Marvel Ultimate Alliance – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Fans von Spider-Man, den Fantastischen Vier, dem mächtigen Thor, Xaviers X-Men und anderen Marvel-Helden frohlocken: Endlich geben sich alle wichtigen Recken aus der US-Comic-Schmiede ein schlagkräftiges Stelldichein – ebenso wie ihre erklärten Widersacher. Letztere tanzen neuerdings nach der Pfeife von Dr. Doom – gemeinsam sind sie die ”Masters of Evil“: ein superschurkisches Bündnis, das Eurer vierköpfigen Heldentruppe ordentlich den Tag vermiesen will und seine Mitglieder bunt über alle Level-Landschaften verteilt. Hier fungieren Miesepeter wie Scorpion, Radioactive Man, Schuppentier Fing Fang Foom und der Mandarin als Zwischen- bzw. Boss-Gegner, außerdem bringen sie eine ganze Schar von willenlosen Handlangern und Roboter-Drohnen mit. Eure Heroen kontern die Offensive des Bösen mit gewohnt routinierter Action-Handkante und motivierendem Rollenspiel-Beiwerk – darunter steigerungsfähige Superkräfte und Erfahrungsstufen.

Für das Spiel-Konzept hat man sich einmal mehr bei Vorzeige-Scharmützeln wie Champions of Norrath ­bedient – mit der kleinen Einschränkung allerdings, dass Ihr hier nicht mit Schwert und Zaubermacht in den Kampf zieht, sondern auf diejenigen Mittel beschränkt seid, die der Comic-Schöpfer seinen Helden mit auf den Weg gegeben hat: neben diversen Superkräften meist die nackte Faust. Entsprechend warten in den Levels keine Krämerseelen auf Euren Besuch – wohl aber diverse Nichtspieler-Charaktere, die Euren Trupp mit Infos ­versorgen oder ungeniert um Hilfe betteln.

Anders als die Charaktere aus Fantasy-Massakern sind die Marvels bei der Erfüllung ihrer Missionen nicht auf sich allein gestellt: Entscheidet Euch via Digi-Kreuz für einen der vier Hauruck-Experten, mit dem Ihr in ­Action-Manier einzelne Hiebe austeilt oder Angriffskombinationen entfesselt. Inzwischen machen sich dessen KI-Kollegen selbstständig und dellen aus eigenem Antrieb reihenweise Blech-Visagen ein. Wem das Verhalten seiner Kollegen nicht behagt, der reguliert über eine Kombi aus Schultertaste und Digikreuz deren Angriffslust. In jedem Fall dominiert die aktive Figur das Kampfgeschehen: Der Kopf der Gruppe bestimmt nicht nur das Ziel, er langt auch deutlich kräftiger zu als seine Mithelden.

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