International League Soccer – im Klassik-Test (PS2)

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“Und er holt sich den Ball” – die sich stetig wiederholenden Sprüche der beiden deutschen Kommentatoren sind für so manchen lauten Gähner gut. Doch zurück zum Spiel…

Das über Eon vetriebene International League Soccer kann seine japanische Herkunft nicht leugnen: Spielhallen-Multi Taito integrierte für Einsteiger eine Ein-Tasten-Steuerung, bei der man wirklich nicht mehr viel falsch machen kann. Die X-Taste übernimmt dann die Funktion für Schuss, kurzen und langen Pass, Blutgrätsche sowie Tackling, wobei die Konso­le allerdings erstaunlich souverän entscheidet, wann welche Aktion Sinn macht. Anspruchsvollere Spieler halten sich an die Steuerungsvariante, bei der alle Action-Tasten einzeln belegt sind. Darüber hi­naus legt Ihr mit der R1-Taste einen Sprint hin, wechselt mit R2 zwischen den Spielern, und entscheidet mit den beiden L-Buttons über eine von neun Formationen und sieben Taktiken. Noch etwas detaillierter geht’s in der ‘Umkleidekabine’ zur Sache: Hier legt Ihr Abwehrreihen und Schützen für Stan­dardsituationen fest, wechselt Spieler aus, nehmt die einzelnen Strategien etwas genauer unter die Lupe und wählt Heim- oder Gasttrikot.

Hersteller Eon verzichtete auf eine FIFpro-, geschweige denn FIFA-Lizenz. Stattdessen findet Ihr in International League Soccer einen Namenseditor und Fantasie-Wettbewerbe wie den Taito-Pokal (32-Team-K.O.-Turnier), einen internationalen Cup mit 18 Teams und eine Weltrangliste mit den aufstrebenden Nachwuchstalenten der U23-Liga. Legt Ihr in letzterem Modus besonders spektakuläre Spielzüge hin, erhaltet Ihr Bo­nuspunkte und ein Passwort, mit dem Ihr Eure Bestleistung auf einer Website (www.internationalleaguesoccer.com) verewigen könnt. Oder aber Ihr nehmt an der lokalen oder internationalen Liga und im Elfmeterschießen teil. Für den Schnelleinstieg bietet Taito auch eine Einzelbegegnung für bis zu vier Spieler.

Das weitere Reglement beschränkt sich auf variable Spielzeiten, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, Verlängerung, Elf­meterschießen und diverse Wetter­bedingungen – von leichtem Schauer bis zu Schneegestöber reicht die Palette. Dass Ihr noch dazu eines von sechs Stadien auswählt, sei nur am Rande erwähnt.

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