Saga of Sins – im Test (Xbox Series X)

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Fast fünf Jahre hat das in München beheimatete Entwicklerstudio Bonus Level Entertainment an seinem zweiten Titel gewerkelt. Während Saga of Sins spielerisch noch einige Gemeinsamkeiten erkennen lässt, hat sich die Inszenierung gegenüber dem bunten 2D-Pixel-Ausflug Fox n Forests mächtig verändert und macht nun eine ganze Menge her. Als Inspiration für den Grafikstil wird das Werk des niederländischen Malers ­Hieronymus Bosch genannt und die Darstellung von Charakteren und der Spielwelt konsequent im Bleiglas-Stil gehalten, wie man sie von Kirchenfenstern kennt.

Dazu passt auch die Handlung, denn als der von einem Kreuzzug heimkehrende Kleriker Cecil ist es Eure Aufgabe, die Menschen in seiner Heimat von den sieben Todsünden zu erlösen. Dazu wandelt Ihr durch schick anzusehende 2D-Umgebungen und taucht in die Gedanken der Bewohner ein, wo Ihr in alle Richtungen scrollende Levels durchquert, die wie eine Art mittelalterliches Mega Man mit leichtem Metroidvania-Einschlag wirken. Dort nehmt Ihr selbst die Gestalt von dämonischen Kreaturen an, die Ihr mit der Zeit freischaltet: Als Werwolf lasst Ihr Glas bersten, während der Gargoyle Gegenstände in Brand setzt und der Greif klettern kann. Im Bewusstsein von Sündern lauern natürlich auch allerlei Feinde, während bei den (wenigen) Unschuldigen Rätsel im Fokus stehen. Cecils Bewegungen fühlen sich dabei ein bisschen hüftsteif an und auch sonst ist Saga of Sins spielerisch nicht gerade eine Ausgeburt an Dynamik oder Innovation. Aber wenn es auch mal etwas gemächlicher sein darf, wartet hier ein stimmiges Gesamtwerk auf Euch.

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Nick99
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Nick99

Habe es mir dann physisch auf Disc für PlayStation 5 geholt (Switch gibts wohl auch physisch) und das Warten hat sich gelohnt, bin sehr zufrieden! Schöne old-school Action die an Mega Man etc. erinnert mit ausreichend Spieltiefe und netter Story. Look ist Bombe!