Spyro: Fusion – im Klassik-Test (GBA)

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Erstaunlich lange hat’s gedauert, bis bei Vivendi-Universal jemand auf die Idee kam, die beiden hauseigenen Hüpfspiel-Lizenzen zu koppeln – und weil das monumentale Ereignis auf dem GBA stattfindet, wurde gleich noch eine kräftige Prise Pokémon reingemischt. Doch beginnen wir von vorn: Durch einen Zufall treffen sich die beiden Erzschurken Ripto und Neo Cortex und ­machen gemeinsame Sache. Logisch also, dass ­sowohl Crash als auch Spyro wie ­gewohnt in die Heldenrolle schlüpfen, nach anfänglichen Miss­ver­ständ­nissen im Duo zur Weltenrettung loshüpfen und sich schon mal in den Szenarien des Partners herumtreiben.

Die beiden Fusion-Module halten sich zwar weitgehend an den Grafikstil ihrer Namenspatrone, spielen sich ansonsten aber praktisch gleich: Ihr wuselt mit dem Star Eurer Wahl durch schlichte Jump’n’Run-Abschnitte und sucht die Tore zu Minispielen, um den weiteren Weg freizuschalten. Jeweils rund zwei Dutzend dieser kleinen Aufgaben lassen sich entdecken und reichen vom simplen Knöpfchenhämmern bis hin zu launigen Hommagen an diverse Automaten- und VCS-­Klassiker wie Tapper oder Combat. Sammlernaturen finden viele versteckte Karten, die man via GBA-Link zwischen den Titeln tauschen kann, auch eine Hand voll der Minispiele wurde für bis zu vier Teilnehmer konzipiert.

Das ganze spielt sich solide und abwechslungsreich, wobei der Hüpfteil eher schlicht daherkommt. Da sich die Beutelratte zudem eine Spur besser steuert und die kurweiligeren Aufgaben bietet, geht Crash-­Fusion mit knappen Vorsprung als Sieger durchs Ziel.

(Fast) gleiches Spiel, allerdings wegen der schwammigen ­Lenkung dezent schwächer.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound