Revolution X – im Klassik-Test (SNES)

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Die Bundesprüfstelle frohlockt: Eines schönen Tages hat die Re­gierung ihre Jugend gerettet, verdorbene Massenmedien wie Fernsehen oder Videospiele sind endgültig gestrichen. Um eine Revolution auszulösen, stürmen die Splatter-Extremisten von ”Non” die letzte Bastion jugendlicher Ideale: Die Terroristen mischen in feschem Feuerwehr-Outfit ein ”Aero­smith”-Konzert auf und entführen die Bandmitglieder. Während seine Kollegen in Dschungel und Großstädte verschleppt werden, versauert Band-Gröler Steven Tyler im Mittleren Osten. Als eingefleischter ”Aerosmith”-Fan greift Ihr zur Plasma-Wumme, schnallt Euch einen CD-Wechsler auf den Rücken und startet die digitalisierte Rettungsaktion.

Wer keine passende Gamegun im Schrank hat, nietet die ”Non”-Schergen notgedrungen mit dem Joypad um: Ihr schwenkt Euer rotes Fadenkreuz über die Digi-Szenerie und ballert die vermummten Widersacher im Dutzend über den Haufen. Nachladen bleibt dem Revolution X-Rambo erspart: Der mächtige Hardrock-Geist hat Eure Knarre mit Endlos-Muni gesegnet, nur Euren CD-Vorrat müßt Ihr regelmäßig auffrischen. Freundliche CD-Händler haben die silberne, alles zerschneidende Extrawaffe hinter Fensterscheiben und Mauerwerk versteckt, in Holzkisten findet Ihr sogar Bildplatten: Während CDs nur einen Gegner zerhackstückeln, segeln nach einem Laserdisc-Treffer die Gliedmaßen einer ganzen ”Non”-Brigade durch die Luft. Hat sich Euer Rocker bis zum nächsten Abschnitt durchgemetzgert, schlagt Ihr per CD-Player-Menü eine neuen Marschrichtung ein. Die deutschen Versionen von Revolu­tion X wurden übrigens gegenüber dem Original entschärft.

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