ghostdog83

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  • als Antwort auf: Gernseh-Serien #1161082
    ghostdog83ghostdog83
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    Was bei Hannibal zum Teil an Grausamkeiten gezeigt wird und das für eine PG 13 Serie, da braucht man sich hierbei keine großen Sorgen zu machen, zumal die alten Evil Dead Filme im Vergleich zu heutigen Produktionen eher harmlos wirken, vor allem der dritte Teil.

    Vielleicht wäre hier Netflix als Partner sogar die beste Lösung, die lassen den Showrunnern ihrer Serien bei der Gestaltung sehr viel freie Hand, zumindest lese ich das immer mal. Bei FX ist aktuell die neue Horor-Serie von Guillermo del Toro and Chuck Hogan angelaufen, The Strain (eine Adaption einer 3-teiligen Buchreihe, die von beiden geschrieben worden), der Sender scheint sich auch für solche Themen zu interessieren, wäre da sicherlich auch eine Option.

    Nach From Dusk Till Dawn, Fargo und 12 Monkeys (derzeit in Produktion) wäre das nun schon die vierte Adaption eines Filmes, hier scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen.

    Großartige Casting News zu Game of Thrones, Alexander Siddig (“Deep Space Nine”) wird Hautpdarsteller in Staffel 5, er spielt das Oberhaupt des Hauses Martell Doran Martell.
    Für die Besetzung von Haus Grejoy scheint es keine neuen News zu geben, schade, womöglich kein Victarion Greyjoy oder Euron Greyjoy in Staffel 5.

    Mehr Casting News zu GoT auf Winter-is-Coming.net (insgesamt 9 neue Schauspieler).
    http://winteriscoming.net/2014/07/25/new-cast-members-game-thrones-season-5-announced/

    edit: @ChrisKong: Das mit Star Trek habe ich nicht vergessen, ich werde dazu auf jeden Fall was in dem Thread noch schreiben.

    als Antwort auf: Gernseh-Serien #1161081
    ghostdog83ghostdog83
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    Lt. theverge.com schreibt Sam und Ivan Raimi an einer Serien-Adaption der Evil Dead Reihe, in der Hauptrolle niemand anderes als Bruce Campell!
    Da sag ich doch mal Groovy!
    Ansonsten sind keine weiteren Details bisher bekannt, optimal wäre hier ein Pay-Tv oder Cable Sender, mal schauen, wo das Projekt landen wird.
    Die Bekanntgabe erfolgte auf der San Diego Comic Con.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959892
    ghostdog83ghostdog83
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    The Mentalist ist auch von ihm, nur kenne ich die Serie nicht, daher habe ich nur Rome als Beispiel genannt, da meine Hoffnung darauf beruht, das er Gotham ähnlich erfolgreich gestaltet wie bei dieser Serie damals.

    Hannibal schaue ich selber auch, die Serie wischt mit den letzten Dexter Staffeln den Boden unter den Füßen auf, mir gefällt auch die deutsche Synchronisation, die für mich zu den besten der letzten Jahre zählt.
    Auf die zweite Staffel warte ich schon sehr geduldig, was ich so mitbekommen habe, soll diese sich gegenüber der Ersten sehr gesteigert haben.

    Die Serie soll lt. Showrunner Bryan Fuller sieben Jahre laufen, wofür er bereits die einzelnen Meilensteine gesetzt hat. Im Übrigen hat er dem Autor der Vorlage Thomas Harris die Frage gestellt, was er denn von der Serie so halte, dieser habe ihm dann geantwortet, die Serie nur ein klein wenig zu mögen.

    Das was ich bei Smallville damals gesehen habe, war sehr teen-soapig, kann sein, dass sich das im Verlauf der Serie noch geändert hat.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959889
    ghostdog83ghostdog83
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    Hm, meine Bildungslücke ist doch noch etwas größer, Smallville hatte ich glatt vergessen – mal kurz reingezappt und schnell wieder umgeschaltet.
    Ich hoffe, die Serie Gotham, welche die Vorgeschichte zu Batman erzählt, wird kein Reinfall werden, dank serialer Ausrichtung und Bruno Heller (“Rome”) als Showrunner, stehen die Chancen durchaus gut.

    Trailer Gotham: http://www.youtube.com/watch?v=0d1zpt6k5OI
    First Look Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=REoELMS5tXc
    Villains Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=zzfIzgD26EE

    Die Videos sind sehr vage, Spoilergefahr besteht daher meiner Meinung nach kaum.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959887
    ghostdog83ghostdog83
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    @captain carot:
    Das neue Kostüm scheint sich an der Graphic Novel Batman – Die Rückkehr des Dunklen Ritters von Frank Miller zu orientieren, weniger technisiert, urbaner mit breiten Batman Logo auf der Brust.
    Batman ist darin ein alter, verbitterter unter schuldgefühlen leidender Held, der weniger zimperlich mit seinen Feinden umgeht als noch zu früheren Zeiten.
    batman.jpg

    Frank Millers Batman
    954_max.jpg

    Batman Begins vs Batman vs Superman Batsuit Maske
    WHtoZnu.jpg

    The Dark Knight Batsuit
    6qeXfhy.png


    @ChrisKong
    :

    Wie groß der Aufschrei doch war, als Ben Afflecks Verpflichtung bekannt gegeben wurde. Scheinbar verbinden ihn viele noch mit Jungendsünden wie Pearl Harbor oder Armageddon, obwohl er als Regisseur, Drehbuchautor (das schon vor seiner Zeit in den beiden genannten Filmen: Oscar für Good Will Hunting) und Schauspieler nun zurecht Erfolge feiert. Seine Leistung in Company Men war gut, im letzten Jahr stand als Vorbereitung auf GTA 5 The Town – Stadt ohne Gnade auf dem Programm, wo er das Drehbuch geschrieben, die Hauptrolle und Regie geführt hat. Der Film war sehr gut inszeniert, spannend, mit einer überzeugenden Besetzung, sicher kein Film, der es mit den Genregrößen aufnehmen kann, aber gut genug um angesehen zu werden.
    Argo muss ich aber noch nachholen. Er wird wahrscheinlich nie den Status eines Clint Eastwood erreichen, dessen Regiearbeit noch einmal ein ganz anderes Niveau hat, der u.a. mit Erbarmungslos einen meiner Lieblingswestern geschaffen hat.

    ChrisKong wrote:

    Die DC Recken fand ich irgendwie schon immer weniger zeitgemäss. Hoffe mal, die kriegen das hin. Snyder taugt leider nur, wenn das Drehbuch gut ist. ^^

    Marvel gewinnt aus meiner Sicht dank dem Übergewicht an interessanteren Charakteren, dafür ist für mich das Batman Universum das mit Abstand reichhaltigste, was seine Figuren, den Mythos und der ganzen menschlichen Tragik angeht. Besonders die Batman-Joker Beziehung sticht dabei hervor, etwas Ähnliches gibt es in der Form in keinen anderem Comiuniversum, einen ewigen Zweikampf, der nur dann enden wird, wenn einer von beiden Tod ist, gleichzeitig keiner der beiden den anderen töten will (Joker) oder kann (Batman), dieser Kampf ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens geworden ist.

    In der abschließenden Folge der Animated Series wird diese Konstellation noch einmal hervorgehoben. Was Paul Dini, der auch die Story zu Arkham Asylum und Arkham City schrieb, mit den Batman/Joker Storys in der Serie erreicht hat, ist wirklich große Klasse.

    Und wo wir gerade bei der Animated Series sind, diese hat mich in meiner Jugend lange begleitet, ist bis heute auch die für mich beste Adaption der Idee.
    Ich sehe mir zwar die anderen Comicverfilmungen von DC/Marvel auch gerne an, bin aber ansonsten kein Fan der ganzen Thematik, mit Ausnahme von Batman.
    Ich habe die Arkham Spiele sehr genossen, mag die Nolan Filmreihe (alle Teile!) und sehe mir ab und zu auch die Animated Series an.

    Was meine Vorfreude auf den neuen Film etwas trübt, ist das Drehbuch (egal ob von ihm oder jemand anderen), wo Snyder scheinbar immer weniger auf Substanz setzt hauptssache er kann es visuell interessant gestalten und das Crossover selbst.
    Bei Affleck bin ich mir sicher, dass er nicht zu den Gründen zählen wird, sollte der Film scheitern.

    Bzgl. Watchmen – ich habe mir alle 3 Fassungen mal angesehen und den Directors Cut (9 von 10) als die für mich optimale Version erklärt, der Ultimate Cut ist mir etwas zu lang, die Graphic Novel in der Mitte ist für sich betrachtet gut, reißt mich aber zu sehr aus dem Geschehen, während die Kinofassung als alleinstehendes Werk auch zu überzeugen weiß, hier aber einige sehr starke Szenen aus dem Directors Cut (z.b. der Überfall auf Hollis Mason) schmerzlich vermisst werden.

    Zack Snyder hat mit Watchmen wahrscheinlich eh sein Magnum Opus geschaffen, danach ging es mit ihm schrittweise bergab, Die Legnde der Wächter (5 von 10) war technisch brillant, inhaltlich aber schwach, belanglos, dann kam Sucker Punch (1 von 10), mit dem er es wirklich geschafft hat, meine Distanziertheit auf eine harte Probe zu stellen, denn so schlecht so mancher Film auch ist, wirklich aufgeregt habe ich mich noch nie wie bei diesem Film. Gegen Ende habe ich das Gezeigte mit Galgenhumor wahrgenommen, ein zum Film gewordener schlechter Witz, der auf Kosten meiner Nerven und der Zeit ging. Freiwillig wird der Film in meinen Leben den Bildschirm nicht mehr einnehmen, so viel steht fest.

    Aktuell hat er mit Man of Steel (7.5 von 10) seinen Abstieg etwas verlangsamt, war kein schlechter Film, aber das Drehbuch war mir zu unausgewogen, hier hätte ich auf Teile der Action verzichten können und statt dessen mehr Bezug auf die Figuren gewünscht, schauspielerisch kann ich da aber keine Vorwürfe machen, in dem Rahmen was möglich war, hat keiner enttäuscht.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959886
    ghostdog83ghostdog83
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    @ChrisKong: Bei Man of Steel hat dieser Faktor gefehlt, das stimmt, was ich mir nur so erklären kann, dass man sich von der klassischen Formel etwas lösen wollte, was dann aber hoffentlich im nächsten Teil eine größere Rolle spielen wird – womöglich Treffen dann Clark Kent, Bruce Wayne und Lex Luthor aufeinander, was bei einem guten Drehbuch, der passenden Besetzung Luthors, sehr viel Potenzial in sich birkt, um interessante Charaktermomente zu bieten, die unterhaltsamer sein können als die Action an sich. Bei Watchmen haben mir die Dialoge am besten gefallen.

    Ich finde Superman/Clark Kent grundsätzlich nicht wirklich interessant, die ganze Hintergrundgeschichte um ihn wirkt bieder, farblos, ebenso konnte keine der bisherigen Adaptionen mich völlig überzeugen, die alten Filme sind nett, besitzen trashigen Charm, der den nachfolgenden Umsetzungen gefehlt hat.

    Henry Cavill macht seine Sache gut, um aber glänzen zu können, sollte die Hintergrundgeschichte zu Clark Kent etwas ausgeschmückt werden, ansonsten bleibt handlungstechnisch nur eine abgespeckte Reporter-Version eines Peter Parker, der dank der Geschichte um die Ermordung seiner Tante dramaturgisch irgendwo zwischen Batman und Superman einzuordnen ist.

    Ich muss aber eingestehen, von der Loise und Clark Serie nur eine überschaubare Zahl an Folgen gesehen zu haben, da mein Interesse dafür sehr schnell wieder verflog, daher kann ich nicht endgültig urteilen, wie sehr die Möglichkeiten dieser Figur bisher ausgeschöpft worden.
    BTW, Dean Caine ist aus meiner Sicht kein guter Schauspieler, auf Deutsch dürfte die Figur wahrscheinlich noch eher überzeugt haben als im O-Ton, den zumindest der Synchronsprecher hat seinen Job damals gut gemacht.


    @captain
    carot:

    Affleck hätte die Regie und das Drehbuch übernehmen sollen, wäre für mich die beste Lösung gewesen, auch wenn er wahrscheinlich, was das Visuelle angeht, nicht mit Snyder mithalten kann.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959877
    ghostdog83ghostdog83
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    @ChrisKong: ok, thx

    Ein neues Bild vom Batman Kostüm aus Batman vs Superman.
    Mir gefällt es soweit ganz gut.
    [IMG]https://pbs.twimg.com/media/BtVhY5aCQAADzQa.jpg:large[/IMG]

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959875
    ghostdog83ghostdog83
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    Wenn du Interesse daran hast, könnte man sich über die Star Trek Serien und Filme im Serienthread austauschen.
    Mal schauen, ob ich schon heute zwischenzeitlich die Möglichkeit habe, da was zu schreiben. Vielleicht nutze ich deine Aussage als Einstieg, wenn du nichts dagegen hast.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959874
    ghostdog83ghostdog83
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    ChrisKong wrote:

    Jetzt noch zu 25th Hour, das ist der Film von Spike Lee, wenn ich mich nicht irre, oder? Den hab ich zur Hälfte oder so mal im TV gesehen. Besitzen tu ich ihn nicht. Kann darüber kein Urteil fällen.

    Du solltest dem Film unbedingt eine weitere Chance geben, das Schlussdrittel ist sehr gelungen.
    Ich hatte wie du diesen zunächst nur Phasenweise mir angesehen, später dann die DVD ausgeliehen gehabt und es nicht bereut.

    Ich hoffe, der Film wird bald ein Datum für eine Blu Ray Auswertung erhalten, bei entsprechend guter Bild- & Tonqualität würde ich auf jeden Fall zugreifen wollen.

    Btw, Edward Norton zählt für mich zu den Schauspielern, die ich über die Jahre immer weniger gerne in Filmen sehe, hier hat es mich aber in keinster Weise gestört (habe den Film das erste Mal erst vor einigen Jahren gesichtet), um mal ein ähnliches Beispiel gleich mit zu einzubringen, wie bei dir mit Brügge und Farrell, nur halt ohne das es meine Sicht auf den Film trübt.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959872
    ghostdog83ghostdog83
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    Ok. Die Sache mit Star Trek kam mir in dem Sinn, da ich gerade überlege, mir The Next Generation auf Blu Ray zu kaufen, ich gleichzeitig gedanklich bei Voyager gelandet bin, da ich im Zusammenhang mit “dass ich die Inszenierung nicht bombe finde oder die Schauspieler nicht prickelnd sind oder deren Dialoge.” an dein Kurzfazit zu der Serie denken musste, wo du u.a. die Besetzung lobst, wo ich wirklich anderer Meinung bin. Das war, als ich bei dir die Serien-Übersicht mal angeschaut habe, von den von mir auch gesehen Serien, die wohl größte Differenz bei der Einschätzung. Voyager ist aus meiner Sicht bezogen auf die Figuren mit die schlechteste Serie der Reihe, nur Enterprise ist da noch um einiges schlimmer. Ein Charakter wie Garak hat mehr Profil als jeder Hauptcharakter bei Enterprise. Da war die gesamte Besetzung wie gelackt.

    Ich hatte mir im letzten Jahr Voyager, Deep Space Nine und Enterprise komplett ein weiteres Mal angeschaut. Deep Space Nine hat sich sehr gut gehalten, bei den anderen beiden Serien hat das Alter die schon damals vorhandenen Schwächen nur noch deutlicher offen gelegt. In meiner jungend war ich von Voyager durchaus angetan.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959870
    ghostdog83ghostdog83
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    Hier noch etwas Lesevergnügen: Ronald D. Moore’s (Deep Space Nine, Battlestar Galactica) Meinung zu Voyager – sehr interessant, auch da er seine Serie (Deep Space Nine) direkt vergleicht. Interessant auch, was die Showrunner von Voyager von der intelligenz ihrer Zuschauer gehalten haben.
    http://www.lcarscom.net/rdm1000118.htm
    edit: BSG ist im Grunde das, was Voyager hätte werden können.

    ChrisKong wrote:

    Ich bitte dich nur darum nicht voreilig Schlüsse zu ziehen auf meine Präferenzen. Das hast du nämlich getan. Bei der Vielzahl an Filmen ist es eh sehr unwahrscheinlich, dass man sich immer einig ist.

    Da hast du natürlich recht.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959869
    ghostdog83ghostdog83
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    Ist halt wie so vieles an Film und Serien, eine subjektive Wahrnehmung – würde auch keinen der von dir genannten Filme als Meisterwerk bezeichnen. Bei 25th Hour brauch ich bestimmt nicht Fragen, ob du den schon gesehen hast, den sollte man kennen, wenn es um solche Filme geht.

    Bei den von dir aufgeführten Serien im Serien Thread schreibst du zu Voyager, dass die Serie eine starke Besetzung hat – da bin ich z.b. völlig anderer Meinung, aber das sollten wir besser für dort aufsparen^^

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959866
    ghostdog83ghostdog83
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    Du scheinst bei melancholisch angehauchten Filmen wie Lost in Translation, Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford oder eben Brügge sehen… und sterben? Probleme beim Zugang zu haben, was du als dröge bezeichnet, ist aus meiner Sicht genau das, was ich von solchen Filmen erwarte: Nachdenklichkeit und Schwermut. Hier scheint sich einfach abzuzeichnen, dass der Geschmack in zwei völlig verschiedene Richtungen driftet. Gut zu wissen, bei zukünftigen Tipps.

    Brügge würde ich nicht direkt mit anderen Gangster-Filmen vergleichen, dazu ist der Film in der Hinsicht viel zu sehr ein Leichtgewicht, hier steht die Stimmung und die Figuren im Mittelpunkt, wem das aufgrund des Stils (melancholisch) nicht anspricht, für dem ist der Filmgenuss nur unter Einschränkung möglich.

    Wie findest du Melancholia von Lars von Trier?

    edit: Phil Taylor hat gerade bei der Live-Übertragung auf Sport 1 einen 9 Darter geworfen, nice. 10.000 Pfund Preisgeld, der erste seit 2 Jahren bei diesem Turnier (World Matchplay). 110 Punkte Average im Augenblick, hehe.

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959865
    ghostdog83ghostdog83
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    @ChrisKong:

    Der Film besitzt mit Ralph Fiennes einen passenden Antagonisten, der das nötige Profil mit sich bringt, als ernst genommenes Gegengewicht in die Waagschale geworfen zu werden. Die Szenen mit ihm und Gleeson sind sehr stark. Was Farrells Charakter anbelangt, so erscheint dieser schwächlich aufgrund der Zerbrochenheit, die seine Tat bei ihm ausgelöst hat, die ihm schließlich in das beschauliche Brügge führt nicht ganz ungelenkt versteht sich.

    Rein handwerklich zählt der Film nicht zu den absolut besten, gehört aber dennoch zu der Handvoll Filme, die ich immer wieder gerne mir ansehe, aufgrund der tollen Stimmung, die leicht surreal, märchenhaft anmutet, einem zum Teil das Gefühl gibt, sich in einem Traum zu befinden.

    Man muss kein Colin Farrell Fan sein, um dem Film was abzugewinnen, ich fand, er hat in diese Rolle sehr gut reingepasst, sein gequälter, mitleidiger Blick, der sonst so häufig als störend empfunden wird, hier aber genau zur Rolle gepasst hat (im Gegensatz zu anderen Filmen, wo er oft sehr knapp an einer Fehlbesetzung vorbeischrammt – Daredevil sei als Beispiel genannt – über dessen durchwachsene Qualität an dieser Stelle nicht weiter gesprochen werden soll).

    Die Chemie zwischen den Schauspielern hat sehr gut funktioniert, die Dialoge konnten mit ihrer Melancholie und Bissigkeit (eine tolle Mischung, wie ich finde) immer wieder einige Schmunzler hervorlocken – vor allem die Szenen zwischen Farrels Charakter und dem Kleinwüchsigen, dem es nicht an Schlagfertigkeit mangelte. Clémence Poésy mag keine klassische Schönheit sein, strahlt aber dennoch sehr viel Charm und Eleganz aus, sie ist in dem Film wirklich nett anzuschauen.

    Ansonsten stimmt die Gesamtkomposition, deren Teile für sich betrachtet nicht herausragen, die als Einheit ein in sich stimmiges Bild formen, fast so wie die Gemälde, die im Verlauf der Handlung dem Beobachter ins Blickfeld rücken.

    Der Film könnte zudem keine schönere Liebeserklärung an die Stadt Brügge sein, denn ist sie es, die die eigentliche Hauptfigur des Films verkörpert. Einer meiner ersten, spontanen Gedanken nach dem Filmende war, einmal im Leben dieser Stadt einen Besuch abzustatten. Die Musik hat mir auch sehr gut gefallen, sehr melancholisch, leicht tragisch angehaucht, hatte damals zusammen mit der Blu Ray auch den Soundtrack gekauft gehabt.

    Bzgl. Brendan Gleeson, den sehe ich auch sehr gerne, seine Szenen in Königreich der Himmel (im Directors Cut, die einzig wahre Fassung dieses Films) waren mit die einprägsamsten (“lch bin, was ich bin.” (interessanterweise sagt Blooms Charakter dasselbe, was zeigt, dass sie trotz unterschiedlicher Standpunkte, im Kern den gleichen Charakterzug teilen – Standhaftigkeit, Prinzipientreue) “irgendjemand muss es sein.” “lch bin Reynald de Chatillon.” “lch trinke Wasser in all seinen Formen.” einen schrägeren Spruch vor dem Ableben kann es doch nicht geben^^).

    The Guard hat bei mir einen etwas unstimmigen Eindruck hinterlassen, dem Drehbuch und den Dialogen fehlte irgendwie der letzte Schliff, das gewisse Etwas, zum Teil waren die Dialoge von Don Cheadle am Charakter vorbeigeschrieben, zumindest gab es ein paar Szenen wo die Dialoge und die Darstellung von Chealde nicht so ganz im Einklang war.
    Es gibt immer mal wieder Momente bei Filmen, die zunächst in sich sehr stimmig erscheinen, man die Gedanken treiben lässt, dann aber Szenen auftauchen, die etwas seltsam anmuten, man sich bewusst Gedanken darüber macht, was denn hier nicht stimmen könnte, solche Momente hatte ich 2,3 Mal bei Cheadle. Auch wenn ich das Schlussdrittel als das schwächste empfand, was nie von Vorteil ist, und einige Nebencharaktere mehr wie erweiterte Statisten wirkten, hat mir der Film insgesamt auch gut gefallen.

    Ich differenziere je nach Film zum Teil sehr bei der Gewichtung der einzelnen Elemente, bei einem anderen Film hätte ich diese Probleme womöglich kritischer betrachtet, was hier aber durch die beiden Schauspieler zum größten Teil wieder aufgefangen wurde.

    Ich spiele ab und zu in meiner Freizeit Dart – ansonsten verfolge ich nur die großen Turniere im Fernsehen. Diese Sportart steht und fällt aus meiner Sicht wie jede andere auch mit der Qualität und Ausgeglichenheit der Spieler – enge, hochklassige Spiele sind sehr spannend. Dart zählt mit zu den Boom-Sportarten in Deutschland, weshalb Sport 1 auch sein Angebot in dem Bereich über die Jahre erweitert hat.

    Wer einmal selbst Dart in seiner Freizeit gespielt hat, weiß wie schwer es ist gezielt die spielentscheidenden Doppel, Triple oder Bullseye zu treffen.
    Besonders beientruckend ist es, wenn ein Spieler einen 9 Darter wirft, wie in diesem Beispiel Phil Taylor, dem Schumacher des Dart Sports (Rekordweltmeister): http://www.youtube.com/watch?v=PjChJJRfhHQ

    als Antwort auf: Der Film und Fernseh Thread #959861
    ghostdog83ghostdog83
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    Was ist mit Brügge sehen… und sterben??

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