Hyperdimension Neptunia: Producing Perfection – im Test (PSV)

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Nach mehreren Hyperdimension Neptunia-Rollenspielen bekommen es die CPUs von Gamindustri mit einer neuen Gefahr zu tun: Ihre wertvollen Shares werden von der Pop-Idol-Gruppe MOB48 (sowohl eine Anspielung auf den in Japan wachsenden Mobile-Markt als auch eine enorm populäre Mega-Pop-Gruppe) abgegriffen. Schnell ist ein Plan gefunden: Neptune, Vert, Noire und Blanc werden selbst zu Popsternchen und bekämpfen so Feuer mit Feuer. Allerdings haben sie keine Ahnung, wie das funktioniert, also soll aus der realen Welt ein talentierter Produzent organisiert werden. Für den reicht es jedoch nicht, und so erwischt es schließlich Euch. Auch wenn Ihr ebenso wenig vom Popgeschäft wisst, Ihr macht das allemal mit Enthusiasmus wett.

So nehmt Ihr eine der vier CPUs unter Eure Fittiche und plant deren Training: Soll eher an den Sangeskünsten oder der Choreografie gearbeitet werden? Sollte man die Zeit für eine wirkungsvolle PR-Maßnahme nutzen? Oder wieder einmal ein Konzert ansetzen? Natürlich dürft Ihr Euren Schützling nicht überfordern, auch eine Pause muss gelegentlich sein. Während Ihr die meiste Zeit des Spiels Dialogen lauscht oder per Menü die Werte Eurer CPU steigert, habt Ihr bei Konzerten etwas mehr zu tun. Aber auch hier übernehmt Ihr Euch nicht: Euch erwartet kein Musikspiel im Stile von Hatsune Miku, Ihr seid lediglich dafür verantwortlich, Euren Schützling mit guten Kamerawinkeln in Szene zu setzen und gelegentlich einen Effekt zu zünden. Neben dem Producer-Modus könnt Ihr freie Konzerte geben oder Eure Idols auf der dann hochkant gehaltenen Vita betrachten und sie per Touchscreen von vorne und hinten befummeln – ohne Fanservice kommt auch diese Neptunia-Episode nicht aus.

Thomas Nickel meint: Im Prinzip ist es schön, dass ein exotisches Spiel im Idolmaster-Stil endlich mal in den Westen kommt – doch leider fehlt es an Tiefgang. Beim Trainingsplan könnt Ihr kaum etwas verkehrt machen, bei den Konzerten bringen gezielte Aktionen eher weniger als wilde Kameraschwenks und dauerhafte Effektberieselung. Auch die Auswahl an Musikstücken ist begrenzt. So bleiben unterhaltsam geschriebene und vertonte Texte, nett dargestellte Figuren und der obligatorische Neptunia-Fanservice.

  • Ableger der Rollenspielreihe
  • viele schräge Anspielungen auf Japans Konsolenmarkt
  • führt ein CPU-Idol zum Erfolg
  • begrabscht Figuren per Touchscreen

Spielerisch ziemlich simpler Popstar-Manager mit vertrauten ”Neptunia”-Figuren und der serien­typischen Schlüpfrigkeit.

Singleplayer61
Multiplayer
Grafik
Sound
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18. Juli 2014 18:52

Danke für die Antwort. Vermisse die Seite “”Test-Details””, die es in der Maniac noch gab, wo man auf einen Blick für alle getesteten Spiele übersichtlich, auf einer Seite, alle Infos fand.

Jack_Bauer1896
18. Juli 2014 18:04

[quote=out]

Im Heft ist die Angabe, das die Texte einstellbar wären. Was ja auch deutsche Texte heißen würde. Ist das ein Fehler oder wirklich so? Die Sprache nur englisch wie angegeben oder auch japanisch, weil so ein Game nur mit englischer Sprachausgabe nimmt für mich ja viel vom Charme.

[/quote]Das Spiel hat natürlich auch die Original japanische Sprachausgabe, wahlweise mit Englischen Untertitel! Ist so auch viel besser 🙂 Deutsch gibts natürlich nicht…

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18. Juli 2014 16:27

Im Heft ist die Angabe, das die Texte einstellbar wären. Was ja auch deutsche Texte heißen würde. Ist das ein Fehler oder wirklich so? Die Sprache nur englisch wie angegeben oder auch japanisch, weil so ein Game nur mit englischer Sprachausgabe nimmt für mich ja viel vom Charme.