KILL la KILL: IF – im Test (PS4)

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Die Anime-Serie des ­Studios Trigger sorgte 2013 für Aufsehen. Was auf den ersten Blick wie der ­typische Fanservice-Eintopf mit viel nackter Haut wirkte, ­entpuppte sich als energiegeladene, fast ­hyperaktiv wirkende Action-Serie mit cleveren Ideen – selten war eine Geschichte um Rache so überbordend und wild inszeniert. Das gilt auch für das Spiel, dessen Untertitel IF andeutet, dass wir es hier mit einem Was-wäre-wenn-Szenario zu tun haben. Zu Beginn ist nur der Story-Modus verfügbar, nach dem ersten ­Kapitel stehen auch die restlichen Varianten – Versus, Training und so weiter – zur Verfügung.

So wild, ausschweifend und originell sich KILL la KILL auch präsentiert, spielerisch wird die übliche Anime-Actionkost geboten. Zwei Figuren duellieren sich in einer 3D-Arena, die Steue­rung ist einfach gehalten und schnell verstanden. Herumlaufen, springen, Nahkampf, Fernduelle, ­Guardbreaks und ein paar Specials – alles geht flott von der Hand, erreicht aber nie die spielerische Komplexität eines klassischen Beat’em-Ups.

Aber darum geht es ja auch nicht: Eine Anime-Umsetzung will den Geist der animierten Vorlage einfangen, und das gelingt hier überzeugend. Aber mit der Serie (hierzulande bei Netflix zu finden) solltet Ihr vertraut sein, sonst wird die Geschichte trotz langer, ausführlicher Zwischensequenzen nur wenig Sinn ergeben – auch das ist eine klassische Eigenschaft der gemeinen Anime-Umsetzung auf Konsole.

Trotz freizügiger Outfits ist die PlayStation-4-Fassung übrigens ungeschnitten.

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