Dr. Mario
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Dr. MarioTeilnehmerUnd wieder etwas Neues aus der Rubrik “Endgegnerverteilung unter Ausschluß der Öffentlichkeit”:
In Kassel anlässlich der Anime-Ausstellung wurde an diesem Wochenende der Endgegner Zoma verteilt – schön, dass das ganze mit dem geringsten Aufwand “publik” gemacht wurde – das sind somit schon zwei Endgegner, die am Großteil der Käufer vorbei verteilt wurden, beim Dritten gibts ja etwas bessere Chancen. Wahrscheinlich gibt es die restlichen ebenfalls nur bei solchen fragwürdigen Aktionen.
Was mich besonders an der Geschichte wurmt: Nur bei diesen Reminiszenz-Bossen hat man die winzige Chance, an die bunten Kugeln zu kommen, die für die mächtigsten Waffenrezepte unabdingbar sind. So bleibt einem beispielsweise das beste Schwert oder der beste Bumerang verwehrt.
Dr. MarioTeilnehmerEine kurze Stellungnahme seitens der Redaktion bzw. der Betreuer des Internetauftritts wäre wirklich sehr gut und leserfreundlich.
Denn so langsam macht man sich schon Gedanken…
Dr. MarioTeilnehmer@ Zocky:
Ja, die Sache mit WEP ist wirklich nicht sehr kundenfreundlich, was ich bisher von Nintendo so nicht gewohnt war. Allerdings funktioniert bei mir mit dem USB-Connector alles gut. Schau, dass Du einen gebrauchten für kleines Geld bekommst.Hast Du nun König Gottfried besiegen können? Danach kommt nämlich noch so einiges…
Dr. MarioTeilnehmerFirefox meldete auch gerade, dass dies eine “angreifende Webseite” sei – jetzt hats aber wieder anstandlos funktioniert. Wahrscheinlich ein simpler Fehler oder war das Bill Gates Rache für kritische Berichterstattung über Kinect?
Dr. MarioTeilnehmerDas ist dann aber schon sehr merkwürdig. Im Startmenü kannst Du doch die Wifi-Verbnindung testen, wird da etwas angezeigt? Kannst Du mit anderen Spielen Dich online verbinden (Fire Emblem, Mario Kart oder ähnliches)?
Dr. MarioTeilnehmerAuch mein Dreamcast hat gerade einmal zwei Jahre gehalten, dann war das Laufwerk defekt, so kam ich in den Genuss eines zweiten Gerätes, das ich nun ängstlich beäuge, wann immer ich es benutze.
Dr. MarioTeilnehmer@ Zocky: Na dann dürfte es ja keine Router-Probleme mehr geben, wenn das mit dem DSi-Shop klappt.
Fresskisten und Imitatoren sind an den beiden Orten (und in einigen Grotten) als blaue Schatzkisten getarnt, also immer fleißig diese Orte besuchen, irgendwann sind auch diese beiden Monster dabei – aber Vorsicht: der Imitator beherrscht Wupp, kann einen Charakter also sofort töten. Außerdem findest Du in den sich stets neu füllenden blauen Truhen viele nützliche Alchemie-Gegenstände, ich kann mich vor Gebets- und Flinkheitsringen kaum noch retten…
Der Diebes-Beruf ist ohnehin einmal für jeden Charakter zu empfehlen: Geschick- und Flinkheitswerte werden so dauerhaft gesteigert, Kleptomane ist nützlich und dank Argusauge hat man ausführlichere Monsterbeschreibungen in seiner Monster-Bibliothek (hilfreich, wenn man bestimmte Beutegegenstände sucht). Und wenn Du das Talent auf 100 steigertst und eine bestimmt Mission abschließt, erhält man noch eine weitere, für die Alchemie nützliche Fähigkeit.
Dr. MarioTeilnehmer@ Zocky: Gern geschehen – Du weißt ja: immer fleißig die blauen Kisten öffnen, da sind sehr oft Minimedaillen drin (und Fresskiste und Imitator in der Ollen Kuhle und Schloss Schroffenheim warten nur darauf, mittels Kleptomane ihre Medaillen abzugeben…).
Zu Deinem Router-Problem: Bevor Du den Router auf das wesentlich unsichere WEP umstellen lässt, hast Du schon nachgeschaut, ob das Gerät überhaupt vom DS unterstützt wird? Auf der Nintendo-Seite gibt es eine Liste der unterstützten Router. Die Idee mit dem Nachbarn wäre natürlich auch sehr praktisch.
Dr. MarioTeilnehmer@ Zockernator: Nach allem, was ich bisher im Spiel gesehen und sonst so darüber gelesen habe, gibt es das Fokustamburin nicht mehr. Dafür ist halt schon sehr früh die Aufputscher-Fähigkeit verfügbar, in DQ8 war das Fokustamburin erst im letzten Drittel des Spiel per Alchemie zu erwerben.
Als Ausgleich gibt es ja auch wesentlich mehr Fähigkeiten, die freilich erst freigeschaltet werden müssen.Übrigens fand ich Neuigkeiten zu den optionalen Bossen in den herunterladbaren Grotten: Rapthorne müssen wir uns alle wohl abschminken, den gab es nur für die Gamescom-Besucher (das ist schon traurig, Nintendo). Immerhin gibt es für die Besucher der Pokemon-Tour ebenfalls eine Bosskarte zum Herunterladen: Da wartet dann Malroth, der Endgegner des zweiten Teils, auf wagemutige Herausforderer. Wie und wann die übrigen Bosskarten (wenn ich es richtig sehe, gibt es noch elf weitere) verteilt werden, steht noch in den Sternen…
Dr. MarioTeilnehmerHallo Zocky, vielleicht komme ich mit dem Tipp noch rechtzeitig:
Die Stufe ist gar nicht mal so entscheidend für den Herrscher Großbrutaliens sowie weitere, wesentlich unangenehmere Herrschaften (in den Grotten besonders). Wichtiger ist die Talenteverteilung und die Ausrüstung.
Zu dem Zeitpunkt, da Du diesem Boss gegenübertrittst, verfügst Du schon über den Dunklen Schild, der sich zum Ogerschild aufstufen läßt, sowie im besten Falle über Hochenergieschilde, Oberbossschild oder Silberschild. Eine Heilige oder Sakrosankte Rüstung (die stets Lebenspunkte regeneriert) sollte auch schon vorhanden sein, die Über-Falkenklinge oder das Über-Wunderschwert ist für den Schwertkämpfer sehr hilfreich.Außerdem solltest Du eine Person mit maximalem Fächtertalent die Schriftrolle für den Muntermacher mitgeben und sie zudem mit der Meteorarmschiene ausrüsten. In jeder Kampfrunde führt dieser Charakter nun den Muntermacher aus und regeneriert so gut 80 Lebenspunkte pro Charakter – ohne auch nur einen Magiepunkt zu nutzen. Das dürfte schon einmal den Großteil der Bossangriffe abfangen, zudem regenerieren die Sakrosankte Rüstung und das Überwunderschwert (oder ihre Vorstufen) weitere Lebenspunkte. Sollte es dennoch eng werden, muss halt ein zweiter Charakter als Priester, Paladin, Barde, Waldläufer oder Dieb einen Heilzauber nutzen. Somit bleiben mindestens zwei Charaktere für den Angriff auf den Boss übrig. Mittels Energieschub wird deren Angriff verstärkt und nach nur wenigen Runden ist Großbrutalien ohne Regierung…
Dr. MarioTeilnehmerWas lese ich denn da? Gute Entscheidung! Für den großen Tag wünsche ich alles Gute.
Und denk dran: Vereint leben, aber getrennte Speicherstände beim Spielen nutzen – das beugt dem Streit vor.
5. September 2010 um 18:31 als Antwort auf: Quo vadis Kinderspiele? Die Großunternehmen verspielen den Nachwuchs #936734
Dr. MarioTeilnehmerDas will ich Dir glauben, aber Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen: Warum soll man sich mit einer Handvoll Titeln begnügen? Das würde keiner von der sogenannten Hauptzielgruppe fordern, dass diese auf Neues von Mario, GTA oder Gran Tourismo verzichten sollte, nur weil es doch schon davon Titel gibt.
5. September 2010 um 18:25 als Antwort auf: Quo vadis Kinderspiele? Die Großunternehmen verspielen den Nachwuchs #936733
Dr. MarioTeilnehmer@ ThePigMustDie:
Herzlichen Dank für die pädagogischen Tipps: Wieviele Kinder hast Du denn?
Aber sei unbesorgt, mit Lego, das ich ebenfalls für pädagogisch überaus sinnvoll halte, war meine Tochter bestens versorgt – schließlich habe ich meine ganzen alten Lego-Sachen aufgehoben. Sogar Fischer-Technik (diese grauen Plastikstäbe zum basteln) habe ich noch. Dass Videospiele nur ein Teil der Spielsachen sind, steht außer Frage: Und ich habe sehr genau entschieden, ab wann sie damit anfangen durfte. Bei uns gibt es auch einen Brettspieleabend in der Woche. Und zu Deiner Beruhigung: Auch das Lesen wird und wurde bei uns stets gefördert, die ganzen Klassiker, mit denen ich es erlernt habe, stehen auch bei ihr und viele weitere: Kästner, Lindgren, Ende, Preussler, Blyton und natürlich auch die heute unvermeidbare Rowling sowie meine alte “was ist was”-Sammlung. Das Lesen kommt bestimmt nicht zu kurz.Nur sind eben Videospiele heute auch Bestandteil des Spielwarenangebotes und da wünsche ich mir durchaus ein breiteres Angebot an sinnvollen und kindgerechten Spielen. Zwar gibt es auch diverse Spiele mit edukativem Inhalt, doch kommt da das eigentliche Spiel viel zu kurz – und das fällt Kindern sofort auf.
Daher wäre es schön, wenn auch große Videospielehersteller sich endlich einmal bequemen würden, Familien als Zielgruppe wahrzunehmen.Und zum Argument, dass es zwar wenige gebe, aber die würden ausreichen: Dann sag das doch mal, wenn hier alle Welt wieder mal ein Weltkriegsballerspiel, Rennspiel oder ähnliches fordert…
@ CaptainCarot: Ich würde nie behaupten, dass der DS ein Kinderspielzeug ist. Im Gegenteil, ich halte ihn für die gelungenste der aktuellen Konsolen: Dagegen kommen Wii, PS3 oder dieses andere Ding weder mit ihrem Spieleangebot noch mit ihrer Akzeptanz an. Dank “Gehirnjogging” & Co ist es auch für Menschen, die die 40 überschritten haben, nun möglich öffentlich zu zocken, ohne dumme Blicke zu ernten.
5. September 2010 um 11:16 als Antwort auf: Quo vadis Kinderspiele? Die Großunternehmen verspielen den Nachwuchs #936725
Dr. MarioTeilnehmerDa kann ich Dir nur zustimmen: Meine Tochter ist zwar älter und damit auch in der Lage, komplexere (sprich: mit Lesekenntnissen und komplexerer Steuerung) Spiele anzugehen, aber dennoch stehe ich vor einem ähnlichen Problem, wenn ich vor einem Spieleregal stehe. Gefühlte 70 Prozent sind Gewaltorgien (da möchte ich ihr nicht einmal das Bildchen auf der Verpackung zeigen), dazu kommen noch 25 Prozent Sportspiele (nein, ein Sportspiel ist weder Sport noch ersetzt es echte körperliche Betätigung) und auch beim Rest habe ich bei so manchen Titeln noch Bauchschmerzen.
Wirkliche Familienspiele im besten Sinne des Wortes sind ziemlich rar, daher bin ich auch froh, noch über eine gute Sammlung an Klassikern zu verfügen, denn längst nicht alles, was für den DS (der noch immer die Konsole ist, die am meisten generationenübergreifend ist) erscheint, ist kindertauglich – um somit mal ein dummes Vorurteil von DS-Kritikern zu widerlegen.
Allerdings muss ich zugeben, dass sie als begeisterte Pokemon-Spielerin eh nicht besonders viele Spiele im Jahr haben möchte (und von wem sie die Begeisterung für solche rundenbasierte RPGs wohl hat?).Interessant ist auch, dass sie die sonst so hochgelobte HD-Graphik der PS3 ziemlich kritisch beäugt: Dieser übertriebene Hang zu Realismus und Details wird von ihr eher als hässlich oder manchmal auch gruselig beschrieben, eben, weil es unnatürlich wirkt.
Was Deine Kritik an der Unternehmenspolitik anbelangt, gebe ich Dir völlig recht: zu sehr schaut man auf männliche Jugendliche zwischen 14 und 25, vorzugsweise noch mit amerikanischem Geschmack. Zwar gibt es mittlerweile auch schon einige etablierte Nischen (Mangastil und ähnliches), aber der überwiegende Teil wird doch mit Blick auf dieses Publikum produziert. Ich habe sogar das Gefühl, dass die Entwickler heute noch kindischer sind als früher: Gewalt wird heute förmlich zelebriert und ist reiner Selbstzweck – im vergangenen Podcast wurde das ja auch von den Maniacs beklagt. Natürlich gab es auch früher Gewaltspiele, aber auch genügend Titel zwischen den Extremen “superknuddelig” und “widerlich”.
Wo sind denn heute beispielsweise solche Spiele wie Mr. Nuts oder Buggs Bunny fürs SNES, die man ohne schlechtes Gewissen auch Kindern empfehlen konnte? Zwar gibts für Wiis Virtual Console einiges, aber das ist herunterladbar, also man hat nichts wirkliches in der Hand. Und eine Neuentwicklung ist das natürlich auch nicht.
Dr. MarioTeilnehmer@ Zocky:
Gute Frage, das wird Dir aber wohl nur Nintendo beantworten können. Die Missionen sind jedenfalls immer verfügbar, vielleicht gilt das auch für die Charaktere der früheren Spiele. Eigentlich sind die dann nur als Gäste im Obergeschoß des Rastenden Recken und schenken ein (bzw. zwei) Kleidungsstücke: Also erst einmal nichts weltbewegendes, aber als DQ-Fan möchte man natürlich alles gesehen haben – oder einen Charakter bauen, der dann wie diese Gäste aussieht.Mal etwas anderes: Wie gefällt euch das Grundthema von DQ 9? Damit meine ich die Idee, die hinter der Geschichte (oder eher den vielen kleinen Geschichten und Schicksalen) steht. Ich finde, es geht darin um falschgeleitete oder enttäuschte Liebe / Mitgefühl.
Mir gefällt das sehr gut, denn es ist etwas aus dem “normalen” Leben und damit auch etwas, womit man sich identifizieren kann: Bei völlig abgedrehten Dingen in anderen RPGs fällt es mir schwer, die Geschichte nachzuvollziehen. -
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