NHL 2004 – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Nach Golf und Football ist nun Eishockey dran: Electronic Arts verpasst NHL 2004 eine ganze Menge Neuerungen, deutschen Sportfans wird gar besondere Aufmerksamkeit zuteil. Neben der nord­amerikanischen Profiliga packten die Entwickler diesmal nämlich noch die drei wichtigsten europäischen Ländermeisterschaften rein – außer Finnland und Schweden prompt auch die heimische DEL. Nicht nur der deutsche Ligamodus wurde übernommen, auch die kompletten Kader stimmen und selbst das (englischsprachige) Kommentatoren-Duo ­beherrscht die teils fremden Namen ausgezeichnet.

Auch sonst gibt es eine Reihe interessanter Veränderungen zu verzeichnen: Neben der aufpolierten Grafik wurde vor allem die Steuerung einer Generalüberholung unterzogen, um das augenscheinliche ‘Zurück zum Realismus’-Motto zu erfüllen. Arcade-artige Gimmicks wurden reduziert, dafür lassen sich Eure Kufencracks jetzt genauer kontrollieren: Flach- und Lupfer-Pässe liegen auf zwei getrennten Knöpfen und werden nun je nach Dauer und Stärke des Drucks verschieden hart ausgeführt. Auch bei Bodychecks agiert Ihr nun variabler, da diese in der Defensive mittels des rechten Analogsticks ausgeführt werden – im Angriffspiel vollführt Ihr damit weiterhin trickreiche Dekes, um die Verteidiger zu narren. Mit dem Steuerkreuz wiederum wechselt Ihr bei Bedarf jederzeit in Windeseile die Mannschaftstaktik, auch Prügeleien finden nicht mehr automatisch statt: Nur wer unbedingt Wert drauf legt, initiiert eine Keilerei.

Neben den üblichen Modi wie Freundschaftsspiel, Saison und Playoffs steigt Ihr in den mächtig aufgebohrten Karriere-Modus ein. Der nennt sich nun ‘Dynasty’ und versetzt Euch in die Rolle des Teammanagers mit sämtlichen Kompetenzen: Neben dem Geschehen auf dem Eis kontrolliert Ihr sämtliche Geschicke Eures Klubs wie Spieler- und Trainerverpflichtungen, Eintrittspreise, Trainingsplan und Austattung von Stadion und Fitnessraum. Führt Ihr den Verein an die Spitze, sammelt Ihr Punkte und verschönert Eure Räumlichkeiten. Wer mag, übernimmt dabei nicht das Steuer eines bekannten NHL-Teams, sondern bastelt sich seine eigene Truppe bis hinab zum Logo und der Farbe der Sitzplätze.

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