Root Double: Before Crime * After Days Xtend Edition – im Test (Switch)

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Seite 1

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2012 (also ein Jahr nach Fukushima) debütierte diese Visual Novel in Japan und thematisiert ein Atom­reaktorunglück. Ihr wählt zwischen zwei Handlungssträngen: Spielt den Anführer eines Rettungstrupps, der in der Reaktoranlage feststeckt und mit Überlebenden herauskommen will. Oder folgt einem Schüler, der wie seine Freunde übernatürliche Kräfte besitzt und auf mysteriöse Weise mit dem Unfall zu tun hat.

Die Story ist verworren und kompliziert, aber interessant erzählt – wer Thriller mit einer guten Dosis Sci-Fi mag, kommt auf seine Kosten. Ungewöhnlich ist das Fehlen konventioneller Auswahloptionen in ­Dialogen: Stattdessen wird Euch per Sensor angezeigt, dass eine wichtige Situation bevorsteht. Blinkt er blau, könnt Ihr eine friedliche Szene beeinflussen. Gelb und rot stehen für lebensgefährliche ­Situationen, in denen eine falsche Entscheidung zum Aus führen kann. In diesen Szenen beeinflusst Ihr die ­Instinkte bestimmter Charaktere: Ihr dürft etwa den des Helden auf Maximum stellen und den anderer Charaktere senken oder umgekehrt. So kann ein voll aufgedrehter Anführer aus Versehen mit zu viel Elan ins ­Feuer springen und verbrennen. Sind aber seine Teammitglieder aufgeweckter, stoppen sie ihn rechtzeitig. Manchmal ist die richtige Wahl nicht ganz offensichtlich, aber das Spiel hilft Euch, die richtige Entscheidung zu treffen, falls Ihr in einer Sackgasse landet.

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