Oninaki – im Test (PS4)

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Meinung

Philipp G. meint: Wir erinnern uns: Ursprünglich wurde das Studio Tokyo RPG ­Factory mit dem Ziel gegründet, Spiele im Stile der J-RPGs der 1990er zu entwickeln. Daher war ich skeptisch, ob man sich mit optischen wie spielerischen Änderungen im Vergleich zu I am ­Setsuna und Lost Sphere nicht zu stark von ­diesem Grundgedanken entfernt. Beginnen wir mit den Vorteilen: Auch Oninaki präsentiert mir eine traurige Geschichte, die mich angesichts der ernsten Themen zuweilen schlucken lässt. Die Spielmechanik funktioniert solide, ohne zu überfordern, und die Atmosphäre ist stimmig. Ein Stück weit rutscht mir die rosarote Retro-Brille allerdings von der Nase: Das Kampf­system erfordert anfangs viel stumpfes Aufleveln und ist gemessen daran zu abwechslungsarm. Auch im ­Leveldesign schöpft das Spiel das vorhandene Potenzial nicht aus. Gerade durch das Zwei-Welten-System wären clevere Rätsel möglich gewesen. Stattdessen muss ich die Gegnerhorden nun in zwei Welten bezwingen, obwohl ich kaum spielerischen Mehrwert daraus ziehe.

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Mich hat beim Zuschlagen das ständige „Hhhn, Huh, Jah“ extrem genervt. :/