Bloody Roar – im Klassik-Test (PS)

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Wenn der morgendliche Putztrupp das Cyber­media-HQ betritt, fühlt sich keiner der Wileda-bewährten Reinigungs­kräfte mehr sicher: Seit einigen Tagen beklagt die Geschäftsleitung das spurlose Verschwinden von Mit­arbeitern, Aushilfen und Frühstücks­brötchen. Alles begann an einem feuchten Novembermorgen, als der freundliche Postbote nichtsahnend ein Päckchen mit brisantem Inhalt abgab – das Testmuster von Bloody Roar. Sogleich schnappte sich Großmeister Andreas die CD und verschwand für eine Nacht im Spiele­zimmer. Seitdem traut sich dort keiner mehr hin: Nachdem die ersten Personen verschwanden, ertönte hinter der verschlossenen Tür heftiges Grunzen, nicht mal KnaufKontrol Remote konnte für Aufklärung sorgen. Hat sich Andreas in ein Monster verwandelt? Werden wir ihn jemals von der Play­station weglocken können? Wer darf jetzt seinen Porsche haben? Zumindest konnte uns Andreas vor seiner unheilvollen Mutation noch verraten, worum es bei Hudsons erstem Spiel für die Playstation eigentlich geht…

Bloody Roar ist kein Prügelspiel der klassischen Sorte: Ihr dürft zwar auch bei dieser Auto­maten­umsetzung zwischen den acht typischen Beat’em-Up-Heroen wählen – in ein Monster verwandeln konntet Ihr Euch aber bislang nirgends! Zur Verfügung stehen Schulmädchen Alice, Prachtweib Fox und das vollschlanke Übergewicht Mitsuko. Wahre Männer schwören auf Guile-Verschnitt Gredo, Kung-Fu-Spezi Long oder Skater Yugo. Der kleine Muskelprotz Greg und Neuzeit-Ritter Bakuryu sind zwei eher unkonventionelle Spielfiguren. Standardmäßig hat jeder Held verschiedene Tritt-, Schlag- und Wurfvarianten auf dem Kasten, die über zwei Feuerknöpfe samt Steuerkreuz dirigiert werden. Natürlich könnt Ihr den angreifenden Gegner auch aus der Deckung malträtieren, indem Ihr die sogenannten “Counter Attacks” erlernt. So hat sich schon manche Niederlage abwenden lassen.

Verfügt Ihr über genügend “Beast”-Energie (wird separat angezeigt), verwandelt sich Euer Kampfpartner unter gleißendem Licht in sein monströses Alter-Ego: Mitsuko mutiert artgerecht in ein häßliches Warzenschwein, während die kesse Alice zu einem putzigen Häschen mit dicken Pfoten wird. Gorilla, Löwe, Fuchs und Wolf ergänzen das Angebot der Wer-Monster.

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5 Kommentatoren
ChrisKongSonicFanNerddasRobLincoln_HawkRudi Ratlos Letzte Kommentartoren
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ChrisKong
I, MANIAC
Epic MAN!AC
ChrisKong

Wirklich komisch, dass das Konzept noch keine Neuauflage erfahren hat.

SonicFanNerd
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Moderator/Gold MAN!AC
Moderator/
SonicFanNerd

Müsste ich mir mal aus der Videothek ausgeliehen haben.
Fand ich ganz ok.
Meine Erinnerung meint, dass Rival Schools und Fighting Vipers höher in meiner Gunst standen. Von den “großen” Virtua Fighter, Tekken, BA Toshinden abgesehen.

dasRob
I, MANIAC
Profi (Level 1)
dasRob

Was hab ich dieses Spiel geliebt.
Einerseits würde ich mir auch eine Version mit schicker Grafik wünschen. Andererseits spiele ich heute so gut wie gar keine Beat ’em Ups mehr.

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
Lincoln_Hawk

Bin ich ganz deiner Meinung!
Das wäre wirklich interessant 😍

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Rudi Ratlos

Saucool damals, Teil 2 war afair auch noch klasse und dann wurde die Reihe ja leider zu Grabe getragen :/ Davon wäre eine zeitgemäße Neuauflage doch mal interessant.