Another Sight – im Test (PS4)

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Seite 1

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Die junge Kit ist Ende des 19. Jahrhunderts auf der Suche nach ihrem Vater, als sie durch ein Loch stürzt und sich im Untergrund von London wiederfindet, der mit allerlei Überraschungen aufwartet. Eine davon ist, dass sie nach dem ­Erwachen nichts mehr sehen kann, aber wie eine Fledermaus die Umgebung via Schall wahrnimmt, sofern Geräusche zu hören sind. Da trifft es sich gut, dass sie gleich Bekanntschaft mit dem Kater Hodge macht, der sie auf ­ihrer Reise unterstützt.

So wechselt Ihr auf Knopfdruck regelmäßig zwischen den Protagonisten: Kit kann Maschinen betätigen und Kisten verschieben, muss aber vorsichtig sein – schließlich erkennt sie (fast) nichts im Dunkeln. Spielt Ihr mit der Katze, seht Ihr die Umgebung bei normalem Licht, was bei der Orientierung ebenso hilft wie ihr Miauen, das Kit quasi als ”Beleuchtung” dient. Außerdem erreicht der agile Vierbeiner für das Mädel nicht zugängliche Bereiche und sitzt auf Schaltflächen, um Tore zu öffnen.

Das ungleiche Duo erkundet zunehmend ungewöhnlichere Umgebungen, in denen ihm einige viktorianische Promis wie Claude Monet oder Nikola Tesla begegnen. Als nicht so schillernd entpuppen sich die Spielelemente, mit denen Ihr Euch meistens abgebt: Hüpfpassagen können nerven, weil beide Helden hüftsteif springen. Die Rätselaufgaben, bei denen Ihr Schalter umlegt, ­Puzzlescheiben dreht oder Lichtstrahlen reflektiert, sind solide, aber nicht gerade originell und gelegentlich zu langatmig.

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