Dezatopia – im Test (Switch)

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Vor wenigen Monaten noch beklagten wir die mangelnde Innovation im Shooter-Genre – prompt liefert das Indie-Team HEY eine 2D-Ballerei, die sich ausgezeichnet spielt und zudem vor cleveren Ideen geradezu sprüht. Auch Action-Profis sollten beim Tutorial nicht direkt auf Durchzug schalten: Jedem der vier Controller-Buttons ist eine Waffe zugeordnet. Nutzt so viele Ihr wollt gleichzeitig, bedenkt aber, dass mit jedem aktiven Geschütz Eure Fluggeschwindigkeit sinkt. Überhaupt sind Feuerpausen eine gute Idee, bei voll aufgeladener Energieleiste starten Eure Salven mit ein paar besonders durchschlagenden Treffern. Besiegte Gegner hinterlassen Währung – die gebt Ihr in Shops aus, die erscheinen, wenn Ihr eine bestimmte Menge an kleinen Tieren gesammelt habt. Die tauchen auf, wenn Ihr spezielle Gegner besiegt oder mit Eurer Wasser­kanone Pflanzen sprießen lasst.

Beim Einkauf stehen Waffen-Upgrades, Bomben oder Verlängerungen der ­Energieleiste zur Wahl. Das war noch lange nicht alles, dazu kommen noch eine Menge Feinheiten im Bezug auf Hitbox, erweiterbare Lebensleiste und versteckte ­Gegenstände – bei Dezatopia gibt es eine Menge zu lernen, aber das Spiel geht nicht zuletzt dank absolut präziser Steuerung prima von der Hand. Ein Durchlauf ist eher kurz: Ihr wählt eine Route und habt dabei noch bestimmte Kriterien zu erfüllen, wenn Ihr wirklich alles sehen wollt. Die Präsentation mag hochgradig schräg sein, doch die Action ist fast immer problemlos les- und überschaubar. Die Neugier auf andere Levels und Bossgegner mit spannenden Angriffsmustern holt Euch immer wieder zurück an den Controller.

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Rudi Ratlos
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Muss ich mir mal auf die Wunschliste werfen 🙂

Max Snake
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Als ich lese, Hey Produktion ist im Geiste des Treasure – Profi, bin ich hellhörig geworden.

Danke für die Empfehlung Thomas Nickel.