10 Videospiel-Literatur-Geheimtipps

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Dungeons & Desktops

(Englisch, Hardcover – Taylor & Francis, 452 Seiten, 38 Euro)

Englisch-Assistenzprofessor und Retro-Nerd Dr. Matt Barton liefert mit seinem knapp 450 Seiten dicken Werk die umfangreichste und tiefste Betrachtung der Computer-Rollenspiel-Geschichte, die sich auf Papier oder Bildschirm finden lässt. Er ­beschäftigt sich ausgiebig mit den Ursprüngen des CRPG-Genres und betrachtet intensiv Dutzende klassische Titel und Serien, die er sechs Rollenspiel-Zeitaltern zuordnet. Zwischendurch macht Barton sogar noch einen kleinen Ausflug nach Fernost zu ein paar ­relevanten japanischen Vertretern. Das ändert aber nichts daran, dass sich dieses Werk vornehmlich an altgediente Fans von AD&D, Ultima und Might & Magic richtet.

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BigBen
5. Oktober 2016 12:36

Lesen…????? …..ich komme ohnehin kaum zum Spielen… 😉

Rudi Ratlos
4. Oktober 2016 12:05

Von “”History of Japan…”” gibt es afaik bereits ein Vol. 2 – Teil 1 liegt auch noch auf meinem Nachtschrank, müsste ich endlich mal lesen…

Dietfried
4. Oktober 2016 0:06

scott cohens “”zap”” genießt bei etlichen videogames-historikern übrigens keinen guten ruf: es seien in einigen passagen doch sehr “”die pferde mit ihm duchgegangen””, heißt es. er hielte sich nicht immer an fakten , zudem sei einiges von ihm hinzugedichet worden. auch seien einige fakten schlichtweg falsch. ich habe das buch selbst zuhause und kann (soweit ich das beurteilen kann) sagen: stimmt. super geschrieben, aber so toll, sprich historisch korrekt ist es (teilweise) wirklich nicht.

ghostdog83
3. Oktober 2016 17:16

[quote= Stephan Freundorfer]Natürlich ist da die Sprachbarriere, aber die vom Famitsu-Verlag Enterbrain veröffentlichte Sega Consumer History erfreut auch den Japanisch-Unkundigen mit einer gewaltigen Menge Stoff zum Blättern und Gucken. [/quote]Diese Aussage soll wohl ein Witz sein?Mal eine Frage am Rande – habt ihr das Buch (sowie La Bible Game Boy) auch selbst lesen können, um zu einem Urteil zu kommen oder habt ihr euch nur auf die Aussage Dritter verlassen?Die generelle Frage erübrigt sich hoffentlich.