Capcom Arcade Stadium – im Test (PS4 / Switch)

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Es hat erstaunlich ­lange gedauert, bis das sonst um Neuauflagen etablierter Marken nicht verlegene Capcom mal wieder eine umfassendere Sammlung seiner alten Automatenriege an den Start bringt. Zwar gab es zuletzt etwa den sündteuren, als ”Mini”-Konsole erschienenen ”Capcom Home Arcade”-Stick und thematische Zusammenstellungen wie das Beat’em Up Bundle und die Street Fighter 30th ­Anniversary Collection, doch das letzte ­”Allround-Angebot”, datiert auf das Jahr 2013, nannte sich ­Capcom Arcade Cabinet, ent­hielt 17 Oldies und erschien für PS3 und Xbox One.

Nun hat die Wartezeit ein Ende und für das neue Capcom ­Arcade Stadium gilt: mehr drin, mehr dran. 32 Klassiker wurden reingepackt, wobei der Schwerpunkt klar auf Shoot’em-Ups und Sidescroll-Action liegt. Zwar haben sich auch ein paar andere Evergreens hineingeschmuggelt, aber wer bevorzugt ballert oder prügelt, wird besonders gut bedient. Das spiegeln auch fünf Titel wider, die es vorher noch nie oder nur auf dem Arcade-Stick ins heimische Wohnzimmer schafften.

Besonders viel Mühe hat sich Capcom mit dem Drumherum gegeben, für das die ”RE ­Engine” erstmals auf der Switch Verwendung findet: Das Hauptmenü mit Polygon-Automaten inklusive Demonstrationsvideos sieht ein wenig aus wie eine japanische Spielhalle, für jeden Titel gibt es zahlreiche Darstellungsoptionen wie Bild- und Scanlineformat, außerdem darf jederzeit gespeichert oder bequem zurückgespult sowie Schwierigkeit und Geschwindigkeit eingestellt werden. Dazu gesellt sich ein titelübergreifendes ”CASPO”-Punktesystem sowie regelmäßig wechselnde Spezial­herausforderungen, bei denen Spielfaktoren modifiziert werden – witzige Ideen, die für Langzeitmotivation sorgen können. Leider hat dieser Luxus aber auch Nachteile: Die Emulation der Oldies ist zwar ordentlich und für weniger ­penible Zocker ausreichend ausgefallen, aber es gibt bei vielen Titeln und je nach eingestellten Filtern und Ansichten mehr oder weniger deutliche Macken: Mal klingt der Sound nicht ganz korrekt, mal tauchen selbst bei ganz alten Vertretern wie 1943 kurze Bildstotterer auf oder es macht sich Input-Lag bemerkbar. ­Unspielbar wird dadurch zwar nichts, aber solche Probleme verwundern – hier sollte Capcom auf jeden Fall nachbessern.

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Max Snake
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Max Snake

Ich bleibe lieber Capcom Home Arcade. Die sind sauber umgesetzt.

Morolas
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Maniac (Mark III)
Morolas

Eine kurze frage, ich bin ein riesen fan von bionic commando nes. ich habe nun die automaten version gesehen und die macht mir jetzt auf den ersten einblick kein spass.
ist das ein ganz anderes Spiel?
der sound etc. hat nichts mit der nes version zu tun. Ist das so? oder habe ich einfach andere zusätzliche levels gesehen.
ich habe gehofft dass es einfach die aufgemozte nes version wäre.
ja auf der box gibts ein hd remaster aber ich habe keine box.

greenwade
I, MANIAC
Gold MAN!AC
greenwade

ich kauf ja nur selten und ungerne solche collections, weil sich immer wieder spiele überschneiden und ich dann das unwohle gefühl hab für die spiele doppelt und dreifach bezahlt zu haben. aber das hier ist schon ne feine sammlung… naja, villeicht wenns mal im angebot ist für 10 euro. 🙂

Seppatoni
I, MANIAC
Maniac
Seppatoni

Wirklich tolle Sammlung mit gelungener Titel-Auswahl, habe schon etliche spassige Stunden damit verbracht. Dazu hat Capcom ja kürzlich angekündigt, dass das Stadium um weitere Spiele erweitert wird. Ich hoffe ja auf die beiden Mega Man-Arcadetitel. ^^