Smash Court Tennis Pro Tournament 2 – im Klassik-Test (PS2)

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Pech im Spiel, Glück im Busi­ness: Während Anna Kournikova auf den echten Tennisplätzen notorisch erfolglos ist, erfreut sich die aparte Blondine u.a. in Videospielen weiterhin großer Beliebtheit – entsprechend steht sie zusammen mit 13 anderen Profis als Star von Namcos Filzball-Fortsetzung Smash Court Tennis Pro Tournament 2 am Start.

Wie beim Vorgänger unterscheidet sich die Steuerung in einigen Punkten spürbar von der Konkurrenz wie Top Spin und Virtua Tennis: Zwar solltet Ihr auch hier für effiziente Schläge möglichst gut und sicher zum Ball stehen. Wucht und Präzision hängen allerdings nicht davon ab, wie lange Ihr vorher den Kopf gedrückt haltet, vielmehr ist genaues Timing Trumpf: Erwischt Ihr den rechten Moment, blitzt ein kleiner Lichteffekt auf und die gelbe Kugel bekommt zusätzlich Schmackes. Auch in Sachen Schlagwahl geht Namco etwas andere ­Wege: Topspin und Slice bekamen ­jeweils einen Knopf spendiert, eine weitere Taste dient zum Ausführen von Lobs oder Stopps, die vierte im Bunde schließlich nutzt Ihr für riskante, aber flotte Flachschläge. Seid Ihr weiter vom Ball weg, hilft mit etwas Glück der Druck auf eine Schultertas­te, um Euch für einen Rettungsversuch besonders zu strecken.

Neben Einzelmatches und Arcade-Modus, bei denen Ihr auch zu Doppeln antretet, lernt Ihr im Tutorial die Feinheiten, spielt bei selbstlaufenden Matches Kameramann oder stellt in Herausforderungen bei Trainingseinheiten neue Rekorde auf. Kernstück ist die neue und umfangreiche Profi-Tour, die sich von der Konkurrenz ein kräftiges Stück abschneidet: Zuerst bastelt Ihr im komfortbalen Editor ­­Euer virtuelles Ebenbild, bevor es rund um den Erdball darum geht, in der Weltrangliste nach oben zu klettern. Neben Turnieren stehen auf Wunsch Trainingseinheiten und Einkaufsbummel auf dem Programm, durch gewonnene Erfahrung verbessert Ihr die Fähigkeiten Eures Spielers.

Der Clou an der Sache: Wollt Ihr nicht einfach normale Matches spielen, stellt Ihr auf das alternative ‘Missions’-Format um. Dann wird ein Duell weitgehend automatisch ausgeführt, Ihr greift nur bei ein bis zwei ‘Wendepunkten’ pro Satz aktiv ein: In diesen Momenten müsst Ihr bestimme Bedingungen erfüllen, um den weiteren Verlauf der Partie zu Euren Gunsten zu beeinflussen. Mal sollt Ihr z.B. einen Aufschlag direkt auf die Linie setzen oder einen Breakversuch abwehren, mal muss das Spiel mit begrenzten Schlägen abgeschlossen oder ­eine Mindestquote an sauberen Schüssen erreicht werden.

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