Missile Command 3D – im Klassik-Test (Jaguar)

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Meinung & Wertung

Winnie Forster meint: Das Ur-Missile Command war eine schIaue Space Invaders-Variante, die nicht nur Reflexe, sondern auch kaltblütige Planung erforderte. Im Vergleich zum Vektoren-Gewitter Tempest merkt man Missile Command das hohe Alter jedoch an – daß Ihr Eure Städte mit Ataris unhandlichem Steuerkreuz und nicht mit dem analogen Trackball verteidigen müßt, ist ein zusätz­liches Manko. Die neuen Versionen sind zwar abwechslungsreicher (in der 3D-Variante fallen u.a. Asteroiden vom Himmel, die sich unter Beschuß in kleinere Gesteinsbrocken auflösen) und grafisch hübscher (Lens-Flare-Spiegelungen im 3D-MC, Luftblasen und Polygon-Vehikel über dem Virtuality-Schlachtfeld), aber auch unübersichtlicher. Ihr scrollt und wechselt Euren Standort und habt trotzdem immer das Gefühl, einen feindlichen Flugkörper zu verpassen. Und warum besitzt das Ur-Missile Command keinen Zwei-Spieler-Modus? Das Feature konnte Atari doch bereits vor 15 Jahren auf dem VCS realisieren. Die­s­er Schuß ging knapp daneben….

Von klassisch bis virtuell: Dreimal ”Missile Command”, doch allen Versionen merkt man das Alter der Spielidee an.

Singleplayer59
Multiplayer
Grafik
Sound
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MadMacs
27. August 2018 10:55

Ich hatte mich damals auf die Atari Jaguar VR gefreut. Ist zum Glück nichts geworden. Wäre von der Hardwareleistung noch viel zu früh gewesen.

NikeX
22. August 2018 18:18

Halt, nochmal gegoggelt. Das ist das einzige Atari Jaguar VR kompatible Spiel. Gibt wohl nur zwei VR Prototypen.