Frank and Drake – im Test (Switch)

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Seite 1

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Frank lebt sozial isoliert und mit seinem hinterbeinlosen Hund Underdog in Oriole City und kümmert sich dort ums Haus, als er eines Tages erfährt, dass er mit Drake künftig einen neuen Mitbewohner haben wird. Der schläft laut Hausbesitzerin tagsüber und arbeitet nachts in einer Bar, sodass sich Frank und Drake angeblich nie begegnen werden. Folglich kommunizieren die beiden per Kühlschranknotizen miteinander. Aus dieser Prämisse strickt das spanische Indie-Team ein kleines Point’n’Click-Abenteuer mit über­natürlicher, aber eher subtil erzählter Schauergeschichte. Im Verlauf der etwa vier Stunden spielt Ihr abwechselnd als Frank und Drake und erledigt kleine Alltagsaufgaben, die mal als Minispiel, mal als Rätsel inszeniert werden. Manchmal drückt Ihr aber auch einfach nur das Steuerkreuz in eine vorgegebene Richtung, um dorthin zu gehen. Spielerisch ist das zwar reichlich dünn, da die Protagonisten jedoch per Rotoskopie-Technik inszeniert werden, sieht das ansonsten meist statische Spiel dabei zumindest interessant aus.

Um die Geschichte zu entwickeln, lest Ihr viel: Interaktive Objekte erkennt Ihr an flackernden Konturen, was häufig kryptische Texte zutage fördert. Noch mehr zu lesen gibt es in den Tagebüchern der beiden Mitbewohner, wo sie ihre Gedanken und Entscheidungen festhalten, was wiederum nicht nur das Verhältnis zwischen den beiden beeinflusst, sondern auch den Fortgang der Geschichte, da die Handlungen des einen bedingen, welche Optionen dem anderen zur Verfügung stehen. Konsequenterweise bietet das Spiel darum auch mehrere Enden – um allerdings die ganze Geschichte zu verstehen, sollt Ihr laut Empfehlung der Entwickler Frank and Drake mehrmals durchspielen.

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