99 Meilensteine, die die Videospiel-Welt für immer veränderten

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Permadeath

Tot mit Folgen

Spätestens seit der Einführung von Spielständen ist es unüblich geworden, dass der Tod eines Videospielhelden langfristige Folgen hat. Am weites­ten in diese Richtung geht noch das ­”Permadeath” genannte Prinzip, das vor allem bei den wieder in Mode gekommenen Roguelike-Games üblich ist. In dieser Spielegattung ist eine getötete Figur tatsächlich endgültig verstorben – wer emotionale Bindungen zu seinem Helden hatte, muss kräftig schlucken. Doch wenigs­tens bleiben Leistungssteigerungen oder ergatterte Beute in verschiedenen Formen in der Regel den ”Nachkommen“ erhalten und/oder können gerettet werden, was ein Kernelement des Genrekonzepts ist. Gnadenlosere Konsequenzen gibt es nur vereinzelt, ein prägnantes Beispiel ist das Xbox-Mech-Spektakel Steel Battalion – mehr dazu in den WTF-Momenten.

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Ullus
24. Oktober 2015 13:31

War ja schon vor einiger Zeit im Heft, sehr guter Artikel, den hundertsten Meilenstein, habt ihr allerdings vergessen, nämlich mich ! 😉