-ein-riesengroßes-Fragezeichen-über-meinem-Kopf”-Streifen. Beginnt als klassischer Horrorfilm, hat aber ganz fiese mind fucks und story twist. Und am Ende hab ich ja mal gar nix mehr gerafft. Also für alle die gerne unkonventionelle Filme, bei denen man echt aufpassen muss, anschauen, ein absoluter Tip von mir! Spannend, anders, originell.

    als Antwort auf: Titanfall #1178409
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    Ich muss gestehen, dass ich wegen Titanfall schon etwas neidisch auf die XboxOne schiele. Habe mir letztens ein Let`s Play davon angeschaut und ich finde, dass das schon verdammt einladend aussieht. Schnell, dynamisch und brachial. So muss das sein! Aber noch steht meine Entscheidung für ne PS4 Ende des Jahres! Frohes zocken euch!

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