Deus Ex: Invisible War – im Klassik-Test (Xbox)

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Wie Laborkind Alex die gebotenen Missionen erfüllt, liegt ebenfalls in Eurer Hand. Das spielerische Spektrum teilt sich dabei grob in die drei nachstehenden Naturelle auf: Vorsichtiger Schleich-Fanatiker, rüder Baller-Experte und gewitzter High­tech-Hacker. Während letzterer Archetypus beispielsweise Wachroboter sowie Selbstschussanlagen einfach umprogrammiert, knipst der Action-Anhänger selbige lieber via Schrotflintenschuss aus – Stealth-Profis ­lösen genanntes Problem schließlich durch lautloses Vorbeihuschen.

Das liberale Durchführ-Prinzip spiegelt sich überdies in Ausrüstung wie Körper Eures Recken wider. Alex verfügt nämlich über insgesamt fünf Steckplätze für Biomodifikationen – jeweils einen für Augen, Arme, Schädelpartie, Skelett und Beine. Habt Ihr nun den entsprechenden Upgrade-Kanister im Gepäck, lässt sich das ­zitierte Körperteil-Quintett via Nano-Implantat aufmöbeln. Drei verschiedene Superkräfte stehen pro Modul zur Wahl: So rennt Ihr entweder dank Tempo-Manipulator schneller oder tilgt aus Schleich-Gründen Eure Schrittgeräusche. Als besonders stark entpuppen sich Schwarzmarkt-Ersatzteile: Unter den illegalen Upgrades befinden sich solch hinterhältige ­Exemplare wie eine jederzeit aktivierbare Vampir-Drohne, welche Euch die Lebensenergie ohnmächtiger Widersacher überträgt. Selbst ehedem feindliche Wachroboter lassen sich mit passendem Implantat fernsteuern und für eigene Zwecke missbrauchen.

Dumm nur, dass die Aktivierung zitierter Biomod-Zusätze stets Energie schluckt – wohl dem, dessen Rucksack genügend Batterien beherbergt. Apropos Rucksack: An Alex Dentons Taschen gelangt Ihr über ein simples Kreismenü, das sowohl Schießprügel als auch sonstige Ge­gen­stände fein säuberlich auflistet. Einen kleinen Haken hat die runde Sache allerdings: Schon nach kurzer Sammelzeit platzt der Beutel Eures Recken aus allen Nähten. Ergo sollte auch die Wahl der Waffen weise überlegt sein: Wollt Ihr per Sniper-Gewehr auf die Pirsch gehen, mit dem Granatwerfer für klare Verhältnisse sorgen oder lieber als Flammenwerfer schwingender Feuerteufel in die Geschichte eingehen?

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Tabby
Gast

@xarjaz
Für damalige Verhältnisse war das Spiel, trotz seiner technischen Schwächen, im Konsolenbereich ziemlich beeindruckend, was dann meiner Meinung nach auch so eine Wertung rechtfertigt.
Schau dir zB mal die Xbox-Version von Morrowind, im Vergleich zur PC-Version, an.
Da liegen auch Welten dazwischen, trotzdem war die Xbox-Version damals (zumindest für mich) revolutionär gewesen.
Für GameCube oder PS 2 gab’s da in diesen Bereich nix vergleichbares.

xarjaz
I, MANIAC
xarjaz

Ich habe diesen Teil nicht gespielt, schon gar nicht auf der XBox. Ich frage mich aber schon: wie konnte ein Spiel mit “durchgehend stotternder Bildrate” 85/100 bekommen? Ich kann mir kaum was Schlimmeres vorstellen als ein Spiel, das die ganze Zeit ruckelt. Für mich ein absolutes KO-Kriterium.

tetsuo01
I, MANIAC
tetsuo01

Ich hab es seinerzeit auch vor dem ersten teil gespielt. Und es ist zu unrecht schlecht weggekommen. Und jetzt sprechen wir noch alle ein gebet das sich die Embracer Group bald dafür entscheidet deus ex fortzusetzen.

Tokyo_shinjuu
I, MANIAC
Tokyo_shinjuu

Hab damals 2 Anläufe gestartet, aber bei keinem konnte mich das Spiel überzeugen weiterzuspielen. Weiß aber nicht mehr woran es lag.
Läuft das Spiel eigentlich per AK auf ner Series X? Vielleicht versuch ich es noch mal.

ghostdog83
I, MANIAC
ghostdog83

fand das Spiel und die Möglichkeiten die man hier hatte ziemlich genial

Die Physikspielereien sind mit gut im Gedächtnis hängen geblieben – einen Berg aus Gegnern anwachsen zu lassen zum Beispiel. ?

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Irgendwie finde ich keine Zeit dafür in Angriff zu nehmen.

Tabby
Gast

Ich kannte zum damaligen Zeitpunkt den Vorgänger noch gar nicht und fand das Spiel und die Möglichkeiten die man hier hatte ziemlich genial. Später hatte ich dann noch den Vorgänger auf der PS 2 gespielt, fand den aber gerade von der Technik her ziemlich mau.