Blue Reflection – im Test (PS4)

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Trotz der Popularität des ”Magical Girl”-Anime-Genres waren brauchbare Videospiele dazu bisher eine Seltenheit – daher ist Blue Reflection von den Atelier-Machern Gust durchaus ein Wagnis. Durch einen schweren Unfall kann Heldin Hinako erst spät im Schuljahr an ihrer neuen Schule anfangen. Dort wird sie von einem Mädchen mit einer ominösen Aura bedrängt, was damit endet, dass Hinako in eine andere Welt geworfen wird. Dank der Hilfe von zwei Stimmen und einer unerwarteten Transformation kann sie den Mons­tern dort entkommen. Die Helfer stellen sich als ihre Klassenkameradinnen Yuzu und Lime heraus – von Beruf ­Magical Girls, die Unterstützung im Kampf gegen die Sephiroth suchen. Persona-Kenner finden sich schnell zurecht: Die meiste Zeit verbringt Ihr in der ­Schule, erledigt Aufgaben, schließt Freundschaften und verbessert Eure Beziehungen mit anderen Figuren. Erfahrungspunkte gibt es nicht, stattdessen bekommt Ihr Statusverbesserungen durch Gegenstände oder Talentpunkte. Gute Beziehungen geben Euch Fragmente zum Einsatz bei Skills, um zusätzliche Effekte freizuschalten. Wenn es aber doch zu Kämpfen in der anderen Welt kommt, sind diese dynamisch: Auf einer Leiste seht Ihr die Aktionsreihenfolge aller Beteiligten. Ziel ist es, Gegner möglichst selten angreifen zu lassen und durch Rückschlag­attacken selbst effektive Angriffe zu erzielen – besonders bei Minibossen und den riesigen Sephiroth ist eine intelligente ­Kampfweise wichtig. Inszenatorisch setzt Blue Reflection mit schönen Charakter-Modellen, zweckmäßigen Hintergründen und manchmal hölzernen Animationen auf den üblichen Gust-Stil. Die Musik ist kein Hit, sorgt aber für Ambiente.

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